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An alle gerichtet die an Suizid denken

Es gibt immer eine Lösung. Man muss sie nur finden.

Ich hab in den letzten Wochen einiges durchgemacht und einiges erlebt was mir bisher unbekannt war. Aber meine Ansicht hat sich nach wie vor nicht geändert. Ich bin der Überzeugung, dass der Suizid nur eine von eben diesen Lösungen ist. Nur ist es gesellschaftlich so in den Menschen verankert (vielleicht auch weil es einfacher ist dem natürlichen Überlebenstrieb zu gehorchen, und dein Suizid nicht nachvollziehbar ist für andere), das es als falsch und schrecklich gilt, sich selbst das Leben zu nehmen. Nur wer das, was einen zu dieser Entscheidung bringt, selbst nie gefühlt hat, kann den Suizid verurteilen.

Glück besteht nicht (nur) darin, für andere zu leben und ihren moralischen Idealen zu entsprechen... jeder Mensch muss auf seine eigene Art Glück im Leben finden. Ein Leben ohne Glück, Liebe und Freude ist nichts Wert - an diesen Null-Punkt kann man durchaus kommen. Dieser hat keine Norm sondern wird von jedem selbst nach eigenem Ermessen festgelegt. Wo er liegt ist für jeden Mensch unterschiedlich - er wird erfühlt. Gefühle kann niemand messen - und niemand beurteilen.

Gruß, Shubunkin
 
zu suizid kann ich auch einiges loswerden....
ich bin erst im sommer 18 geworden und somit noch ziemlich jung die ganze zukunft liegt noch vor mir,dieses jahr mache ich mein abi, ich habe noch alle möglichkeiten.
aber vergangenes jahr hatte ich dann doch die erste krise meines lebens, da war suizid des öfteren kein abwägiger gedanke.
warum denkt man an selbstmord?
meiner meinung kann man einen solchen gedanken erst richtig nachvollziehen wenn man sich in einer ähnlichen situation befand, als außenstehender fällt es einem natürlich einfacher zu sagen, dass das leben nicht weggeworfen werden darf.
aber bei mir persönlich kam so viel auf einmal zusammen, sodass iwann der punkt erreicht war, wo ich einfach nicht mehr konnte.
mich quälten dinge die andere nie wahrnehmen wollten, die für andere nebensächlich waren, ich fühlte mich unverstanden und fraß den frust in mich herein, fragte mich oft warum muss mir so etwas passieren? hinzu kam die wirklich belastende lehrerwillkür in der schule mit der dir einfach zunehmend die motivation genommen wurde. besonders schlimm für mich war auch der kontrast zum vorherigen jahr, das bisher wirklich einer meiner besten war, ich war einfach so glücklich.
auch wenn ich endlich das mädchen meine freundin nennen kann, in welches ich sehr verliebt war und ich wirklich gute freunde gefunden haben (hatte 2jahre zuvor die schule gewechselt, nie so richtig anschluss gefunden), konnte mich dies aus meiner damaligen situation nciht befreien
ich versuchte meine probleme vor anderen zu verstecken, zu verdrängen, weil ich mich schämte, ich wollte keine schwäche zeigen.
hätten mich meine eltern nicht damals zu einem psychater geschleppt und wären mit mir das problem nicht offen angegangen so wüsste ich jetzt nicht wo ich wäre.
ich bin jetzt doch sehr ausgeschweift aber was ich sagen will ist, dass es oft sehr schwer ist für unbeteiligte einen solchen gedankengang nachzuvollziehen. es ist sehr schwer zu verstehen wie sich der andere gerade in diesem moment fühlt. vor allem wenn dann noch probleme in schule/uni/beruf dazukommen ist realtiv schwierig aus diesem loch rauszukommen und zu kämpfen, vorallem wenn es soweit fortgeschritten ist, dass man sich nur noch gleichgültig vorkommt, die kraft fehlt.man kommt auch nicht von anfang an auf den gedanken, sich das leben zu nehmen,ich denke es ist die folge aus einem langen leidensprozess, der für einen selbst nicht zu ende gehen scheint.
ohne die hilfe von familie freunden und des partners ist es sehr schwierig für sich selbst den absprung zu finden, man ist einfach so sehr in dieser depressiven stimmung verankert.
ich kann mich glücklich schätzen dass meine eltern in dieser hinischt sehr konsequent waren, weil ich oft professionelle hilfe ablehnte.
natürlich liebt man die menschen mit denen man sein leben verbringt, aber wenn das wirklich vor SM hindern soll, wäre die suizid rate relativ gering. hier ist robert enke mit frau und kind nicht zuletzt ein gutes bsp
 
Hallo leute,😉

ich hatte schon zwei versuche hinter mir und dabei habe ich nie an meine eltern gedacht oder meine sis, den die sind daran schuld und ich würde nie im leben nur für meine familie weiter kämpfen. OH Nein.
Und erlich gesagt würde ich am liebsten jetzt einfach abschalten und fertig..aber dabei denke ich an meinen freund. Ich liebe ihn doch so sehr und er liebt mich über alles, er ist sooo in mich verliebt, dass ich es ihn halt nicht antun kann. Wir beide habe sehr sehr schlimme Dinge in unseren leben erlebt, ich bin 25 aber alles was ich in der kurze zeit erlebt habe war sowas von schlimm und so viel dass man denknen könnte dass es unmöglich ist so viel in 25 jahren durchzumachen oder so. Aber es istv halt so.
Als erstes will ich sagen dass ich kein Suizid unerstütze, ich bin auch dagegen!!! Bin auch der meinung dass es kein ausweg ist!!
Aber erstens: selbstmord ist nich egoististisch, es ist eine tiefste verzweiflung, es ist ein schrei um hilfe die aus der tiefe eine seele kommt. Es ist wie ein NOTAUS. Ich weiss was diese menschen alles durchmachen mussen, aber wie gesagt ich unterschtutze keinen dabei aber ich habe verständniss für solch menschen.
Ich wunschte dass es in diese welt keine suizid mehr geben wird, dass alle glücklich werden..
Für meschen die depressionen haben sind die wörter, so wie: es bringt doch nichts! oder das leben ist schön- all diese wörter nutzen depressivekranken menschen nichts. Mann muss solche menschen wirklich seelisch verstehen, nur dann kann man duie helfen.
Versucht halt bitte an eure zukunft zu denken, zb an eure zukunftige kinder oder Ehe, eine schöne reise die ihr unbedingt erleben wollt..denkt an das alles was euch freude berreitet, was euch mutt gibt und kämft um diese dinge, auch wenn die klein oder unwichtig für die anderen scheien, wichtig müssen sie fur euch sein!!!

 
Ich denke auch, es gibt Wege und Möglichkeiten Probleme zu lösen, auch die, die unlösbar scheinen. Ich finde, man sollte sich jemandem anvertrauen, darüber reden. Aber wer einfach nicht leben will, sollte dazu auch nicht gezwungen werden. Von niemandem. Wer im Leben leidet, trotz toller Therapie und weiß der Geier was, und wer dieses Leid trotz Versuchen nicht los wird, sollte selbst entscheiden was er tut. Versuchen sollte man es nur! Wer das nicht probiert und sich die Chance auf ein besseres Leben nimmt, ist selbst Schuld.
 
na ja, als ich noch mit meinen ex zusammen war, haben wir eines tages ein bericht über Suizid vonTeenager geschaut und so...dann meinte mein ex dass es nur dumme menschen sind, die an Suizid denken oder es begehen. Das diese Menschen selbst schuld daran sind usw..Ich habe mich über seine Aussage voll aufgeregt. Ich habe zu ihn gesagt, dass er nicht über andere urteilen sollte, weil er nicht in ihre haut steckt, weil jeder mensch verschieden auf bestimmte situationen im Leben reagiert. Ich habe zu ihn gesagt, dass es nich ohne Grund passiert und das er nicht alles weist, was diese menschen erlebt haben. Ich fand es gemein von ihn, den ich leide unter depressionen und wies wie es manchen menschen geht. Das sie solchen weg gewählt haben unterschtutzeich nicht, aber ich kann diese menschen verstehen. Er meinte zu mir auch, dass er Nie im leben wegen ein Mädchen oder frau es tun würde. ich meinte er soll nie-nie sagen. Als wir uns später getrennt haben, hat er mich bedroht dass er sich umbringen wird. Worauf ich ihn an diese situation erinert habe und sagte: du hast damals diese menschen aausgelacht und gesat, du würdest es nie tun. Also halte bitte zu deine Worte!!
na ja er ist halt so ein herzloser Typ, für den alles in diese welt zu leicht und einfach scheint..Er hate nie probleme und keine schicksall schläge..ich gegen ihn über habe vieles erlebt als kind..und weis mehr über leben als er...
 
Hallo,
ich kann nur für mich sprechen.
Ich leide schon seit über drei Jahrzehnten an Depressionen!
Am Anfang unbehandelt und später mit viel Therapie.
Bei mir ist es immer absolute Verzweiflung und trotz, dass ich inzwischen weis es wird wieder besser, bin ich öfters mit den Selbstmordgedanken konfrontiert. Diese Gedanken kommen obwohl ich ein Kämpfer bin und mitten im Leben stehe.
Und seit ganz sicher ich wünsche mir diese Gedanken nicht herbei!

Deshalb ist die Frage für mich unverständlich wie man an Selbstmord denken kann!

Denn sich mit Selbstmordgedanken auseinander zusetzen ist quälend und sehr anstrengend. Besonders wenn man erlebt hat, dass der Vater und der Großvater diesen Weg gewählt haben und ich diesen Weg absolut nicht gehen will!!!

Übrigens muss ich in den letzten Tagen wieder kämpfen und ich gewinne wieder!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auch wen es schwer fällt!
Außerdem kommt es mir vor als ob es immer mehr Kraft verbraucht?!?

Ich bin durch meinen Rechtsanwalt in eine ausweglose Katastrophe geraten. Meine Zukunft ist vollkommen ruiniert.
Erst wenn man so richtig verzweifelt ist, kommt man auf Suizidgedanken. Niemand legt freiwillig Hand an sich an, um sich aus Lust und Dollerei zu töten.
Deswegen halte ich Sprüche wie "Schau nach vorn" oder "Wer sich umbringt, ist feige." für vollkommen unangebracht.
Solchen Leuten sage ich, dass sie mich mit nach Hause nehmen und ernähren können. Und schon herrscht Ruhe und es kommen keine unqualifizierten Tipps mehr.
 
Ich hatte wieder heute morgen so Gedanken, ich muss aber dazu sagen, dass ich mich doch aufgerafft habe zur Arbeit zu gehen.

Für mich sind die Erzählungen von Menschen, die Suzidversuche hatten und danach meinten, sie sind froh, dass es nicht geklappt hat, ein gewisses Trostpflaster.

Letztlich ist es unser innerer Schmerz, der unerträglich scheint und eine Belastung ohne Ende ist. Diesen Schmerz möchte man nicht haben, man möchte ein glückliches schmerzloses Leben haben.

Die Frage lautet, was würde ich tun, wenn ich keine Probleme mehr hätte. Ich habe mir das mal überlegt und ich hätte ehrlicherweise Angst vor dem was kommt. Was kommt wenn man das alte, wenn auch schmerzliche, loslässt?

Natürlich ist dies nicht so einfach, aber ein Gedankengang, den es lohnt mal zu denken.

Ich möchte nur, dass mein Schmerz aufhört, dass ich wieder glücklich bin. Das möchte ich und Suizid ist eben so entgültig. Ich möchte es anders probieren, Gott steh mir bei.
 
Deswegen halte ich Sprüche wie "Schau nach vorn" oder "Wer sich umbringt, ist feige." für vollkommen unangebracht.
Solchen Leuten sage ich, dass sie mich mit nach Hause nehmen und ernähren können. Und schon herrscht Ruhe und es kommen keine unqualifizierten Tipps mehr.

Da gebe ich dir recht..solche menschen die sowas sagen sind nicht in DEINE HAUT und DEINE Probleme haben die eben nicht..und wer weiss wie diese leute handeln würden wenn sie in DEINE haut stecken würden..dass weis man nie.
wwenn ,man mir sowas sagt, sage ich es immer: Labern kann jeder, aber sage NIe, ich würde es nie machen, den man kann nicht wissen wie du in so ne situation handeln und denken würdest"- genau das sage ich solch menschen...
den wenn ein mensch sich eine unangenehme situation vorstellt in der ier noch nicht ist, dann sagt er meisten mit kühlen Kopf, ich würde so und so machen..und meistens hört es sich optimistisch und logisch, ABER...sobald er in diese situation ankommt, dann handelt er komische weise anders..
also solche menschen sollen mit solche sprüche mir nicht mal in die nähe kommen, es sind einfach sinnlose gellaber was die sagen..und ich höre nur bla bla bla😀
Wunsche dir aber noch viel kraft, lg jack😉
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo. Ich denke öfter an Suizid,weil niemand mich versteht. das einzige Hofnung in meinem Leben ist mein Kind, das mir eine aufgabe gibt mich um es zu kümmern. Sonst diese vollseitige Einsamkeit . besonders meine Arbeits kolleginen die nie auf hören mich zu akzeptieren oder respektieren, macht mich fertig 2 jahre bei einem therapeut hat nichts gebracht, zumschluss sein Rat:um besseren Selstbewustsein zubekommen soll ich anfangen zu flirten!!!Ich bin aber verheiratet,und habe keinen Bock auf anderen männer. ermeinte aber gut, leider Ich bin ständig beim selbskritik und selbstschuld gefuehle. trotzdem manchmal habe ich es Satt und möchte lieber sterben.
 

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