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An Gott glauben?

  • Starter*in Starter*in Pasquale
  • Datum Start Datum Start
Auch das hatten wir schon mal:

Auch der Atheismus ist bloß ein Glauben!

Nein. Atheismus ist das Fehlen eines Glaubens an Gott. Wenn man den Glauben als metaphysischen Glauben nimmt, d. h. als Glauben an die Wahrheit von etwas, wofür es keine Evidenzen gibt, und dies auch noch für wahr hält, dann sind Atheisten meist generell gegen diese Art der Pseudo-Erkenntnis. Wenn man den Begriff des Alltagsglaubens nimmt, dann sind Atheisten für eine rationale Rechtfertigung des Glaubens. Kann man einen Glauben nicht mit der Vernunft begründen, dann sollte man ihn als wilde Spekulation betrachten. Kann man ihn begründen, dann ist auch damit noch nicht seine Wahrheit erwiesen.

Was Glauben ist, habe ich unter Was ist eigentliche Glauben? genauer beschrieben. Zum Atheismus gibt es einen eigenen Abschnitt.
 
nach dem sich das Feld gelichtet hat und es so aussieht, das man ein paar Thesen ernsthaft in den Raum stellen kann, möchte ich dies tun.
Als erstes möchte ich sagen, das ich an das "Geschriebene" sprich Bibel oder andere zeitliche Dokumente in der Form wie sie Vorliegen nicht glaube.
Es sind vielmehr Erklärungsversuche für etwas was man nicht erklären kann.
Trotzdem behaupte ich, das es eine Höhere Macht gibt, wie auch immer sie aussehen mag.
Wie dies:
Ich bin dem Tod schon mehrfach von der Schippe gesprungen. Einmal ist es für mich und andere nicht nachvollziehbar gewesen, wie man diesen Unfall ohne eine Schramme überstehen konnte. So hat sich bei mir die Meinung verfestigt, das alles eine bestimmte Aufgabe erfüllen muß, damit das ganze seinen Endzustand erreicht.
Ich bin auch sonst schon an Grenzen angelangt, die absolut hoffnungslos waren. Trotzdem wurde ich immer auf wundervolle Weise geführt und es haben sich neue Wege eröffnet. Man kann es so beschreiben, das ich überzeugt gewesen bin, das ich geführt werde.
Und als letztes gibt es den Beweis, das sich Menschen, die sich ihrem Glauben verschrieben haben und ihn auch aktiv leben, das man diesen den "Heiligenschein" ansieht.
Auch der Einwand, das es wohl ein wenig neben der Kappe wäre, wenn man nur deshalb glaubt, weil man nicht sicher weiß und sich deshalb die Eintrittskarte sichern will.
Ich finde dies clever und bin nicht der Meinung das die später dazu führt, das man trotzdem vor der Tür steht.
Es ist zu vergleichen mit einem Virus, er kann wenn die notwendigen Voraussetzungen vorliegen anstecken und ist dann unheilbar.
Seit ich die verinnerlicht habe, verschwand die Angst.
Ich mache zwar nach wie vor Dummheiten und benehme mich daneben, aber in der Summe gesehen hat sich spürbar etwas verändert.
Vielleicht ist es mit mir wie in Hesses Sidharrta, ich probiere alles aus und höre mir alles an um letztlich festzustellen das alles bereits in mir ist oder das es nur greifbar ist, wenn ich es selbst erlebt habe.
 
Zitat Berton:

Auch der Einwand, das es wohl ein wenig neben der Kappe wäre, wenn man nur deshalb glaubt, weil man nicht sicher weiß und sich deshalb die Eintrittskarte sichern will.
Ich finde dies clever und bin nicht der Meinung das die später dazu führt, das man trotzdem vor der Tür steht.
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An welche derzeitige Religion glaubst Du? Alle behaupten die Richtige zu sein, aber alle schließen sich gegenseitig aus.
 
@Mikenull
Ich versuche einen Mix aus allen:
Offen und ehrlich durchs leben gehen,
jedem eine Chance zu lassen und ihm dabei behilflich zu sein diese auch umzusetzen
als Gefäß zu dienen, in dem ich die Botschaften meiner Höheren Macht sammle und versuche diese umzusetzen
um letztendlich festzustellen, das ich aus dem bestehe der mich geschaffen hat und damit zu dem göttlichen Plan gehöre
 
😕 schade, wirklich schade. Anscheinend will man sich nur streiten. Sonst würde man das was ich schreibe nicht ständig ignorieren.

Was ich zu hören bekomme ist, sinngemäß.....daß es da für mich vielleicht doch noch einen Weg zu Gott gibt......fühlt sich an wie übern Kopp streicheln. Lieb gemeint isses aber. Immerhin 😉

Und einmal war ich für Jemanden ne bestätigende Meinung.

Dat wars.

*schnief*

Jetzt mog i ach net mehr.
 
Ich glaube berton, Gott ist an der Arbeit bei Dir 😉 und Dir werden noch einige Lichter aufgehen !
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mikenull
Ich versuche einen Mix aus allen:
Offen und ehrlich durchs leben gehen,
jedem eine Chance zu lassen und ihm dabei behilflich zu sein diese auch umzusetzen
als Gefäß zu dienen, in dem ich die Botschaften meiner Höheren Macht sammle und versuche diese umzusetzen
um letztendlich festzustellen, das ich aus dem bestehe der mich geschaffen hat und damit zu dem göttlichen Plan gehöre
 
Mein Dank war eigendlich für Deinen anderen Beitrag - egal.



Außerdem glauben doch beide Seiten. Der Christ glaubt das es Gott gibt, und der Atheist kann nicht das Gegenteil beweisen, (was er auch nicht muß) und glaubt das es Gott nicht gibt 😀

So ist das mit dem Glauben, jeder glaubt irgendwo und irgendwie an irgedwas ob es nun Gott ist oder nicht, das sei mal dahingestellt 🙄
 
Was ist der "göttliche Plan"? Die planmäßige Überbevölkerung der Erde? Die planmäßige Vernichtung von allem was kreucht und fleucht und was essbar ist? Die Vernichtung der Natur und der Lebensgrundlagen der Menschen?
Die Umwandlung der Erde in einen einzigen Fabrikations-und Verbrauchsbetrieb?
Wenn dahinter ein "Plan" stecken sollte, dann ist "Gott" ein Dilletant, eine Null. Was ist das für ein "Gott", der zusieht, wie seine Geschöpfe das Teil rundmachen? Natürlich, schuld ist der freie Willen des Menschen, dem ihn eben dieser Gott gegeben haben soll.

Wer "göttliche Pläne" vermutet, der soll sich mal klarmachen, daß jeden Tag ungezählte Tier-und Pflanzenarten vom Menschen vernichtet werden. ( und ein lustiger Schöpfer sieht zu....... )
 
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