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An Gott glauben?

  • Starter*in Starter*in Pasquale
  • Datum Start Datum Start
@Mikenull
Das über was du nachdenkst ist nur ein Wimpernschlag in der Entstehungsgeschichte unserer Erde. Es sind nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal Dinge einfach verschwunden und von anderem ersetzt worden. Du hast Recht, wenn du bemerkst das alles im ständigen Wandel ist und du es nicht halten oder ändern kannst. Alles im Leben hat seinen Zeitabschnitt und vielleicht ist gerade dies der göttliche Plan und führt zurück ins Paradis, wobei wir dies wahrscheinlich nicht erleben werden. Vielleicht ist es Zeit aufzubrechen und in ein paaar Jahren ziehen wir auf andere Planeten mit dem Wissen von jetzt.
Alles ist nur eine Vorbereitung auf die Aufgaben von morgen und wieso soll ich mir da einen Kopf machen, wenn ich vom innerem Empfinden weiß das es in Ordnung kommt.
 
Der Mensch ist aufgefordert zu ändern - und nicht auf "Gott" zu warten, weil man denkt, das der alles richten wird. Gott ist tot, der wird überhaupt nichts richten. Ja, der Weg führt ins Paradies! Was glaubst Du wie ruhig es "Gott" eines Tages in seinem Paradies haben wird - und zwar ohne die fehlgeleiteten Affen.

Das einzigste was mich wirklich an Euch Glaubenbrüdern stört, sind solche Sätze: Gott wird es schon richten und die Realität ist der Plan.
Und dafür, das sich so gut wie alle Menschen an der Vernichtung beteiligen, gibt es tatsächlich noch ein paar, die am Sonntag in die Beichte rennen und sagen: Ich habe zwar gelogen, aber ansonsten bin ich völlig unschuldig.
So geht es leider nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mikenull
Du bist ja echt süß.
Nein ich renne nicht jeden Tag in die Kirche und beichte und schaue auch nicht einfach zu wie die Welt vernichtet wird. Ich habe aber leider nicht die Lobby, die mir die Möglichkeit gibt etwas im Großen zu ändern. Aber ich habe in meinem Kosmos was verändert und bin aus dem "Normalen " Leben ausgestiegen und lebe Natur bezogen und selbst versorgend im Außenbereich.
Es ist nicht immer einfach, aber ich steuere auf diese Art und Weise meinen Beitrag zu und manche die mich besucht haben, sind zum Nachdenken gekommen. Und man muß nicht einer Religion angehören um an Gott zu glauben und zu versuchen die Welt lebenswerter zu machen
 
Hallo mikenull!

...
Es geht ja um die alte Sache das jemand sagt: Ich glaube mal lieber, denn wenn es einen Gott gibt, dann habe ich hinterher bessere Karten. Mal ganz abgesehen davon das dies eine reine Angstgläubigkeit wäre. Wenn es einen Gott gäbe, würde er aber diese Art Gläubigkeit beim jüngsten Gericht enttarnen ... und der Enttarnte würde trotzdem in der Hölle landen. ...
Im Prinzip möchte ich Dir hier teilweise zustimmen. Es geht nicht darum, sicherheitshalber an Gott zu glauben. Das hat keinen Wert. Der in meinem Sinne vorbildlich glaubende tut das Gute um des Guten willen und nicht, um Gott zu gefallen. Wenn man aber das Gute um des Guten willen tut, erkennt man dennoch, dass dieses Verhalten Gott gefallen würde.

Also die von Dir erwähnte "Angstgläubigkeit" möchte ich verneinen. Die gibt es zwar auch, aber es gibt wie gesagt noch eine bessere Gläubigkeit.

Das mit der Hölle würde ich auch nicht auf diese doch altmodische Art sagen. Einigen wir uns darauf, dass berechnendes Verhalten nicht im Sinne Gottes ist und daher auch keine adäquate Belohnung finden wird. Wenn wir andere Menschen beurteilen, dann mögen wir auch keine Menschen, die nur etwas Gutes tun, weil sie sich davon einen Vorteil erhoffen oder weil sie Angst haben. Nein, wir wollen Menschen, die das Gute tun, weil sie das Gute wollen. Vor solchen Menschen verbeuge ich mich. Vor solchen Menschen habe ich Achtung.
 
Die Erde wird vernichtet werden, so steht es auch in der Bibel. Es aber so aus zu drücken, das es Gottes Plan ist, wäre verkehrt. Es ist nichts worüber Gott selber sich freuen würde, die Menschen sind es, die es soweit treiben, das es so geschehen wird. Sie lassen sich von Gott nicht warnen, und steuern so auf das zu, was geschehen wird.
Es ist ein Gericht, was über die ganze Erde kommen wird.
So steht zum Beispiel in der Bibel.:
Es werden Zeichen in der Sonne, dem Mond und den Sternen geschehen. die Bibel sagt in Matth. 24 V 29-30 Sogleich nach der Bedrängniss jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren,und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.Und dann wird erscheinen,das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.
Die Null ist in diesem Fall, der Mensch, der weiter über Gott spottet und nicht Buße tut, und so die Gerichte auf sich zieht !
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo mikenull!

mikenull meinte:
...Was ist der "göttliche Plan"? Die planmäßige Überbevölkerung der Erde? Die planmäßige Vernichtung von allem was kreucht und fleucht und was essbar ist? Die Vernichtung der Natur und der Lebensgrundlagen der Menschen?
Die Umwandlung der Erde in einen einzigen Fabrikations-und Verbrauchsbetrieb?
Wenn dahinter ein "Plan" stecken sollte, dann ist "Gott" ein Dilletant, eine Null. Was ist das für ein "Gott", der zusieht, wie seine Geschöpfe das Teil rundmachen? Natürlich, schuld ist der freie Willen des Menschen, dem ihn eben dieser Gott gegeben haben soll.

Wer "göttliche Pläne" vermutet, der soll sich mal klarmachen, daß jeden Tag ungezählte Tier-und Pflanzenarten vom Menschen vernichtet werden. ( und ein lustiger Schöpfer sieht zu....... )...
Angenommen, Gott würde immer und überall einschreiten, wo es nicht vollkommen zugeht. Was wäre das für eine Welt? Der Mensch hätte keinen freien Willen und damit auch keine Chance mehr, sittlich korrekt zu handeln. Der Mensch wäre immer ohne Wert gewesen. So einen Menschen möchte ich nicht. Auf eine Marionette kann ich verzichten.
 
Es geht nicht darum, ob der Mensch einen freien Willen hat oder sittlich ist oder was weiß ich was.
Ich habe auf den Einwand - ob die Realität eventuell ein "göttlicher Plan" ist - geantwortet.
Nochmal: Wenn das alles ein göttlicher Plan wäre - die Vernichtung der Lebensgrundlagen, die Kriege, der Holocaust - was müsste denn das für ein Gott sein? Ich finde es schon ziemlich krass, wenn man die Realität als
( EU Frank ) "nicht vollkommen" bezeichnet.
Wenn jemand behauptet, das Treiben des Menschen auf der Erde wäre ein göttlicher Plan, dann läuft er Gefahr diese Gegebenheiten hinzunehmen und sich nicht dagegen aufzulehnen. Und da diese Ansicht von angeblichen Christen kommt die Frage: Seht Ihr da einen Unterschied z.B. zum Islam, der ja auch sagt, daß alles "Gottes Wille sei"? ( im Buch des Lebens vorgezeichnet... )

Jetzt kann vielleicht auch mal jemand meinen Pessimismus verstehen, was die Zukunft dieses Planeten anbelangt. Ich sehe da rabenschwarz - aber nicht weil dies einem göttlichen Plan entspräche, sondern weil der Mensch alle Kraft in seinen Untergang steckt.
 
Es geht nicht darum, ob der Mensch einen freien Willen hat oder sittlich ist oder was weiß ich was.
Ich habe auf den Einwand - ob die Realität eventuell ein "göttlicher Plan" ist - geantwortet.
Nochmal: Wenn das alles ein göttlicher Plan wäre - die Vernichtung der Lebensgrundlagen, die Kriege, der Holocaust - was müsste denn das für ein Gott sein? Ich finde es schon ziemlich krass, wenn man die Realität als
( EU Frank ) "nicht vollkommen" bezeichnet.
Wenn jemand behauptet, das Treiben des Menschen auf der Erde wäre ein göttlicher Plan, dann läuft er Gefahr diese Gegebenheiten hinzunehmen und sich nicht dagegen aufzulehnen. Und da diese Ansicht von angeblichen Christen kommt die Frage: Seht Ihr da einen Unterschied z.B. zum Islam, der ja auch sagt, daß alles "Gottes Wille sei"? ( im Buch des Lebens vorgezeichnet... )


Jetzt kann vielleicht auch mal jemand meinen Pessimismus verstehen, was die Zukunft dieses Planeten anbelangt. Ich sehe da rabenschwarz - aber nicht weil dies einem göttlichen Plan entspräche, sondern weil der Mensch alle Kraft in seinen Untergang steckt.
Man kann auch beides: An Gott glauben und unter Einsatz aller Mittel, die einem zur Verfügung stehen, an einer besseren Welt arbeiten.
 
Richtig, das kann man. Man kann aber den Lauf der Welt - diese Realität - nicht mit einem Plan Gottes gleichsetzen und sagen. Ich kann ja an alledem keine Schuld haben, weil es ein göttlicher Plan ist, das alles so ist, wie es ist.
 
Hallo mikenull!

Richtig, das kann man. Man kann aber den Lauf der Welt - diese Realität - nicht mit einem Plan Gottes gleichsetzen und sagen. Ich kann ja an alledem keine Schuld haben, weil es ein göttlicher Plan ist, das alles so ist, wie es ist.
Ich habe nicht so genau die kürzliche Diskussion in diesem Thema verfolgt, aber ich möchte Dir in dem von Dir gesagten eher zustimmen. Wenn "Plan" bedeutet, dass ich als Individuum keinen freien Willen mehr habe, wäre dies fatal (Fatalismus).
 

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