Ohne jetzt alle Beiträge hier gelesen zu haben (nur die ersten 9 Seiten).
Ich kann nicht alles zu diesen Thema schreiben, was es wohl zu sagen gäbe, weils nicht politisch korrekt genug ist. Nach dem was ich bisher gelesen habe verstoße ich jetzt sowieso schon gegen diverse Dogmas.
Als erstes würde ich tatsächlich davon ausgehen dass Männer mehr Wert auf das Aussehen der Frau legen als umgekehrt, und damit auch auf das Alter.
Das wurde mal von einem Evolutionstheoretiker, oder wie sich diese Leute nennen, gut erklärt. Denn die Partnersuche dient in der Natur der Reproduktion. Und eine Frau die jung und gesund ist verspricht eine erfolgreiche Fortpflanzung. Beim Mann ist der aktuelle Zustand nicht ganz so wichtig, entscheidender sind die Erbinformationen, welche er trägt.
Für Frauen ist daher beispielsweise wichtiger wie ein Mann riecht (so die Forscher), denn daran erkennen sie unbewusst ob die genetische Varianz groß genug ist (Inzuchtvermeidung). Dies verändert für Frauen offenbar die gesamte Art wie sie einen Mann wahrnehmen.
Anmerkung hierzu: Die Pille kann diese Geruchswahrnehmung manchmal verändern und sogar ins Gegenteil verkehren. Besser wäre es eigentlich für die Partnersuche die Pille vorher abzusetzen, um sich wieder auf den Geruchssinn verlassen zu können. Da dies so unbewusst passiert kann Frau, so die Aussage der Wissenschaftler, den Zusammehang zwischen Absetzen der Pille und den Partner plötzlich nicht mehr zu mögen oft nicht herstellen.
Es gibt auch Studien nach denen Frauen unbewusst intelligentere Männer bevorzugen, das sind die mit weniger Testosteron, das Hormon macht nämlich (indirekt) dumm. Was auch wieder ein spannendes Thema ist, kann ich nur empfehlen sich da mal reinzulesen.
Widerspricht also der eigentlichen Lehrmeinung dass Männer auch "männlich" zu sein haben, um für Frauen attraktiv zu sein. Tatsächlich sind es meist nur junge Frauen, die solche Männer für kurzfristigen Spaß suchen, sich dann aber später mit höherer emotionaler Reife und Kinderwunsch nicht mehr für das Alphamännchen entscheiden. Übrigens gibt es einen signifikaten Zusammenhang zu der Form der Ohren, eine Korrelierung die vermutlich ein genetischer Zufall ist. (Merkmal XY vererbt sich genau so wie Merkmal YZ). Und ja, Intelligenz ist zu ca. 70% erblich...
Intelligente Männer mit geringerem Testosteronspiegel haben deutlich häufiger stärker abgerundete Ohren.
Aufgrund dieses weiblichen Verhaltens gehen besagte Männer im Schnitt auch wesentlich später Beziehungen ein, oder bleiben eben ganz übrig.
Das erst einmal vorweg. Arthur Schopenhauer hat in seinem Essay über die Frauen sinngemäß unter anderem geschrieben, dass die Frau für wenige Jahre ihres Lebens mit einem Überschwang an Schönheit gesegnet ist und dem Mann den Verstand zu verdrehen weiß. Die müsse sie aufgrund anderer Mängel nutzen um einen Mann für sich zu gewinnen, was ihr auch für die Zeit danach ein Auskommen (durch ihn) sichert.
Wobei er mit Auskommen glaube ich nicht nur finanziell gemeint hat, sondern sie diese Zeitspanne in ihrem Leben quasi nutzt um einem Mann zu beweisen, dass sie mehr ist als nur das was ihre Schönheit hergibt.
Er spricht Frauen allerdings auch die Fähigkeit zu höheren Künsten ab, insbeondere Dichtung, Philosophie und Wissenschaft. Kann ich jetzt nicht alles wiederholen, ist bei youtube anhörbar.
Nun ist das alles nicht besonders schmeichelhaft und auch ganz sicher nicht romantisch, schon gar nicht Schopenhauers... ich sag jetzt mal radikale Sichtweise. Aber es zeigt zumindest dass du mit deinen Befürchtungen nicht alleine stehst und sich auch schon andere vorher darüber Gedanken gemacht haben bzw. Studien angefertigt wurden.
Sie sind also definitiv nicht von der Hand zu weisen, ich würde eben sogar sagen es ist etwas wahres dran.
Es bedeutet aber auch dass, wenn ich Schopenhauer richtig interpretiere, es nach Zeit des Überschwangs zwar schwerer wird einen Mann von dir zu überzeugen, aber eben auch nicht unmöglich. Allerdings, und das ist auch meine persönliche Meinung, wird es für die Frau vermutlich deutlich schwieriger als umgekehrt für einen älteren Mann.
Dazu ja auch der bekannte Spruch: "
Frauen werden älter,
Männer nur
interessanter", dem nach ist Frau mit 25 am interessantesten, was beim Mann überhaupt erst ab 32 beginnt.
Man kann also dem männlichen Geschlecht Oberflächlichkeit aus evolutionären Gründen vorwerfen, was die Frau durch zeigen von Charaktereigenschaften in der Überschwangphase quasi überwinden muss, will sie weiterhin interessant bleiben.
Ich persönlich fand bisher immer gleichaltrige Frauen, bzw. damals noch Mädchen, rein vom optisch am interessantesten. Jetzt, mit 29, erscheinen mir aber tatsächlich Frauen um 25-26 am attraktivsten. Ist also stehen geblieben. Allerdings bin ich ein sehr rationaler Mensch und lege für eine Beziehung auf viele andere Dinge großen Wert, sodass Optik alleine mich niemals überzeugen könnte und für mich nicht das restriktive Kriterium ist.
Möchtest du also deinen "Marktwert" auch für die Zeit nach der überschwänglichen Schönheit steigern, bleibt dir nur charakterliche und emotionale Reife zu erwerben sowie in Bereiche vorzustoßen, in denen du anderen Frauen voraus bist.
Evtl. auh noch für dich interessant ein Text zum Thema Beuteschema von Frauen, den ich in einem anderen Forum verfasst habe:
Immer an die falschen Männer geraten ... : Forum goFeminin