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Angst das meine Freundin stirbt.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Du es nicht mehr schaffst, dann lass Dir vielleicht vom Arzt ein Beruhigungsmittel verschreiben, etwas, was Dich ein bisschen zur Ruhe kommen lässt. Damit Du auch für Deine Freundin und für Dich etwas mehr Kraft hast.

Es gibt auch pflanzliche Präparate: mir haben Lavendelpräparate gut geholfen, etwas ruhiger zu werden.
 
Wenn Du das Gefühl hast, dass Du es nicht mehr schaffst, dann lass Dir vielleicht vom Arzt ein Beruhigungsmittel verschreiben, etwas, was Dich ein bisschen zur Ruhe kommen lässt. Damit Du auch für Deine Freundin und für Dich etwas mehr Kraft hast.

Es gibt auch pflanzliche Präparate: mir haben Lavendelpräparate gut geholfen, etwas ruhiger zu werden.
Ich habe im Moment nicht die Zeit um abzuschalten das mache ich wenn meine Freundin wieder gesund ist.
 
Nicht weit von meinem Wohnplatz gibt es eine verborgene, von Efeu überwuchterte Spruchtafel, von Hand liebevoll bemalt, darauf steht: ""Leuchtende Tage, nicht weinen, dass sie vorüber, Lächle, dass sie gewesen..""

Ich wünsche dir viel Kraft- was versteht man darunter? Ich wünsche dir trotz dieser immens schweren Zeit, dass du diese überstehst und zurückfindest wieder zu deinen früheren Kräften, nachher, nach dieser jetzt furchtbaren Passage, die ihr beide durchmacht. Ich wünsche dir, dass du dankbar und liebevoll an sie denkst, wenn du an sie denkst, ihr hattet euch, es war schön, für beide, dazu hast du auch beigetragen. Sie wurde dir an die Seite gestellt, du wurdest an ihre Seite gestellt, ihr habt füreinander gesorgt, sie hatte es gut bei dir, du bei ihr.

Ich betrachte den Tod als "Tür", durch die man geht und nach Betreten des anderen Raumes ist jede Erinnerung erloschen, diese Vorstellung hilft mir, weil das auch bedeutet, ans Siechtum erinnert sich die/der Verstorbene sich auch nicht mehr. Diese Demenz ist doch bereits ein solcher Erinnerungsverlust, ein sich Lösen von der Zeit hier, die man hier verbracht hat. Das wird ihr helfen, das ist vielleicht sinnvoll, dadurch entgeht ihr vielleicht viel Furchtbares, sie merkts nicht, träumt weg, erlebt diese Zeit irgendwie im Halbschlaf. Das würde mich zum Beispiel auch trösten.

Meine Vernunft sagt mir, was wäre richtig- da liegt jemand vor mir, der nie wieder heil werden kann, weil die Krankheit schon so viel zerstört hat, meine Vernunft sagt mir, akzeptiere diese Erlösung.

Im Moment habe ich auch jemand Sterbenden vor mir, Krebs im Endstadium. Dieser mir sehr vertraute Mensch wird heimgehen- eigentlich, so meine ich, wieder auftauchen, im nächsten Leben sehen wir uns wieder- da sieht man sich, spürt irgendwie Vertrautheit, ohne zu wissen wieso... Seelen sterben nicht.
 
Hallo @Pepper76 💚 fühle mit Dir, und schicke Dir einen Funken Hoffnung.
Ich war einmal ein bisschen in einer ähnlichen Lage, als mein Partner einen schweren Herzinfarkt hatte, und fast gestorben wäre. Aus dem Erlebnis heraus, fühle ich ein bisschen nach, wie es Dir gerade geht.
Aber natürlich ist Deine Situation auch wieder anders, die Umstände, der Krebs Deiner Freundin.
Versuche hier mitzulesen und Dir zuzuhören quasi.
Ich kenne auch das Problem, dass man dann funktionieren muss für den anderen, und es sonst auf garnichts ankommt.
Kannst Du daran denken, regelmäßig zu essen und zu trinken?
Hast Du jemanden, dem Du Dein Herz ausschütten kannst? Sonst schreib einfach hier.
 
In solchen Situationen funktioniert man einfach nur.
Kannst du dir momentan vielleicht Urlaub nehmen?
Ich habe das Glück, einen sehr netten Chef zu haben, wenn es um solche Notfälle geht. Ich habe nichts genommen, als mein Mann ins KH auf die Intensivstation kam.
Habt ihr Freunde, die dich mit ins KH begleiten können. Und, so traurig es ist, sich eventuell auch von ihr so verabschieden können. Mir hat es gut getan, wenn mich Freunde begleitet haben.
Ich drücke deiner Freundin ganz fest die Daumen, dass sie alles gut übersteht.
 
Lass dich nicht von deiner Angst leiten, Pepper. Deine Freundin braucht jetzt deine Stärke.
Stressabbauen
Aber auch deine Ehrlichkeit, deinen Halt und deine Offenheit.
Denn nichts ist schlimmer für einen Schwerstkranken, als so tun zu müssen, als sei alles ok....
Das muss sie nicht
In solchen Situationen funktioniert man einfach nur.
Kannst du dir momentan vielleicht Urlaub nehmen?
Ich habe das Glück, einen sehr netten Chef zu haben, wenn es um solche Notfälle geht. Ich habe nichts genommen, als mein Mann ins KH auf die Intensivstation kam.
Habt ihr Freunde, die dich mit ins KH begleiten können. Und, so traurig es ist, sich eventuell auch von ihr so verabschieden können. Mir hat es gut getan, wenn mich Freunde begleitet haben.
Ich drücke deiner Freundin ganz fest die Daumen, dass sie alles gut übersteht.
Sie möchte nicht das unsere Freunde sie so sehen.
 
Was würde man sich selber erhoffen, falls man in so einer Lage wäre?

Ich habe so mit mir gekämpft, soll ich nach München anreisen, soll ich meine Zwillingsschwester noch aufsuchen, wir sind Hunderte Kilometer entfernt, da gabs keine regelmässigen Treffs, die waren immer schön, aber als innig Vertraute galt ich sicher nicht, Das waren meine anderen beiden Schwestern, die in München leben und die auch mit ihr sehr, sehr oft zusammen waren.
Dann habe ich mich entschieden aufzutauchen im Krankenhaus, sie lag da wie verstorben, aschfahl und Bewegungslos. Um ehrlich zu sein, genau das fürchtete ich, sie tat mir so leid..was redet man da?
Das ergab sich nachher irgendwie wie von selber. Mit jeder Minute taute sie mehr auf, wir vergaßen, dass wir im Krankenhaus waren, nachher kamen noch meine anderen beiden Schwestern dazu, das ganze fühlte sich an wie ein ganz übliches Familientreffen, meine Schwester wirkte überhaupt nicht mehr krank, sie kicherte sogar öfter, willst einen Kaffee...?? Ich war baff, absolut baff und wir alle hatten auf einmal extreme Hoffnung, dass sie wieder wird. Die Stimmung war so fröhlich irgendwie, Krebs gabs keinen im Zimmer, an diesem Tag war der raus- so schaute es aus.
Als wir dann gingen, hat eine meiner Sisters manisch von Wunder geredet, von Jesus, von Heilung usw- von "Wiederauferstehung"- Tags darauf hörte ich, dass sie einen Kollaps hatte und auf die Intensiv gebracht wurde. Ab da bekam sie sehr viel Morphium, wäre alles irgendwie okay gewesen- sie dämmerte weg...aber....dann kam ein Arzt, brüllte ihr eindringlich ins Ohr, liebe Frau B- sie werden jetzt sterben!!! Wir schalten auf ihren Wunsch die lebenserhaltenden Geräte nun ab... hören sie mich?? Dann kam im Monitor ein extremer ZickZack, sie war hoch panisch, sie schluchzte, wimmerte laut, sie war vollkommen aufgeregt.
Musste das sein? Hätte man sie nicht ruhig wegdämmern lassen können??

Ich wünsche mir, man lasse mich hoffentlich friedlich wegschlafen.
 

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