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Angst, kinderlos zu bleiben; Torschlusspanik

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 116354
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Vielleicht findest Du in Deiner Umgebung ein schwules Pärchen, das gern Nachwuchs (im "offenen" Dreier) hätte. Zwei Papis, eine Mami, macht genug Leute um einem Kind gerecht zu werden. (Oder mehreren.) Es gibt viele schwule Männer, die nicht Nein zu einem eigenen Kind sagen würden, sofern die Frau nicht unbedingt eine Heirat dazu haben will, oder ständige Ansprüche aufs Bett stellen, denn das Bett gehört dem männlichen Lebenspartner.

Ich kenne zwei solche Modell und die laufen extrem gut und völlig streitfrei.

Wenn ich manche Eltern an unseren Elternabenden erlebe, dann denke ich oft, man sollte Kinderkriegen und Partnerschaft prinzipiell trennen dem Kindeswohl zuliebe.
 
Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Die magische 30 ist zudem ein uraltes Märchen, mit denen Frauen sich gegenseitig kirre machen und dann überdreht falsche Entscheidungen treffen, für die es dann später ein böses Erwachen gibt.

Ich hatte auch so eine Phase mit einem überdrehten Kinderwunsch gehabt, konnte sie aber ablegen.

Vielleicht wäre es ganz gut, wenn du hinterfragst woher dieser große Druck nach eigener Familie wirklich kommt. Wie sieht es zb. mit deiner Herkunftsfamilie aus? Bist du glücklich in deiner Kindheit gewesen? Haben deine Eltern die Erwartungshaltung, dass du ihnen "endlich" ein Enkelkind schenkst? Wie sieht es mit deinem sonstigen Leben aus? Ist es erfüllt? Hast du Hobbies und Leidenschaften, denen du nachgehen kannst?
 
Ich habe mal kurz deine alten Threads überflogen...

Es tut mir leid, aber ich rate dir entschieden davon ab angesichts deines aktuellen psychischen Zustandes ein Kind zu bekommen.... wer mit sich selbst nicht klarkommt, wird es erst recht nicht mit einem Kind tun...

Genug Mütter haben ihre Kinder als Ersatz für fehlendes Lebensglück missbraucht... mache nicht denselben Fehler...
 
Mit einem ONS ist es für ein Kind nicht gedient, denn einen Vater sollte ein Kind eigentlich schon haben, einen der sich auch mal kümmert, von dem das Kind weiß wo er ist und was er ggf. macht, selbst wenn sie nicht zusammenleben. Immer wenn einem Kind per Entscheidung der Mutter der Vater von vornherein vorenthalten wird (ONS, Samenspende), raubt man ihm was im Leben. Das mag die Mutter vielleicht nicht so sehen, für das Kind ist es Fakt. Schlimm genug, wenn ein Vater da war und der zu früh wegstirbt, sich vom Acker macht oder wegen Untauglichkeit (Sucht, Gewalt) gegangen wird - aber von vornherein nie etwas über ihn wissen oder erfahren können, sowas ist bitter und kann ggf. ein ganzes Leben beeinträchtigen. Daher lieber eine offene Partnerschaft in irgendeiner Form, wenn eine Seite keine Heirat wünscht - ledige Mütter und uneheliche Kinder haben heute keinen so schlechten Ruf mehr wie noch vor einer Generation. Ein in jeder Hinsicht stabiles und treues schwules Paar bietet sich geradezu an als Lösung.
 
Aber kennt jemand auch von euch, die Angst „den Zeitpunkt zu verpassen“?
Ich persönlich nicht, aber ich weiß noch, wie ich bei meiner besten Freundin vor der Tür stand am Tag ihres 30. Geburtstags. Ich wusste, dass sie da ist, aber sie hat mich einfach stehen gelassen, so dass ich irgendwann unverrichteter Dinge und ziemlich ratlos wieder abgezogen bin.

Später stellte sich heraus, dass sie heulend in der Ecke saß und keinen sehen wollte, weil nun die 3 vorne stand und sie weder verheiratet war noch Kinder hatte. Inzwischen hat sie beides.
 
Ich überlege ob ich einer Kirchengemeinde beitreten sollte, da findet man heiratswillige Männer.

Ich habe nur das Gefühl, ob ich mir langsam über radikale Entscheidungen Gedanken machen:

„Kinderlos? Kinder um jeden Zweck? Notfall ohne Vater?“.
Liebe TE,
wenn ich mich recht erinnere, bist du Autismusbetroffene. Falls du einen Mann suchst, der dich in deinen Besonderheiten versteht, diese sogar teilt, dann schau dich mal bei Liebes.-Nest um. Dort suchen ausschließlich Asperger-Autisten Partner/innen. Auch solche mit Kinderwunsch.
Verzage nicht.
 

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