(sorry für den langen Text)
Hallo zusammen,
ersteinmal möcht ich mich entschuldigen das ich das hier (teils nochmal) schreibe, aber ich lese häufig, das einige mit dem eigenen Aussehen nicht klarkommen und darunter extrem leiden. Daher schreibe ich diesen Beitrag hier, weil ich oft daran denken muss.
Ich möchte euch mal meine Geschichte erzählen. Vielleicht hilft sie einigen von euch. Habe ein Teil zwar schon in einem anderen Thread geschrieben, werde die Geschichte etwas intensivieren.
(Manches habe ich kopiert und angepasst. Ein Großteil kann euch bekannt vorkommen, wenn ihr meinen ersten Beitrag gelesen habt.)
Ich fang an..
Ehrlich gesagt, gehöre auch defintiv zu der Menschengruppe die man als hässlich bezeichnen kann und wahrscheinlich auch wird. Ich habe starkes Übergewicht, unreine Haut, Asymmetrisches Gesicht, schiefe (gelbliche Zähne) und noch ein zwei Dinge. Pfegen tue ich meinen Körper sowieso, sehe das als selbstverständlich an. Die tollsten Klamotten kann ich mir zwar nicht leisten, aber ich denke ich bin dennoch ganz gut gekleidet. Frisur könnte ich ggf. noch optimieren.
Schon von klein an war ich schon dicker als die anderen. Einige Zeit ging das gut. Nur je mehr ich zum Jugendlichen wurde, musste ich feststellen, wie um mich steht. Ich verlor "Freunde" bis ich schließlich ein totaler Einzelgänger war. In der Grundschule schon wurde ich schnell zum Außenseiter. Somit wurde ich extrem schüchtern und verschlossen. Ich traute mich gar nichts mehr, da ich Angst hatte was falsch zu machen. Zu anderen zu gehen konnte ich nicht mehr, weil ich Angst hatte, sie sagen sie wollen nichts mit mir zu tun haben. Immer mehr und immer mehr zog ich mich in meine eigene Welt zurück. Schon meine Kindheit war nicht schön und leicht für mich. Damals wusste ich ja noch nicht das es am Aussehen liegt. Als ich dann in die 5. Klasse kam hatte sich nichts verändert, trotz neue Schule. Das wurde bei mir so schlimm, das ich mich nicht mehr pflegte. Ich stank, hatte fettige Haare usw. Die anderen blieben von mir fern. Diese Einsamkeit, nicht auszuhalten. Freunde, ja Freunde wollte ich - und eine Freundin (damals schon). Bishin zu meiner Ausbilung änderte sich kein Stück ins positive. Im Gegenteil. Als noch zur Berufsschule ging um einen Abschluss nachzuholen, da ich auch wurde, wurde manches schlimmer. Einige Mitschüler fingen an mich zu mobben, das tat alles sehr weh. Wir hatten damals noch eine in Klasse die auch Außenseiterin war. Es wurden immer Späße über uns gemacht. Mir ging es innerlich extrem schlecht, wirklich extrem. Außerhalb der Schule, auch keine positive Aufmerksamkeit. Den Abschluss habe ich dann geschafft gehabt und konnte eine Ausbildung in einem reinem Ausbildungsbetrieb anfangen. Ab da wurde es besser. Dort waren Leute die mich akzetieren. Mit einigen konnte ich mich anfreunden. Ich wurde offener und meine extreme Schüchternheit ließ Stück für Stück nach. Ich wurde zu einem neuen Menschen, allerdings noch nicht zu einem Starken. Während der Ausbildung war zwar der ein oder andere dabei, der mich geärgert hat, aber ich konnte es aushalten oftmals. Mir ging es zwar seelisch besser, da ich wusste es gibt Leute die freundlich zu mir sind, aber die Seele war dennoch zu sehr zerbrochen. Mit einigen ging ich öfters weg (heute noch). In meiner Freizeit während der Ausbildung, musste ich immer wieder feststellen, wie andere über mich lästern, mich Fettsack, Backsteinfresse usw. nannten und sich lustig über micht machten, weil ich S**** aussehe. Diese Sachen taten so unfassbar weh und fügten meiner ohnehin schon zerstörten Seele enorme Schmerz zu. Irgendwann sagte wieder dann wieder einer im vorbeigehen zu mir, ich sein ein Fettsack. Diesmal passierte etwas anderes. Dieser Mann mit diesem Wort, hat es geschafft, das ich beschloss abzunehmen. Da dachte ich noch, es liege an meiner Figur, das ich so schlecht ankam bis dato. Schließlich meldete ich mich in einem Fitness-Studio an. Meine Motivation und Willenskraft war so enorm. Zu sehen wie Woche für Woche die Kilos purzelten - schönes Gefühl. Nur ein Jahr später war ich stolze 25-28 kg leichter und somit schlank. Ich war glücklich und dachte jetzt hab ich es geschafft. Wöchentlich ging ich in Diskos um Frauen kennzulernen. Doch was musste ich feststellen? Ich war zwar schlank, aber EINFACHER war NIX! Frauen ansprechen war schwer, da ich dennoch noch so schüchtern war. Einige Zeit ging das gut - ich wurde noch in dem Glauben gelassen, das es echt an der Figur lag. Doch eines Tages kam die Realität. Zwei Frauen sahen mich von hinten, deswegen gingen sie an mir vorbei und die ein sagte dann zur anderen "der ist hässlich". Das war ein Schock! Ich ging sofort nach Hause, denn der Abend war gelaufen. Ab diesem Abend ging es los, die regelmäßigen Bestätigungen. Anfangs dachte ich noch, ok, ich hab jetzt IHR mal nicht gefallen. Als ich aber immer wieder und immer wieder von Leuten so abweisende Blicke und Nasenrümpfen sah. Oder öfters wieder mitbekommen hab wie andere mich hässlich nannten (auch an verschieden Orten (einige km Umkreis)), war es mir klar. Da muss was dran sein, denn soooooo viele können nicht irren. Was passierte mir gings wieder total schlecht. Immer kamen Fragen wie, warum bin ich nur hässlich, warum ist die Welt so grausam, etc. . Das einzigste was ich wollte, war doch nur eine Freundin. Achso, ganz vergessen, zwischenzeitlich hab meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und habe einen Arbeitspatz gefunden. Der Wunsch eine Freundin zu haben wurde immer größer und größer. Als ich dann knapp zwei Jahre später arbeitslos wurde, wurde der Wunsch nochmal stärker. Durch die Kündigung hab ich wieder mehr gegessen bis ich wieder zunahm. Und plötzlich hatte ich alles und mehr wieder drauf. Irgendwann brauchte ich jemanden zum reden, wie ihr auch auch. Schließlich wendete ich mich an ein Forum. Ich stellte auch Fotos rein. Was wurde gesagt? Ach bist doch Durchschnitt wie die meisten der Weltbevölkerung auch. Ich brauche Selbstbewusstsein, sollte Sport machen, unter Leute gehen, mir keine Gedanken machen, müsste mich selbst erstmal akzeptieren, mich selbst lieben, mir Hobbys suchen,.. Ich glaubte das nicht, vorallem das, das ich Durchschnitt sein soll. Schließlich hatte ich die Realität und die beweist mir das ich sehr wohl hässlich bin. Eins wurde mir jedenfalls klar, ich ALLEINE habe nicht die Macht und die Möglichkeit genügend Leute zu finden die die Macht hätten, die Welt zu verändern hab ich auch nicht. Also blieben noch 3 Optionen für mich.
1. Option: Selbstmord
2. Option: Weitermachen wie bisher. Also das Leben an mir vorbeigehen lassen.
3. Option: Am Leben TEILNEHMEN und sein eigenes Ding durchziehen.
Option 1 ist für mich nicht in Frage gekommen, da ich mir so gedacht hab, damit würde ich der Gesallschaft einen Gefallen tun und somit kampflos aufgeben. NEIN - so einfach wollte ich es der Gesellschaft nicht tun!
Option 2 war für mich auch nicht das Wahre. Denn was bringt es denn einem, wenn zu Hause sitzt und sich zu kaputt macht, weil man darüber nachdenkt, das andere einen hässlich finden.
Option 3 habe ich schliesslich genommen. Ich wusste, es muss sich was ändern und dazu war ich bereit.
Jetzt war die Frage was will ich verändern und was kann ich verändern. Zur Auswahl standen: Gewichtsabnahme, Zähne richten lassen, andere Frisur, anders kleiden, was gegen die unreine Haut tun und das eigene Denken ändern.
Also ich hatte mich dann entschieden, das ich nichts überstürzen will und das ganze langsam angehe. Das heißt, ich habe nur mein Denken geändert. Ich habe alles andere erstmal so gelassen. Mir war bewusst, das ich so wie ich aussehe hässlich bin und mich andere so auch sehen. Das war mir aber egal! Ich ging von da an in die Welt mit dem Gedanken "Ja, ich sehe hässlich aus, ABER, ICH hab was im KOPF und KANN was!"
Ihr bekommt öfters gesagt das ihr hässlich seid - Na und? Mir wurde das auch schon oft gesagt, das höre ich sogar immer noch. Ich weis, das es verdammt schwer ist, sich da so einzustellen, dass das einem nichts mehr aus macht, ich weis das. Ihr müsst es aber versuchen, in dem ihr euch ein Ziel setzt. Setzt euch ein Ziel und damit mein ich irgendetwas was nicht mit dem Aussehen zu tun hat. Haltet euch dieses Ziel vor Augen und arbeite daraufhin zu. Wenn ihr mal hinfällst, dann steht auf und geht weiter. Fällst ihr wieder? Dann steht auf und geht weiter bis ihr das Ziel erreicht habt. Habt ihr das Ziel erreicht steckt euch ein neues Ziel und beginnt von vorne! NIEMALS aufgeben.
Übrigens - eine Freundin habe ich mittlerweile gefunden, die sagt sie findet mich schön. Das zu hören, obwohl die Gesellschaft was anderes sagt - beeindruckend, was. Ich sag das nicht weil ich angeben will, sondern weil ich euch sagen möchte, wenn ihr mal bei einer Frau gepunktet habt, dann könnt fast aussehen wie ihr wolltt und sie findet euch schön. Und punkten kann man bei Frauen, wenn man tatsächlich Selbstbewusst ist. Mit der Sache hatten die andern Recht die mir das sagten. Denn DAS zeigt Stärke und das ist wichtig - glaub mir. Freunde bekommst du dann auch automatisch.
Auch wenn es hart ist, aber wenn du schwach rüberkommst, dann wirst du ausgenutzt.
Wenn du stark rüberkommst, bekommst du respekt.
Gemeinschaftliches Helfen und Miteinander arbeiten gibt es natürlich dann auch. Darauf machte mich ein anderer User aufmerksam, womit er Recht hat.
Gruß manpong
Hallo zusammen,
ersteinmal möcht ich mich entschuldigen das ich das hier (teils nochmal) schreibe, aber ich lese häufig, das einige mit dem eigenen Aussehen nicht klarkommen und darunter extrem leiden. Daher schreibe ich diesen Beitrag hier, weil ich oft daran denken muss.
Ich möchte euch mal meine Geschichte erzählen. Vielleicht hilft sie einigen von euch. Habe ein Teil zwar schon in einem anderen Thread geschrieben, werde die Geschichte etwas intensivieren.
(Manches habe ich kopiert und angepasst. Ein Großteil kann euch bekannt vorkommen, wenn ihr meinen ersten Beitrag gelesen habt.)
Ich fang an..
Ehrlich gesagt, gehöre auch defintiv zu der Menschengruppe die man als hässlich bezeichnen kann und wahrscheinlich auch wird. Ich habe starkes Übergewicht, unreine Haut, Asymmetrisches Gesicht, schiefe (gelbliche Zähne) und noch ein zwei Dinge. Pfegen tue ich meinen Körper sowieso, sehe das als selbstverständlich an. Die tollsten Klamotten kann ich mir zwar nicht leisten, aber ich denke ich bin dennoch ganz gut gekleidet. Frisur könnte ich ggf. noch optimieren.
Schon von klein an war ich schon dicker als die anderen. Einige Zeit ging das gut. Nur je mehr ich zum Jugendlichen wurde, musste ich feststellen, wie um mich steht. Ich verlor "Freunde" bis ich schließlich ein totaler Einzelgänger war. In der Grundschule schon wurde ich schnell zum Außenseiter. Somit wurde ich extrem schüchtern und verschlossen. Ich traute mich gar nichts mehr, da ich Angst hatte was falsch zu machen. Zu anderen zu gehen konnte ich nicht mehr, weil ich Angst hatte, sie sagen sie wollen nichts mit mir zu tun haben. Immer mehr und immer mehr zog ich mich in meine eigene Welt zurück. Schon meine Kindheit war nicht schön und leicht für mich. Damals wusste ich ja noch nicht das es am Aussehen liegt. Als ich dann in die 5. Klasse kam hatte sich nichts verändert, trotz neue Schule. Das wurde bei mir so schlimm, das ich mich nicht mehr pflegte. Ich stank, hatte fettige Haare usw. Die anderen blieben von mir fern. Diese Einsamkeit, nicht auszuhalten. Freunde, ja Freunde wollte ich - und eine Freundin (damals schon). Bishin zu meiner Ausbilung änderte sich kein Stück ins positive. Im Gegenteil. Als noch zur Berufsschule ging um einen Abschluss nachzuholen, da ich auch wurde, wurde manches schlimmer. Einige Mitschüler fingen an mich zu mobben, das tat alles sehr weh. Wir hatten damals noch eine in Klasse die auch Außenseiterin war. Es wurden immer Späße über uns gemacht. Mir ging es innerlich extrem schlecht, wirklich extrem. Außerhalb der Schule, auch keine positive Aufmerksamkeit. Den Abschluss habe ich dann geschafft gehabt und konnte eine Ausbildung in einem reinem Ausbildungsbetrieb anfangen. Ab da wurde es besser. Dort waren Leute die mich akzetieren. Mit einigen konnte ich mich anfreunden. Ich wurde offener und meine extreme Schüchternheit ließ Stück für Stück nach. Ich wurde zu einem neuen Menschen, allerdings noch nicht zu einem Starken. Während der Ausbildung war zwar der ein oder andere dabei, der mich geärgert hat, aber ich konnte es aushalten oftmals. Mir ging es zwar seelisch besser, da ich wusste es gibt Leute die freundlich zu mir sind, aber die Seele war dennoch zu sehr zerbrochen. Mit einigen ging ich öfters weg (heute noch). In meiner Freizeit während der Ausbildung, musste ich immer wieder feststellen, wie andere über mich lästern, mich Fettsack, Backsteinfresse usw. nannten und sich lustig über micht machten, weil ich S**** aussehe. Diese Sachen taten so unfassbar weh und fügten meiner ohnehin schon zerstörten Seele enorme Schmerz zu. Irgendwann sagte wieder dann wieder einer im vorbeigehen zu mir, ich sein ein Fettsack. Diesmal passierte etwas anderes. Dieser Mann mit diesem Wort, hat es geschafft, das ich beschloss abzunehmen. Da dachte ich noch, es liege an meiner Figur, das ich so schlecht ankam bis dato. Schließlich meldete ich mich in einem Fitness-Studio an. Meine Motivation und Willenskraft war so enorm. Zu sehen wie Woche für Woche die Kilos purzelten - schönes Gefühl. Nur ein Jahr später war ich stolze 25-28 kg leichter und somit schlank. Ich war glücklich und dachte jetzt hab ich es geschafft. Wöchentlich ging ich in Diskos um Frauen kennzulernen. Doch was musste ich feststellen? Ich war zwar schlank, aber EINFACHER war NIX! Frauen ansprechen war schwer, da ich dennoch noch so schüchtern war. Einige Zeit ging das gut - ich wurde noch in dem Glauben gelassen, das es echt an der Figur lag. Doch eines Tages kam die Realität. Zwei Frauen sahen mich von hinten, deswegen gingen sie an mir vorbei und die ein sagte dann zur anderen "der ist hässlich". Das war ein Schock! Ich ging sofort nach Hause, denn der Abend war gelaufen. Ab diesem Abend ging es los, die regelmäßigen Bestätigungen. Anfangs dachte ich noch, ok, ich hab jetzt IHR mal nicht gefallen. Als ich aber immer wieder und immer wieder von Leuten so abweisende Blicke und Nasenrümpfen sah. Oder öfters wieder mitbekommen hab wie andere mich hässlich nannten (auch an verschieden Orten (einige km Umkreis)), war es mir klar. Da muss was dran sein, denn soooooo viele können nicht irren. Was passierte mir gings wieder total schlecht. Immer kamen Fragen wie, warum bin ich nur hässlich, warum ist die Welt so grausam, etc. . Das einzigste was ich wollte, war doch nur eine Freundin. Achso, ganz vergessen, zwischenzeitlich hab meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und habe einen Arbeitspatz gefunden. Der Wunsch eine Freundin zu haben wurde immer größer und größer. Als ich dann knapp zwei Jahre später arbeitslos wurde, wurde der Wunsch nochmal stärker. Durch die Kündigung hab ich wieder mehr gegessen bis ich wieder zunahm. Und plötzlich hatte ich alles und mehr wieder drauf. Irgendwann brauchte ich jemanden zum reden, wie ihr auch auch. Schließlich wendete ich mich an ein Forum. Ich stellte auch Fotos rein. Was wurde gesagt? Ach bist doch Durchschnitt wie die meisten der Weltbevölkerung auch. Ich brauche Selbstbewusstsein, sollte Sport machen, unter Leute gehen, mir keine Gedanken machen, müsste mich selbst erstmal akzeptieren, mich selbst lieben, mir Hobbys suchen,.. Ich glaubte das nicht, vorallem das, das ich Durchschnitt sein soll. Schließlich hatte ich die Realität und die beweist mir das ich sehr wohl hässlich bin. Eins wurde mir jedenfalls klar, ich ALLEINE habe nicht die Macht und die Möglichkeit genügend Leute zu finden die die Macht hätten, die Welt zu verändern hab ich auch nicht. Also blieben noch 3 Optionen für mich.
1. Option: Selbstmord
2. Option: Weitermachen wie bisher. Also das Leben an mir vorbeigehen lassen.
3. Option: Am Leben TEILNEHMEN und sein eigenes Ding durchziehen.
Option 1 ist für mich nicht in Frage gekommen, da ich mir so gedacht hab, damit würde ich der Gesallschaft einen Gefallen tun und somit kampflos aufgeben. NEIN - so einfach wollte ich es der Gesellschaft nicht tun!
Option 2 war für mich auch nicht das Wahre. Denn was bringt es denn einem, wenn zu Hause sitzt und sich zu kaputt macht, weil man darüber nachdenkt, das andere einen hässlich finden.
Option 3 habe ich schliesslich genommen. Ich wusste, es muss sich was ändern und dazu war ich bereit.
Jetzt war die Frage was will ich verändern und was kann ich verändern. Zur Auswahl standen: Gewichtsabnahme, Zähne richten lassen, andere Frisur, anders kleiden, was gegen die unreine Haut tun und das eigene Denken ändern.
Also ich hatte mich dann entschieden, das ich nichts überstürzen will und das ganze langsam angehe. Das heißt, ich habe nur mein Denken geändert. Ich habe alles andere erstmal so gelassen. Mir war bewusst, das ich so wie ich aussehe hässlich bin und mich andere so auch sehen. Das war mir aber egal! Ich ging von da an in die Welt mit dem Gedanken "Ja, ich sehe hässlich aus, ABER, ICH hab was im KOPF und KANN was!"
Ihr bekommt öfters gesagt das ihr hässlich seid - Na und? Mir wurde das auch schon oft gesagt, das höre ich sogar immer noch. Ich weis, das es verdammt schwer ist, sich da so einzustellen, dass das einem nichts mehr aus macht, ich weis das. Ihr müsst es aber versuchen, in dem ihr euch ein Ziel setzt. Setzt euch ein Ziel und damit mein ich irgendetwas was nicht mit dem Aussehen zu tun hat. Haltet euch dieses Ziel vor Augen und arbeite daraufhin zu. Wenn ihr mal hinfällst, dann steht auf und geht weiter. Fällst ihr wieder? Dann steht auf und geht weiter bis ihr das Ziel erreicht habt. Habt ihr das Ziel erreicht steckt euch ein neues Ziel und beginnt von vorne! NIEMALS aufgeben.
Übrigens - eine Freundin habe ich mittlerweile gefunden, die sagt sie findet mich schön. Das zu hören, obwohl die Gesellschaft was anderes sagt - beeindruckend, was. Ich sag das nicht weil ich angeben will, sondern weil ich euch sagen möchte, wenn ihr mal bei einer Frau gepunktet habt, dann könnt fast aussehen wie ihr wolltt und sie findet euch schön. Und punkten kann man bei Frauen, wenn man tatsächlich Selbstbewusst ist. Mit der Sache hatten die andern Recht die mir das sagten. Denn DAS zeigt Stärke und das ist wichtig - glaub mir. Freunde bekommst du dann auch automatisch.
Auch wenn es hart ist, aber wenn du schwach rüberkommst, dann wirst du ausgenutzt.
Wenn du stark rüberkommst, bekommst du respekt.
Gemeinschaftliches Helfen und Miteinander arbeiten gibt es natürlich dann auch. Darauf machte mich ein anderer User aufmerksam, womit er Recht hat.
Gruß manpong