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Andere Arbeitszeiten

G

Gast

Gast
Ich grüße alle,

Ich möchte diesen Beitrag/Frage als Gast schreiben, da ich nicht weis wie ihr mit meiner Situation umgehen könnt.
Ich habe leider mit den meisten Menschen da schon schlechte erfahrungen gemacht.

Ich bin jetzt fast 20 und habe noch keine Ausbildung.
Ich habe mal eine angefangen, es aber nicht geschafft. Ich habe da knapp ein Jahr gerade so durchgehalten.
Ich komme nämlich mit dem normalen Arbeitstag von ca. 9h nicht klar.
Ich weis, dass das die Regel ist und das auch von der Gesellschaft so verlangt wird, aber ich habe es nicht hinbekommen.
Mir ist auch bewusst, dass man von einem jungen gesunden Menschen erwartet, dass er Vollzeit arbeitet.

Ich habe es wie gesagt damals auch gemacht, aber ich bin sehr depressiv geworden. Ich habe mich nach einiger Zeit wie ein Roboter gefühlt. Nicht mehr wie ein Mensch, der ein Leben hat.
Aufstehen-Arbeiten-Schlafen-Aufstehen-Arbeiten-Schlafen...

Ich wurde wie gesagt ziemlich depressiv und verlor auch die Lust und das Interesse an dem Beruf sehr schnell.
Nach einiger Zeit habe ich es nicht mehr 2 Wochen am stück geschafft. Ich war dan alle 1-2 Wochen immer Krankgeschrieben.
War eben eine ziemlich große belastung für mich, an die ich mich auch nicht gewöhnen konnte.

Jedenfals habe ich die Ausbildung nach etwas über einem Jahr abgebrochen. Seit dem suche ich was anderes was mir gefallen könnte und mache Praktikas.

Ich hoffe einige von euch können das verstehen. Bei anderen Menschen bin ich mit meinem Problem sofort nur auf ablehnung gestoßen. Die meisten stempeln mich sofort als faul und arbeitsunwillig ab.
Dabei stimmt das nicht. Ich möchte sehr gerne arbeiten. Aber ich dnke, ich brauche sehr viel Zeit um mich an was zu gewöhnen. Wenn einem der Beruf zu 100% spass macht denke ich, dass man auch 9h ohne Probleme schafft.
Bei mir ging es damals eben nicht.

Wie sieht es eigentlich mit einer Teilzeitausbildung aus ? Gibt es sowas ? Ist das ohne Probleme möglich ?
Was könnt ihr mir sonst noch so raten ?

PS: nicht sauer sein wegen meinem Problem. Ich weis viele verstehen das nicht, aber mein Arzt hat damals tsatsächlich Depressionen bei mir nachgewiesen, die jetzt nichtmehr da sind.

Liebe Grüße
 

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No More Tears

Aktives Mitglied
Hi,


es ist nicht so einfach, dir bei deinem Problem zu helfen.
Wie gesagt, es wird halt von einem verlangt, mindestens 8-9h Arbeiten zu gehen.
Ich habe auch oft das Gefühl, keine Zeit für mich selber zu haben.
Was denkst du denn, woran es liegt das du es nicht schaffst?
Was hast du bisher für Berufe ausprobiert?
Warst du vielleicht Körperlich überfordert? Oder geistig unterfordert?
Liegt es an den Kollegen?
 
G

Gast

Gast
Hallo No More Tears,

Wie gesagt, es lag damals daran, dass ich morgens um ca. 7 Uhr auf Arbeit erscheinen musste und bis Nachmittags 16Uhr, manchmal auch 17 Uhr da sein musste.

1. Ich musste um 5:30Uhr aufstehen. Da meine Innere Uhr aber "nach geht" bin ich um diese Zeit noch nicht Fitt. Meine Zeit geht erst so ab frühestens um 8Uhr los.
Das ist wissenschaftlich erwiesen, dass man die Innere Uhr nicht oder nur sehr sehr schwer ändern kann.
Das war ein Grund. Dadurch war ich den ganzen Tag über immer relativ erschöpft.

2. Da der Arbeitstag so lang war, hatte ich kaum Zeit für mich. Ich kam nach hause, habe schnell gegessen und bin sofort ins Bett gefallen. Dazu muss man sagen, dass ich ein Mensch bin, der etwas mehr an schlaf benötigt. 9-10h sollten es sein, damit ich Fitt bin.
Dadurch, das ich dan kaum noch Freizeit hatte, wurde alles so Trostlos. Ich habe keinen Sinn mehr im Leben gesehen. Ich dachtedas geht mein Gesamtes Leben so weiter, und ich hatte dan irgendwann auch keinen richtigen Lebenssinn mehr außer zu Arbeiten.
Freunde konnte ich nichtmehr treffen, Fitnesstudio ging nicht mehr, nichtmal Zeit fürs fernsehen...
An den Wochenenden habe ich mich zurückgezogen und war froh meine rihe zu haben und endlich mal abschalten zu können. Was allerdings auch zu kurz war.

Ich habe versucht mich daran zu gewöhnen, es ging aber nicht. Dazu kam, dass ich mich in der Arbeit auch geistig unterfordert gefühlt habe, wie du sagtest. Ich musste eintönige Arbeiten machen. Also immer die gleichen Abläufe.
Körperlich überfordert war ich auch, da ich den ganzen tag stehen musste.

Mit den kollegen habe ich mich auch nicht sonderlich gut verstanden. Das waren fast alle unzufridene Fabrikarbeiter die in ihrem Leben kaum was anderes erlebt haben als tagtäglich da in dieser Firma unterbezahlt zu arbeiten. Deswegen waren die meisten dort nicht sonderlich gut drauf.

Zur eit mache ich immer mal wider Praktikas und nebenjobs in verschiedenen branchen um zu schauen was mir spass macht.
Zur zeit arbeite ich 5-6h pro tag in einer KFZ werkstatt und finde die arbeit sogar sehr gut. macht mir spass. Ich werde schauen wie das weiter läuft und ggf. eine neue ausbildung anfangen.
Aber mir wäre wie gesagt teilzeit am liebsten.
 
1

1900

Gast
Hallo Gast,

die meisten Menschen machen sich etwas vor, wenn sie meinen, das mit einer "richtigen Ausbildung", und einem angeblich "richtigen und korrekten" Leben in fremdbestimmter Ewerbsarbeit der einzige Weg gefunden sei, dieses Leben in Zufriedenheit zu führen.

Das zeigt doch nur wie weit viele Menschen bereits in unserer Gesellschaft von wirklichem Lebensgefühl entfernt sind und sich nur noch als untergeordnete Arbeitsklaven für rechtschaffend und Lebenswert halten und er-elben dürfen.

Deine "Probleme" beruhen auf einer grundsätzlichen Unvereinbarkeit von gesunden menschlichen Lebensansprüchen mit dieser einseitigen und zerstöreischen Arbeits- und Gesellschaftsform, das gilt es auszuhalten und irgendwelche Jobs findest du immer.

Ein glückliches Leben ist keines in dieser entfremdeten Zwangs-Arbeitswelt, in der sich so viele dem äusseren Anspruch unterordnen, ohne dabei für ihr Seelenheil und sich zu sorgen. Stumpfe Sklaverei und deren Befürworter waren noch nie Ausdruck für befreites Leben und Zufriedenheit.

So lange es diese Gesellschaftsordnung geben wird, wirst du, wie viel andere darunter leiden, das ist natürlich und nicht die Unterordnung und Aufgabe deiner Freiheit wird dich davon erlösen.

Dies sollte eher Antrieb für dich sein, etwas an dieser allgemeinen Lebenssituation zu verändern und dich nicht wie Millionen andere Menschen untertänig an dieser Krank-machenden und profund unmenschlichen Lebenssituation zu beteiligen und dich der gemachten und kontrollierten "Zwangs-Arbeitswelt" unterzuordnen.

Auch im Leid und in der Auseinandersetzung und Nichtanpassung an diese gemachte Arbeits-Verwertungs-Welt erlebst du mehr und gesünder das, was dich als freieren Mensch ausmacht als in Unterwerfung unter die dir fremden Ziele und Ideale zu leben, die nur benötigt werden, um auch aus dir den Profit zu pressen, den herrschende Besitzer und Eliten benötigen, um ihr Scheinleben auf dem Rücken aller anderen Menschen zu führen.
 
J

john-2

Gast

Hallo Gast,

da sind ja einige Dinge nicht so ganz optimal gelaufen und es verwundert mich nicht, dass es im Ergebnis zu Depressionen gekommen ist.

Zunächst einmal etws grundsätzliches zum Schlafbedüfrnis. Gerade bei jungen Menschen gibt es da noch große Unterschiede, die im späteren Leben allerdings kleiner werden, weil man mit zunehmendem Alter mit weniger Schlaf auskommt. Entscheidenden Einfluss auf den Leistungsverlauf hat allerdings die Qualität des Schlafes. Kannst nachts einigermaßen durchschlafen? Wichtig ist vor allem die Tiefschlafphase ab Mitternacht. Kommt es hier ständig zu Unterbrechungen, sinkt Deine Leistung ab. Unruhiger Schlaf, nächtliche Schweißausbrüche, undefinierbare Angstzustände und ständige Aplträume stören den Schlaf und sollten untersucht werden.

Auch Lärm kann die Nachtruhe störend beeinflussen, ebenso wie laute Nachbarschaft oder spätes und unregelmäßiges Essen.

Andauernd nicht gut zu schlafen ist auf jeden Fall ein Problem - auch gesundheitlich.

Vor Beginn einer Behandlung beim Psychotherpeuten sollte eine gründliche Untersuchung durch den Hausarzt erfolgen. Insbesondere Schilddrüse und Leberwerte.

Eine weitere Möglichkeit für eine Leistungsstörung sind Depressionen. Du schreibst:
"...Depressionen bei mir nachgewiesen, die jetzt nicht mehr da sind."
Deine Wortwahl läßt mich vermuten, dass sie evtl. nicht behandelt wurden. Einfach ein paar Beruhigungstabletten schlucken bzw. versuchen, die Depressionen zu Verdrängen oder die Sinne so betäuben, dass Du sie nicht mehr wahrnimmst ist KEINE Langzeit-Lösung. Also: Wo sind sie hin, die Depressionen? Wurden die Ursachen dafür festgestellt und durch eine entsprechende Behandlung beseitigt? Wenn die Depressionen nur verdrängt worden sind sie "zwar nicht mehr da", aber auch wirklich nicht beseitigt. Tagsüber kannst Du Dich zwar davon ablenken, aber nachts im Unterbewusstsein beschäftigst Du Dich damit. Folge: Du kommst nicht zur Ruhe und bist am nächsten Morgen müde.

Wenn soweit alles in Ordnung ist, verdienen noch zwei Hormone eine besodere Beachtung: das Melatonin und das Serotonin. Melatonin ist ein Schlafhormon. Es wird im Gehirn gebildet und sorgt dafür, dass Du müde bist, wenn es dunkel ist. Melatonin ist also das Steuerelement Deiner inneren Uhr. Damit Dein Gehirn nicht soviel Schlafhormon produziert muss es einige Zeit "Hell" sein. Am besten funktioniert das Licht der Mittagssonne. Eine halbe Stunde täglich in der Sonne spazierengehen reicht völlig aus. Die Arbeitsplatzbeleuchtung schafft in der Regel nicht die notwendige Helligkeit; schlimmer noch: flackernde Leuchtstofflampen belasten die Augen. Im gut beleuchteten Fitnessstudio reicht eine halbe Stunde auch nicht aus.

Am Wochenende hast Du Dich in Dein stilles Kämmerlein zurückgezogen und versucht Kraft zu schöpfen. Folge: Wieder kein Tageslicht und Dein Gehirn schickt Dich in den Winterschlaf.

Serotonin ist Stimmungsaufheller "Glückshormon" es wirkt antriebssteigernd und wird bei großer Helligkeit und in den Sommermonaten gebildet.
[SIZE=-1]Durch den Verzehr von Zucker [/SIZE]kannst Du die Konzentration kurzzeitig steigern.

Den Tagesrytmus zu verändern geht nur sehr langsam. Falls Du früher eine anderen Schlafrhythmus hattest, sollte das jedoch gelingen.

Wenn bis hierher alles in Ordnung ist noch ein paar Hinweise zu den Arbeitsbedinungen. Gerade junge Menschen brauchen Motivation. Dazu gehört zunächst einmal das Interesse an der Arbeit. Wenn Du Dich zum Lernen zwingen musst, stimmt etwas nicht. Zusätzlich sollte die Arbeit abwechslungsreich gestaltet sein; besonders während der Ausbildung. Regelmäßige, lange Arbeitszeiten ( über 8 Std.) sind zu vermeiden. Durch das ständige Lernen während der Arbeit, bist Du einer höheren Belastung ausgesetzt, als ein ausgelernter, erfahrener Mitarbeiter. Die Arbeit sollte so ausgerichtet sein, dass Du im kleinen Schritten lernen kannst und das Gelernte auch zeitnah anwenden kannst. Das verschafft Erfolgserlebnisse, die Du zu Lernen brauchst. Soweit also der Idealfall; ich weiß auch, dass die Realität oft anders aussieht und steigende Kostendruck dazu führt dass die Auszubildenden gerne und ausgiebig als günstige Arbeitskraft für Routinearbeiten eingesetzt werden.

Eine Ausbildungsstelle mit einem 6-Stunden-Tag wirst Du kaum finden. Da musst Du der Realität ins Auge sehen. Aber Du kannst es Dir einfacher machen, wenn Du Dich zb. durch Praktika gut vorbereitest. Auch hat es Vorteile, wenn Du Dir einen Ausbildungsbetrieb mit einem Betriebsrat suchst; der achtet dann u. A. auf die Einhaltung von Arbeitzzeiten. Einen Betriebsrat gibt es allerdings meist nur in größeren Firmen.

Arbeitszeiten kann man vorher herausbekommen. Arbeitsbeginn um 06:00 muss ja nicht sein, aber 08:00 Uhr ist im Handwerk normal. Das hat den Vorteil, dass Du den späten Nachmittag noch Zeit für den Ausgleich hast oder Dich für sportliche Aktivitäten am Abend ausruhen kannst. Im Fitnessstudio kann man zwar sehr schön einzelne Muskel(-Gruppen) tranieren, aber denke auch mal intensiv über Vereinssport nach. Das hilft gegen den Alltagstrott.

So, nun hoffe ich, Du kannst das eine oder andere von meinem Geschreibsel verwenden.

Freundliche Grüße

John
 
Zuletzt bearbeitet:

Selah

Aktives Mitglied
Ich fürchte auch, dass es keine Teil-Zeit-Ausbildungen gibt. Aber wenn Du jetzt schon 5-6 Stunden mit Spaß arbeitest, gehen doch vielleicht auch noch 2 mehr oder?

Das Umgewöhnen vom Schulalltag zum Berufsleben ist schwer. Ich hab damals in meinem ersten Praktikum auch gedacht "Nee, das kann doch nicht sein, man hat ja gar nix mehr vom Tag". Aber naja....man gewöhnt sich dran. Heute arbeite ich auch ofter 10-12 Stunden -kommt in meiner Branche eben vor.

Ich denke, das Wichtigste ist wirklich, dass man den Beruf mag und dass man (auch als Azubi) dort auch wirklich beschäftigt wird. Wenn Du da Langeweile schiebst, aber trotzdem deine Zeit "absitzen" musst, ist es klar, dass Frust aufkommt. Das, was Du über den Betrieb, wo grad arbeitest, schreibst, klingt jedenfalls nicht schlecht. Versuch es doch einfach nochmal mit einer Ausbildung. Du bist ja auch ein bisschen älter und reifer geworden - warum sollte es im 2. Anlauf nicht klappen?

Später kannst Du immer noch überlegen, ob Du einen Teilzeitjob machen willst. Das heißt aber eben auch weniger Geld. Für manche Menschen ist es das absolut wert, andere kommen dann (finanziell) schnell in Trudeln.
 
Wie währs mit einer ausbildung im Sozialen bereich? da hast du ganz oft nur bis Mittags . Und eben Schule aber immer nur 8 stunden. Und auch im Beruf selber hast eben Ferien wenn alle normalen Schulferien sind . (Erzieher und co) Natürlich verdienst du da nicht wirklich viel. Aber wenn man seine Arbeit liebt...
 

FrozenAngel

Mitglied
Hallo Gast,

die meisten Menschen machen sich etwas vor, wenn sie meinen, das mit einer "richtigen Ausbildung", und einem angeblich "richtigen und korrekten" Leben in fremdbestimmter Ewerbsarbeit der einzige Weg gefunden sei, dieses Leben in Zufriedenheit zu führen.

Das zeigt doch nur wie weit viele Menschen bereits in unserer Gesellschaft von wirklichem Lebensgefühl entfernt sind und sich nur noch als untergeordnete Arbeitsklaven für rechtschaffend und Lebenswert halten und er-elben dürfen.

Deine "Probleme" beruhen auf einer grundsätzlichen Unvereinbarkeit von gesunden menschlichen Lebensansprüchen mit dieser einseitigen und zerstöreischen Arbeits- und Gesellschaftsform, das gilt es auszuhalten und irgendwelche Jobs findest du immer.

Ein glückliches Leben ist keines in dieser entfremdeten Zwangs-Arbeitswelt, in der sich so viele dem äusseren Anspruch unterordnen, ohne dabei für ihr Seelenheil und sich zu sorgen. Stumpfe Sklaverei und deren Befürworter waren noch nie Ausdruck für befreites Leben und Zufriedenheit.

So lange es diese Gesellschaftsordnung geben wird, wirst du, wie viel andere darunter leiden, das ist natürlich und nicht die Unterordnung und Aufgabe deiner Freiheit wird dich davon erlösen.

Dies sollte eher Antrieb für dich sein, etwas an dieser allgemeinen Lebenssituation zu verändern und dich nicht wie Millionen andere Menschen untertänig an dieser Krank-machenden und profund unmenschlichen Lebenssituation zu beteiligen und dich der gemachten und kontrollierten "Zwangs-Arbeitswelt" unterzuordnen.

Auch im Leid und in der Auseinandersetzung und Nichtanpassung an diese gemachte Arbeits-Verwertungs-Welt erlebst du mehr und gesünder das, was dich als freieren Mensch ausmacht als in Unterwerfung unter die dir fremden Ziele und Ideale zu leben, die nur benötigt werden, um auch aus dir den Profit zu pressen, den herrschende Besitzer und Eliten benötigen, um ihr Scheinleben auf dem Rücken aller anderen Menschen zu führen.
Hallo Gast 1900 :D

besser hätte man meine Gedanken nicht in Worte fassen können :daumen:

*verneig*

Frozen
 
C

ChrisBW

Gast
Hallo Gast,

die meisten Menschen machen sich etwas vor, wenn sie meinen, das mit einer "richtigen Ausbildung", und einem angeblich "richtigen und korrekten" Leben in fremdbestimmter Ewerbsarbeit der einzige Weg gefunden sei, dieses Leben in Zufriedenheit zu führen..
Nein, aber es ist ein Weg den Lebenunterhalt mit einem angemessenen Gehalt zu verdienen und nicht auf schlecht bezahlte Aushilfsjobs angewiesen zu sein oder Hartz4
Das zeigt doch nur wie weit viele Menschen bereits in unserer Gesellschaft von wirklichem Lebensgefühl entfernt sind und sich nur noch als untergeordnete Arbeitsklaven für rechtschaffend und Lebenswert halten und er-elben dürfen.

Deine "Probleme" beruhen auf einer grundsätzlichen Unvereinbarkeit von gesunden menschlichen Lebensansprüchen mit dieser einseitigen und zerstöreischen Arbeits- und Gesellschaftsform, das gilt es auszuhalten und irgendwelche Jobs findest du immer..
Keiner muss arbeiten, wenn er es sich leisten kann.
Allerding trifft das auf die wenigsten zu.
Irgendwie muss man ja seine Ausgaben decken.
Und "irgenwelche Jobs" die man als ungelernter erledigen kann sind derzeit rar gesät und schlecht bezahllt.

Ein glückliches Leben ist keines in dieser entfremdeten Zwangs-Arbeitswelt, in der sich so viele dem äusseren Anspruch unterordnen, ohne dabei für ihr Seelenheil und sich zu sorgen. Stumpfe Sklaverei und deren Befürworter waren noch nie Ausdruck für befreites Leben und Zufriedenheit..
Jeder kann sein Seelenheil pflegen solange er will und solange er den anderen damit nicht auf der Tasche liegt.
So lange es diese Gesellschaftsordnung geben wird, wirst du, wie viel andere darunter leiden, das ist natürlich und nicht die Unterordnung und Aufgabe deiner Freiheit wird dich davon erlösen..
Ist es Freiheit immer am Existenzminimum zu leben oder zu irgendwelchen Ämtern zu laufen und um Geld zu betteln? Da bin ich lieber unfrei und arbeite und muss dann nicht x-mal überlegen ob ich mir dies und das auch wirklich leisten kann.

Dies sollte eher Antrieb für dich sein, etwas an dieser allgemeinen Lebenssituation zu verändern und dich nicht wie Millionen andere Menschen untertänig an dieser Krank-machenden und profund unmenschlichen Lebenssituation zu beteiligen und dich der gemachten und kontrollierten "Zwangs-Arbeitswelt" unterzuordnen..
Es soll auch Menschen geben die gerne arbeiten, weil ihnen ihre Arbeit zum großen Teil Spaß macht und sie damit ein angenehmes Leben führen können.

Wie gesagt, jeder kann die Arbeitswelt verweigern, solange er das selbst finanzieren kann.

Auch im Leid und in der Auseinandersetzung und Nichtanpassung an diese gemachte Arbeits-Verwertungs-Welt erlebst du mehr und gesünder das, was dich als freieren Mensch ausmacht als in Unterwerfung unter die dir fremden Ziele und Ideale zu leben, die nur benötigt werden, um auch aus dir den Profit zu pressen, den herrschende Besitzer und Eliten benötigen, um ihr Scheinleben auf dem Rücken aller anderen Menschen zu führen.
Solange jeder die Nichtanpassung selbst finanziert ist das schön und gut.

Tut er das aber auf dem Rücken der anderen, ungesund arbeitenden Bevölkerung ist es nichts anderes als Schmarotzertum und Egoismus.
 

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  • S (Gast) Sebastian 2
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