Ich habe viele soziale Kontakte, aber wenige, die ich regelmäßig persönliche sehe. Dafür habe ich eine stabile Familie. Das ist für mich viel wert.
Ich habe 1 guten Bekannten, den ich einmal die Woche sehe und wir einmal die Woche was trinken gehen, uns austauschen.
Daneben jede Menge loser Kontakte, die sich mehr oder weniger alle um sich selber drehen. Ich bewundere, vorrangig Frauen in meinem Umfeld, die an den Wochenenden alleine wohin gehen, auf Events. Ich habe mir das schon lange abgewöhnt, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass man als Mann dort alleine hingeht und in der Regel auch alleine bleibt, wenn man nicht in einer Gruppe oder mindestens einer weiteren Person hingeht.
Feste Freunde hatte ich im Studium und ein paar Jahre danach, dann flogen die auseinander, fehlende Gemeinsamkeiten, viele gründeten Familie, zogen weg, es verlief sich.
Seither, obwohl ich ein echt offener Mensch bin, habe ich nur noch lockere Bekanntschaften gehabt, weder über Vereine, noch Ehrenamt oder Arbeit ist es mir gelungen, Kontakte in einen Freundeskreis zu bekommen.
Freundschaften hatte in der Schule, im Studium, davor auch in der Aubildung. Keine Ahnung, wie andere das machen, aber wenn man sich nicht lebzeiten in der selben Stadt aufhält, was ich nicht getan habe, verfliegen die Konakte. Und die Initiative, diese zu pflegen, kam immer von mir, egal ob anrufen, treffen.....das habe ich irgendwann unterlassen und habe festgestellt, dass die Kontakte sich nicht halten, dann kann ich verzichten.
Schade ist es, aber es lebt sich entspannter, wenn man sich damit abfindet. Ich versuche, mich jedenfalls abzusichern, wenn ich irgendwo bin, habe ich immer genug Geld dabei, um mir ein Taxi zu holen, wenn etwas ist, oder auch sonst vieles durch Geld abzudecken, wo andere ihre guten Freunde rufen, das ist traurig, aber macht auch sehr flexibel, da ich auch für niemanden da sein muss.