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An die Männer: wäre eine unselbständige/schüchterne frau ein Problem für euch.

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Auf jeden Fall hat sie sehr gute Eigenschaften und ist familienorientiert, man👎 braucht sie gar nicht mehr zu formen, sie bringt bereits fast alles mit und ist bereit für eine Ehe. Da haben die Eltern gute Vorarbeit geleistet, ihr künftiger Ehemann muss sich bei ihnen bedanken.

Wenn du meinen Beitrag gelesen hast, dann weisst du, dass ich eben nicht geschrieben habe dass alles ideal ist.
Unselbständigkeit habe ich als Kritikpunkt meinerseits erwähnt.

Habe ich gelesen. Jedoch ist es eine Schein-Selbständigkeit, die du bei Frauen bevorzugst.
 
ohne alles gelesen zu haben,

geschmäcker sind verschieden 🙂

für mich wäre es tatsächlich ein K.O. kriterium da mir in einer vermeintlichen Beziehung vermutlich ziemlich schnell langweilig würde.
aber wie du bereits gesehen hast, das feedback insgesammt ist sehr positiv und sollte daher überhaupt kein Problem sein.
 
Habe ich gelesen. Jedoch ist es eine Schein-Selbständigkeit, die du bei Frauen bevorzugst.

Nein, ich möchte schon dass eine Partnerin/Ehefrau selbständig agiert.
Ich möchte auf keinen Fall Papa spielen.
Außerdem muss sie streckenweise auch allein zu Recht kommen, wenn ich z.B. nicht zu Hause oder auf Dienstreisen bin.
Wenn sie nicht selbständig genug ist, kann sie viele Alltagssituationen nicht bewältigen.
Ich kann als Mann auch nicht die komplette Last tragen, sie muss schon helfen und ihnen Anteil dazu beitragen.
 
Ich finde, dass es zur Weiterentwicklung einer Person stets zwei Beteiligte benötigt - so wie die TE von ihrem Partner lernt, lernt der Partner von ihr. Findest du das abwegig?

Nein, ich denke das ist gängige Praxis und letztlich der Hintergrund für die hohe Scheidungsrate und den permanenten Partnerwechsel .....
 
Nein, ich denke das ist gängige Praxis und letztlich der Hintergrund für die hohe Scheidungsrate und den permanenten Partnerwechsel .....

Ich hoffe ich verstehe dich richtig. Wenn ja, dann sehe ich das genauso. Beide sollen von einander lernen, sonst geht's- meistens - schief. Es braucht kein "Zugpferd" in einer Beziehung, eher sollen beide an einem Strang ziehen. Und wenn die TE sich im Moment als unselbstständig ist, kann ihr der richtige Mann dabei helfen, aus diesem Muster auszubrechen, indem er ihr dabei hilft. Und sie wird ihm ihre Werte vermitteln, was auch ihn verändert. Vice versa natürlich auch, wenn man es allgemeiner betrachtet. Ist es das, was du ebenfalls vertrittst?

lg
 
@TE

Die Eigenschaften, die du beschreibst sind bestimmt keine schlechten. Ruhig und schüchtern zu sein, kann nur von manchen Menschen falsch interpretiert werden. Manche verwechseln so etwas z. B. mit Arroganz.

Oft fühlen sich Männer in deinem Alter von so etwas auch auf eine gewisse Art eingeschüchtert, da du desinteressiert bzw. abweisend wirken könntest, obwohl du das vielleicht gar nicht beabsichtigst.

Unselbstständigkeit ist immer auch Definitionssache. Es kann schon nerven, wenn man der eigenen Freundin alles abnehmen muss. Aber in den meisten Fällen ist dies ja kein Dauerzustand. Man lernt ja mit der Zeit fast automatisch, im Leben zurecht zu kommen. Ein Partner, der dich liebt, kann dich dabei unterstützen, sofern du selbst auch daran arbeiten möchtest. Und in deinem Alter ist es durchaus normal, noch nicht völlig unabhängig zu sein.
 
Mit schüchern sein , kann man auch sehr gut koketieren . Warum hebt sie dann ihr Äusseres so
hervor und an 1. Stelle.

So schüchtern kann sie nicht sein . Ich habe es oft erlebt , gerade , wenn dieses so hervor
gehoben wird . Sieht die Wahrheit ganz anders aus . Dann ist von Schüchernheit nichts mehr
zu merken .
 
Beide sollen von einander lernen, sonst geht's- meistens - schief.
Es braucht kein "Zugpferd" in einer Beziehung, eher sollen beide an einem Strang ziehen. Und wenn die TE sich im Moment als unselbstständig ist, kann ihr der richtige Mann dabei helfen, aus diesem Muster auszubrechen, indem er ihr dabei hilft. Und sie wird ihm ihre Werte vermitteln, was auch ihn verändert. Vice versa natürlich auch, wenn man es allgemeiner betrachtet. Ist es das, was du ebenfalls vertrittst?

lg

Das würde ich allgemeiner ausdrücken.

Ich halte zwischenmenschliche Beziehungen jeder Art grundsätzlich für einen Pfad der Heilung mit therapeutischen Charakter.

Das Problem ist nur, dass dieser Aspekt einer Beziehung an seine Grenzen stößt, sobald die Fähigkeit oder die Bereitschaft "mitzuziehen" bei dem Einen oder dem Anderen nicht mehr gegeben ist, obwohl die Notwendigkeit nach Ansicht des Einen oder Anderen oder auch Beider noch vorliegt.

Eine Liebesbeziehung ist vor diesem Hintergrund noch eine ganz spezielle Angelegenheit.
Es heißt zwar, man müsse an einer Beziehung arbeiten .... in der Praxis sieht es jedoch für gewöhnlich so aus, dass irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht ist und der Eine den Anderen ganz einfach so nehmen muss wie er ist .... oder sich halt der Eine oder Andere vom Acker macht.

Daher halte ich es für sinnvoll bekannte Defizite, wie etwa eine hochgradige Unselbständigkeit tunlichst im Vorfeld einer Liebesbeziehung zu heilen, bei der man mutmaßlich ohnehin noch mit Strömungen konfrontiert sein wird die erst im Rahmen einer sehr engen Partnerschaft zu Tage treten, insbesondere wenn früher oder später auch noch Nachwuchs die Bühne des Lebens betritt und die Karten ganz neu gemischt werden.
 
total unselbständig

Das wäre eine Eigenschaft, die für mich wirklich ein Problem darstellen würde. Ist aber auch die Frage, wie sich das äußert. Ob Du nun überhaupt gar nix auf die Reihe kriegst, oder einfach ein wenig "Starthilfe" brauchst.

Ich würde mich aber mit Anfang 20 jetzt nicht allzu große Sorgen machen, da bist Du ja noch ziemlich jung. Da kommt noch ne ganze Menge Lebenserfahrung, und mit dieser entwickelst Du Dich ja auch weiter.

Daß Du ne Weile brauchst, Vertrauen aufzubauen, finde ich jetzt nicht soo schlimm. Erstens geht es mir mit Ü40 auch noch so. Hat mich aber auch schon vor einigen Enttäuschungen bewahrt. Ich finde das besser, als sich jedem gleich an den Hals zu schmeißen. Sei Dir ruhig etwas wert und verschenke Dein Vertrauen nicht leichtfertig. Sei offen und freundlich, ja, aber nicht allzu vertrauenselig. Sonst kommen solche Typen, die meinen, Dich "formen" zu wollen (GANZ gruselige Vorstellung btw!). Man👎 möchte doch einen Partner/eine Partnerin auf Augenhöhe, einen Mensch, in den man sich verliebt, und keinen Bausatz.
 
Hallo Gast,

Aus eigener Erfahrung ( = subjektiv) würde ich mich nicht mehr auf solch eine Beziehung einlassen.

Ich möchte Menschen nicht formen. Selbstverständlich hat ein Partner in irgendeiner Weise eine Wirkung auf den anderen. Das verstehe ich nicht unter dem Begriff Formen. Formen, so wie ich es verstehe ist Manipulation. In der Art, dass jemand auf den anderen einwirkt, um sich seinen Komfortbereich zu schaffen/erweitern. Es scheint wohl alles andere als selten zu sein, dass es solcher Art gestaltete Beziehungen gibt und dass sie sogar funktionieren. Für mich persönlich kommt das aber definitiv nicht in Frage.

Die von Dir genannten Eigenschaften, können auch, müssen aber nicht zwangsläufig, Symptome eines Störungsbildes sein. Eines Störungsbildes, welches sich behandeln lässt. Ist das Geschehen, ändert sich nicht selten die Polarisierung innerhalb der Beziehung, was entweder zu einer neuen Ordnung führt, oder zum Bruch. Eine Beziehung, die die "Formung" eines "labilen" bzw. sich sehr zurücknehmenden Parts beeinhaltet scheint mir nicht das geeignete Umfeld zu sein, um das zu leisten.
 

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