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anstrengender enkel besuch

Ich seh es tatsächlich so: dein Haus / Wohnung, deine Regeln. Gilt hier für Erwachsene, Kinder und auch Hunde. Wenn die Kinder zuhause nicht am Tisch essen oder malen müssen, können sie es gerne woanders als bei dir so machen. Bei dir wird am Tisch gegessen und auch gemalt, fertig.

Hab gerade noch etwas Brass auf solche Eltern. Hatte gestern den Horrorflug meines Lebens. Nicht, weil das Wetter so schlecht war, sondern weil eine völlig überforderte Mutter mit 2 Kindern hinter uns sass, deren "Blagen" fast den ganzen Flug durchgebrüllt haben. Dazu noch Tritte gegen den Vordersitz, ständiges rauf und runterklappen des Tischs. Die Mutter fing dann zu allem Überfluss noch an mit der 3-jährigen und dem 1,5-jährigen an zu diskutieren. 🙄 Wir haben uns dann umgesetzt. Die Ersten, die aus der "Terrorzone" flohen, war überraschenderweise ein Päärchen mit älteren, ruhigen Kindern. In der Reihe dahinter sass eine spanische Mutter mit einem etwa 3-jährigem Kind, dass den ganzen Flug verschlafen hat....
 
Du siehst deine Enkel, deinen Sohn und deine Schwiegertochter nur 2x im Jahr für 2-3 Wochen. Dass sie mit dir so viel Zeit wie möglich verbringen wollen ist nur verständlich. Dass du aber auch mal Ruhe und deine Freiräume brauchst aber auch. Ich denke, da könnte es helfen, wenn du einfach mal sagt, dass du mal für ein paar Stunden allein sein möchtest, was dein Besuch auch akzeptieren sollte.
Essen musst du auch nicht ständig zubereiten. Aber zum Essen einladen solltest du deine seltenen Gäste schon hin und wieder. Du kannst aber nicht erwarten, dass man dir im Haushalt hilft. Ehrlich, DAS würde ich von meinen Gästen NIE verlangen. Gäste sollen sich wohlfühlen und nicht noch arbeiten müssen. Du musst doch nicht arbeiten. Du hast doch Zeit deine Gäste zu verwöhnen. Natürlich musst du das aber auch nicht rund um die Uhr. Deine Gäste sollten sich auch mal selbst kümmern. Sie können auch mal selbst kochen und selbst mal irgendwo hin fahren (dann nehmen sie eben mal Bahn und Bus).
Aber das sind alles Sachen, über die man reden kann. Wenn du aber keine Grenzen setzt, dann wirst du ausgenutzt.
Stelle Regeln auf: Lege grobe Besuchszeiten fest. Sage, dass am Tisch gegessen wird und sonst nirgendwo anders. Sag, wo die Kinder malen und spielen dürfen und wo nicht. Werden die Regeln nicht akzeptiert oder übergangen, dann werfe deinen Besuch ruhig aus der Wohnung.
 
Du kannst aber nicht erwarten, dass man dir im Haushalt hilft. Ehrlich, DAS würde ich von meinen Gästen NIE verlangen. Gäste sollen sich wohlfühlen und nicht noch arbeiten müssen.
Das sind aber keine Gäste, das ist der Sohn mit Familie, aber keine Gäste. Gäste lädt man selbst ein und bestimmt auch selbst die Dauer des Aufenthalts und den Umfang.

Ich habe schon oft an das denken müssen, und jetzt auch wieder, was ich im ersten Corona-Lockdown erfahren habe. Ein hiesiges Ehepaar hat zwei erwachsene Kinder, beide leben weit weg und weitweit weg. Das Elternhaus wurde grundsätzlich zu Weihnachten/Neujahr und Ostern heimgesucht. Die führten sich auch auf wie der Sohn der TE.
Ich werde nie vergessen, als wir uns an Ostern bei einem Spaziergang getroffen haben und ich meinte, für euch ist es wahrscheinlich schade, dieses Mal die Familie nicht zu sehen, beide meinten, "Um Gottes Willen, Corona ist eine Gnade und wenn es nach uns geht, kann es auch bis Weihnachten so gehen mit den Beschränkungen." und es sei überhaupt das schönste Ostern, das sie seit vielen Jahren gehabt haben.
Als die Bestimmungen wieder aufgehoben wurden, haben die Eltern tatsächlich das Unaussprechliche gesagt: Nein. Keine Besuche mehr in dem Umfang und mit dem Ablauf.

Dieses Verhalten, bei Besuchen im Elternhaus als erwachsenes Kind selbst wieder in die Erwartungshaltung von früher zurückzufallen, habe ich im Bekannten- und Freundeskreis recht oft erlebt.
Wenn Du Dich nicht dagegen wehrst, TE, dann gehst Du unter.
 
Das sind aber keine Gäste, das ist der Sohn mit Familie, aber keine Gäste. Gäste lädt man selbst ein und bestimmt auch selbst die Dauer des Aufenthalts und den Umfang.
Definition von Gast bzw. Gäste: Ein Gast (Mehrzahl Gäste) ist allgemein eine zum vorübergehenden Bleiben eingeladene oder willkommene Person, die einen Besuch macht oder ihren Urlaub verbringt.
 
Hallo @Sarah14, ich würde auch damit anfangen, vorab ein paar grundlegende Regeln zu klären, zB, dass du es nicht mehr duldest, wenn die Kinder ihr Essen überall verteilen und Wände bemalen. Wobei, dann machen sie es halt in der Nebenwohnung, die letztendlich auch du putzen wirst müssen.

Da weiß ich ehrlich gesagt keinen Rat.

Ich versteh schon, dass du keinen Konflikt willst, wo ihr euch sowieso so selten seht. Aber es ist halt sehr schade, dass dich der Besuch dann so stresst.

Bisschen verstehen kann ich das Verhalten deines Sohnes. Falls der nie was im Haushalt machen musste, ist es für ihn selbstverständlich, dass Mama alles managet und er sich ausruhen kann. Seine Familie übernimmt das und verhält sich genauso.

Ich fand so einen Urlaub bei Mama auch immer sehr entspannend. Bekocht werden und alte Asterix-Hefte lesen. Allerdings hab ich das nur allein gemacht und sicher nicht erwartet, dass meine (imaginäre) Familie mitversorgt und bespasst wird.

Da musst du wohl mal Klartext reden, dass das so nicht laufen kann.
 
ist allgemein eine zum vorübergehenden Bleiben eingeladene oder willkommene Person, die einen Besuch macht
Ich weiß nicht, aber es scheint mir, die TE hat nicht über einen so langen Zeitraum eingeladen.
Und selbst wenn, gibt es auch für Gäste einen gewissen Verhaltenskodex.
Ich war mal bei einer Familie zu Gast, die mich vorher noch nie gesehen hat und in deren Kultur Gastfreundschaft ein hohes Gut ist, aber trotzdem habe ich mich nicht benommen, als wären das meine Angestellten und so kam ich in den Genuß von noch mehr Gastfreundschaft, diesmal explizit vom Hausherrn selbst, nicht bloß von seiner Frau.
Auch Gäste haben zwei Hände und können sich beteiligen an anfallenden Arbeiten (oder zumindest an der Vermeidung von solchen).
Das ist nämlich kein Hotel, in dem einen Aufenthalt bucht. Es steht auch nicht "Hotel Mama" oder "Omas Kinderparadies" auf dem Klingelschild.
 
Beschäftigst du dich nicht mit deinen Enkeln wenn sie da sind und redest auch mit ihnen? Ich würde denen selber nahebringen was sie bei dir dürfen und was nicht und nicht den Weg über die Eltern gehen. Also bei uns bringt das mehr wenn Oma und Opa was sagen als wenn es die Mama tut.
Und wie schon jmd. schrieb würde ich mich in der eigentlich doch wenigen Zeit wenn sie da sind viel mehr den Enkeln als dem Haushalt widmen.
Kochen wird schon jmd. was, wenn er/sie oder die Kinder Hunger haben. Genauso mit waschen, abspülen (habt ihr keine Spülmaschine?) und so weiter.
Einfach mal nicht versuchen, die perfekte Hausfrau zu sein sondern mehr Oma!
Ihr seid mit euren Wohnverhältnissen ja in einer absolut privilegierten Situation für Familienbesuche.
Und wie auch schon jmd. schrieb, nicht nur die Schwiegertochter mehr einbeziehen, sondern auch und vor allem den Sohn. Klingt schon so als wäre er von dir sehr verwöhnt worden.
Vom Sohn würde ich verlangen, dass die Ferienwohnung bei Abreise in einem vernünftigen Zustand ist. Und zwar ohne dein Zutun.
 
2-3 Wochen die alte Heimat besuchen aus einer Distanz von 2.000 Kilometern empfindest du als langen Zeitraum?
Der Sohn samt Familie war exakt ZWEIMAL da. Je mehr Zeit vergeht, umso seltener werden sie kommen.
Ich verstehe nicht, warum man die rare gemeinsame Zeit nicht einfach genießt.
Könnte man, wenn nicht alles an der Oma hängen bliebe.
So ein Besuch ist doch kein All-Inklusive-Urlaub.
 

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