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Angst, dass mein Kind eine Ausseinseiterin wird (Grundschule)

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Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass leistungsschwache Schüler tatsächlich profitieren, wenn sie neben starken Schülern sitzen. Folgendes Szenario: Es ist Matheunterricht, der Lehrer teilt ein Blatt aus, das die Schüler rechnen sollen. Die leistungsstarken Schüler rechnen das Blatt alleine und ohne fremde Hilfe binnen kurzer Zeit aus. Auch die durchschnittlichen Schüler kriegen es irgendwie alleine ausgerechnet, brauchen eben etwas länger dafür. Und dann gibt es noch die Schüler, die teils nicht mal verstehen, wie sie anfangen sollen bzw. mitten in den Aufgaben stecken bleiben.

Der Lehrer läuft in der Regel in der Zeit herum und versucht, den schwächeren Schülern zu helfen. Nur kann er das oft nicht bei allein gleichzeitig, sodass er am Ende zwar einem Schüler gut geholfen hat, aber 4 andere sitzen immer noch ahnungslos vor ihrem Blatt, während die starken Schüler aus Langeweile längst wieder Krach machen. Sitzt dagegen neben jedem schwachen Schüler ein starker Schüler, erklären die stärkeren Schüler ihrem Nebensitzer oft den Stoff, wenn sie selbst schon fertig sind. So können alle schwachen Schüler profitieren und die starken langweilen sich nicht so.

An sich ist diese Maßnahme, deine Tochter neben schwache Schüler zu setzen, also durchaus richtig. Allerdings sollte der Lehrer bedenken, dass die Schule nicht nur für fachliche Kenntnisse da ist, sondern auch, um soziale Fähigkeiten zu erlernen. Und das erschwert er deiner Tochter im Moment.

Dabei müsste er doch gar nicht von seiner Maßnahme abrücken. Es gibt doch gewiss auch leistungsschwache Mädchen. Denn auch deine Tochter sollte doch von einem solchen System profitieren und das täte sie (bis sie mal einigermaßen Anschluss gefunden hat, danach wäre es egal) besser, wenn sie neben einem Mädchen säße. Also wenn sie schon immer neben leistungsschwache Schüler gesetzt wird und die Nebensitzer offensichtlich rotieren, dann sollte es doch möglich sein, dass sie dennoch zumindest jedes 2. Mal neben ein Mädchen gesetzt wird.

Ich würde also nochmals eine Zeit lang abwarten um zu sehen, ob es vielleicht doch von alleine besser wird und falls nicht, nochmal auf den Lehrer zugehen und ihn bitten, ihn doch zumindest gelegentlich auch neben ein Mädchen zu setzen (das darf dann gerne auch leistungsschwach sein).
 
Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass leistungsschwache Schüler tatsächlich profitieren, wenn sie neben starken Schülern sitzen. Folgendes Szenario: Es ist Matheunterricht, der Lehrer teilt ein Blatt aus, das die Schüler rechnen sollen. Die leistungsstarken Schüler rechnen das Blatt alleine und ohne fremde Hilfe binnen kurzer Zeit aus. Auch die durchschnittlichen Schüler kriegen es irgendwie alleine ausgerechnet, brauchen eben etwas länger dafür. Und dann gibt es noch die Schüler, die teils nicht mal verstehen, wie sie anfangen sollen bzw. mitten in den Aufgaben stecken bleiben.

Der Lehrer läuft in der Regel in der Zeit herum und versucht, den schwächeren Schülern zu helfen. Nur kann er das oft nicht bei allein gleichzeitig, sodass er am Ende zwar einem Schüler gut geholfen hat, aber 4 andere sitzen immer noch ahnungslos vor ihrem Blatt, während die starken Schüler aus Langeweile längst wieder Krach machen. Sitzt dagegen neben jedem schwachen Schüler ein starker Schüler, erklären die stärkeren Schüler ihrem Nebensitzer oft den Stoff, wenn sie selbst schon fertig sind. So können alle schwachen Schüler profitieren und die starken langweilen sich nicht so.

An sich ist diese Maßnahme, deine Tochter neben schwache Schüler zu setzen, also durchaus richtig. Allerdings sollte der Lehrer bedenken, dass die Schule nicht nur für fachliche Kenntnisse da ist, sondern auch, um soziale Fähigkeiten zu erlernen. Und das erschwert er deiner Tochter im Moment.

Dabei müsste er doch gar nicht von seiner Maßnahme abrücken. Es gibt doch gewiss auch leistungsschwache Mädchen. Denn auch deine Tochter sollte doch von einem solchen System profitieren und das täte sie (bis sie mal einigermaßen Anschluss gefunden hat, danach wäre es egal) besser, wenn sie neben einem Mädchen säße. Also wenn sie schon immer neben leistungsschwache Schüler gesetzt wird und die Nebensitzer offensichtlich rotieren, dann sollte es doch möglich sein, dass sie dennoch zumindest jedes 2. Mal neben ein Mädchen gesetzt wird.

Ich würde also nochmals eine Zeit lang abwarten um zu sehen, ob es vielleicht doch von alleine besser wird und falls nicht, nochmal auf den Lehrer zugehen und ihn bitten, ihn doch zumindest gelegentlich auch neben ein Mädchen zu setzen (das darf dann gerne auch leistungsschwach sein).
Also ich habe es abgelehnt, dass meine Kinder die Funktion eines Nachhilfelehrer in den Klassen übernehmen sollen , dass ist Elternaufgabe , sich um adäquate Nachhilfe zu kümmern , bei Kinder die nicht mitkommen oder Angelegenheit des Lehrers .
 
Sehe ich etwas anders. Selbstverständlich sollte kein Kind dazu verdonnert werden, einem anderen Kind Nachhilfe zu geben. Aber was spricht denn schon dagegen, wenn ich als leistungsstarkes Kind meine Aufgabe in Nullkommanix fertig habe und dann meinem Sitznachbarn helfe? Alternativ müsste ich warten, bis der Lehrer wirklich jedem schwachen Kind das Arbeitsblatt nochmal erklärt hat. Ergo: es geht noch mehr Zeit verloren, in der ich Neues hätte lernen können. Später wird das zwar besser, weil die leistungsstarken Kinder abwandern und dann (mehr oder weniger) "unter ihresgleichen" sein können, aber in der Grundschule muss ein Lehrer besonders darauf achten, die schwachen Schüler irgendwie mitzunehmen.

Außerdem gehört es auch zur Schule zu lernen, auf andere Rücksicht zu nehmen. Auch anderen zu helfen, denn selbst später in der Berufswelt ist es so, dass ein Team nur dann vorran kommt, wenn die Starken nicht davonrennen, sondern den Schwachen helfen, bis sie (halbwegs) auf einer Stufe sind.

Ich fand es als Kind überhaupt nicht schlimm, meinem Sitznachbarn zu helfen. Im Gegenteil, da auch meine sozialen Fähigkeiten etwas mickrig ausfielen, war ich froh, dass der Lehrer dafür gesorgt hatte, dass mein Nebenmann einen Grund hatte, mit mir in Kontakt zu treten. Hätte er ja kaum gehabt, wenn er das Blatt genauso schnell bearbeitet gehabt hätte. Ich erklärte den Stoff jedenfalls gern. So war immerhin die Zeit ausgefüllt, bis die anderen auch fertig waren und es weiter im Unterricht ging.

Solange es nicht darüber hinausgeht, während der Unterrichtszeit etwas zu erklären, finde ich es völlig legitim, dass starke Schüler schwachen helfen sollen.
 
Sehe ich etwas anders. Selbstverständlich sollte kein Kind dazu verdonnert werden, einem anderen Kind Nachhilfe zu geben. Aber was spricht denn schon dagegen, wenn ich als leistungsstarkes Kind meine Aufgabe in Nullkommanix fertig habe und dann meinem Sitznachbarn helfe? Alternativ müsste ich warten, bis der Lehrer wirklich jedem schwachen Kind das Arbeitsblatt nochmal erklärt hat. Ergo: es geht noch mehr Zeit verloren, in der ich Neues hätte lernen können. Später wird das zwar besser, weil die leistungsstarken Kinder abwandern und dann (mehr oder weniger) "unter ihresgleichen" sein können, aber in der Grundschule muss ein Lehrer besonders darauf achten, die schwachen Schüler irgendwie mitzunehmen.

Außerdem gehört es auch zur Schule zu lernen, auf andere Rücksicht zu nehmen. Auch anderen zu helfen, denn selbst später in der Berufswelt ist es so, dass ein Team nur dann vorran kommt, wenn die Starken nicht davonrennen, sondern den Schwachen helfen, bis sie (halbwegs) auf einer Stufe sind.

Ich fand es als Kind überhaupt nicht schlimm, meinem Sitznachbarn zu helfen. Im Gegenteil, da auch meine sozialen Fähigkeiten etwas mickrig ausfielen, war ich froh, dass der Lehrer dafür gesorgt hatte, dass mein Nebenmann einen Grund hatte, mit mir in Kontakt zu treten. Hätte er ja kaum gehabt, wenn er das Blatt genauso schnell bearbeitet gehabt hätte. Ich erklärte den Stoff jedenfalls gern. So war immerhin die Zeit ausgefüllt, bis die anderen auch fertig waren und es weiter im Unterricht ging.

Solange es nicht darüber hinausgeht, während der Unterrichtszeit etwas zu erklären, finde ich es völlig legitim, dass starke Schüler schwachen helfen sollen.
In den Klassen ist es oft so, gibst Du den kleinen Finger und hilfst , wird Dir gleich die ganze Hand abgesäbelt.
Leider ist es vielen Eltern egal, welche Unterstützung ihre Kinder in der Schule bekommen , das fängt mit nicht vorhandenem Lernmaterial / Bücher an , wo der Nachbar mal eben mit reinschaut , dann der Radierer , Geodreieck , Hausaufgaben , nicht melden in der Lerngruppe , usw.
Ständige Belastung und Störung für das eigene Kind im Unterricht und dann noch angemeckert werden , man würde quatschen.
Warum soll man ständig mit Büchern aushelfen , wenn die anderen Eltern zu faul sind , diese rechtzeitig zu bestellen ?
Oft sind es die die aushelfen , die dann von der Lehrerin als Störenfried angeprangert werden .

Meine Erfahrung in den Klassen 🙂
Jedes Kind lernt für sich im Unterricht und bei Nichtverstehen an die Lehrkräfte wenden , mit Bitte um Wiederholung.
Und jeder bringt seinen eigenen Kram und Bücher mit .
 
Jeder Mensch hat das Recht frei zu entscheiden. Und fragen kostet nichts.
Man hast du ein schlechten Tag?
Es gibt auch andere schüler in der Klasse die gut sind...
Wie meinen?
Was hat es mit meiner Laune zu tun, wenn ich deine Aussage kritisch hinterfrage, derzufolge die Tochter ein Recht hat zu entscheiden, neben wem sie sitzen darf?
Dass sie den Lehrer fragen kann steht auf einem ganz anderen Blatt.
Hat der aber seine Gründe, an der Sitzordnung festzuhalten, bedarf es schon signifikanter Gründe, um gegen diese Entscheidung anzugehen. Fehlende Sympathie gehört garantiert nicht dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
und falls nicht, nochmal auf den Lehrer zugehen und ihn bitten, ihn doch zumindest gelegentlich auch neben ein Mädchen zu setzen (das darf dann gerne auch leistungsschwach sein

Klingt für mich nach einer sehr sinnvollen Idee. Vielleicht pendelt sich nach der Findungsphase noch alles ein und wenn nicht, dann kannst du diesen Vorschlag von Sofakissen umsetzen, liebe @needhelpplease.

Immerhin ist es gut zu wissen, dass das mit dem 'dem Nachbarn Helfen' manchmal klappen kann.

Hobbys / Freizeitaktivitäten können eine zusätzliche Möglichkeit sein, Freundinnen in der Klasse zu finden.

Und das persönliche Erleben von Kindern kann auch sehr unterschiedlich sein. Eine Frau, mit der ich mich als Erwachsene angefreundet habe, hat mir zum Beispiel mal erzählt, dass sie als Kind häufig allein gespielt hat, weil sie das so wollte.
 
Ich habe dazu ein paar Fragen, wenn für dich okay, TE:
Nach den wenigen Monaten ist es vermutlich etwas schwer zu sagen, aber wie schätzen du und die/der LehrerIn die Lernfähigkeit deines Kindes ein?
Was konnte es bereits, bevor es in die Schule kam? Ist es anderen voraus oder hinkt es hinterher?
Ich frage nicht umsonst, erkläre es dir dann nach deiner Antwort (so du magst).
 
Wie meinen?
Was hat es mit meiner Laune zu tun, wenn ich deine Aussage kritisch hinterfrage, derzufolge die Tochter ein Recht hat zu entscheiden, neben wem sie sitzen darf?
Dass sie den Lehrer fragen kann steht auf einem ganz anderen Blatt.
Hat der aber seine Gründe, an der Sitzordnung festzuhalten, bedarf es schon signifikanter Gründe, um gegen diese Entscheidung anzugehen. Fehlende Sympathie gehört garantiert nicht dazu.
Es ist nicht mal meine Tochter😂😂
 
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