M
Monisia
Gast
Hm...Ich schreib einfach drauf los....
Mit 5 Jahre wurde ich von einem Mann mißbraucht, der bei Feiern in meinem Elternhaus, in mein Zimmer gekommen war. Mit 8 Jahren wurde ich von meinem Onkel mißbraucht. Er wohnte ein paar Wochen bei uns. Und dann mit 15 Jahren wurde ich ein halbes Jahr lang von dem Mann meiner Cousine vergewaltigt.
Warum fragen mich immer wieder Menschen, warum ich immer und immer wieder zu ihnen nach Hause gegangen bin, wenn ich wußte, dass er mich wieder und immer wieder vergewaltigen würde?
Wenn ich ihnen dann antworte: Weil er mir gesagt, dass mir schlimmeres passieren wird, wenn ich nicht mehr komme und dass ich einfach Angst vor den Fragen meiner Eltern hatte, warum ich da nicht mehr hingehe. Zu dem Zeitpunkt war ich mir 100% sicher, dass mir keiner glauben würde;
entgegnen sie mir: Dann muss er dir ja mit der Zeit gefallen haben.
Was soll das??? frage ich den Mensch. Wieso ist es so schwer zu verstehen, dass man mit 15 Jahren nicht erwachsen ist und nun mal nicht weiß, was man in solch einer Situation tun soll.
Ich habe jetzt etwa 2 Jahre Therapie (1999-2001) und (leider nur) ein paar Wochen Klinik (2001) hinter mir. Und jetzt vier Jahre danach fange ich wieder mit Therapie an, weil meine Angstzustände so schlimm sind, dass ich anfange Sachen zu sehen, die gar nicht da sind :-( Es ist so unheimlich schwer, sich zu sagen: Nein, das bildest du dir nur ein.
Ich habe Angst vor allen und allem. Mein Tag besteht nur aus Angst. Jeder Mensch kann sich in ein Monter verwandeln, selbst meine Eltern, (Tochter, nicht immer, aber wenn es mir richtig schlecht geht, dann habe ich auch vor ihr Angst *heul*) und mein Freund.
Ich weiß zur Zeit einfach nicht, was ich mit mir machen soll und wie ich mit dieser Angst leben soll. Es macht mich so unwahrscheinlich fertig.
Ich habe Angst vor der Angst und wenn ich schlafen gehe, dann habe ich vor meinen Träumen Angst. Ich bin es so satt andauernd, jede Sekunde des Tages Angst zu haben!
Jeder Mann ist für mich ein potentieller Täter ( ich weiß, dass nicht alle Männer Täter sind; ich versuche immer zu unterscheiden, aber es fällt mir immer schwerer).
Zu dem kommen auch noch die Erinnerungen von den Mißbräuchen mit 5 und 8 Jahren ;-( Ich kriege sie einfach nicht weg. Ich habe es schon mit dieser Tresormethode probiert, aber ich bin durch meine Ängste so angespannt, dass ich mich auf nichts konzentrieren kann.
Es ist einfach zum Verzweifeln. Vor allem ist das scheiße, weil es sich auf meine Mitmenschen auswirkt. Ich kann nicht mal mehr meinen Freund küssen, ohne das mir ganz komisch wird.
Was soll ich nur tun? Ich kann mir zur Zeit einfach nicht selbst helfen *heul* Und das schlimmste ist, dass ich niemanden wirklich erklären kann, was mit mir los ist, weil es so viel ist. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.
Der ganze Alltag ist für mich eine Tortur und das einzige was mich zu lächeln bringt, ist wenn meine Tochter lacht. Ich stecke so tief in einer Kriese, dass ich kein Licht sehe und nicht weiß, wie ich rauskommen kann. Ich sehe einfach den Weg nicht.
Ich sitze stumpf zu Hause rum und bin glücklich, wenn er endlich zu Ende geht. Nur durch meine Tochter komme ich überhaupt mal raus, weil sie ja auch nach draußen möchte/muss oder ins Mütter-und Kinderzentrum. Ich habe Angst, dass sie merkt, dass ich total down bin. Vielleicht versteht sie das nicht und denkt, dass ich sie nicht haben möchte oder sie nicht lieben würde! Ich versuche das so gut wie möglich von ihr zu trennen, ihr nichts zeigen oder fühlen lassen, dass es mir so schlecht geht.
Ich könnte noch die ganze Nacht schreiben, aber ich glaube, dass reicht. Danke, dass ich hier reinschreiben durfte. Allein das Schreiben, hat mich etwas leichter gemacht. Es immer schön zu wissen, wo man hingehen kann.
Ich wünsche euch allen alles Liebe und Gute.
Monisia.
Mit 5 Jahre wurde ich von einem Mann mißbraucht, der bei Feiern in meinem Elternhaus, in mein Zimmer gekommen war. Mit 8 Jahren wurde ich von meinem Onkel mißbraucht. Er wohnte ein paar Wochen bei uns. Und dann mit 15 Jahren wurde ich ein halbes Jahr lang von dem Mann meiner Cousine vergewaltigt.
Warum fragen mich immer wieder Menschen, warum ich immer und immer wieder zu ihnen nach Hause gegangen bin, wenn ich wußte, dass er mich wieder und immer wieder vergewaltigen würde?
Wenn ich ihnen dann antworte: Weil er mir gesagt, dass mir schlimmeres passieren wird, wenn ich nicht mehr komme und dass ich einfach Angst vor den Fragen meiner Eltern hatte, warum ich da nicht mehr hingehe. Zu dem Zeitpunkt war ich mir 100% sicher, dass mir keiner glauben würde;
entgegnen sie mir: Dann muss er dir ja mit der Zeit gefallen haben.
Was soll das??? frage ich den Mensch. Wieso ist es so schwer zu verstehen, dass man mit 15 Jahren nicht erwachsen ist und nun mal nicht weiß, was man in solch einer Situation tun soll.
Ich habe jetzt etwa 2 Jahre Therapie (1999-2001) und (leider nur) ein paar Wochen Klinik (2001) hinter mir. Und jetzt vier Jahre danach fange ich wieder mit Therapie an, weil meine Angstzustände so schlimm sind, dass ich anfange Sachen zu sehen, die gar nicht da sind :-( Es ist so unheimlich schwer, sich zu sagen: Nein, das bildest du dir nur ein.
Ich habe Angst vor allen und allem. Mein Tag besteht nur aus Angst. Jeder Mensch kann sich in ein Monter verwandeln, selbst meine Eltern, (Tochter, nicht immer, aber wenn es mir richtig schlecht geht, dann habe ich auch vor ihr Angst *heul*) und mein Freund.
Ich weiß zur Zeit einfach nicht, was ich mit mir machen soll und wie ich mit dieser Angst leben soll. Es macht mich so unwahrscheinlich fertig.
Ich habe Angst vor der Angst und wenn ich schlafen gehe, dann habe ich vor meinen Träumen Angst. Ich bin es so satt andauernd, jede Sekunde des Tages Angst zu haben!
Jeder Mann ist für mich ein potentieller Täter ( ich weiß, dass nicht alle Männer Täter sind; ich versuche immer zu unterscheiden, aber es fällt mir immer schwerer).
Zu dem kommen auch noch die Erinnerungen von den Mißbräuchen mit 5 und 8 Jahren ;-( Ich kriege sie einfach nicht weg. Ich habe es schon mit dieser Tresormethode probiert, aber ich bin durch meine Ängste so angespannt, dass ich mich auf nichts konzentrieren kann.
Es ist einfach zum Verzweifeln. Vor allem ist das scheiße, weil es sich auf meine Mitmenschen auswirkt. Ich kann nicht mal mehr meinen Freund küssen, ohne das mir ganz komisch wird.
Was soll ich nur tun? Ich kann mir zur Zeit einfach nicht selbst helfen *heul* Und das schlimmste ist, dass ich niemanden wirklich erklären kann, was mit mir los ist, weil es so viel ist. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.
Der ganze Alltag ist für mich eine Tortur und das einzige was mich zu lächeln bringt, ist wenn meine Tochter lacht. Ich stecke so tief in einer Kriese, dass ich kein Licht sehe und nicht weiß, wie ich rauskommen kann. Ich sehe einfach den Weg nicht.
Ich sitze stumpf zu Hause rum und bin glücklich, wenn er endlich zu Ende geht. Nur durch meine Tochter komme ich überhaupt mal raus, weil sie ja auch nach draußen möchte/muss oder ins Mütter-und Kinderzentrum. Ich habe Angst, dass sie merkt, dass ich total down bin. Vielleicht versteht sie das nicht und denkt, dass ich sie nicht haben möchte oder sie nicht lieben würde! Ich versuche das so gut wie möglich von ihr zu trennen, ihr nichts zeigen oder fühlen lassen, dass es mir so schlecht geht.
Ich könnte noch die ganze Nacht schreiben, aber ich glaube, dass reicht. Danke, dass ich hier reinschreiben durfte. Allein das Schreiben, hat mich etwas leichter gemacht. Es immer schön zu wissen, wo man hingehen kann.
Ich wünsche euch allen alles Liebe und Gute.
Monisia.