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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Anderer Therapeut- geht das?

Hallo Magda,
ich kann Dich so gut verstehen... Irgentwie hab ich sowas auch schon durch. Sich mit seinem Therapeuten zu verstehen ist wichtig aber Du kannst ja nicht einen nach dem anderen „abgrasen“. Da macht die Krankenkasse nicht mit. Kennst Du jemanden in Deinem Umfeld mit Erfahrung? Wenn nicht, dann schau mal im Internet unter den Patientenbeurteilungen, oder bei einer Klinik in Deiner Nähe.
Also ich bin in so einer Ambulanz, die an eine Klinik angeschlossen ist. Braucht man aber keine Angst haben, dass man da leichter auch eingeliefert wird.


Ich hatte schon einige Therapeuten und bin mit allen mehr oder weniger zurechtgekommen: oft habe ich erst nach geraumer Zeit gemerkt, dass er/sie mir gut tat.


Im Moment, hab ich auch wieder mal ne Psychotherapie. Der Therapeut is ein komischer Kauz, ich komm aber gut mit ihm klar. Am Anfang hab ich mir gedacht, was labert der denn so viel, ich muss doch reden, aber mittlerweile ist es echt witzig, wenn er auch mal was sagt, was bei ihm nicht so gut läuft.


Das Deine Aussagen falsch gedeutet werden, ist natürlich schlecht. Ich finde es auch von Deiner Ärztin unprofessionell, dass sie Dir Ihre „Ideen“ aufdrängt. Was soll denn das? Sie kennt Dich doch überhaupt nicht. Aber solche gibt’s auch die wollen dann den Patienten „imponieren“ mit ihrer Klugscheisserei :mad🙁sorry).


Wenn Du zu einer klinikbezogenen Ambulanz gehst, stehst Du nicht nur einem Psychologen gegenüber, sondern der muss sich seinen Arbeitskollegen erklären und die haben sogenante Supervisionen.


Hast Du eigentlich auch einen Psychiater?


Hallo Kitty,
ja, wir sind etwas besonderes, leider macht unsere Umgebung daraus nichts positives!


Lg
uftg
 
Hallo Kitty,

woah, das würde mich mal interessieren, wer in meinem Umfeld noch so Therapie macht. Ich bilde mir ja immer ein, dass alles bei allen perfekt läuft, nur bei mir nicht. Es ist nicht so, dass ich mich daran berausche wenn es anderen auch nicht so gut geht, aber es ist schon ganz gut zu wissen, dass man nicht die Einzige ist. So kommt es mir zumindest manchmal vor. Aber ich habe es auch schon einer Freundin erzählt, bei der ich gedacht hätte, sie sagt "So ein Scheiss" aber sie hat total super reagiert, das Beste war, dass sie gar nicht so groß überrascht war. Sie hat reagiert, als hätte ich ihr gesagt "Ich gehe morgen zum Zahnarzt" udn meinte, dass einige Leute mehr als ich eine Therapie machen sollten, Leute, die auch probleme haben, aber nichts dagegen tun. Das war total erleichternd! Meine Eltern wären schon ein bisschen geschockt, weil sie dann Angst haben, dass sie die Schuld für irgendwas in die Schuhe geschoben bekommen, aber im Moment denke ich eh noch nicht daran, es ihnen zu sagen. Erst mal warte ich ab, bis ich feste einen Therapeuten habe.

Ich hab schon einige Leute kontaktiert und weiss, dass ich nicht ewig suchen kann, vor allem weil ich ja kein Geld habe, die Kosten zu tragen.

Manchmal fühle ich mich halt auch schlecht, weil mein Problem nicht so offensichtlich ist, wie es jetzt wäre wenn ich alkoholkrank wäre oder mich ritzen würde oder so. Dann denke ich, ich nehme anderen Leuten die Therapieplätze weg. Andererseits geht es mir seit schon langer Zeit nicht gut und ich merke, dass ich ein Problem mit mir selber habe.

Mich würde meine Diagnose mal selber interessieren- ich weiss gar nicht genau, was mit mir los ist, ausser, dass ich oft depressiv bin und Probleme habe, mich zu binden. Hat Dir denn Dein Therapeut damals offen die Diagnose gesagt? Man hat doch eigentlich ein Recht darauf, oder?

Aber ich verstehe das irgendwie nicht...ich dachte immer, man kann da konkret gar keine Diagnose stellen...

Na ja beim nächsten mal werde ich fragen

Ich danke Dir für Deine ermutigenden Worte, ich bewundere Dich wirklich für Deine Kraft!


Viele Grüße
Magda
 
Hallo Magda,
ich kann Dich so gut verstehen... Irgentwie hab ich sowas auch schon durch. Sich mit seinem Therapeuten zu verstehen ist wichtig aber Du kannst ja nicht einen nach dem anderen „abgrasen“. Da macht die Krankenkasse nicht mit. Kennst Du jemanden in Deinem Umfeld mit Erfahrung? Wenn nicht, dann schau mal im Internet unter den Patientenbeurteilungen, oder bei einer Klinik in Deiner Nähe.
Also ich bin in so einer Ambulanz, die an eine Klinik angeschlossen ist. Braucht man aber keine Angst haben, dass man da leichter auch eingeliefert wird.


Ich hatte schon einige Therapeuten und bin mit allen mehr oder weniger zurechtgekommen: oft habe ich erst nach geraumer Zeit gemerkt, dass er/sie mir gut tat.


Im Moment, hab ich auch wieder mal ne Psychotherapie. Der Therapeut is ein komischer Kauz, ich komm aber gut mit ihm klar. Am Anfang hab ich mir gedacht, was labert der denn so viel, ich muss doch reden, aber mittlerweile ist es echt witzig, wenn er auch mal was sagt, was bei ihm nicht so gut läuft.


Das Deine Aussagen falsch gedeutet werden, ist natürlich schlecht. Ich finde es auch von Deiner Ärztin unprofessionell, dass sie Dir Ihre „Ideen“ aufdrängt. Was soll denn das? Sie kennt Dich doch überhaupt nicht. Aber solche gibt’s auch die wollen dann den Patienten „imponieren“ mit ihrer Klugscheisserei :mad🙁sorry).


Wenn Du zu einer klinikbezogenen Ambulanz gehst, stehst Du nicht nur einem Psychologen gegenüber, sondern der muss sich seinen Arbeitskollegen erklären und die haben sogenante Supervisionen.


Hast Du eigentlich auch einen Psychiater?


Hallo Kitty,
ja, wir sind etwas besonderes, leider macht unsere Umgebung daraus nichts positives!


Lg
uftg

Hallo Uftg,

oh, ich wünschte so, ich hätte auch einen komischen Kauz!! Anstatt so eine Mrs. Perfect wie meine erste Therapeutin war. Die war echt nett aber ist halt so dermaßen auf Abstand gegangen. das verstehe ich auch, ist wahrscheinlich meistens so und es ist ja auch professionell, aber ich mir halt das "Menschliche" in der Beziehung gefehlt. Und mich hat gestört, dass sie fast nie was gesagt hat. Am Anfang jeder Stunde saß ich da und sie hat mich angestarrt. Da hätte sie auch mal fragen können "Was gibt es Neues?" oder so. Wenn sie etwas gesagt hat, war es immer das Gleiche (in jeder Stunde).

Ich bin wirklich der Typ dazu, der ewig nach dem perfekten Therapeut suchen würde, aber ich weiss, dass das nicht geht. Ich werde mich auch mit dem nächsten abfinden wenn sie nicht gerade eine riesen Macke hat.

Ich kenne leider niemandem mit Erfahrung, aber ich habe gute Hoffnung, dass es nächstes Mal besser klappt. Wenn nur die Atmosphäre etwas lockerer ist. Dass es manchmal unangenehm ist und die Therpeutin mich auch was fragen wird was mir nicht passt ist klar. Da muss ich durch. Wenn sie mich nicht nur die ganze Zeit anstarrt ohne was zu sagen!!!!😀

Danke Dir für Deine Antwort🙂

Liebe Grüße
Magda
 
liebe magda,

was ich hier so von dir lesen, hach eine kopie meiner gedanken damals!

glaub mir, es ist so, wenn du therapie machst, gehst aus einem bestehende system raus (familiensystem, freundesystem) weil du reagierst anders, entwickelst dich weiter, stellst fragen und schon kommt bewegung in die sache.

Zu dem Thema : Familienaufstellung nach Bert Hellinger

das wird natürlich ab und an unangenehm für alle beteiligten, meine eltern (seit 30 jahren geschieden) haben massiv beleidigt reagiert als ich (im zusammenhang mit der anaylse) konkrete fragen zu meiner kindheit gestellt habe (ich habe leider massivste erinnerunglücken bis zu meinem 10 Lebensjahr, was natürlich seine gründe hat) und wollten einfach, das alles so bleibt wie es war -

ABER

so geht das nicht, so nach dem motto, werde gesund - aber bleibe wie du bist, das haut nicht hin.

und zum thema schuld, es geht nicht um schuld, weil - selbst wenn du einen schuldigen ausmachen kannst (und glaub mir die phasen kommen in einer therapie) was bringt das? dadurch kommt es nicht zur spontanheilung und es ändert sich nicht viel - meine erfahrung.

gerade meine mutter hat große anteile an meiner essstörung - nur sie ist so verstrickt in ihr familliensystem und ihre erkrankungen - sie konnte gar nicht sehen, was sie mir "angetan" hat, wichtig ist

ANSEHEN - VERARBEITEN - VERGEBEN

denn hass bindet stärker als liebe.

du solltest dir die diagnosen nennen lassen - ich habe sie ausführlich mit meiner therapeutin besprochen , sie hat mir auch erklärt wie sie die diagnosestellung begründet hat (z.B. gegenüber der krankenkasse) und danach hat sie mir aufgezeigt, wo wir uns ca. durcharbeiten müssen, sollen, können, dürfen.

für mich war die diagnosestellung Borderline bzw. Borderline-Persönlichkeit übrigens eine Offenbarung, endlich hatte das Chaos in meinem Kopf einen Namen, endlich ! Ich habe dies als absolute Befreiung erlebt.............nun dann habe ich mich auf Berge von Fachliteratur gestürzt und erst Mal den Schock meines Lebens bekommen - die Grabenkämpfe zwischen den verschiedenen Therapierichtungen (Freud-ianaer und Jung-ianer) mein Gott - ich dachte ich bin lebensunfähig und etwas ganz furchtbares.

Übrigens kam zeitgleich der Film "Durchgeknallt" mit Angelina Jolie in die Kinos, da geht es um einer Borderline-Persönlichkeit, ich liebe diesen Film - bis heute! Und es gibt andere Borderliner die bekommen Schreianfälle bei diesem Film, weil sie ihn total schrecklich finden 🙂

Dann dachte ich mir aber, ok, jetzt kann ich etwas tun, jetzt kann ich handeln, was will ich mehr.

Und liebe Magda DU nimmst niemanden etwas weg - es sollte Dir zu denken geben, dass Du dir keine Therapie gönnen möchtest (ich formuliere jetzt mit Absicht etwas provokant) um angeblich ANDEREN nicht wegzunehmen.

WER HAT DIR BEIGEBRACHT; DASS DU ANGEBLICH NICHTS WERT BIST ????

Nimm Hilfe an, such Dir eine / einen neuen Therapeuten und bleibe eine Weile dort, manchmal dauert es eine Weile.

Meine Analytikerin war mein persönliches optisches Feindbild als ich sie das erste Mal gesehen habe : blond, groß und gutaussehend, edel in Joop gekleidet, solche Frauen habe ich immer gehasst und doch habe ich gespürt, sie kann mir helfen

UND

über 6 Jahre hinweg, mit vielen turbolenten Zeiten (aber ich habe in der ganzen Zeit nur 3 Stunden Therapie verpasst) Wutanfällen meinerseits, Vorwürfe an Sie, sie würde mich nicht richtig behandelnt, hat SIE mir geholfen. Denn Sie hat mich ausgehalten mit all meinen Facetten - andere haben mich immer nur verlassen...

Ich denke ohne Sie hätte ich nie meinen Mann kennenlernen dürfen (optisch auch mein "Feindbild" - kurzhaariger Juppie mit Sportwagen, wie Du an meinem Avatar erkennen kannst, komme ich aus einer völlig anderen Ecke *lach*) denn mit ihm konnte ich dann Nähe aushalten und genießen und eine Tochter bekommen, wir sind jetzt fast 9 Jahre glücklich zusammen.

Glaub mir, Du bist auf dem richtigen Weg.

Liebe Grüße 🙂

kitty

die sich mal wieder nicht zwischen groß-und Kleinschreibung entscheiden kann, hmmmmmmmmm was sagt uns das 😀😀😀




Hallo Kitty,

woah, das würde mich mal interessieren, wer in meinem Umfeld noch so Therapie macht. Ich bilde mir ja immer ein, dass alles bei allen perfekt läuft, nur bei mir nicht. Es ist nicht so, dass ich mich daran berausche wenn es anderen auch nicht so gut geht, aber es ist schon ganz gut zu wissen, dass man nicht die Einzige ist. So kommt es mir zumindest manchmal vor. Aber ich habe es auch schon einer Freundin erzählt, bei der ich gedacht hätte, sie sagt "So ein Scheiss" aber sie hat total super reagiert, das Beste war, dass sie gar nicht so groß überrascht war. Sie hat reagiert, als hätte ich ihr gesagt "Ich gehe morgen zum Zahnarzt" udn meinte, dass einige Leute mehr als ich eine Therapie machen sollten, Leute, die auch probleme haben, aber nichts dagegen tun. Das war total erleichternd! Meine Eltern wären schon ein bisschen geschockt, weil sie dann Angst haben, dass sie die Schuld für irgendwas in die Schuhe geschoben bekommen, aber im Moment denke ich eh noch nicht daran, es ihnen zu sagen. Erst mal warte ich ab, bis ich feste einen Therapeuten habe.

Ich hab schon einige Leute kontaktiert und weiss, dass ich nicht ewig suchen kann, vor allem weil ich ja kein Geld habe, die Kosten zu tragen.

Manchmal fühle ich mich halt auch schlecht, weil mein Problem nicht so offensichtlich ist, wie es jetzt wäre wenn ich alkoholkrank wäre oder mich ritzen würde oder so. Dann denke ich, ich nehme anderen Leuten die Therapieplätze weg. Andererseits geht es mir seit schon langer Zeit nicht gut und ich merke, dass ich ein Problem mit mir selber habe.

Mich würde meine Diagnose mal selber interessieren- ich weiss gar nicht genau, was mit mir los ist, ausser, dass ich oft depressiv bin und Probleme habe, mich zu binden. Hat Dir denn Dein Therapeut damals offen die Diagnose gesagt? Man hat doch eigentlich ein Recht darauf, oder?

Aber ich verstehe das irgendwie nicht...ich dachte immer, man kann da konkret gar keine Diagnose stellen...

Na ja beim nächsten mal werde ich fragen

Ich danke Dir für Deine ermutigenden Worte, ich bewundere Dich wirklich für Deine Kraft!


Viele Grüße
Magda
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Magda,

Du bist auf dem richtigen Weg. Du hast jedes Recht der Welt eine Therapie zu machen. Ich wünsch Dir soooo viel Glück.😀

lg
uftg
 
was ich hier so von dir lesen, hach eine kopie meiner gedanken damals!

oh je, sag das nicht...das heisst ja, dass ich auch noch einen weiten weg vor mir habe😱 Aber es ist auch gut, dass Du es sagst, ich kann der Realität ruhig mal ins Auge schauen

das wird natürlich ab und an unangenehm für alle beteiligten, meine eltern (seit 30 jahren geschieden) haben massiv beleidigt reagiert als ich (im zusammenhang mit der anaylse) konkrete fragen zu meiner kindheit gestellt habe (ich habe leider massivste erinnerunglücken bis zu meinem 10 Lebensjahr, was natürlich seine gründe hat) und wollten einfach, das alles so bleibt wie es war -

ABER

so geht das nicht, so nach dem motto, werde gesund - aber bleibe wie du bist, das haut nicht hin.

und zum thema schuld, es geht nicht um schuld, weil - selbst wenn du einen schuldigen ausmachen kannst (und glaub mir die phasen kommen in einer therapie) was bringt das? dadurch kommt es nicht zur spontanheilung und es ändert sich nicht viel - meine erfahrung.

Ich mag meinen Eltern auch nicht die Schuld geben, aber sie fassen es an sich schon als Schuldzuweisung zu. Meine ältere Schwester war auch schon in Therapie, weil sie Angstzustände hatte, und meine Mutter hat es ihr damals schon ein bisschen übel genommen obwohl meine Schwester ihnen keine Vorwürde gemacht hat.

gerade meine mutter hat große anteile an meiner essstörung - nur sie ist so verstrickt in ihr familliensystem und ihre erkrankungen - sie konnte gar nicht sehen, was sie mir "angetan" hat, wichtig ist

du solltest dir die diagnosen nennen lassen - ich habe sie ausführlich mit meiner therapeutin besprochen , sie hat mir auch erklärt wie sie die diagnosestellung begründet hat (z.B. gegenüber der krankenkasse) und danach hat sie mir aufgezeigt, wo wir uns ca. durcharbeiten müssen, sollen, können, dürfen.

Das finde ich gut. Sowas hat meine Therapeutin gar nicht gemacht in der 5. probatorischen Sitzung. Hätte sie vielleicht ja noch erklärt. Erst als ich dann gesagt habe, ich mache keine Therapie, hat sie mir dann ziemlich drastisch geschildert, wie es um mich steht und mir gesagt, dass ich es ohne Therapie nie schaffen werde. Das hat mich sehr erschreckt, aber zu ihr wollte ich nicht mehr.

für mich war die diagnosestellung Borderline bzw. Borderline-Persönlichkeit übrigens eine Offenbarung, endlich hatte das Chaos in meinem Kopf einen Namen, endlich ! Ich habe dies als absolute Befreiung erlebt.............nun dann habe ich mich auf Berge von Fachliteratur gestürzt und erst Mal den Schock meines Lebens bekommen - die Grabenkämpfe zwischen den verschiedenen Therapierichtungen (Freud-ianaer und Jung-ianer) mein Gott - ich dachte ich bin lebensunfähig und etwas ganz furchtbares.

Ich weiss bis heute nicht, was das genau ist, Borderline, aber ich kann mir vorstellen, dass die Diagnose eine riesen Erleichterung gewesen sein muss. Ich bin im Moment so dermaßen verwirrt, dass ich gar nicht mehr weiss, wo ich (bei der nächsten Therapeutin) anfangen soll zu erzählen. dann fange ich am besten rückwärts chronologisch an😀

Übrigens kam zeitgleich der Film "Durchgeknallt" mit Angelina Jolie in die Kinos, da geht es um einer Borderline-Persönlichkeit, ich liebe diesen Film - bis heute! Und es gibt andere Borderliner die bekommen Schreianfälle bei diesem Film, weil sie ihn total schrecklich finden 🙂

Den habe ich schon mal gesehen, ich finde den auch toll. Psychologie ist sowieso total spannend, auch wenn man selber nicht betroffen ist. was ich ja früher jahrelang dachte...ich dachte immer "Komisch, dass ich keinen psychischen Schaden von allem getragen habe"- haha, dass ich nicht lache. Das kam alles später und ich dachte mit Anfang 20 ich wäre völlig im Reinen mit mir selbst. Jetzt so Mitte 20 kommen erst wieder die Probleme.

Und liebe Magda DU nimmst niemanden etwas weg - es sollte Dir zu denken geben, dass Du dir keine Therapie gönnen möchtest (ich formuliere jetzt mit Absicht etwas provokant) um angeblich ANDEREN nicht wegzunehmen.

Du hast ja schon Recht. Und wenn es wirklich so sein sollte, dass meine Probleme nicht so schwerwiegend sind...dann hätte ja die eine Therapeutin mir nicht dringend zu einer Therapie geraten.

WER HAT DIR BEIGEBRACHT; DASS DU ANGEBLICH NICHTS WERT BIST ????

Das weiss ich nicht, aber es stimmt, dass ich ein geringes Selbstwertgefühl habe. Ich weiss aber gar nicht, woher das kommt. 😕


Meine Analytikerin war mein persönliches optisches Feindbild als ich sie das erste Mal gesehen habe : blond, groß und gutaussehend, edel in Joop gekleidet, solche Frauen habe ich immer gehasst und doch habe ich gespürt, sie kann mir helfen

OH GOTT!!!! Das ist mein Alptraum!! Genauso war meine auch (nur grau statt blond)! In einer Stadtvilla, perfektes Häuschen, eigene Praxis, das perfekte Leben...da dachte ich, wie kann die mich je verstehen. Und sie war einfach so perfekt, dass ich mir neben ihr so klein und minderwertig vorkam

UND

über 6 Jahre hinweg, mit vielen turbolenten Zeiten (aber ich habe in der ganzen Zeit nur 3 Stunden Therapie verpasst) Wutanfällen meinerseits, Vorwürfe an Sie, sie würde mich nicht richtig behandelnt, hat SIE mir geholfen. Denn Sie hat mich ausgehalten mit all meinen Facetten - andere haben mich immer nur verlassen...

Oh Gott, Wutanfälle? Ich habe immer nur geheult und auf ihre Bücherwand gestarrt...die Wutanfälle wären vielleicht noch gekommen😉. Das ist aber auch gut, wenn man seiner Wut mal Ärger machen kann. Ich dachte immer nur bestimmte Sachen, so wie, dass sie ruhig auch mal was sagen könnte anstatt mich nur anzustarren, aber ich habe mich nicht getraut es zu sagen.

Ich denke ohne Sie hätte ich nie meinen Mann kennenlernen dürfen (optisch auch mein "Feindbild" - kurzhaariger Juppie mit Sportwagen, wie Du an meinem Avatar erkennen kannst, komme ich aus einer völlig anderen Ecke *lach*) denn mit ihm konnte ich dann Nähe aushalten und genießen und eine Tochter bekommen, wir sind jetzt fast 9 Jahre glücklich zusammen.

Oh, Du hast es gut! Das ist aber schön, dass es bei Dir nach all den schweren Zeiten noch ein Happy ending gab🙂Ich hätte auch mal so gerne eine eigene Familie, aber im Moment kann ich mir nich vorstellen, dass es jemals dazu kommen wird. Aber wer weiss...

die sich mal wieder nicht zwischen groß-und Kleinschreibung entscheiden kann, hmmmmmmmmm was sagt uns das

LOL, Darauf wüsste meine Therapeutin Mrs. Perfect jetzt bestimmt wieder was...😀 (und wahrscheinlich hätte sie sogar noch Recht, das ist ja das Schlimme...dass die wahrscheinlich meistens Recht haben...😀😉
 
lliebe magda,

ich habe leider keine zeit zu antworten - melde mich aber spätestens morgen!

danke für deine ausführliche antwort.

sonnige grüße

kitty 🙂


(flohmarkt der schule - vorbereiterin ohne ende...........hechel 🙂)
 
Hi Uftg,

zu ihr will ich auf keinen Fall mehr, da mache ich lieber keine Therapie mehr, auch wenn ich es womöglich nötig habe. Es hat einfach irgendwie die Chemie nicht gestimmt. Die Atmosphäre war so steif. Klar, ich geh da ja nicht zum Kaffeeplausch hin, ist schon klar, aber zwischenmenschlich muss es doch auch ein bisschen stimmen, oder?

Und 3 mal in der Woche...das schaffe ich nicht. Es ist wie Du sagst: Man denkt ja dann nur noch an die Gespräche. Ich bin in der Endphase meines Studiums und muss jeden Tag 8 Stunden lernen. Wenn ich da 3 mal in der Woche noch zur Therapeutin muss und dann kann man ja danach auch nicht so leicht umschalten, schaffe ich das nicht. Dazu kommt, dass ich auch noch einen Teilzeitjob habe. Aber das schiebe ich ja alles nur als Ausreden vor, sagte die Therapeutin.

Danke für Deine Antwort🙂

Hallo,
ich würde da nicht mehr hingehen. Deine gesundheitliche Situation hat sich ja gebessert. Die Ursache war ja die Schilddrüse. Ich würde jährlich ein Blutbild, sog.
großes Labor machen lassen. Das wäre vorrangig für mich, bevor ich in Therapie gehen würde.
Viele Therapeuten versuchen ihre Patienten wirklich in eine schlimme Situation zu bringen, wie Borderline oder ähnliche Richtung. An Deiner Stelle würde ich mir entsprechende Bücher besorgen und darüber lesen. Überhaupt ist Lesen eine gute Theraphie. Der Kontakt zur Familie ist sehr wichtig. Ich stelle immer wieder fest, dass man früher die Probleme mit seiner Familie besprochen hat. Heute gehen viele zur Therapie. Welches Leid Psychotherapeuten verursachen können, haben wir in unserer eigenen Familie erfahren. Und diese Therapeuten werden auch noch horrend dafür von unseren Krankenkassenbeiträgen entlohnt.
Dir viele Grüße
und alles Gute!!!
 
Hallo Gast,

danke für Deine Nachricht, die mich (wie ich gestehe) etwas verunsichert hat😀! Aber es ist sicherlich gut, dass Du mich daran erinnert hast, etwas misstrauisch zu sein und nicht blind immer alles zu glauben. Sicherlich stehen bei einigen Therapeuten auch eigene Interessen im Vordergrund. Und ich denke, da Psychologie eigentlich eine Mischung ist aus Geistes- und Naturwissenschaft, und da Diagnosen einfach nicht so relativ unproblematisch zu stellen sind wie in der Medizin, kommt es oft zu Fehödiagnosen.

Zu der einen Therapeutin gehe ich übrigens auf gar keinen Fall mehr, schon alleine aus Scham und Stolz (weil ich ihr erst sicher gesagt habe, dass ich die Therapie mache, dann habe ich es mir wieder anders überlegt. Sie hat versucht mich zu überreden und ich bin stur geblieben). Aber mit einem anderen Therapeuten/in möchte ich es schon versuchen. Es geht mir schon besser und da tun sicher die Medis gegen meine Schilddrüsenunterfunktion ihre Wirkung, aber ich habe schon gemerkt, dass ich eine Menge Probleme habe, die vielleicht behandlungswürdig sind.

Ich bin mir immer noch unsicher, ob eine Therapie wirklich nötig ist. Das kommt auch daher, dass ich in einer Familie und einem Umfeld aufgewachsen bin, wo man eher immer gedacht oder gesagt hat "So ein Scheiß...man muss sich nur zusammenreißen" und "Psychologen haben ja alle selber einen an der Klatsche". Gegen diese Vorurteile war ich leider auch nicht immun und ich bin noch skeptisch. Aber warum ich es doch tun möchte ist, weil ich nichts zu verlieren habe (ausser ein bisschen Zeit) und es mir den Versuch wert ist.

Mit meiner Familie möchte und kann ich nichts besprechen.

Trotzdem danke ich Dir für den Gedanken und es tut mir leid, dass es in Deiner Familie nichts Gutes gebracht hat🙁

Liebe Grüße
Magda









Hallo,
ich würde da nicht mehr hingehen. Deine gesundheitliche Situation hat sich ja gebessert. Die Ursache war ja die Schilddrüse. Ich würde jährlich ein Blutbild, sog.
großes Labor machen lassen. Das wäre vorrangig für mich, bevor ich in Therapie gehen würde.
Viele Therapeuten versuchen ihre Patienten wirklich in eine schlimme Situation zu bringen, wie Borderline oder ähnliche Richtung. An Deiner Stelle würde ich mir entsprechende Bücher besorgen und darüber lesen. Überhaupt ist Lesen eine gute Theraphie. Der Kontakt zur Familie ist sehr wichtig. Ich stelle immer wieder fest, dass man früher die Probleme mit seiner Familie besprochen hat. Heute gehen viele zur Therapie. Welches Leid Psychotherapeuten verursachen können, haben wir in unserer eigenen Familie erfahren. Und diese Therapeuten werden auch noch horrend dafür von unseren Krankenkassenbeiträgen entlohnt.
Dir viele Grüße
und alles Gute!!!
 

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