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Anschaffung Auto - beide Partner Führerschein?

Ich hab nen Führerschein aber seit Ewigkeiten kein Auto mehr. Leute glauben immer, man bräuchte ständig eine Mitfahrgelegenheit, aber wenn man sein Leben darazf ausrichtet, kein Auto zu haben, braucht man das wirklich ja nur in Ausnahmefällen.

Ich würde einen Führerschein machen, nicht fürs Ego - das ist blödsinn. Das wertet dich als Mensch ja nicht auf. Aber wenn ihr das Auto schon habt und dafür zahlt, dann sollten es ja auch beide nutzen können. Wär einfach praktikabler.
 
In meinem Verwandtenkreis gibt es auch einige Paare, wo nur ein Partner fährt. Ich selbst fahre auch nicht Auto, obwohl ich einen Führerschein habe. Ich vermisse nichts. Mein Mann braucht jedoch das Auto zum pendeln, ansonsten nutzen wir das Auto auch nicht so oft.

Aber gut, ich kann nur schwer beurteilen, wie es mit Kind ist, da ich keines habe. Jedoch ist meine Schwester, die auch kein Auto fährt, ganz gut ohne Auto und mit Kind zurechtgekommen. Sie hat vieles zu Fuß erledigt und hat ihren Mann nur selten als Fahrer gebraucht.

Wenn du und deine Partnerin bisher ganz gut ohne Auto zurechtgekommen seid, wird das vermutlich mit Kind nicht so viel anders sein und ich sehe hier auch nicht zwingend die Notwendigkeit, dass du auch noch deinen Führerschein machst.

Abgesehen davon, ist das auch eine Geldfrage. Überlegt euch daher gut, ob unbedingt zwei Führerscheine sein müssen, oder ob es nicht ausreicht, dass du deinen später machst, wenn du meinst, den Führerschein unbedingt machen zu müssen.
 
Wenn ihr es euch leisten könnt, würde ich vorschlagen, mach auch den FS. Mit einem Auto kommt man klar. Aber wenn nur eine Person den FS hat, schränkt es schon sehr ein. Wir haben tatsächlich nur einen Freund, der keinen FS hat. Der ist von Natur aus aber auch eher seeeehr gemächlich. Um uns zu besuchen (wir wohnen ländlich), braucht er immer einen Fahrer bzw. Fahrerinnen. Mit Öffis ist man bis zu uns locker 2h unterwegs. Mit dem Auto gerade mal 45 Minuten. Auch wenn man nicht viel und oft fährt, gibt einem der FS schon eine gewisse Freiheit. Und je früher du ihn machst, desto weniger Fahrstunden wirst du benötigen.
 
Wenn ihr es euch leisten könnt, würde ich vorschlagen, mach auch den FS. Mit einem Auto kommt man klar. Aber wenn nur eine Person den FS hat, schränkt es schon sehr ein. Wir haben tatsächlich nur einen Freund, der keinen FS hat. Der ist von Natur aus aber auch eher seeeehr gemächlich. Um uns zu besuchen (wir wohnen ländlich), braucht er immer einen Fahrer bzw. Fahrerinnen. Mit Öffis ist man bis zu uns locker 2h unterwegs. Mit dem Auto gerade mal 45 Minuten. Auch wenn man nicht viel und oft fährt, gibt einem der FS schon eine gewisse Freiheit. Und je früher du ihn machst, desto weniger Fahrstunden wirst du benötigen.
Du vergleichst hier gerade dein Landleben, wo man ohne Führerschein tatsächlich eingeschränkt ist, mit der Situation des TE, der in einer Kleinstadt wohnt und bislang gut ohne Auto ausgekommen ist.
 
Du vergleichst hier gerade dein Landleben, wo man ohne Führerschein tatsächlich eingeschränkt ist, mit der Situation des TE, der in einer Kleinstadt wohnt und bislang gut ohne Auto ausgekommen ist.
Trotzdem ist es blöd, wenn immer nur einer fährt.
Egal ob auf dem Land oder in der Stadt.
Der, der immer fährt ist der Depp.
Und die Freunde als Aushilfe sowieso.
 
Trotzdem ist es blöd, wenn immer nur einer fährt.
Egal ob auf dem Land oder in der Stadt.
Der, der immer fährt ist der Depp.
Und die Freunde als Aushilfe sowieso.
Wenn man sich beim Fahren als Depp fühlt, liegt das wohl weniger am Autofahren als am eigenen Empfinden.

Aber gut - wenn das dein Maßstab für Lebensqualität ist, beneide ich dich fast. Fühlst du dich denn selbst so, wenn du fährst?
 
Warum straeubst du dich so dagegen?
Danke erst mal für eure vielen Antworten.
Vernünftig betrachtet finde ich diesen Vorschlag am passendsten, erst mal auszuloten, wie wir damit klarkommen würden wenn nur meine Partnerin den Führerschein hat.
Da in meinem Umfeld ja fast alle den Führerschein haben, könnte auch für den Fall , dass meine Freundin einmal nicht fahren kann , zum Beispiel gegen Ende der Schwangerschaft, ja auch unser Auto fahren könnten. Jemanden mit Fahrpraxis würden wir jedenfalls ans Steuer lassen.
Du unterstützt deine Partnerin. Wovor hast du Angst? Zu keiner Zeit war da total normal. Man würde 18,man machte den Lappen.
 
Trotzdem ist es blöd, wenn immer nur einer fährt.
Egal ob auf dem Land oder in der Stadt.
Der, der immer fährt ist der Depp.
Und die Freunde als Aushilfe sowieso.
Ich finde, das kann man nicht pauschalisieren, kommt ja auf den Umgang an. Bei meinem Freund und mir ist es so, dass er auch kein Auto hat, manchmal das von seiner Mutter ausleiht. Ihm macht Auto fahren Spaß, deswegen empfindet er es nicht als Bürde "fahren zu müssen".
Und bis auf seltene Urlaube mit Auto gibt's im Alltag nie Situationen, in denen ich drauf hoffe, gefahren zu werden, in der Stadt geht alles sogar meist schneller mit Öffis.
 
Ich hatte früher manchmal Partner, die keinen Führerschein hatten und es endet dann immer damit, dass ich die herumfahren musste und das nervte. Ich denke, wenn deine Freundin merkt, wie komfortabel es ist, mit dem Auto zu fahren satt mit Öffis, dann wird sie es lieben - gerade mit einem kleinen Kind. Und für dich wird es sicher auch bequemer sein, gefahren zu werden. Aber wenn du nicht selbst fahren kannst, bist du immer nur der, der gefahren wird. Willst du das sein? Deine Freundin könnte es dann auch irgendwann nerven, dass sie dich fahren muss. Wenn du selbst fahren kannst, bist du unabhängig.

Warum straeubst du dich so dagegen?

Du unterstützt deine Partnerin. Wovor hast du Angst? Zu keiner Zeit war da total normal. Man würde 18,man machte den Lappen.
Ich sträube mich nicht dagegen, finde es aber gleichzeitig nicht besonders reizvoll selbst am Steuer zu sitzen.
Auch wenn wir unser Auto haben , werde ich damit nicht meine Partnerin nötigen, mich überall hin zu chauffieren. Ich werde weiterhin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln das Ausreichen haben .
Zum einkaufen benötigen wir das Auto keinesfalls, Geschäfte sind ganz im Nahbereich.
Das Auto stellt aber ein große Bereicherung für das bringen und holen unseres Kindes zur Kinderbetreuung dar.
Da ich ohnehin arbeiten werde und meine Partnerin in Karenz gehen wird, ist es hauptsächlich ihre Aufgabe, das Kind zu chauffieren.
Meine Eltern und auch meine beiden Schwestern haben es von sich aus angeboten, falls es einmal notwendig sein sollte für das Fahren unseres Autos einzuspringen , Die besitzen alle einen Führerschein.
 

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