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Arbeit als Hobbyhure?

@zebaoting:

Ich denke, Du musst unterscheiden zwischen intelligenten selbstbestimmten Frauen, die sich Ihre Herren gut aussuchen und der bildungsfernen Strassennutte, die jeden und alles nimmt und es dazu noch ohne Gummi macht.

Die alle in einen Topf zu werfen macht wenig Sinn. Auch ich weiss von einer Ex, die sich Ihr Studium so finanziert hat und mal mit so einem Herren auf Reisen war....natürlich war das was Besonderes und dazu hatte der Herr Manieren und etwas zu erzählen.

Und dann immer dieser Gewerbeschein. Prostitution ist (leider!) kein genehmigungspflichtiges Gewerbe wie eine Bar. Jedes Gewerbeamt stellt einem ohne Sanktion Jahre später das Ding aus, wenn es vergessen wurde. Nach meiner Erfahrung ist das komplett egal.

Recht hast Du somit bezüglich den wahllosen Nutten, die aus der Not heraus jeden Freier mitnehmen. Das ist gefährlich und wird psychisch seine Spätfolgen hinterlassen.
 
Dazu ein klares Nein , die Anmeldepflicht für Prostituierte ist ab 01.01.2017 gesetzlich vorgeschrieben.

Daher nochmals zur Vermeidung rechtsmöglicher Straftatbestände , erkundigt Euch bei den Behörden.

Denn auch hier, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Prostitution ist in der Realität ein sehr harter Job.

Da hilft auch schönreden nichts.
 
Blödsinn , wenn mich in der Bar ein Hübsches Mädchen ansprechen würde und sich im verlauf des Abends was entwickeln würde und sie mir erzählen würde das sie für Geld mit mir ins Bett steigen würde wer will dem Mädel da was nachweisen? Mal angenommen ich gehe mit meiner Freundin ins Hotel meint da irgend jemand das irgend ein Ortnungsapostel irgend was kontrolliert? Wie den auch? Da kann ja jeder trottel kommen und den Ausweis verlangen und dann? Auch nix wo steht geschrieben das ich mit meiner Freundin zusammen wohnen muss? Nirgends , also bitte .
 
Nunja, man weiß nie, wer etwas mitbekommt und wer bei einer Bar mithört. Vielleicht nervt es den Barkeeper, dass dort immer wieder eine Frau abhängt, die wahrscheinlich Geld mit Sex verdient? Nicht jedes Hotel oder jede Bar mag den Ruf haben, dass dort Prostituierte abhängen. Und dann würden mir schlichtweg Konkurentinnen einfallen, die möglicherweise neidisch sind oder jemanden ausstechen wollen, der Freier wegschnappt. Ein abgewiesener Freier oder ein Freier, der sich mehr erhofft hat und einen Korb einkassieren musste, kann auch unter Umständen das nicht wie ein Gentleman hinnehmen, sondern sich rächen wollen. Oder einfach eine pissige Mitstudentin, Freundin/Bekannte, was auch immer ... Ich kenne eine Dame, die hat ihr Studium mit sowas finanziert, ist leider an die falsche Freundin geraten und als diese sich mal gestritten haben, hat sie diese eiskalt angeschwärzt bei Mitstudenten. Damals hat besagte Dame das auch schwarz gemacht, ohne irgendwas anzumelden und ich weiß nicht, wie die Sache ausgegangen ist, nur dass sie arge Probleme hatte damit. Man kann leider ziemlich schnell an die falschen Leute geraten ...

Für Zuhälter ist man schlichtweg auch Konkurrenz, wenn man auf eigene Faust Geld mit Sex verdient. Man schnappt den Damen, die für den Zuhälter arbeiten, die Kunden weg. Egal, wie gehoben man als Prostituierte ist, oder ob man es nur ab und zu macht: man schnappt Kunden weg.

Übrigens, bei uns gibt es ein Party-Viertel, das ist berüchtigt dafür, dass dort viele Prosutuierte unterwegs sind, auch welche, die das nicht im beruflichen Sinne machen. Dort kontrolliert die Polizei immer wieder, indem sie auch einfach nachfragt (nicht aufdringlich, aber mit Nachdruck).

Ich frage mich sowieso: wie willst du als Prostituierte immer erkennen, ob ein Mann dir wohl gesonnen ist oder nicht? Ob der KO-Tropfen dabei hat? Die sind nicht alle klischeehaft heruntergekommen und haben auch nicht immer eine fiese Aura oder was auch immer ... Und ja, KO-Tropfen sind im Party- und Nachtleben ein ernstzunehmendes Problem. Auch wenn man keine attraktive Frau ist, die ihr Geld mit Sex verdienen will. Da hilft dir die größte Intelligenz nichts, wenn jemand weiß, wie er vorgehen und sich verstellen muss. Und das kann der gepflegte, freundliche Manager-Typ genauso sein, wie der düster wirkende, etwas ungepflegte Kerl. Letzten Endes muss man ja auch irgendwo für den Sex wohin gehen oder näher in Kontakt treten.

Klar, es ist wie mit jeder Schwarzarbeit: wenn man das nicht im riesen Stil macht und schön aufpasst, ist die Wahrscheinlichkeit nicht besonders hoch, dass es rauskommt. Außer jemand redet oder will dir eins auswischen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist dennoch da und nicht wegzudiskutieren.

Und im Prinzip ist es doch ganz einfach: wenn ich sowieso nur etwas "nebenbei" dazuverdienen möchte, ohne dass dabei Summen herauskommen, die versteuert werden müssen, kann ich doch einfach ein Gewerbe anmelden und der Drops ist gelutscht. Und man ist auf Nummer sicher gegangen und hat auch nichts zu verbergen. Warum wird sich denn so vehement gegen eine offizielle Gewerbeanmeldung ausgesprochen?
 
Zuletzt bearbeitet:
sie musss ja nicht in bars abhängen, um an kundschaft zu kommen .... warum meldet sie sich nicht bei einer escortagentur? da kann sie wirklich kohle verdienen ohne ende ... ich habe mir während meines studiums was mit bürojobs hinzuverdient und könnte mich in den A**** beissen, dass ich nicht als callgirl gearbeitet habe!!! 😀
 
Dazu ein klares Nein , die Anmeldepflicht für Prostituierte ist ab 01.01.2017 gesetzlich vorgeschrieben.
Daher nochmals zur Vermeidung rechtsmöglicher Straftatbestände , erkundigt Euch bei den Behörden.
Denn auch hier, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Prostitution ist in der Realität ein sehr harter Job.
Da hilft auch schönreden nichts.


Das ist auch nicht richtig, für unsere TE besteht die Anmeldepflicht gem. § 37 ab dem 1.1.2018, da sie ja schon vor dem 1.7.2017 tätig war:

§ 37Übergangsregelungen
(1) Personen, die bereits vor dem 1. Juli 2017 der Prostitution nachgegangen sind,haben ihre Tätigkeit bis zum 31. Dezember 2017 erstmals anzumelden.
(2) Wer vor dem 1. Juli 2017 ein Prostitutionsgewerbe betrieben hat, hat dies der zuständigenBehörde bis zum 1. Oktober 2017 anzuzeigen und einen Antrag auf Erteilungeiner Erlaubnis bis zum 31. Dezember 2017 vorzulegen. Die zuständige Behörde hat demBetreiber eine Bescheinigung über die Anzeige und den Antrag zu erteilen.

Quelle: https://www.bmfsfj.de/blob/80776/ff...1/prostituiertenschutzgesetz-entwurf-data.pdf

Ab dem 1.1.2017 muß sich also gar keine anmelden.

Und zu den anderen Beiträgen kann ich nur sagen: Die Realität sieht anders aus!
Ich bin berufsbedingt ca. 100 Nächte pro Jahr in hochwertigen Hotels in ganz Deutschland oder den skandinavischen Ländern und da sitzen viele Frauen an der Bar, die sich mehr oder weniger offensiv anmelden.

Das sind sicher keine rumänischen Straßennutten sondern sehr gebildete gutaussehende junge Frauen, die neben ihrem Körper eine Menge Niveau zu bieten haben, dafür aber auch saftige Preise aufrufen. In diesem Gewerbe läuft es wie in anderen Berufen auch: Gute Dienstleister verdienen sehr viel, schlechte sehr wenig. Ich kennen Steuerberater, die mit 20.000 p.a. rumkrebsen und andere, die mit Umwandlungsrecht 1 Mio pro Jahr verdienen.

Ähnlich ist der Unterschied, zwischen der Studentin, die im Hotel 500,- Euro für 2 Stunden möchte und der Rumänin, die auf der Straße für 30 Euro ins nächste Auto springt, egal wie der Mann darin aussieht.

Daraus folgt:

Die Rumänin kann einem Leid tun und hat sicher wenig Spaß bei dem ganzen aber in anderen Jobs würde es für sie auch nicht besser laufen, vom Geld her wohl noch schlechter.

Die Studentin dagegen hat einen Top Verdienst und dazu noch eine gute Zielgruppe von Männern, wenn ich mir einige sehr aktive Kollegen so ansehe, mit denen ich oft beruflich unterwegs bin. Dieses Geschäft mit Straßenprostitution zu vergleichen, zeigt nur, dass man wenig Ahnung von der Realität hat.

Und zum Gewerbeschein: Ich habe noch nie von einer Prostituierten gehört, deren Problem die Gewerbeanmeldung gewesen wäre. Dann ganz sicher eher die Psyche, wenn sie auf der Straße ist, oder die häßlichen oder gefährlichen Freier auf der Straße.

Just my 2 Cents
 
Auch auf die Gefahr hin , daß ich mich wiederhole und zu Bedenken gebe, daß dies hier ein Laienforum ist, was sich auch durch fehlerhafte Darstellungsversuche, die zumindest den Anschein erwecken, als wären sie wahr nicht ändert,
kann ich nur jeder zukünftigen und bereits arbeitenden Prostituierten, ans Herz legen , sich bei den zuständigen Behörden und oder Ärzten, ggf. auch Vereinen zu informieren.
Als da wäre , die Polizei , die übrigens gerne Auskünfte und Adressen zur Verfügung stellt , das Finanzamt und auch das Ordnungsamt bzw. das Gewerbeaufsichtsamt, das Gesundheitsamt.

Das manche Menschen sich "hochschlafen" ist seit Menschengedenken Usus, hat aber im Grunde nichts damit zu tun, daß den meisten Menschen, die der Prostitution nachzugehen versuchen, daraus vorher nicht überschaubare Nachteile entstehen, entstanden sind und entstehen werden.

Unwissenheit schützt in diesem Falle vor Strafe nicht, sondern fördert eher ein böses Erwachen.

Ich rede auch nicht von Moral oder beurteile Prostituierte positiv oder negativ, sondern verweise, wie gesagt, auf die Erfahrung der Menschen , die sich behördlich, wie beruflich mit der Thematik auseinanderzusetzen haben.

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw27-de-prostitutionsgewerbe/434790


[url]http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/085/1808556.pdf

[/URL]
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist auch nicht richtig, für unsere TE besteht die Anmeldepflicht gem. § 37 ab dem 1.1.2018, da sie ja schon vor dem 1.7.2017 tätig war:

§ 37Übergangsregelungen
(1) Personen, die bereits vor dem 1. Juli 2017 der Prostitution nachgegangen sind,haben ihre Tätigkeit bis zum 31. Dezember 2017 erstmals anzumelden.
(2) Wer vor dem 1. Juli 2017 ein Prostitutionsgewerbe betrieben hat, hat dies der zuständigenBehörde bis zum 1. Oktober 2017 anzuzeigen und einen Antrag auf Erteilungeiner Erlaubnis bis zum 31. Dezember 2017 vorzulegen. Die zuständige Behörde hat demBetreiber eine Bescheinigung über die Anzeige und den Antrag zu erteilen.

Quelle: https://www.bmfsfj.de/blob/80776/ff...1/prostituiertenschutzgesetz-entwurf-data.pdf

Ab dem 1.1.2017 muß sich also gar keine anmelden.

Und zu den anderen Beiträgen kann ich nur sagen: Die Realität sieht anders aus!
Ich bin berufsbedingt ca. 100 Nächte pro Jahr in hochwertigen Hotels in ganz Deutschland oder den skandinavischen Ländern und da sitzen viele Frauen an der Bar, die sich mehr oder weniger offensiv anmelden.

Das sind sicher keine rumänischen Straßennutten sondern sehr gebildete gutaussehende junge Frauen, die neben ihrem Körper eine Menge Niveau zu bieten haben, dafür aber auch saftige Preise aufrufen. In diesem Gewerbe läuft es wie in anderen Berufen auch: Gute Dienstleister verdienen sehr viel, schlechte sehr wenig. Ich kennen Steuerberater, die mit 20.000 p.a. rumkrebsen und andere, die mit Umwandlungsrecht 1 Mio pro Jahr verdienen.

Ähnlich ist der Unterschied, zwischen der Studentin, die im Hotel 500,- Euro für 2 Stunden möchte und der Rumänin, die auf der Straße für 30 Euro ins nächste Auto springt, egal wie der Mann darin aussieht.

Daraus folgt:

Die Rumänin kann einem Leid tun und hat sicher wenig Spaß bei dem ganzen aber in anderen Jobs würde es für sie auch nicht besser laufen, vom Geld her wohl noch schlechter.

Die Studentin dagegen hat einen Top Verdienst und dazu noch eine gute Zielgruppe von Männern, wenn ich mir einige sehr aktive Kollegen so ansehe, mit denen ich oft beruflich unterwegs bin. Dieses Geschäft mit Straßenprostitution zu vergleichen, zeigt nur, dass man wenig Ahnung von der Realität hat.

Und zum Gewerbeschein: Ich habe noch nie von einer Prostituierten gehört, deren Problem die Gewerbeanmeldung gewesen wäre. Dann ganz sicher eher die Psyche, wenn sie auf der Straße ist, oder die häßlichen oder gefährlichen Freier auf der Straße.

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