• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

An Gott glauben?

  • Starter*in Starter*in Pasquale
  • Datum Start Datum Start
Hallo mikenull!

Ja, sehr leicht verständlich. Wenn deutscher Bürokratismus den Begriff "Gott" beschreiben sollte, könnte es so aussehen. Und wenn man den Begriff wegließe, wäre die Erklärung auch auf Blutwurst und meinetwegen die Fenstergröße in Turnhallen anwendbar.

Ist Blutwurst ein Ideal der Vernunft, ein regulativer Begriff des Denkens und der Vernunft, mit dem Einheit in die Erfahrung gebracht werden kann? Eindeutig Nein! Hierfür eignet sich eigentlich nur der Gottesbegriff. Und dies fühlt meines Erachtens auch irgendwie der gesunde Menschenverstand.

Aber witzig war Deine Bemerkung schon 🙂.

Falls Dir meine Beschreibung zu trocken war. Ich wage mal eine Vereinfachung:
Gott ist die aller Erfahrung zugrunde liegende Einheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, aber es ist genau so sinnvoll oder sinnlos wie Deine Beschreibung.
Ein Ideal der Vernunft? Was soll denn das sein? Jede Vernunft ist ideal.
Sonst wär´s ja nicht vernünftig.
Gott ist eine Idee? Was soll denn am Begriff "Gott" eine Idee sein? "Gott" ist entweder existent - oder eben nicht. ( Früher als man geglaubt hat, er wäre noch da oben im Himmel, wars einfacher )

Er ist ein regulativer Begriff des Denkens und der Vernunft, mit dem Einheit in die Erfahrung gebracht werden kann. Dies geschieht, indem man von

Na sag schon, wieviele Gläschen hattest Du denn, als Du das geschrieben hast? Eine Erfahrung kann eben nicht in Einheit bestehen. Erfahrungen sind normalerweise vielfältig. Und Gott ein regulativer Begriff des Denkens?

Es gibt keine allgemeinen Normen jenseits von Kulturen und Zeiten. Nur bittere Erfahrungen und die daraus gezogenen Lehren. Der Mensch ist Schöpfer und Herr der Norm.
 
Ok, ihr schreibt man soll ruhig sein und Gott sei mehr das Flüstern des Windes. Dann versteh ich meine Erfahrung aber gar nicht.
Ich habe imemr an Gott geglaubt, und nicht nur ein bisschen sondern RICHTIG. Ok umso älter ich wurde umsomehr zweifelte ich die Jungfräuliche Geburt z.B. an oder die Evolutionstheorie von der Bilbel von der erde. Aber ich hab dran geglaubt. Aber dann.... als ich Gott wirklich gebracuht hätte war niemand da. Niemand hat mir auch nur im Geringsten geholfen -wenn er schon nicht eingreifen kann, hätte er mir nicht wenigstens phsychische ein bisschen helfen können?... oder soll ich das als Art Probe sehen?
Wenn ich es als Probe von Gott sehen soll, dann müsste ich sehr wütend sein, aber das möchte ich nicht. Weil ein "Gott" für mich nicht so sein könnte.

zu den Erklärungen was Gott ist?
Ich denke jetzt Gott ist alles was wir uns jetzt noch nicht rational erklären können. Das menschliche Gehirn sucht immer nach Mustern, erkläeungen, Gott ist hier einfach anzunehmen.

Liebe Grüße
whisperer
 
Genau das haben andere hier auch schon mal erklärt. Was der Mensch nicht versteht, erklärt er mit "Gott". Man braucht ja nur meine Umfrage heranziehen, in der ich nach Erklärungen über Gott frage. Jeder hat eine andere Ansicht dazu. Wenn ich gehässig wäre, würde ich hinzufügen: Je nach Bildungsstand.
Ich meine: Vor 2000 Jahren war das doch eine ganz einfache griffige Geschichte - wenn man sie glaubt. Jesus war auf der Erde - das ist historisch belegt - es hat ihn gegeben. Ob es das alles gegeben hat, was die Schreibkundigen viele Jahre hinterher alles aufgeschrieben ( und hinzugedichtet ) haben, ist aber mehr als zweifelhaft.
Nur - mit der Veränderung der Welt, dem langsam aufsteigenden Wissen was der Mensch eigentlich für eine zerstörerische und ärmliche Natur ist, den Beweisen der Wissenschaft - verändert sich "Gott" vom klaren Ansager früher, zu einer verquasten, eigentlich lächerlichen "Idee", wie hier zu lesen ist.
"Er ist ein regulativer Begriff des Denkens. Mit dem Einheit in die Erfahrung gebracht werden kann". ( Zitat von oben )
Ich meine, wer solches Zeug schreibt, der sollte zur Strafe nach Afrika in den tiefsten Busch und dort halbwilde Neger überzeugen. ( von Gott )
 
Hallo Dr. House!



Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich wage mal einen Versuch ohne Anspruch auf absolute Objektivität zu erheben. Auch ich unterliege einer subjektiv geprägten Erkenntnis:

Der Begriff Gott ist eine Idee, ein Ideal der Vernunft. Er ist ein regulativer Begriff des Denkens und der Vernunft, mit dem Einheit in die Erfahrung gebracht werden kann. Dies geschieht, indem man von einem notwendigen Prinzip ausgeht, das alle Dinge der Welt miteinander verbindet.

Also ist Gott Mathe?😉
 
Hallo mikenull!

...Ein Ideal der Vernunft? Was soll denn das sein? Jede Vernunft ist ideal...

Die Menschen unterscheiden sich stark sowohl im Gebrauch der Vernunft selbst als auch in den Inhalten, mit der sich die Vernunft befasst.

Gott ist eine Idee? Was soll denn am Begriff "Gott" eine Idee sein? "Gott" ist entweder existent - oder eben nicht.

Man muss eben zwischen dem Gottesbegriff und Gott selbst unterscheiden. Ich kann nicht beweisen oder widerlegen, dass es Gott gibt, aber dass wir uns einen Begriff von Gott machen können, steht wohl außer Frage.

...

Na sag schon, wieviele Gläschen hattest Du denn, als Du das geschrieben hast? Eine Erfahrung kann eben nicht in Einheit bestehen. Erfahrungen sind normalerweise vielfältig...
🙂🙂🙂Stimmt, Erfahrungen sind vielfältig, aber keineswegs so chaotisch, dass keine Erfahrung mit einer anderen in Beziehung gesetzt werden könnte. Denke zB an die Begriffe Zeit und Raum. Sie sind in sehr vielen unterschiedlichen Einzelerfahrungen vorhanden. Auf der Basis dieser beiden Begriffe könnte man viele Einzelerfahrungen zu einem sinnvollen Ganzen ordnen und auf diese Weise verbinden.

...Der Mensch ist Schöpfer und Herr der Norm...
Ich weiß nicht ganz genau, was Du mit diesem Satz meinst, aber ich bin geneigt, Dir zuzustimmen.
 
Das soll heißen, das wir Gott nicht brauchen. Die 10 Gebote wären auch ohne diese Lade so oder ganz so ähnlich auch entstanden. Schließlich sind die Deutschen ja das Volk der Dichter und Denker.
 
Hallo mikenull!

..."Er ist ein regulativer Begriff des Denkens. Mit dem Einheit in die Erfahrung gebracht werden kann". ( Zitat von oben )
Ich meine, wer solches Zeug schreibt, der sollte zur Strafe nach Afrika in den tiefsten Busch und dort halbwilde Neger überzeugen. ( von Gott )

Ich bedaure, dass auf Unverständnis häufig mit Polemik geantwortet wird. Das war nicht meine Absicht.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben