Mich will niemand haben. Und ich mich auch nicht mehr
So nicht? In der Regel beziehen sich solche Einschätzungen auf das Leben, wie es im Moment gesehen wird. Wenn es sich aber ändert oder wenn sich
etwas ändert, ändert sich auch die Einschätzung selbst.
Die Frage ist nur, ob du es schaffst, bis dahin deinen Schmerz und deine Enttäuschung auszuhalten, bis du dieses "Etwas" gefunden hast. Und da es nicht in der Vergangenheit sein kann, weil du die nicht mehr ändern kannst, muss es wohl in der Zukunft liegen (oder in der Gegenwart).
Wie klingt denn für dich der Satz: Ich will mich
so nicht mehr haben, ich will
so nicht mehr leben – ich will ein anderes Leben leben.
Das wäre konstruktiv. Was du schreibst klingt für mich eher nach einer Art Selbstmitleid, einer Art, dir selbst Schmerzen zuzufügen, dich zu bestrafen. Nur bringt das halt weder weiter noch bringt es neue Einsichten. Nur Aufmerksamkeit von anderen, die es als eine Herausforderung sehen, dich auf neue Gedanken zu bringen
😉