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Angst vor verschiedenen Dingen und zwar GLEICHZEITIG

_Phoenix2_

Aktives Mitglied
Hey,
ich hoffe, dass ihr bitte nett darauf reagiert.
Ich habe PTBS und Ängste und eigentlich ist es schon viel besser. Eigentlich ist es schon viel besser als früher. Ich bin stolz darauf, was ich geschafft habe…

Aber gerade….

Ich fühle mich ganz ängstlich, Herz rast, feuchte Hände… und ich weiß nicht mal wirklich warum.

Ich habe mich gefragt, wovor ich eigentlich gerade Angst habe und es kamen mir verschiedene Angstgedanken in den Kopf:
Angst, dass ich eines Tages meine Familie nicht ernähren kann
Angst, dass ich meine Würde verliere (oder noch mehr verliere)
Angst vor Krebs
Angst vor dem Freibad
Angst, dass mein Frau vergewaltigt werden könnte (worauf es keine Hinweise gibt, dass das wahrscheinlich ist)
Angst, dass jemand, den ich liebe, schwer verletzt wird
Angst vor Terrorismus

Es wäre echt lieb, wenn ihr euch nicht darüber lustig macht.
Ich glaube, dass ist so, dass ich gerade Angst habe und diese Angst gerne ein Thema hätte, kann das sein?

Ich bin sehr frustriert und werde versuchen, diese Ängste zu ignorieren. Ich glaube, dass ich gerade voller Stresshormone bin und die SUCHEN aktiv etwas, vor dem ich mich fürchten kann. Kann das sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du das schon mal mit einem Psychologen besprochen? Ich habe eine kPtBs aber solche Ängste sind mir fremd. Das liegt wohl auch an meinem Lebenslauf.
Wenn du von Angst oder Ängsten regiert wirst ist das eine immense Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Ängste führen auch dazu Fehlentscheidungen zu treffen weil wer immer denkt das wenn ich dies oder das machen, dies oder das passieren könnte.
 
Ich glaube, dass ich gerade voller Stresshormone bin und die SUCHEN aktiv etwas, vor dem ich mich fürchten kann. Kann das sein?
Hallo _Phoenix2_,
nach meiner Erfahrung ist die Suche nach den Ursachen von Ängsten etc. nicht sehr nützlich. Was mehr hilft: herausfinden, wie man sie reduziert (dazu hast du ja offenkundig reichlich Erfahrung) oder ganz beendet.

Ich kenne so etwas, was du schreibst, wenn ich mit einem Alptraum aufwache (Stichwort Stresshormone). Mir hilft es dann, aufzustehen, etwas Wasser ins Gesicht, vielleicht auch ein paar Zeilen in einem guten Buch zu lesen. Damit signalisiere ich meinem System, dass alles okay ist und es keinen realen Grund gibt, sich zu ängstigen.

Bei einer Bekannten war es interessanterweise so, dass lauter überraschender Lärm von der Straße (auch nachts) zu solchen Angstattacken geführt hat. Seit sie neue und schalldichtere Fenster hat, ist das massiv zurückgegangen. Okay, also manchmal hilft es doch, die Ursachen herauszufinden 😉

Gute Besserung!
Werner
 
Hallo _Phoenix2_,
nach meiner Erfahrung ist die Suche nach den Ursachen von Ängsten etc. nicht sehr nützlich. Was mehr hilft: herausfinden, wie man sie reduziert (dazu hast du ja offenkundig reichlich Erfahrung) oder ganz beendet.

Ich kenne so etwas, was du schreibst, wenn ich mit einem Alptraum aufwache (Stichwort Stresshormone). Mir hilft es dann, aufzustehen, etwas Wasser ins Gesicht, vielleicht auch ein paar Zeilen in einem guten Buch zu lesen. Damit signalisiere ich meinem System, dass alles okay ist und es keinen realen Grund gibt, sich zu ängstigen.

Bei einer Bekannten war es interessanterweise so, dass lauter überraschender Lärm von der Straße (auch nachts) zu solchen Angstattacken geführt hat. Seit sie neue und schalldichtere Fenster hat, ist das massiv zurückgegangen. Okay, also manchmal hilft es doch, die Ursachen herauszufinden 😉

Gute Besserung!
Werner

Ich lenke mich gerade ab, indem ich gucke, was es von einem Promi Neues gibt… und ich habe gedacht, dass es vielleicht hilft hier über die Ängste zu reden.

Eigentlich sind die Ängste schon ein bisschen lächerlich… aber nicht ICH bin lächerlich sondern nur DIE ÄNGSTE.

Ich glaube, dass ich immer besser darin werde, solche Ängste als eine Reaktion auf Stresshormone zu entlarven.

Mein Herz rast und ich fühle mich so, als ob ich zu wenig Luft kriege und ich versuche gerade ganz bewusst achtsam zu atmen. Ich bin nicht total panisch, aber deutlich bin ich gerade versucht falsch zu atmen, weil ich ängstlich bin… dies hingegen macht Angst schlimmer. Kennst du das?
 
Ängste führen auch dazu Fehlentscheidungen zu treffen weil wer immer denkt das wenn ich dies oder das machen, dies oder das passieren könnte.

Ängste können natürlich auch dazu führen, dass man Fehlentscheidungen vermeidet, wenn sie nämlich begründet sind. Ängste können lebensrettend sein indem sie dazu führen, dass man gefährliche Situationen meidet.
 
Ich habe mich gefragt, wovor ich eigentlich gerade Angst habe und es kamen mir verschiedene Angstgedanken in den Kopf
Klingt so, dass die Ängste zunächst gar nicht so konkret einzuordnen waren?

Mein subjektiver Eindruck mich selbst betreffend ist, dass das Gehirn manchmal "alte Programme fährt". Finanzielle Ängste beispielsweise sind, wohl ähnlich wie bei dir, unterschwellig öfters bei mir da (nicht wirklich berechtigt). Ich kann mir erklären, woher sie kommen....ich kann, wenn mir dies bewusst wird, auch gut damit umgehen, aber ganz los kann ich sie wohl nicht werden.

Letzteres ist nur eine Feststellung.....keine Unzufriedenheit mit mir selbst oder so.

Es ist gut, dass du dich selbst wertschätzen kannst für das, was du bereits verbessern konntest!
 
Ich lenke mich gerade ab, indem ich gucke, was es von einem Promi Neues gibt… und ich habe gedacht, dass es vielleicht hilft hier darüber zu reden.
Das ist ein interessanter Ansatz. Ich denke, der Trick ist, dass du deinem Gehirn etwas Spannenderes zu tun gibst.

Eigentlich sind die Ängste schon ein bisschen lächerlich… aber nicht ICH bin lächerlich sondern nur DIE ÄNGSTE.
Ohne Ängste wäre unsere Spezies schon längst ausgestorben. Das Problem entsteht ja nur dadurch, dass das Angstsystem ohne Grund anspringt.

Ich glaube, dass ich immer besser darin werde, solche Ängste als eine Reaktion auf Stresshormone zu entlarven.

Mein Herz rast und ich fühle mich so, als ob ich zu wenig Luft kriege und ich versuche gerade ganz bewusst achtsam zu atmen. Ich bin nicht total panisch, aber deutlich bin ich gerade versucht falsch zu atmen, weil ich ängstlich bin… dies hingegen macht Angst schlimmer. Kennst du das?
Super, wenn du deinen Körper immer besser verstehst und die autonomen Reaktionen richtig einordnen kannst. Die Emotionen selbst lassen sich ja nicht so einfach beherrschen, aber die verstandesmäßige Reaktion darauf durchaus.

Mit dem Atmen ... ich kenne nur, dass ich während oder kurz nach einem Alptraum kurzatmig werde und das dann den Stress noch erhöht. Aber nur kurz, wenn ich wacher werde, legt sich das.

Nützt dir eigentlich Bewegung was?
 
Ängste können natürlich auch dazu führen, dass man Fehlentscheidungen vermeidet, wenn sie nämlich begründet sind. Ängste können lebensrettend sein indem sie dazu führen, dass man gefährliche Situationen meidet.

Angst ist niemals Lebensrettend, das ist nur die Vorsicht, die Angst führt eher dazu Dinge zu tun die in Gefahrensituationen Lebensbeendend sind. Die Vorsicht lässt uns klar denken, man wägt ab.
 

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