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Andere haben mehr Freunde

Ich habe zwei Freundinnen - wir sehen uns kaum bis nicht, weil uns Hunderte von Kilometern trennen und wir alle zu krank sind, um sie zu überwinden,
Und dennoch - ich weiß, ich kann auf Beide zählen. Und sie auf mich.
Danke, dass ihr da seid, C. und L.!
 
Freundschaft verfolgt häufig einen Zweck.

Singles "haben" von Vergebenen nichts. Sie brauchen andere Singles zum Feiern gehen, fürs Kino und die Männersuche generell. Das können liierte Personen nicht bieten. Dazu kommt noch der Neid der Singles auf Verpartnerte. Niemand will als Single hören, dass die Freundin eine glückliche Beziehung hat, von daher erzähle ich schon gar nichts mehr von meiner Beziehung und halte mich bedeckt. Was aber auch zu einem Ungleichgewicht in der Freundschaft führt.
 
@JabbaClient
Das stimmt so nicht. Ich hab auch als Single weiterhin Kontakt zu meinen damals dann schon verheirateten Freundinnen mit Kindern gehabt. Habe auch des öfteren Babysitting gemacht. Das Leben ist aber ein völlig anderes. Ich hatte gegen 18h Feierabend, da waren meine Freundinnen mit Kind oder Kindern aber schon durch. Das hat mit Neid nichts zu tun. Die Lebensrhythmen waren einfach völlig verschieden. Ich wollte dann gerne aber noch was unternehmen. Muss ich mich deswegen auch um 20h auf die Couch hauen?

Eine Freundin mit Kind sagte mal, dass sie auch gerne mal wieder mehr unternehmen würde. Und ihr Wortschatz hätte schon in der Banyzeit arg gelitten. Ihr fehlte dafür aber einfach die Kraft.
Und, unglaublich aber wahr, es gibt tatsächlich Singles in jedem Alter, die sich damit wohl fühlen.

Und noch eine Frage: bist du m oder w?
 
Die Lebensrhythmen waren einfach völlig verschieden. Ich wollte dann gerne aber noch was unternehmen. Muss ich mich deswegen auch um 20h auf die Couch hauen?


Du bestätigst doch selbst, dass es zwischen Singles und Vergebenen, vor allem mit Kind, nicht passt. Natürlich kann man dennoch befreundet sein, die Interessen gehen aber deutlich auseinander. Ich (w.) habe jedenfalls keine Lust mehr, bis 5 Uhr morgens auf der ü30 Party rumzuturnen. Am WE verbringe ich die meiste Zeit mit meinem Partner, was nicht heißt, dass ich nicht nachmittags mit Freunden was Essen gehe.
 
Freundschaft verfolgt häufig einen Zweck.

Singles "haben" von Vergebenen nichts. Sie brauchen andere Singles zum Feiern gehen, fürs Kino und die Männersuche generell. Das können liierte Personen nicht bieten. Dazu kommt noch der Neid der Singles auf Verpartnerte. Niemand will als Single hören, dass die Freundin eine glückliche Beziehung hat, von daher erzähle ich schon gar nichts mehr von meiner Beziehung und halte mich bedeckt. Was aber auch zu einem Ungleichgewicht in der Freundschaft führt.


Neid worauf genau. Ich fand und finde das Singleleben nach wie vor sehr gut immerhin kann ich tun was, wo und mit wem ich will oder auch alleine. das Single liierte beneiden ist also völlig an den Haaren herbei gezogen und entspricht eher deinem Empfinden als der Realität.
 
immerhin kann ich tun was, wo und mit wem ich will

Das kann ich auch.

das Single liierte beneiden ist also völlig an den Haaren herbei gezogen und entspricht eher deinem Empfinden als der Realität.

Es ist genau umgekehrt. Es entspricht meiner Realität, da meine Freundinnen mir das sogar offen ins Gesicht sagen. "Mensch, sei froh, dass du einen Partner hast", "ich wäre auch so gerne an deiner Stelle", "Du hast jemanden, wenn du heim kommst", "dein Mann ist echt heiß"- das sind nur ein paar der Kommentare.

Ich empfinde gar nicht, weil mir persönlich der Beziehungsstatus in einer Freundschaft egal ist. Leider nicht den anderen... für die scheint es eine große Rolle zu spielen.
 
Das kann ich auch.



Es ist genau umgekehrt. Es entspricht meiner Realität, da meine Freundinnen mir das sogar offen ins Gesicht sagen. "Mensch, sei froh, dass du einen Partner hast", "ich wäre auch so gerne an deiner Stelle", "Du hast jemanden, wenn du heim kommst", "dein Mann ist echt heiß"- das sind nur ein paar der Kommentare.

Ich empfinde gar nicht, weil mir persönlich der Beziehungsstatus in einer Freundschaft egal ist. Leider nicht den anderen... für die scheint es eine große Rolle zu spielen.


Ich bin lieber Single brauche keinen wenn ich nach hause komme.
 
Es gab Zeiten, da war ich stolz auf meine lange "Freundesliste", auf die vielen Kontakte bei WhatsApp.

Diese Zeiten sind vorbei. Viele dieser vermeintlichen Freunde haben sich als allenfalls gute Bekannte herausgestellt, geblieben sind einige wenige, die Freunde sind, und eigentlich nur eine wirklich enge Freundin.

Bin ich darüber traurig? Manchmal ein wenig. Laufe ich deshalb irgendwem hinterher? Nein, das tue ich nicht mehr. Wenn ich einen vermeintlichen Freund zu einem langen Männertag in der Sauna einlade, einschließlich leckerem Essen abends, es wird sich bedankt, es wird sich mit "Bis die Tage mal, ich melde mich und dann planen wir eine Wiederholung!" verabschiedet und dann kommt drei Monate kein Wort, dann wird die Liste halt wieder einen Namen kürzer.

Derartige Erfahrungen gehören zum Leben. Freundschaft, wirkliche Freundschaft, ist ein rares gut.

Ich bin dankbar für diesen einen Menschen, der immer da ist, und für allenfalls eine Hand voll weitere, die da wären, wenn es wirklich drauf ankäme.
 
Wenn ich einen vermeintlichen Freund zu einem langen Männertag in der Sauna einlade, einschließlich leckerem Essen abends, es wird sich bedankt, es wird sich mit "Bis die Tage mal, ich melde mich und dann planen wir eine Wiederholung!" verabschiedet und dann kommt drei Monate kein Wort, dann wird die Liste halt wieder einen Namen kürzer.

Wie reagierst du denn, wenn der Bekannte sich nach Monaten doch wieder meldet?

Auch mit geht es so mit einem neuen Kontakt.

Wir hatten einen tollen Samstag zusammen, ich war bei ihr, wir unterhielten uns und zogen dann noch weiter in die Stadt und quatschen über Gott und die Welt. Seit zehn Tagen kein Lebenszeichen mehr, keine Nachfrage, wie mein Wochenende so war oder wie es mir geht.

Ich definiere Freundschaft als Interesse am Gegenüber. Somit kann es nur eine lose Bekanntschaft werden und an denen habe ich eigentlich null Interesse...
 
Ich definiere Freundschaft als Interesse am Gegenüber.

Genau. Das muss nicht jeden Tag sein, auch nicht zwingend jede Woche. Aber ich bin auch dagegen, wenn die Ansprüche so weit runtergeschraubt werden, nur, damit man sich vorgaukeln kann, sehr viele Freunde zu haben.

Wer mir nach einem wirklich schönen, spannenden, entspannten gemeinsamen Tag noch nicht mal schreiben kann an dem Wochenende, wo meine Frau wegen einer Operation unter Vollnarkose im Krankenhaus liegt, der ist halt kein Freund.

Oft bekomme ich zu hören, dass ich da sehr hart wäre. Hart finde ich eher, sich bei angeblichen Freunden nur dann zu melden, wenn sonst gerade so gar nichts anliegt.
 

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