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Arbeit macht mich fertig

Gungrave

Mitglied
Grüße Euch,

hab ja hier schon paar Themem verfasst dass ich an psychischen Krankheiten leide. Habe jetzt über ein Jahr Krankengeld bezogen, dieses ist jedoch ausgelaufen und ich war sogar ziemlich energisch mir wieder einen Job zu suchen. Da ich gelernter Altenpfleger bin kam das für mich am ehesten in Frage. Nun arbeite ich seit 5 Wochen in dem Heim und mir geht's einfach nur scheiße.. die Arbeit überfordert mich total, psychisch als auch körperlich, ich habe wieder Panikattacken, Ängste und kann mich kaum konzentrieren. Da ich Vollzeit arbeite schiebe ich auch ständig 8-Stunden-Schichten und bin nur noch fertig wenn ich nach Hause komme. Meist bin ich dann noch 2 Stunden wach und schlafe dann 10-12 Stunden bis zur nächsten Schicht durch. Trotzdem bin ich nach knapp 4 Stunden schon wieder völlig im Eimer und gestresst..

Ich habe aber gleichzeitig Angst zu kündigen weil ich keine Ausweichmöglichkeiten habe und vom Amt wahrsch. erstmal eine Sperre bekommen würde...

Ich habe 7 Diagnosen psychischer Krankheiten und alle machen sich in dem Beruf tagtäglich bemerkbar .. ich kann es einfach nicht mehr und quäle mich von Tag zu Tag. Was soll ich tun?? Ich halte das nicht mehr lange aus, hatte sogar schon Suizidgedanken welche aber Gott sei Dank wieder schwächer geworden sind. Ich hasse mich dafür, mein Kopf macht mir mein Leben kaputt ... sitze hier und mich graust es schon wieder vor Morgen weil wir zu zweit für 24 Bewohner zuständig sind und meine Ängste jetzt schon wieder in die Höhe schießen
 
Hallo Gungrave,
meinst du, es würde einen Unterschied machen, wenn du zunächt mal nur 4 Stunden arbeiten könntest? Vielleicht ließe sich das mit dem Amt besprechen, dass du aufstocken kannst, bis dein psychischer Zustand wieder stabiler ist?
Alles Gute!
Werner
 
Grüße Euch,

hab ja hier schon paar Themem verfasst dass ich an psychischen Krankheiten leide. Habe jetzt über ein Jahr Krankengeld bezogen, dieses ist jedoch ausgelaufen und ich war sogar ziemlich energisch mir wieder einen Job zu suchen. Da ich gelernter Altenpfleger bin kam das für mich am ehesten in Frage. Nun arbeite ich seit 5 Wochen in dem Heim und mir geht's einfach nur scheiße.. die Arbeit überfordert mich total, psychisch als auch körperlich, ich habe wieder Panikattacken, Ängste und kann mich kaum konzentrieren. Da ich Vollzeit arbeite schiebe ich auch ständig 8-Stunden-Schichten und bin nur noch fertig wenn ich nach Hause komme. Meist bin ich dann noch 2 Stunden wach und schlafe dann 10-12 Stunden bis zur nächsten Schicht durch. Trotzdem bin ich nach knapp 4 Stunden schon wieder völlig im Eimer und gestresst..

Ich habe aber gleichzeitig Angst zu kündigen weil ich keine Ausweichmöglichkeiten habe und vom Amt wahrsch. erstmal eine Sperre bekommen würde...

Ich habe 7 Diagnosen psychischer Krankheiten und alle machen sich in dem Beruf tagtäglich bemerkbar .. ich kann es einfach nicht mehr und quäle mich von Tag zu Tag. Was soll ich tun?? Ich halte das nicht mehr lange aus, hatte sogar schon Suizidgedanken welche aber Gott sei Dank wieder schwächer geworden sind. Ich hasse mich dafür, mein Kopf macht mir mein Leben kaputt ... sitze hier und mich graust es schon wieder vor Morgen weil wir zu zweit für 24 Bewohner zuständig sind und meine Ängste jetzt schon wieder in die Höhe schießen
Hey, damit bist du doch genau der richtige Kandidat für eine Umschlung!
Mit so massiven psychischen Beeinträchtigungen solltest du nichts mit Menschen machen.
Das ist für die nicht gut, und für dich schon mal gar nicht!

Erkundige dich bei der ARGE oder noch besser beim Rententräger.
Ich kenne solche Angst vor der Arbeit, das ist kein Leben, sondern ein Zustand…
….der dich auf Dauer fertig macht.

Lass dich erstmal wieder krankschreiben, damit Du zur Ruhe kommst.
Und dann lass dir deine Diagnosen vom Psychiater bescheinigen und ein Attest ausstellen, dass du für den Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr geeignet bist.

so wäre grob die Vorgehensweise, die ich dir vorschlagen würde.
 
Alles. Die Arbeit, der Stress, der Leistungsdruck, die Angst immer was falsch zu machen, der Zeitdruck, die Kollegen, die Bewohner (hab u.a. 'ne Angst vor Menschen). Beim kleinsten Fehler den man mir ankreidet zieht's mir den Magen zusammen und mein Kopf schaltet sich aus, ein Gefühl als hätte man gerade eine tragische Nachricht erhalten..

Ich danke euch für eure hilfreichen Antworten, denk das mit der Umschulung wäre eine gute Idee.
 
Alles. Die Arbeit, der Stress, der Leistungsdruck, die Angst immer was falsch zu machen, der Zeitdruck, die Kollegen, die Bewohner (hab u.a. 'ne Angst vor Menschen). Beim kleinsten Fehler den man mir ankreidet zieht's mir den Magen zusammen und mein Kopf schaltet sich aus, ein Gefühl als hätte man gerade eine tragische Nachricht erhalten..

Ich danke euch für eure hilfreichen Antworten, denk das mit der Umschulung wäre eine gute Idee.
Ich kenne jedes einzelne Gefühl davon, und mit dem Vergleich mit einer schlimmen Nachricht triffst du es auf den Punkt!
Genau so habe ich es Wort für Wort erlebt.
Bitte schiebe den Gang zum Arzt nicht mehr auf,
und erzähle es so, wie du es oben beschrieben hast.
Erwähne alles, die massiven Ängste, die Panikattacken, und solltest du körperliche Symptome haben wie Magenprobleme, Schlafstörungen o.ä., dann auch die.
Je genauer du alles berichtest, umso besser wird er dir helfen können.
Mir hat es auch geholfen, mir vorher alles in kurzen Stichpunkten aufzuschreiben.
 
... hab u.a. 'ne Angst vor Menschen ...

Dann hast Du mit dem Pflegeberuf wohl den falschen Job ausgewählt.

Ich würde auch zum Arzt gehen, ihm alles darlegen, ohne falsche Scham, und um Krankschreibung bitten. Im vorliegenden Fall wird das bei der starken psychischen Belastung bis hin zu Suizidgedanken kaum ein Problem sein.

Anschließend muss wohl ein Facharzt entscheiden, ob in diesem Fall eine Therapie zielführend sein kann oder nicht eher an eine berufliche Neuorientierung zu denken ist. Oder ob Du überhaupt fähig bist, dauerhaft einen Beruf auszuüben.
 

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