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Angst

-Ria-

Mitglied
Hallo ihr Lieben,
bin seid ein einhalb Jahren auf dem Weg der Besserung. Ein Jahr ging es mir jetzt richtig gut und hatte nur zwischendurch mal Probleme wegen meinem Aussehen. Jetzt wo ich auf der neuen Schule bin geht es mir allerdings wieder furchtbar. Schreibe schlechte Noten in Mathe und E.T. und nur 2 und 3 in den anderen Fächern, klar sind 2 und 3 nicht schlecht aber hab das letzte Jahr auf der anderen Schule nur 1 geschrieben und bin jetzt total enttäuscht von mir. Ich glaube durch die Antidepressiva und durch andere Medikamente bin ich verblödet oder so zumindest fühlt es sich so an. Alle anderen schreiben immerhin bessere Noten und strengen sich weniger dafür an als ich. Desweiteren hat sich immernoch nichts hinsichtlich meines Selbsthasses geändert. Finde mich immer noch fett und hässlich und das sehen jungs scheinbar auch so. Hatte noch nie einen Freund, geschweige denn meinen ersten Kuss. Wurde zwar letztens auf ein Date eingeladen aber ich möchte lieber nur mit demjenigen befreundet bleiben. Naja, jetzt ist meine Therapeutin im Urlaub für 4 Wochen, ich nehme seid einem Monat meine Medikamente nicht mehr weil ich sie immer vergessen habe zu nehmen und fühle mich absolut scheisse. Klar weiss ich das man antidepressiva nicht einfach so absetzten soll aber ich hab sie wirklich einfach immer vergessen und jetzt brauch ich sie auch nicht mehr nehmen, muss eh mal neu eingestellt werden. Mir gehts einfach nur richtig scheisse immoment, habe wider selbstmordgedanken und möchte mich einfach nur wieder selbstverletzen. Habe keinen zum reden, aber ich habe das gefühl ich platze wenn ich mit keinem rede, deswegen schreib ich das jetzt auch hier obwohl ich eigentlich erst keine motivation dazu hatte. Fühle mich leer, habe Angst und bin einfach nur einsam..
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Ria,
wir lesen Dich. Du bist nicht allein.
Die Realität besteht nicht nur aus Gefühlen. Oft täuschen uns unsere Gefühle.
So scheint es mir auch bei Dir zu sein. Mit dem Verstand "schauen" kann hier oft
gut für Klarheit sorgen.

Auch möchte ich Dir empfehlen, Dir gegenüber den Leistungsdruck nicht unnötig
zu erhöhen. Gute Noten und sehr gute Noten kommen... z.B. wenn etwas mehr
Lebensfreude vorhanden ist. Manchmal wird man durch eine Umstellung (neuer Lehrer)
zurückgeworfen. Das ist kein Drama. So erging das schon sehr vielen.
Keine Sorge. Das holst Du wieder auf.

Und was eine schöne Freundschaft mit Jungs betrifft - so kommt alles mit der Zeit.
Hab' einfach mehr Geduld.

LG, Nordrheiner
 
G

Gast

Gast
Hallo Ria,

habe eben deinen Story gelesen und festgestellt, dass sie meiner teilweise ähnelt. Habe im Augenblick mit meinem Selbstwertgefühl und der Angst mit Leuten zu reden bzw. sie überhaupt anzusprechen zu kämpfen. Zu dem sind meine Gedanken bei allem Möglichem nur nicht bei meinem Studium. Hab es dieses Jahr angefangen und bin mitlerweile total frustriert, da ich nicht mehr hinterher komme. Meine Noten gingen vor 3 Jahre auf der FOS Stück für Stück in den Keller, ich kann es in etwar nachvollziehen. Mann fühlt sich beschissen, macht sich event. Vorwürfe und stellt sich die Frage, ob man genug gelernt hat. Und immer die Frage warum zum Teufel bekommen andere, die nie aufpassen oder kaum lernen, immer bessere Noten. Das hat alles an meinen Nerven gezert und tut's immer noch. Was ich auf jedenfall gut finde ist, das du dir Hilfe gesucht hast, nicht so wie ich. Ich bin aber hart am kämpfen mit meinem Selbstvertrauen mir Hilfe zu suchen. Für mich ist es nur schwierig Leute zu treffen die mein Vertrauen nicht gleich ausbeuten. Das hatte ich durchs Mobbing in der Schule schon genug, schätze daher meine Sozialphobie. Das ich nicht mit Jemandem über meine Probleme bzw. überhaupt mal mit jemandem ein Gespräch anfangen kann, hatte auch dazu geführt das ich anfing mir Wunde zuzufügen. Im Nachhinein merkte ich das es dumm war, aber der Augenblick in dem ich mich schnitt fühlte sich befreiend an. Die Konsequenzen sind die Narben auf meinem Arm für die ich mich jetzt schäme. Um dem ganzen einwenig Linderung zu schaffen zieh, ich mich meistens zurück und höre einfach Musik um alles um mich herum zu vergessen. Trotz allem gelingt es mir nicht wirklich und auch Gedanke wie: was währe wenn ich nicht mehr da bin, was passiert dann mit den anderen, was werden sie denken etc. , beschäftigen mich sehr. Ebenso wünsche ich mir eine Freundin, (ja hatte auch noch keine und bin schon 21 verdammt) aber die Richtige wird sich sicherlich finden irgendwann, daher ist es nicht schlimm noch immer keine Freundin zu haben. Und dennoch habe ich das Gefühle eine spiralförmige Treppe nach unten zu laufen, die nicht enden will.

Du siehst du bist mit deinen Problemen nicht ganz so aleine, aber ich will bei meinen Problemen, nicht den Moralapostel raus hängen lassen. Es ist vielleicht nicht viel was ich dir raten kann aber versuch doch einmal alles was dich belasstet in eine Art Tagebuch zu schreiben. Es hilft mir zumindest und auch wenn dort mehrere Male das selbe drin stehen mag, so befreit es mich dann doch ein Stückweit. Ich weis nicht ob das ganze dir ein wenig hilft, aber zumindest wissen du und ich, dass wir nicht ganz aleine sind mit unseren Problemen.

LG

Lukas
 

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