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Angst beim Autofahren

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    angst
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G

GastVater

Gast
meine tochter hat im letzten jahr einen schweren autounfall gehebt, bei der sie jedoch kaum verletzungen davon getragen hat. gottseidank.
jedoch kann sie seitdem kaum noch als beifahrerin im auto mitfahren.
sie hat angst und zuckt bei fast allen fahraktionen.
nun ist sie endlich zu einem psychologen gegangen. dieser wühlt jedoch eher in ihrem privatleben rum als ihre "fahrangst" zu beheben.

hat einer von euch erfahrungen mit dem problem der "fahrangst"
und wie kann sie einen therapeuten finden, der an die eigentlichen probleme rangeht
 
Hallo Gast..

was heisst Privatleben? Wie oft hatte sie denn schon Sitzungen?

Gruss Vivi
 
zweite sitzung.
nach ihrer aussage fragte er mehr nach arbeit, freund, freizeit als nach dem eigentlichem problem der "fahrangst"
 
Hallo.
Ich würde Dir als Vater raten mit ihr kurze Strecken zu fahren. Du sitzt neben ihr als Beifahrer... oder wie wäre es wenn sie nochmal in eine Fahrschule geht, und ihr Problem dort einem guten Fahrlehrer schildert. Manchmal hilft das sehr. Und ist besser als irgendein Psychologe.

Achja. Ich hatte vor 2 Jahren ungefähr im Winter auch einen schweren Verkehrsunfall. Und hatte wirklich einen Schutzengel das ich noch lebe. Ich lag danach auch im Krankenhaus und hatte vielleicht auch bissi Angst. Aber mein Vater hat mir gesagt das ich diese Angst nur überwinden kann, wenn ich mich ihr stelle, d.h. ins Auto setzen und es wieder erlernen, vielleicht anfangs langsam fahren oder ähnliches. Ich wollte es mir nicht nehmen lassen, zwar saß der Schock tief aber ich bin sofort wieder in ein Auto gestiegen. Ich habe mir eingeredet das ich doch Autofahren kann.. Und es halt geklappt.
Achja was ich deiner Tochter raten würde ist, ein Sicherheitstraining zu machen, das hilft. Und außerdem lernt man dadurch sein AUto auch noch bissi besser kennen.
Mir hats geholfen. Die Angst zu überwinden ist nicht einfach - aber bloß nicht aufhören mit Autofahren, sonst bleibt die Angst immer.
Ich habe heute auch noch angst, wenn ich im Winter Autofahre oder ich das klirren höre, wie es sich nach dem Aufprall angehört hat...

Übung macht den Meister, viel glück.
lg LS
 
danke, das mit dem sicherheitstraining ist glaube ich ne gute idee

einer noch ne anmerkung zur therapiesitzungen?
soll sie da noch hingehen?
 
Hallo,
ich brauche dringend eine Rat!Angefangen hat es ca.vor einem Jahr,ich bekomme als Beifahrer immer Panikattaken(Kalter Schweiß,Übelkeit Einschräkung der Sehfähigkeit usw),vor allem Nachts auf Autobahnen oder wenn das Auto schneller als 100 fährt,oder wenn überholt werden muss z.b LKW.
So langsamm muss ich eine Lösung finden ,wie da wieder raus komme.Mein Mann wird auch so langsamm ungehalten,weil ich so eine Panik schiebe wenn wir unterwegs sind.Er will mich garnicht mehr irgendwo mit hin nehmen.Wo oder wie findet man dafür Anlaufstellen um da wieder rauszukommen!Ich muss dazu sagen,ich selbst habe keinen Fühererschein;habe im Netz nur was gefunden über Fahrangst/bei Menschen die einen FS haben!Bitte helft mit über jeden Rat,Tipp wäre ich sehr dankbar!
 
Hatte vor einigen Jahren mal einen Unfall :
Ich auf Motorroller - Gegenpartei im Auto .
Wurde linksseitig rasiert 🙂 Polizei kam . u.s.w.Sein Wagen hatte einen Schrammer über die Hälfte des Wagens (schwarzer Lack ) .Vorweg . Er hatte Schuld.guckte nicht wo er fuhr . Er konnte zum Vorfall keine Angaben machen 😕
Habe gezittert und gebebt war völlig fertig . Stand wahrscheinlich unter Schock .
Hatte dann aber noch einen Weg von ca. 20 Minuten bis nach Hause .
Habe gedacht :wenn du jetzt nicht aufsteigst und weiterfährst , steigst du nie wieder drauf .
Waren die längsten 20 Minuten meines Lebens . Hatte panische Angst und bibberte noch den Rest des Tages.
Konnte aber danach weitermachen .🙂
 
Hatte auch schon 2 schwere Unfälle in 33 Jahren Praxis. Einmal ist mir einer in der Autobahn im Stau ins Heck gerast und hat die Karre kalt verformt.

Das andere Mal, vor 4 Jahren ist mir auf einer Kreuzung ein Benz mit ca. 70 km/h in die rechte Seite gejagt. Die rechte Seite ca. 40 cm reingedrückt. Habe dann auf der Kreuzung eine Pirouette hingelegt und kam auf der anderen Seite gegen die Fahrtrichtung zum Stehen.

Weiß noch, bin ausgestiegen und sagte, das war es wohl für heute. Scheiben alles kaputt, hatte aber selber keinen Kratzer abbekommen.

Nachdem die Polizei dann später weg war, bin ich mit der Karre noch nach Hause gefahren. War ziemlich zugig. War kurz vor Weihnachten.

Das beste ist, wie beim Sturz vom Gaul, aufsitzen und weiterfahren!
 

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Heiligs Blechle...der Wgen sieht doll aus . Aber schau Du hast auch weitergemacht . Auch wenn es lausig kalt war und Du bestimmt einen heftigen Schrecken hattest .
Das meinte ich im Sinne von weitermachen damit man sich von dem Schock nicht unterkriegen läßt . Aber denke das packt nicht jeder .
 
Yaksini meinte:
Heiligs Blechle...der Wgen sieht doll aus . Aber schau Du hast auch weitergemacht . Auch wenn es lausig kalt war und Du bestimmt einen heftigen Schrecken hattest .
Das meinte ich im Sinne von weitermachen damit man sich von dem Schock nicht unterkriegen läßt . Aber denke das packt nicht jeder .

Der Schrecken kommt bei mir erst am nächsten Tag. Habe so eine lange Schrecksekunde🙂

Aber das hilft in solchen Situationen.

Und mir ist aufgefallen, dass für mich in solchen Situationen die Zeit auf einmal ganz langsam läuft. Man hat auf einmal viel Zeit, um zu reagieren, obwohl es nur Sekunden sind. Irgendwie komisch oder ist das ein eingebautes Programm im Kopf was einem da hilft?

Kann mich da noch genau an eine Situation erinnern. War Anfang Dezember 1978. War auf dem Rückweg von der Drogentagung in Wiesbaden. War auf der Autobahn. Frost und plötzlich Regen. Und dies bei 120 km/h. Die Karre hat dann Bande gespielt von Leitplanke zu Leitplanke. Der Vorgang kam mir sehr lange vor. Weiß noch, dass ich den Zündschlüssel rumdrehte, damit kein Zündstrom mehr vorhanden und im Falle des Falles kein Brand ausgelöst wird. Irgendwann kam ich dann auf der Standspur zum Stehen. Wie so viele andere auch. Die Karre war zwar Schrott, aber bin als die Straße frei war noch nach Hause gefahren. Hätte ich laufen sollen? Die Scheinwerfer die brannten zwar noch, frage mich heute noch warum.
 
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