diesistmeinnick
Mitglied
Tacho!
Am 27.09.22 (!) hatte ich ein unschönes Erlebnis mit der Bahn. Ich mach's mal kurz, kann man überspringen, die eigentliche Frage kommt später. Zusammengefasst: Streitwert 70€, es gab Briefwechsel und die übliche Hinhaltetaktik dieser Gurkentruppe.
Letzte Woche hab ich die Situation beim Verbraucherschutz gemeldet. Heute bekam ich eine Antwort von denen mit der Aussage: >>Am besten schicken sie der Bahn nochmal alles was sie haben per Brief und schildern denen das. Ein Schreiben unsererseits kostet 40€. Bei 70€ frage ich mich, ob sich das so sehr lohnen würde....<<
Da hab ich mir nur gedacht "Leute, genau für sowas ist der Verbraucherschutz doch da". Ich meine, die Bahn ist für Ihren Service nicht unbedingt bekannt. Und die verschleiern ja nichtmal, dass die einen geprellten Kunden wegen 70€ solange hinhalten bis der sagt "komm scheiß drauf". Und jetzt wendet man sich schon an den Verbraucherschutz und der sagt dann "Ja gut mach das gleiche nochmal was du jetzt seit 'nem halben Jahr machst. Wir würden dir ja auch helfen aber bei 40€ Kosten...".
Ja, das ist doch genau der Punkt. Ich meine, ich bin ja nun wirklich keine Karen, aber muss ich denn echt wegen 70€ zum Anwalt? Ich bin zwar rechtschutzversichert, aber der Anwalt wird wegen 70€ auch sagen "Tja Junge, fahr besser Auto".
Oder?
Am 27.09.22 (!) hatte ich ein unschönes Erlebnis mit der Bahn. Ich mach's mal kurz, kann man überspringen, die eigentliche Frage kommt später. Zusammengefasst: Streitwert 70€, es gab Briefwechsel und die übliche Hinhaltetaktik dieser Gurkentruppe.
Versteckter Text, Trigger-Gefahr:
Letzter Bus, nachts um halb eins, fährt an 10 wartenden Gästen vorbei. Wir holen uns zwei Taxis, fahren mit dem Taxi am Bus vorbei, der in der nächsten Kurve steht und der Fahrer schläft seelenruhig. Fotos gemacht und Namen unserer Mitfahrer aufgeschrieben.
Habe direkt an die Bahn einen Brief geschrieben mit Taxibeleg, Fahrtverlauf, Situation, Fahrschein, Kontonummer. Darafhin bekan ich ein Formular, in dem ich bitte Taxibeleg, Fahrtverlauf, Situation, Fahrschein, Kontonummer angeben. Getan.
Zwei Wochen passiert nix.
Angerufen. "Oh sorry ich geb's sofort weiter dass die Kollegen sich darum kümmern."
Tage später kommt ein Formular, in dem ich bitte Taxibeleg, Fahrtverlauf, Situation, Fahrschein, Kontonummer angebe.
Angerufen. "Oh sorry da ist was schief gelaufen, sie brauchen das nicht ausfüllen. Die Antwort von uns kommt in zwei bis vier Wochen.
Vier Wochen später wieder angerufen. "Ja wir haben aktuell lange BEarbeitungszeit, warten sie mal noch zwei Wochen."
Klar, hab ihc auch gemacht. Die Säcke warten natürlich dass ich mir sage, scheiß auf die 70€.
Dann kommt ein Schreiben, dass die das mittlerweile an "DB Fernverkehr Bamberg" abgegeben haben und ich von denen bis Ende Februar eine Antwort bekomme.
Anfang März die Nummer angerufen, die auf dem Brief stand. "Ja kann ich ihnen nicht sagen, sie sind ja jetzt bei Fahrgastrechte. Sie müssen nach Bamberg anrufen.... oh sorry die haben gar keinen Telefonservice und ich komme da jetzt nicht durch. Rufen sie in 10 Tagen nochmal an."
Heute wieder da angerufen, andere Frau dran. "Wieso ist das denn nach Bamberg abgegeben worden? Sorry kann ich ihnen nicht sagen aber in Zwei wochen haben sie bestimmt eine Antwort, sonst nochmal hier anrufen".
Habe direkt an die Bahn einen Brief geschrieben mit Taxibeleg, Fahrtverlauf, Situation, Fahrschein, Kontonummer. Darafhin bekan ich ein Formular, in dem ich bitte Taxibeleg, Fahrtverlauf, Situation, Fahrschein, Kontonummer angeben. Getan.
Zwei Wochen passiert nix.
Angerufen. "Oh sorry ich geb's sofort weiter dass die Kollegen sich darum kümmern."
Tage später kommt ein Formular, in dem ich bitte Taxibeleg, Fahrtverlauf, Situation, Fahrschein, Kontonummer angebe.
Angerufen. "Oh sorry da ist was schief gelaufen, sie brauchen das nicht ausfüllen. Die Antwort von uns kommt in zwei bis vier Wochen.
Vier Wochen später wieder angerufen. "Ja wir haben aktuell lange BEarbeitungszeit, warten sie mal noch zwei Wochen."
Klar, hab ihc auch gemacht. Die Säcke warten natürlich dass ich mir sage, scheiß auf die 70€.
Dann kommt ein Schreiben, dass die das mittlerweile an "DB Fernverkehr Bamberg" abgegeben haben und ich von denen bis Ende Februar eine Antwort bekomme.
Anfang März die Nummer angerufen, die auf dem Brief stand. "Ja kann ich ihnen nicht sagen, sie sind ja jetzt bei Fahrgastrechte. Sie müssen nach Bamberg anrufen.... oh sorry die haben gar keinen Telefonservice und ich komme da jetzt nicht durch. Rufen sie in 10 Tagen nochmal an."
Heute wieder da angerufen, andere Frau dran. "Wieso ist das denn nach Bamberg abgegeben worden? Sorry kann ich ihnen nicht sagen aber in Zwei wochen haben sie bestimmt eine Antwort, sonst nochmal hier anrufen".
Letzte Woche hab ich die Situation beim Verbraucherschutz gemeldet. Heute bekam ich eine Antwort von denen mit der Aussage: >>Am besten schicken sie der Bahn nochmal alles was sie haben per Brief und schildern denen das. Ein Schreiben unsererseits kostet 40€. Bei 70€ frage ich mich, ob sich das so sehr lohnen würde....<<
Da hab ich mir nur gedacht "Leute, genau für sowas ist der Verbraucherschutz doch da". Ich meine, die Bahn ist für Ihren Service nicht unbedingt bekannt. Und die verschleiern ja nichtmal, dass die einen geprellten Kunden wegen 70€ solange hinhalten bis der sagt "komm scheiß drauf". Und jetzt wendet man sich schon an den Verbraucherschutz und der sagt dann "Ja gut mach das gleiche nochmal was du jetzt seit 'nem halben Jahr machst. Wir würden dir ja auch helfen aber bei 40€ Kosten...".
Ja, das ist doch genau der Punkt. Ich meine, ich bin ja nun wirklich keine Karen, aber muss ich denn echt wegen 70€ zum Anwalt? Ich bin zwar rechtschutzversichert, aber der Anwalt wird wegen 70€ auch sagen "Tja Junge, fahr besser Auto".
Oder?