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Angst vor Einsamkeit: Wie baue ich mit 32 Jahren noch neue soziale Kontakte auf?

Und das Verhältnisvon M. zu seinen Kindern ist teilweise auch schwierig, und mit dem Kind, das sich als transsexuelle Frau geoutet hat, liegt der Kontakt total auf Eis.
Dieses Outing war für ihn wohl ein echter Affront, und seitdem wütet er auf X bei jeder Gelegenheit gegen Transsexuelle.
Als sie noch klein war, soll er sich auch ständig über ihre angeblich für einen "echten Jungen" zu hohe Stimme lustig gemacht haben.
Und mit den Mitarbeitern geht er ja auch ganz ähnlich um, beim kleinsten Widerspruch ist man raus.

Deshalb ich glaube gar nicht mal, daß Musk überhaupt viel Wert auf echte Freundschaften legt, sondern mehr darauf, respektiert und gefürchtet zu werden.

Außerdem hat das ja nun auch alles nichts mit der TE zu tun. Es ist auch nicht so, daß man unbedingt mehr Freunde hat, nur weil man Geld und eine Firma besitzt, manchmal sogar das Gegenteil.
Und es gibt genug Unternehmer und Geschäftsleute, die Freundschaften pflegen für absolute Zeitverschwendung halten...
 
das muss ja noch lange nicht heißen, dass er viele Freunde hat.
Ich würde das nicht in einen Topf schmeißen wollen. Das sind zwar ähnliche Dinge, aber doch unterscheiden sie sich. In erster Linie wurde ja nach sozialen Kontakten gefragt und nicht nach einer Freundschaft. Das wäre aus meiner Sicht dann erst der nächste Schritt.

So ein angenehmer Zeitgenosse dürfte er also nicht sein.
Und trotzdem hat er keine Probleme, unter Leute zu kommen. Trotz Krankheit.

Und ob der TE ein angenehmer Zeitgenosse ist, wissen wir nicht.

Jedenfalls hat er zwei Optionen. Entweder er geht in einen Verein, Kurs, Selbsthilfegruppe usw. usf., oder er gründet selber irgendeine Art von Organisation/Projekt und sucht Mitstreiter. Die Vor- und Nachteile kann sich jeder selbst überlegen.
 
Ich würde das nicht in einen Topf schmeißen wollen. Das sind zwar ähnliche Dinge, aber doch unterscheiden sie sich. In erster Linie wurde ja nach sozialen Kontakten gefragt und nicht nach einer Freundschaft. Das wäre aus meiner Sicht dann erst der nächste Schritt.
Im Eingangspost steht, der TE hat die Freundschaft vernachlässigt und hat jetzt Angst die letzten ihm gebliebenen Freunde auch noch zu verlieren und keine neuen zu finden.
Soziale Kontakte hat man auch auf der Uni wenn ich mich in die letzte Reihe setze und mit niemanden rede. Da sitzt dann auch jemand neben mir und frag ob der Platz frei ist oder ich ihm ein Blatt Papier geben kann. Das sind aber bestimmt nicht die sozialen Kontakte, die dazu führen nicht mehr einsam zu sein. Also geht es hier um soziale Kontakte aus denen eine Freundschaft entstehen kann.
Aus diesen sozialen Kontakten können aber dann durchaus Freundschaften entstehen. Nur da muss man dann halt auch offen dafür sein und ich sag mal so, zumindest ein Signal senden, dass aussagt man könnte sich vorstellen mehr mit dieser Person zu reden. Was dann daraus wird, ist wieder etwas anderes.

Und trotzdem hat er keine Probleme, unter Leute zu kommen. Trotz Krankheit.
Nochmal, das kann ich doch nicht vergleichen mit normalen Leuten auf der Straße. Die Leute wollen ja was von ihm, kein anderer Mensch kann diesen Menschen das geben - darum umkreisen ihn die Menschen. Das sind dann einfach Menschen, die sich Geld, Öffentlichkeit,... versprechen. Da hofft man, dass etwas Glanz von Musk auf sie trifft.
 
Was ich übrigens feststelle st, dass Frauen schneller und auch intensivere Freundschaften finden und pflegen, die auch Bestand haben. Uns Männern scheint das nicht so gut zu gelingen.

Ich habe neulich wieder eine Statistik gelesen, dass Männer im Alter viel mehr unter Einsamkeit leiden als Frauen das tun, weil es Männern irgendwie nicht gelingt, Freundschaften zu pflegen, geschweige denn aufzubauen und zu halten. Sehr merkwürdig, aber ich erlebe leider selber, dass ich mit Kumpels selten was anfangen kann außerhalb von Hobbys oder Vereinsthemen, und dass sie sich vor allem auch selten von sich aus rühren, sondern immer einen Anschieber von mir brauchen.

Männerfreundschaften laufen eher so nebenbei, Frauen glaube ich pflegen Freundschaften intensiver.
 
Hat denn jemand mal über Spontacts und wie sie alle heißen, Erfahrungen gemacht, um das ganze mal lösungsorientiert weiterzuführen?

Im September probierte ich mal Finya, es hat mir ein Kollege empfohlen und auf Trustpilot wurden rund 3,5 Sterne vergeben. Leider kann ich die eher positiven Erfahrungen nicht bestätigen. In meiner mittelgroßen Stadt waren gerade mal 3 Frauen angemeldet und Männerfreundschaften suche ich weniger, weil ich über die Arbeit genug habe. Finya ist voll mit Werbung und ohne Abo kann man dort wenig machen. Nach 3 Tagen löschte ich mich dort wieder.

Zu Spontacts sind die Bewertungen mittelmäßig : https://de.trustpilot.com/review/www.spontacts.com

Es gibts noch eine Nachbarschaftsplattform, weiß den Namen nicht genau. Ein Kollege von mir war dort mal drin und nach 1 Woche wieder raus. Dort wurden Leute gemobbt und teilweise zweifelhafte politische Ansichten verbreitet.

Es wird mit Sehnsüchten nach Freundschaften, Partnerschaften und Affären zu viel Kohle gescheffelt. Dazu muss man sich mit Abofallen, Fakes, Roboterprofilen und massivem Männerüberschuss quälen. Und es gibt zu viele Plattformen. Lest euch am besten die Berichte im Trustpilot an.

Am ehesten konnte ich über Facebookgruppen zumindest Bekanntschaften aufbauen.
 
Hat denn jemand mal über Spontacts und wie sie alle heißen, Erfahrungen gemacht, um das ganze mal lösungsorientiert weiterzuführen?

Ja, haben meine Frau und ich nach unserem Umzug in eine andere Stadt.

Unser Eindruck war, dass Spontacts eine Dating-Plattform ist für Leute, die nicht zugeben wollen, dass sie daten wollen.

Freundschaften findet man da keine, war eher absurdes Theater, die Anbaggerei mit anzusehen 😆
 
Es wird mit Sehnsüchten nach Freundschaften, Partnerschaften und Affären zu viel Kohle gescheffelt. Dazu muss man sich mit Abofallen, Fakes, Roboterprofilen und massivem Männerüberschuss quälen. Und es gibt zu viele Plattformen. Lest euch am besten die Berichte im Trustpilot an.

Am ehesten konnte ich über Facebookgruppen zumindest Bekanntschaften aufbauen.

Ich habe Bumble, Tinder, diverse Bezahlbörsen wie Paarship und Elitepartner durch. Kann ich alles nicht empfehlen. Als Mann wird man ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und zahlt und zahlt, Abos sind die Regel. Kostenlose Angebote gibt es für Frauen zu Hauf. Erstaunlicherweise ist trotzdem man als Mann sich dumm und dusselig zahlt, der Männerüberschuss überall gewaltig. Auch wenn die Portale oft das Gegenteil behaupten, merkt man das einfach am Verhalten der Frauen. Frauen schreiben selbst auf Bumble nicht wirklich, da kommt nur oberflächlicher Kram oder ein Hallo, darüber hinaus wird vom Mann erwartet. Und Matches werden ohne Wenn und Aber sofort unhöflichst aufgelöst.

Ich bin inzwischen garnicht mehr online unterwegs und weigere mich auch ein wenig, nach meinen Erfahrungen Spontacts und Co zu testen. Das ist zwar alles auf normale Kontakte ausgelegt, aber irgendwie hat mich die Zeit auf den anderen Portalen geprägt.

Während der Zeit auf Bumble hatte ich das Gefühl, mein Ego schrumpft, weil man den Eindruck hat, man ist ein Bittsteller, der sich bei Frauen förmlich unterwürfig anbieten muss. Es mag Männer geben, die den Dreh raus haben, so wie an der Börse, die einfach die richtigen Zeitpunkte erwischen und ihre Investitionen punkten, aber das dürfte ebensowie an der Börse die absolute Ausnahme sein, die dort horrende Erfolge einfährt. Der Otto Normal Verbraucher hat wohl moderaten bis keinen Erfolg dort. Und ich hab auch keine Lust, zum Pick Up Artist zu mutieren und mich coachen zu lassen oder mein Profil von bezahlten Profis optimieren zu lassen, was übrigens ein neuer Markt für diese sog. Coaches ist.

Bei anderen Portalen wie gesagt kann ich wenig zu sagen, weil mich die gesamte Onlinewelt so genervt hat, dass ich anschließend sogar meinen Insta Account gelöscht habe.
 
Mir scheint du bist zu kompliziert und denklastik unterwegs. Vielleicht auch ängstlich? Das wirkt wohl wenig offen und anregend auf andere.
Zudem ist der Antrieb und die Motivation für soziale Kontakte bei dir offenbar vor allem Angst vor Einsamkeit also eine eher negativ-passive Motivation.
Daher würde ich sagen, öndere dich selbst dann öndert sich dein Leben .
Mit Tipps ist dir dabei aber nicht geholfen, es geht um die Persönlichkeit und die Motivation. Da helfen keine Tipps.
 
Schwierig ist es vor allem auch, wenn man nicht in die Gesellschaft passt.
Dann wird es im Erwachsenenalter schwer bis unmöglich passende Kontakte zu finden.

Als Mann gilt man inzwischen auf dem Land jedenfalls schon als Sonderling ab 35, wenn man Solo ist, kinderlos und bisher nie verheiratet. In der Großstadt ist das ein wenig lockerer, aber auf dem Land hast du es deutlich schwerer.

Leider habe ich auch das Gefühl, Kontakte in diesem Status zu finden, ist noch schwerer, als das als Frau der Fall ist.

Würde man strategisch vorgehen, müsste man als Mann in der Situation sagen: Erst Freundin suchen, dann Freunde. Dass das aber kein Strategiespiel ist, ist eine andere Sache.
 

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