Sori
Sehr aktives Mitglied
Hallo zusammen,
solche Fragestellungen hatten wir ja hier im Forum schon öfter und es fällt mir echt schwer, da ne definitive Position zu beziehen, weil ich ja inzwischen beide Seiten kenne und beide Seiten verstehe...
Aber irgendwie denk ich, es ist schon mal gut, wenn das Mädel sich EINER Person anvertraut hat und man sollte da so behutsam vorgehen, wie möglich. Wenn man da zu schnell oder zu direkt handelt mit Psychologen, JA, Eltern oder ähnlichem, kann es passieren, dass sie überhaupt keinem mehr vertraut.
Wichtig fänd ich erstmal, ob du weisst, von wem sie vergewaltigt wurde? Innerhalb der Familie und jemand von außen? Das macht ja schon einen gewaltigen Unterschied.
Wie war das denn mit dem Suizidversuch? Was ist danach passiert? Wie hast du davon erfahren (es sind ja grad Ferien). Wenn das irgendwie rausgekommen ist, müsste sie ja im Krankenhaus sein oder so? Bzw. zumindest das müssten ja dann auch ihre Eltern wissen, oder? Kannst du da noch ein paar mehr Infos geben?
Ansonsten kann ich dir nur den Tipp geben, soviel sanften Druck wie möglich auf sie auszuüben, sich professionelle Hilfe zu suchen. Ihr immer wieder Möglichkeiten (Beratungsstellen, Homepages,...) zur Verfügung stellen und ihr immer wieder anbieten, da auch mit ihr hinzugehen. Und so lange dran bleiben, wie du kannst. Und das ist auch wichtig, du musst dir deine eigenen Grenzen bewusst machen und auch ihr gegenüber einhalten. Sie hat dich als Vertrauensperson ausgewählt, aber das sollte nnicht dazu führen, dass du dich komplett verantwortlich für sie fühlst. Und das solltest du ihr auch deutlich machen. Das du nur bis zu einem bestimmten Punkt UNterstützung geben kannst- du bist keine Therapeutin und noch dazu eigentlich rechtlich verpflichtet, dass direkt anzuzeigen.
Auf der anderen Seite darf dieser Druck nicht so stark sein, dass sie das Vertrauen verliert... Und dann keinem mehr vertraut. Weil es nichts nützt, wenn Du Anzeige für sie machst, ohne ihre Aussage läuft da gar nichts. Und es bringt auch nichts jemand zum Psychologen zu Schleifen, wenn er nicht will.
Aber ist ist so einer verdammter Zwiespalt- weil zu sehen, wie es einer Schülerin schlecht geht, will man ja auch nicht. Vor allem dann nicht, wenn man nicht weiss, was da wirklich abgeht. Wird sie von den Eltern misshandelt? Oder is die Vergewaltigung innerhalb der Familie? Da sieht man ja nicht ruhig zu und macht nix...
Sori
solche Fragestellungen hatten wir ja hier im Forum schon öfter und es fällt mir echt schwer, da ne definitive Position zu beziehen, weil ich ja inzwischen beide Seiten kenne und beide Seiten verstehe...
Aber irgendwie denk ich, es ist schon mal gut, wenn das Mädel sich EINER Person anvertraut hat und man sollte da so behutsam vorgehen, wie möglich. Wenn man da zu schnell oder zu direkt handelt mit Psychologen, JA, Eltern oder ähnlichem, kann es passieren, dass sie überhaupt keinem mehr vertraut.
Wichtig fänd ich erstmal, ob du weisst, von wem sie vergewaltigt wurde? Innerhalb der Familie und jemand von außen? Das macht ja schon einen gewaltigen Unterschied.
Wie war das denn mit dem Suizidversuch? Was ist danach passiert? Wie hast du davon erfahren (es sind ja grad Ferien). Wenn das irgendwie rausgekommen ist, müsste sie ja im Krankenhaus sein oder so? Bzw. zumindest das müssten ja dann auch ihre Eltern wissen, oder? Kannst du da noch ein paar mehr Infos geben?
Ansonsten kann ich dir nur den Tipp geben, soviel sanften Druck wie möglich auf sie auszuüben, sich professionelle Hilfe zu suchen. Ihr immer wieder Möglichkeiten (Beratungsstellen, Homepages,...) zur Verfügung stellen und ihr immer wieder anbieten, da auch mit ihr hinzugehen. Und so lange dran bleiben, wie du kannst. Und das ist auch wichtig, du musst dir deine eigenen Grenzen bewusst machen und auch ihr gegenüber einhalten. Sie hat dich als Vertrauensperson ausgewählt, aber das sollte nnicht dazu führen, dass du dich komplett verantwortlich für sie fühlst. Und das solltest du ihr auch deutlich machen. Das du nur bis zu einem bestimmten Punkt UNterstützung geben kannst- du bist keine Therapeutin und noch dazu eigentlich rechtlich verpflichtet, dass direkt anzuzeigen.
Auf der anderen Seite darf dieser Druck nicht so stark sein, dass sie das Vertrauen verliert... Und dann keinem mehr vertraut. Weil es nichts nützt, wenn Du Anzeige für sie machst, ohne ihre Aussage läuft da gar nichts. Und es bringt auch nichts jemand zum Psychologen zu Schleifen, wenn er nicht will.
Aber ist ist so einer verdammter Zwiespalt- weil zu sehen, wie es einer Schülerin schlecht geht, will man ja auch nicht. Vor allem dann nicht, wenn man nicht weiss, was da wirklich abgeht. Wird sie von den Eltern misshandelt? Oder is die Vergewaltigung innerhalb der Familie? Da sieht man ja nicht ruhig zu und macht nix...
Sori