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Angstzustände, den ganzen Tag

Hallo Tyra,

es wird jetzt kurz, weil ich mich kaum konzentrieren kann, aber ich wollte auf jeden Fall noch ein paar Sätze schreiben.

Hm...so hat es in dem Schreiben von der Staatsanwaltschaft gestanden *schulterzuck* Zu der Zeit war ich Schwanger und ehrlich gesagt irgendwie am Ende meiner Kräfte...Also habe ich auf (hab jetzt das blöde Wort vergessen....hmpf*) Wiederrufsrecht (heißt es so?) verzichtet.

Ich schreibe morgen weiter, es geht einfach nicht. Tut mir leid.

Einen schönen Abend noch. Und danke.

LG. Monisia.
 
Monisia meinte:
die Täter habe ich angezeigt, doch die Stattsanwaltschaft kam zu dem Entschluss, dass ich nicht überzeugend genung war bei meinen Aussagen :-( und dann war die Anklage wegen mißbrauchs von Schutzbefohlenen Minderjährigen verjährt. Naja, wie so etwas verjähren kann, verstehe ich einfach nicht. Für mich verjährt die Sache nicht!

Hallo Monisia,

bin absolut erschüttert über dein Schicksal. Mir fehlen einfach die Worte. Aber nichtsdestotrotz habe ich mich mal umgeschaut bzgl. der Verjährungsfristen.
Die Angabe, diese schrecklichen Taten wären verjährt, ist definitiv nicht richtig. Bei Missbrauch von Kindern ruht die Verjährungsfrist bis 18 Jahre, danach gilt sie noch für 10 Jahre. Also bis 28. Würde vielleicht mit einem guten Anwalt die Sache angehen, damit du alles doch für dich verarbeiten kannst.

Hier der Link: http://dejure.org/gesetze/StGB/78b.html


Ich drücke dich ganz lieb. Wünsche dir viel Kraft.
 
Hallo Micky,

danke für deine Mühe. Hm...Morgen könnte ich zu meiner Anwältin gehen und sie mal fragen, wie das aussieht. Vielleicht kann man doch was machen. Ich weiß allerdings nicht wie das aussieht, wenn der Fall schon abgeschlossen ist, kann ich denn da nochmal ne Anzeige machen? Werde nachher mal anrufen und fragen.

*danke fürs lieb drücken und zurück drück*

LG. Monisia.
 
Hallo Monisia,

habe nicht alle Beiträge von den anderen komplett gelesen, aber beim lesen ist mir aufgefallen, dass hier immer wieder Medikamente erwähnt werden, wobei ich an dieser Stelle ehrlich sagen muss, dass ich der Meinung bin, dass Medikamente nur das Bewusstsein trüben und nicht bei der "Heilung" ( ich mag das Wort nicht) helfen.
Ich finde es super, dass du schon in Therapie warst (im Gegensatz zu mir) und du solltest auf alle Fälle weiter was unternehmen.
Noch kurz was zu deiner Tochter: du hast geschrieben, du befürchtest sie bekommt mit, dass mit dir etwas nicht stimmt. Da kann ich dir schon mal Recht geben, sie bekommt das auf jeden Fall mit, und um zu vermeiden, dass sie denkt du möchtest nicht mehr, sprich mit ihr, und erklär ihr dass du im Moment krank bist (natürtlich so, dass es eine 3-jährige versteht) dabei solltest du wissen, dass es immer besser ist den Kinder nie etwas vorzuspielen!
Ja, das waren meine Worte dazu.
Ich wünsch dir viel Glück und Erfolg!

Liebe Grüße Jobina.
 
@ Jobina: bei akuten Angstzuständen gehören Medikamente an sich zu der Therapie....das hat nix mit Bewusstseinstrübung zu tun! Zwar habe die oft die Nebenwirkung der gedämpften Umweltaufnahme, Konzentrationsstörungen etc....aber ohne geht es oft in einen psychotischen Schub!!
Ich hab das selber bei meiner Schwester erlebt. Und Gott sei Dank ist die so vernünftig, dass sie nun ne wasserdichte und sehr wirksame Doppeltherapie macht, nämlich einmal psychiatrisch-medikamentös + psychologische Betreuung= Verhaltenstherapie...nur so hat man Aussicht auf wirkliche und langfristige Besserung, haben jedenfalls meine eigenen Erfahrungen und sehr langen und v.a fundierten Recherchen ergeben, denn ich war in HInsicht auf Medikamente auch erst skeptisch, bis ich in entsprechenden Kliniken die Leute=Drehtürpatienten (dauerkrank..rein und raus ausser Klinik) gesehn habe, die auch dachten auf Medikamente verzichten zu können oder die mit der Medikamenten-Therapie gepfuscht haben, z.B. abrupt abgesetzt etc....
Selbstredend könnte man evtll ohne Medis auskommen, wenn man das gesamte Lebensumfeld so gestalten würde, dass der Erkrankte damit klarkommt...das hiesse die Welt zu ändern....aber leider ist es nun mal so, dass wir Menschen uns an die Gegebenheiten und Realitäten anpassen müssen...umgekehrt geht es net...
Mein Rat: ganzheitlich ran an den Feind...denn Körper und Seele sind net getrennt und Angstzustände als biochemisches Ungleichgewicht im Gehirn ist ja ne körperliche Sache mit seelischer Ursache...Das Ungleichgewicht kriegt man leider net ohne Medikamente weg...jedenfalls nicht langfristig...Natürlich sollte man gleichzeitig beginnen psychologisch an den Ursachen zu arbeiten und durch ne Verhaltenstherapie einen effektiven Schutz aufbauen und Techniken zu erlernen wie man mit der Angst und dem Leben insgesamt besser klarkommt...dann später auch ohne Medis..

Gruss
Tyra
 
Hi Monisia,

mach einfach immer so viel du kannst..ist doch vollkommen o.k...freut mich, dass es dir hilft hier über alles zu reden. Ist doch schon mal was, oder?

LG
Tyra
 
Kann Tyra nur beipflichten. Es sollte schon eine Kombination aus Tabletten und Therapie sein. Weiß ich von mir selbst. Mein Bewusstsein ist nicht getrübt, dafür sind meine Abstürze viel weniger geworden und ich habe endlich mal wieder nach langer Zeit eine gewisse Lebensqualität, die ich mir durch die Einnahme dieser Medis und der Therapie wieder aufbauen konnte.

@ Monisia

Kannst ja mal Bescheid geben, was die Anwältin gesagt hat. Drück dir mal die Daumen, dass du da noch was machen kannst. Meistens hilft das bei der Bewältigung der Vergangenheit, auch wenn der Weg sicherlich kein Zuckerschlecken ist. Aber mit professioneller Unterstützung wirst du es schon schaffen.
 
ich wollte hier niemandem meine Meinung aufdrängen, ich wollte nur meinen Standpunkt öffentlich machen.
Ich fürchte ich bin falsch hier wenn ich anderer Meinung bin. Obwohl ich nur einen Rat geben wollte.
Jedenfalls wünsche ich Monisia viel Glück noch mal.
 
Hi Jobina,

ist vollkommen o.k. dass du deine Meinung hier sagst...musst dich nicht angegriffen fühlen, wenn es noch andere Meinungen gibt.
Was mich interessieren würde: hattest du selber schlechte Erfahrungen mit Medikamenten?
Ich mein kann ja sein...aber mit nem halbwegs fitten Psychiater, der das richtige Medikament für einen findet und auch die richtige Dosierung klappt es an sich sehr gut...Jedenfalls bei meiner Schwester...sie ist total happy, dass sie ähnlich wie Micky wieder ne gute Lebensqualität hat.


Gruss
Tyra
 
ich habe weder Erfahrungen mit Psychiatern/Psychologen, noch Medikamenten. Weil ich der Meinung bin, dass ich komplet untergehen würde/mich hängen lassen würde. was ich sagen will, ich würde nicht mehr arbeiten gehen, mich wahrscheinlich zu Hause einsperren und in Selbstmitleid ertrinken...
Tut mir leid wenn ich vorhin so agressiv war...liegt vielleicht daran, dass ich in Medikamenten gleich Suchtmittel sehe und ich der Meinung bin, dass man sich weder vom Psychiater, noch von Medikamenten abhängig machen sollte.
Also noch mal entschuldigung wegen vorhin!
 

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