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angst vor dem tod und kommt da noch was?

  • Starter*in Starter*in urmel56
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U

urmel56

Gast
habe schlimme angst vor dem tod und frage mich ob damit alles zu ende ist?
sehe ich meine lieben einmal wieder?
ist gott dort?
ich möchte meine angst so gerne auf ein normales level herunter bringen.
wie steht ihr zu diesem thema?

l.g. urmel
 
Oh ja, die habe ich auch. Obwohl ich nicht gläubig bin (und auch noch nie war), glaube ich ganz fest daran, dass ich meine Lieben wiedersehen werde. Das widerspricht sich, ich weiß. 😱 Aber irgendetwas gibt es, da bin ich mir ganz sicher. Warum auch nicht?
 
Hallo urmel,

ich hatte auch immer große Angst vor dem Tod, habe sie aber zumindest im Moment nicht mehr.

Im Dezember verlor ich völlig unerwartet einen meiner wenigen lieben Freunde durch einen Autounfall.
Während meiner Trauer habe ich mich dann ganz intensiv mit dem Tod beschäftigt. War unentwegt am
googlen: Tod, Nachtoderlebnisse etc. Seitdem bin ich der festen Überzeugung, dass es im Anschluss dieses
Lebens etwas geben "muss". Das hat mir die Angst vor dem Tod genommen.

Vielleicht ist das ein interessanter Gedanke für dich:
Unser irdisches Leben beginnt mit der Minute unserer Geburt. Aber in den Monaten der Schwangerschaft
habe wir ja auch schon irgendwie gelebt, nur anders. . . Wieso sollte es nach unserem Tod also nicht auch
irgendwie anders weitergehen?

Lieben Gruß
Calliope
 
Vor Jahren hat mich das Thema nach dem Woher und Wohin eine Zeit lang sehr beschäftigt. Ich habe mir Bücher besorgt, die sich aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln damit beschäftigen und so meine eigene Haltung dazu gefunden. Ja, ich denke, dass danach noch etwas sein wird.

Ich habe eine kleine Geschichte dazu gefunden:

Zwillinge im Mutterleib
(nach Henri J. M. Nouwen)

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter. "Sag mal, glaubst Du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.
"Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draussen kommen wird", antwortet der andere.
"Ich glaube, das ist Blödsinn!", sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben; wie soll das denn bitteschön aussehen?"
"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir mit unseren Beinen herumlaufen und mit dem Mund essen."
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst Du herumlaufen? Dafür ist doch die Nabelschnur viel zu kurz!"
"Doch, es geht ganz bestimmt! Es wird eben alles ein bisschen anders."
"Du spinnst! Es ist doch noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt! Mit der Geburt ist das Leben zu Ende! Punktum."
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen."
"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier! Überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich nie etwas bemerkt. Also gibt es sie auch nicht!"
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst Du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt!"

Quelle: Gibt es ein Leben nach der Geburt - Zwillinge unterhalten sich - Was ist wirklich
 
habe schlimme angst vor dem tod und frage mich ob damit alles zu ende ist?

Nach dem Tod ist vor der Geburt sag ich immer, hast du Angst vor dem Leben gehabt? Nein? Warum hast du dann Angst vor dem Tod?

sehe ich meine lieben einmal wieder?
Möglich, wobei "sehen" die falsche Wortwahl sein dürfte.


"Gott" ist allgegenwärtig, wobei "Gott" die falsche Wortwahl sein dürfte.
 
hallo ihr lieben,

danke euch für eure antworten,
es ist gut zu wissen das ich mit meinen gedanken nicht alleine da stehe sondern anderen es auch so geht.
einiges habe ich auch schon gelesen über dieses thema,über menschen die ihre lieben hören ,sehen oder spüren aber ich schein zu blöd zu sein.
die einstellung die bandit hat ist super und ich wünschte ich könnte auch so locker mit diesem thema umgehen.
es ist doch viel sinnvoller das leben zu leben und zu lieben,es heisst wir seien hier um lieben zu lernen.
die kleine geschichte hört sich niedlich an aber es steckt wahrheit darin denn genauso denken und reden wir jetzt.

mein vater der zeit seines lebens ungläubig war hat mir auf dem sterbebett morgens gesagt,ich habe die mama gesehen,meine mutter war 8 monate zuvor verstorben.

schon immer hat mich dieses thema und das grosse wunder der entstehung von leben sowie der ganze organismus interessiert.

v.l.g. urmel
 
Ich bin überzeugt davon, dass nach dem Tod NICHTS kommt.

Was sollte auch kommen?
Selbst wenn es eine Existenz in irgendeiner Form gäbe, so würden wir davon nichts mitbekommen.
Denn: wenn sämtliche Hirnfunktionen mit dem Hirntod erloschen sind, können wir nichts mehr hören, sehen, fühlen, haben kein Bewusstsein mehr. Es gibt KEINE Wahrnehmung mehr.

Früher hatte ich Angst vor dem Tod, aber heute bin ich dankbar, dass man irgendwann die ewige Ruhe findet.
 
hallo juneson,

sicher steht es dir zu so zu denken und es ist schön das dir dieses vermeintliche wissen hilft dem tag x in ruhe entgegen zu sehen. allerdings wissen kann es keiner von uns wie und ob es weiter geht,irgendwann!!!


liebe grüsse😉
 
mein vater der zeit seines lebens ungläubig war hat mir auf dem sterbebett morgens gesagt,ich habe die mama gesehen,meine mutter war 8 monate zuvor verstorben.

Das hat auch weniger was mit ungläubig oder gläubig sein zu tun, es fällt schwer, ja fast unmöglich, den Unsinn in der Bibel zu glauben, aber darf man deshalb keine spirituelle Sicht der Welt haben?

Ich denke er hat deine Mutter wirklich "gesehen" ihre Essenz, so wie du diejenigen, die dir etwas bedueten wieder sehen willst. Zeit ist relativ, relativ zu unserem Planeten, 1 Jahr ist eine Umrundung der Sonne, ein Tag eine Drehung der Erde um sich selbst, was sind 8 Monate in der Unendlichkeit 🙂

allerdings wissen kann es keiner von uns wie und ob es weiter geht,irgendwann!!!

Wir wussten es, haben es nur vergessen...
 
Mich wundert immer, wenn jemand Aussagen (wie z.B. in der Bibel) als Unsinn abtut, nur weil er nicht versteht, was er liest, falls er (die Bibel) liest. Das Leben einfach leben, nehmen wie es kommt, würde mir nur gelingen, wenn ich meinem Verstand verbiete über Fragen "nach dem Tod" und dem "Sinn des Lebens" nachzudenken. Die Angst vor dem Tod ist eine Chance, sich ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen. Diese Chance sollte wahrgenommen und nicht mit platten Behauptungen unterdrückt werden. Ich selbst glaube an ein Leben nach dem Tode. Jedoch denke ich, dass dieses Leben nach dem Tod unterschiedlich ausfällt, je nachdem, wie man hier lebte und wie man hier sich entschied, ob für ein Leben mit Gott oder ohne. Ich verweise einfachheitshalber mal auf das Lukasevangelium. Aus meinem Verständnis her ist Gott eine Person, die Leid und Tod, wie wir es leider kennen, nicht will. Daher besteht seine Einladung an alle Menschen, das Leben mit Ihm zu leben und den Tod daher nur als Durchgang zu erfahren zu einem Leben ohne Krankheiten und Tod etc. Es gibt berechtigte Warum-Fragen. Zu diesen gibt es jedoch auch angemessene Antworten. Die Bibel zu diskutieren können wir gerne, sofern beleidigende und abschweifende Polemik vermieden wird.
Vor einiger Zeit hörte ich einen Pfarrer sagen: Am Ende der Welt wird es zwei Gruppen geben. Die eine Gruppe wird zu Gott sagen "Dein Wille geschehe" und zur anderen Gruppe wird Gott sprechen: "Euer Wille geschehe." Wenn ich mir das Gefälle zwischen Reich und Arm ansehe oder die Kriege oder die unschuldig Verurteilten oder die Kranken.... oder die Ungerechtigkeiten, dann fällt es mir leicht zu entscheiden, zu welcher Gruppe ich gehören möchte.
Sein Leben einfach "leben wie es kommt" ist eine Leitlinie für starke Menschen, die alle Probleme aus eigener Kraft oder mit Geld meistern. Aber was sollen die Schwachen, Hilfsbedürftigen und Armen mit so einem Spruch anfangen?
 
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