Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

angst vor dem tod und kommt da noch was?

  • Starter*in Starter*in urmel56
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Also ich habe hier keinen Ungläubigen gelesen der auch nur ansatzweise beleidigend wurde, das nur zum einen.

ich möchte doch nur meine angst auf ein normales level bringen mehr nicht🙁

...was auch der Grund war weshalb ich mich an deinem Thread beteiligt habe, die Idee, dass du dich mit deinem Leben im Hier und Jetzt beschäftigst und es so lebst, dass du zufrieden und erfüllt bist anstatt aus Angst vor etwas zu erstarren wovor es meiner Meinung nach keinen Anlass gibt, sich zu fürchten.
 
Bitte beachtet folgenden Beitrag des Threaderstellers...

warum denn immer streiten?

es ist doch fakt das weder die gläubigen und dazu zähle ich mich auch noch die ungläubigen es wirklich wissen können!!
stellt euch nur vor man wüsste zu 100% das es drüben wunderschön ist ohne sorgen und nöte wer bliebe dann noch hier auf erden????

ich möchte doch nur meine angst auf ein normales level bringen mehr nicht🙁

@cloudy,ich würde mich über eine pn sehr freuen!


l.g. urmel

... und folgendes Zitat aus den Forenregeln:

2. Das Hilfeersuchen des Beitragerstellers ist immer zu beachten - bitte eröffnen Sie keine Grundsatzdiskussionen oder private Gespräche, die nichts mit dem Ausgangsthema zu tun haben (weitere Infos hier).


Bitte respektieren.

----


Anderer Bezug:

Also ich habe hier keinen Ungläubigen gelesen der auch nur ansatzweise beleidigend wurde, das nur zum einen.
[...]

Ich beziehe mich ausschließlich auf den oben zitierten Satz:

Ich bin auch, wenn man es so nennen will, ein "Ungläubiger" und sprech da ganz gewaltig dagegen.

Der persönliche Glaube eines Menschens ist eine tiefe, tragende Säule seines Lebens. Zu Glauben, man hätte im Sinne der Meinungsfreiheit ein Recht dadrauf, die persönliche Säule eines anderen anzusägen (wie hier geschehen), ist unverschämt und hat null Empathie. Wir sind hier nicht in einer Grundsatzdiskussion, ob Glaube gerechtfertigt wäre, sondern in dem Thread von Urmel. Ein bisschen Respekt für Mitmenschen kann man auch von Atheisten erwarten.

Es ist sicher nichts falsches daran, als "Ungläubiger" zu helfen und zu zeigen, wie man selber mit diesem Thema umgeht, so wie du es getan hast. Ganz im Gegenteil: Das finde ich Klasse, weil das super darstellt, dass auch "Ungläubige" wie wir Menschen sind.

Es ist auch nicht verkehrt, jemanden dabei helfen zu wollen, im Hier und Jetzt zu leben. (Was ich damit sagen will: Deine Beiträge sind Hilfe und gut!)

Aber es ist absolut falsch, im Thread von Urmel, den Glauben anderer hilfreicher User anzuzweifeln. Und genau das ist durch Andere, deren Namen ich nicht nenne, hier geschehen. Das ist nicht unbedingt im Sinne der Definition "Beleidigung", aber definitiv respektlos, streitsuchend, provozierend und vor allem: OT!
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wäre es aber auch hilfreich gewesen, die Eingangsfrage zu lesen. Dort steht nämlich: Und kommt da noch was?
Und die Antwort ist eben einfach: Nein.
 
🙂 Man glaubt es nicht.....
Sicher meine Antwort. Oder denkst Du wirklich ernstahft, ich müsse hier die Antwort von Dir, Cloudy oder meinetwegen Franz Beckenbauer hinschreiben? Das ist doch nicht Dein Ernst, oder?
 
[++Triggerwarnung++]

Als ich meine suizidale Phase hatte war ich sehr zwiegespalten was den Tod betrifft.
Ich wollte sterben, hatte aber große Angst davor. Wann immer diese "Wellen" kamen fühlte ich mich fast ernüchtert von allem, außer dem Tod. Es war dieses Gefühl als hätte ich ihn an die Hand genommen, kann ihm aber nicht in die Augen sehen.
Die größte Angst die ich hatte war auch einen Fehler zu begehen, vielleicht etwas zu verpassen, oder einfach nicht "lang genug gewartet zu haben".
Ich bin kein "Gläubiger", das Wort ist mir irgendwie nicht richtig. Aber ich habe Vorstellungen und Ideen. In der Hinsicht denke ich eher agnostisch.

Wann immer aber diese Wellen vorbei waren und ich wieder Anklang mit der Realität fand war der Gedanke geblieben. Ich könnte jeden Moment sterben. Zu jedem Zeitpunkt. Ich hab mich wie eine tickende Zeitbombe gefühlt, die jeden Moment hochgehen kann und die Menschen, die mir nahe stehen, verletzen.
Für mich war es eine Ansicht der Welt, wenn ich nicht mehr bin, gibt es meine Welt nichtmehr. Die Erde auf der ICH laufe ist nichtmehr existent. Sozusagen. Das war belastend für mich, und machte mich lange Zeit auch sehr wütend. Als müsste man sich erst rechtfertigen, wenn man nichtmehr ist.

Nun, dann habe ich mich mit vielen Philosophien auseinander gesetzt und auch verstanden was die sagen wollen. Aber außer noch mehr Fragen hat sich daraus nichts ergeben. Heute seh ich mich immernoch ehrfürchtig dem Tod gegenüber, aber ich denke es ist wie es ist. Man lebt um zu sterben. Aber wie auch die Geburt ist es Teil des Lebens. Es gehört dazu und ist unumgänglich. Es beendet sozusagen nicht zwangsläufig das Leben selbst, sondern die Existenz in seiner Form. Ich meine damit, man kann immernoch ein Erbe hinterlassen. Nicht unbedingt für eine große Masse, aber solange ich einen Menschen berührt habe werde ich etwas hinterlassen. Es mag auch nur der Mann sein, mit dem ich mich nachts um 3 unterhalten habe und etwas gesagt habe, und an diesen Satz wird er noch in 20 Jahren denken.
Ich selbst habe nichts davon, aber er hat etwas davon. Und das reicht mir.

Was mit deinem Körper passiert das ist klar. Er verwest, zerlegt sich und irgendwann ist er nichtmehr wiederzuerkennen und nach vielen Jahren gibt es auch keine Knochen mehr. Die Frage, was mit dem Bewusstsein passiert ist schwieriger. Es gibt viele Theorien, "Nahtoderfahrungen", etc pp. Aber es ist eine Art von Überlebenswillen, die Frage, was danach kommt. Wir können uns nicht vorstellen, nicht zu sein, dass unser Bewusstsein nichtmehr existent ist, das geht nicht. Man kann darüber nachdenken, aber im Grunde, solange man ein Bewusstsein hat, ist man an der Existenz dessen gebunden. Die gedankliche Angrenzung an den Tod ist immer eine Stresssituation für den Kopf. Körperlich haben wir keinen Schaden davon, wir denken nur daran, aber die Gedanken und was sie tun kann vieles ausmachen. Das Bewusstsein meldet sich reflexartig um sein eigenes Überleben zu versichern.

Es ist also unumgänglich sich diese Frage des "danachs" zu stellen, eine Form ohne Bewusstsein können wir nicht nachvollziehen. Dazu sind wir zusehr unserem Sein unterlegen. Es ist also eine philosophische Frage, die Frage "Was ist nach dem Tod?" und hat nur Diskussionsstellenwert.

Sich da die Angst zu nehmen ist schwierig, aber machbar.

Ob es einen Gott gibt, ob man seine Lieben je wiedersehen wird, das wirst du nie wissen. Aber du kannst deine Vorstellungen, Ideen und dein Wissen daran anpassen.
 
Es ist sicher nichts falsches daran, als "Ungläubiger" zu helfen und zu zeigen, wie man selber mit diesem Thema umgeht, so wie du es getan hast. Ganz im Gegenteil: Das finde ich Klasse, weil das super darstellt, dass auch "Ungläubige" wie wir Menschen sind.

Es ist auch nicht verkehrt, jemanden dabei helfen zu wollen, im Hier und Jetzt zu leben. (Was ich damit sagen will: Deine Beiträge sind Hilfe und gut!)

Natürlich sind wir Ungläubige auch Menschen, auch wenn Gläubige das anscheinend nicht immer wissen. 😛 😉

Aber um mich kurz zu fassen, danke dass du mich hier "lobend" erwähnst um mich ausklammerst, ich weiß nicht im Detail was hier zwischen wem wann inwiefern abgegangen ist und ziehe mir daher auch keinen Schuh an.

Ich habe versucht, Urmel unter dem Aspekt ihrer Angst klarzumachen, was sich dahinter verbergen könnte - Weltenwandlerin hatte es ebenfalls angedeutet mit dem Zitat von Mark Twain bzgl. der Angst vor dem (nicht ausgiebig genutzten?) Leben. Das war auch mein (üblicher) Gedankengang, dass man unter die Lupe nimmt was einen ängstigt und sich damit auseinandersetzt, sprich, etwas aktiv für sich unternimmt. Das sind alles ziemlich bodenständige und vielleicht sogar banale Vorschläge gewesen und daher wahrscheinlich nicht so spektakulär, atemberaubend und kunterbunt-schrill wie die dogmatischen "Thesen" anderer hier, sprich, mein "Ansatz" ist der falsche für Urmel und die logische Konsequenz ist, dass ich mich nun hier vom Acker mache.

Eines muss ich aber noch loswerden - sorry, Surrender, nicht missdeuten - für mich persönlich haben sich durch diesen Thread mal wieder die Abgründe einiger Leute hier aufgetan und ich werde das ab sofort berücksichtigen.

Urmel wünsche ich alles Gute und ein angstfreies, erfülltes Leben.

(Carpe diem & carpe noctem... 😉)
 
Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist die Frage sehr einfach beantwortet: Nach dem Tod ist alles genau so, wie es vor der Zeugung war. Du hast keine Schmerzen, aber es ist auch nicht besonders aufregend. Du wunderst dich nicht mal warum es dich nicht gibt, weil es dich eben nicht gibt.
Ich persönlich finde diesen "Zustand" gar nicht so schlecht.

Also kein Grund, Angst zu haben 😉
 
Ich denke, dass es für viele einfacher ist, sich ein Leben nach dem Tod vorzustellen, weil sie sich dann zeitlebens keine Gedanken mehr über den Tod machen müssen.

Angst vor dem Tod ist verständlich, da uns Unbekanntes Angst macht. Ich selbst gehe von dem Naheliegensten aus. Mit dem Tod finden keine Reaktionen mehr im Gehirn statt und das Bewusstsein endet. Ohne Bewusstsein kann nichts mehr kommen.

Darauf baut auch meine Ablehnung gegenüber Vorstellungen über Wiedergeburten auf. Ein Mensch zeichnet sich durch sein Bewusstsein aus und das wiederum basiert auf so Sachen wie Erfahrung. Wer wiedergeboren wird, bekäme ein neues Bewusstsein und wäre daher eine ganz andere Person. Zu sagen, dass sich ein Mensch im Kreislauf von Wiedergeburt und Tod befindet ist daher in meinen Augen falsch. Der Begriff Wiedergeburt ist schlicht unsinnig, da es die Erstgeburt einer anderen Person darstellen würde.

Hinzu kommt, dass das ja ein unendlicher Kreislauf wäre, der auch schon unendlich oft vorher stattgefunden hätte. Dann bin ich wieder bei meiner Lieblingsproblemstellung, dass das nicht möglich ist und es irgendwann mal einen Anfang ohne ein Davor gegeben haben müsste und dann ist die ganze Wiedergeburtengeschichte hinfällig.


Wie gesagt, ich finde es am plausibelsten, dass der Tod das Ende für uns ist. Wirklich erfassen kann ich es natürlich nicht, dass ich kein Bewusstsein mehr hätte.

Von Angst kann ich nicht sprechen, aber dadurch, dass ich es jetzt nicht begreifen kann, ist der Gedanke daran schon etwas unheimlich. Dann wiederum denke ich aber auch darüber nach, dass ein Ende erlösend ist. Das Leben könnte beliebig lang und beliebig glücklich sein, niemand würde ewig leben wollen, auch wenn er das jetzt unüberlegt sagen mag.

Jetzt kommt nämlich meine Kritik an einem "Leben" nach dem Tod. Religiös betrachtet wäre das ewig, also niemals endent. Wie man es sich genau vorstellt, ob auf einer grünen Wiese mit den Verwandten oder im Schlaraffenland, ist völlig egal. Man muss über Folgendes nachdenken. Was macht man den ganzen Tag? Nicht vergessen, dass diese Existenz nicht mehr zeitlich begrenzt ist. Hört sich toll an, wenn man nun alle Bücher lesen kann, jeden Film sehen kann, jedes Hobby perfektionieren kann, sich mit jedem über jedes Thema unterhalten kann. Man macht also all das, was Spaß macht, was man schon immer wollte. Irgendwann kommt aber der Punkt, dass man alles, und ich betone es, alles!! gemacht hat.

Was macht man nun? Man kann alles mehrfach machen und auch all das, was einem keinen Spaß macht, kann man zusätzlich noch machen. Aber egal wie oft man das gemacht hat, hätte man noch unendlich viel Zeit übrig in der Ewigkeit. Irgendwann wäre ein Punkt erreicht, wo die ewige Existenz durch die Langeweile zur Qual würde.

Jeder, der darüber mal nachdenkt, sollte feststellen, dass so ein "Leben" nach dem Tod selbst wieder ein Ende bräuchte. Dann wiederum kann man sich aber auch einfach (mehr oder weniger) darüber freuen, dass dieses Leben bereits ein Ende hat und man die Vorstellung an ein Leben nach dem Tod fallen lassen kann.

Meiner Meinung nach ist der Gedanke an die qualvolle, ewige Existenz das beste Mittel, mit der Vergänglichkeit unseres Lebens klarzukommen.
 
Zitat Spoony:
ich möchte ja gar nicht kleinlich sein, aber

Du glaubst es nicht😛🙂
------------------------------------------------

Nein, und das weißt Du auch. Ich vertrete hier meine Meinung. Nicht Deine, nicht die eines anderen. Verstanden?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben