Trauerträne
Mitglied
Hallo alle zusammen.
Ich weis gar nicht, wo ich anfangen soll.
Bin bei meinen Großeltern aufgewachsen. Bin jetzt 35 Jahre alt. Meine Großeltern haben alles für mich getan. Ich hatte eine sehr enge Bindung zu beiden.
Mein Opa hat immer schlimmer Alzheimer bekommen und ich war Anfang dieses Jahres dann sehr viel bei Oma und half ihr. Die Pflegestation kam auch. Es war sehr schlimm für mich Opa so zu sehen. Das hat er immer gesagt: Er will nie, dass ihm jemand den Hintern wischen muss. Egal ich habs gern getan. Ich konnte ihm ein wenig zurück geben. Im März kam Opa nachdem er unmächtig wurde, dann ins Krankenhaus. Ich hatte die Vollmacht für ihn. Es war die schwerste Zeit für mich und Opa. Ich sprach mit ihm und gab ihm zu verstehen, dass er gehen darf und die Engele schon auf ihn warten. Ich bedankte mich für ALLES was er für mich getan hatte. Es war so schwer ihm zu sagen, dass er gehen darf. Wenn ich über Engele sprach, hob er seinen Finger und zeigte in den Himmel. Er verlor immer wieder Blut und ich musste dann entscheiden, ob man ihm Konserven gibt usw. Ich sprach mit Oma und wir beschlossen keine lebensverlängernden Maßnahmen zuzulassen. An dem Tag, an dem ich das den Ärzten mitteilen wollte, starb Opa am Morgen. Selbst diese Entscheidung hat er mir noch abgenommen. Das war am 30.03.2006. Ich habe das alles nicht verdaut. Er fehlt mir so.
Es kommt noch schlimmer...
Ich musste ja irgendwie weiter machen und mich um Oma kümmern. Das habe ich Opa versprochen am Sterbebett.
Ich holte meine Oma als übers Wochenende und ging mit ihr oft essen oder Besuche machen, weil das konnten wir ja eine ganze Zeit lang nicht mehr wegen Opa.
Am Samstag, den 26.08.06 ist Oma 85 geworden. Und weil ich blöde Kuh auf einem Seminar war (ich musste ja wieder mal arbeiten. Seit Opas Tod habe ich ja 4 Monate nichts auf die Reihe bekommen.) feierten wir erst am Sonntag in der Wirtschaft ihren Geburtstag. Ich habe Musikanten bestellt und wir haben alle gesungen und gelacht. Oma war nur etwas ruhiger als sonst.
Um 23 Uhr brachte ich sie dann ans Auto. Normalerweise habe immer ich Oma heimgebracht. Diesmal nicht. Ich wusste ja nicht, dass dies das letzte mal sein sollte.
Ich drückte Sie und gab ihr einen dicken Kuss.
Am Montag früh war sie gestorben. Am Mittwoch haben wir sie erst gefunden. Nicht mal die Geschenke waren ausgepackt.
Ich bekomme das alles nicht geregelt. Habe Angstzustände, was ich nie hatte bisher in meinem Leben. Sie fehlen mir so schrecklich. Jetzt bin ich alleine. Und ich habe keine Ziele mehr. Alles ist nur noch leer... Mich interessiert gar nix mehr. Ich versuche mich in die Arbeit zu stürzen, aber das gelingt auch nicht immer, weil ich manchmal zum Alkohol greife und dann nichts einhalten kann. Am liebsten wäre ich bei den beiden...
Ich weis gar nicht, wo ich anfangen soll.
Bin bei meinen Großeltern aufgewachsen. Bin jetzt 35 Jahre alt. Meine Großeltern haben alles für mich getan. Ich hatte eine sehr enge Bindung zu beiden.
Mein Opa hat immer schlimmer Alzheimer bekommen und ich war Anfang dieses Jahres dann sehr viel bei Oma und half ihr. Die Pflegestation kam auch. Es war sehr schlimm für mich Opa so zu sehen. Das hat er immer gesagt: Er will nie, dass ihm jemand den Hintern wischen muss. Egal ich habs gern getan. Ich konnte ihm ein wenig zurück geben. Im März kam Opa nachdem er unmächtig wurde, dann ins Krankenhaus. Ich hatte die Vollmacht für ihn. Es war die schwerste Zeit für mich und Opa. Ich sprach mit ihm und gab ihm zu verstehen, dass er gehen darf und die Engele schon auf ihn warten. Ich bedankte mich für ALLES was er für mich getan hatte. Es war so schwer ihm zu sagen, dass er gehen darf. Wenn ich über Engele sprach, hob er seinen Finger und zeigte in den Himmel. Er verlor immer wieder Blut und ich musste dann entscheiden, ob man ihm Konserven gibt usw. Ich sprach mit Oma und wir beschlossen keine lebensverlängernden Maßnahmen zuzulassen. An dem Tag, an dem ich das den Ärzten mitteilen wollte, starb Opa am Morgen. Selbst diese Entscheidung hat er mir noch abgenommen. Das war am 30.03.2006. Ich habe das alles nicht verdaut. Er fehlt mir so.
Es kommt noch schlimmer...
Ich musste ja irgendwie weiter machen und mich um Oma kümmern. Das habe ich Opa versprochen am Sterbebett.
Ich holte meine Oma als übers Wochenende und ging mit ihr oft essen oder Besuche machen, weil das konnten wir ja eine ganze Zeit lang nicht mehr wegen Opa.
Am Samstag, den 26.08.06 ist Oma 85 geworden. Und weil ich blöde Kuh auf einem Seminar war (ich musste ja wieder mal arbeiten. Seit Opas Tod habe ich ja 4 Monate nichts auf die Reihe bekommen.) feierten wir erst am Sonntag in der Wirtschaft ihren Geburtstag. Ich habe Musikanten bestellt und wir haben alle gesungen und gelacht. Oma war nur etwas ruhiger als sonst.
Um 23 Uhr brachte ich sie dann ans Auto. Normalerweise habe immer ich Oma heimgebracht. Diesmal nicht. Ich wusste ja nicht, dass dies das letzte mal sein sollte.
Ich drückte Sie und gab ihr einen dicken Kuss.
Am Montag früh war sie gestorben. Am Mittwoch haben wir sie erst gefunden. Nicht mal die Geschenke waren ausgepackt.
Ich bekomme das alles nicht geregelt. Habe Angstzustände, was ich nie hatte bisher in meinem Leben. Sie fehlen mir so schrecklich. Jetzt bin ich alleine. Und ich habe keine Ziele mehr. Alles ist nur noch leer... Mich interessiert gar nix mehr. Ich versuche mich in die Arbeit zu stürzen, aber das gelingt auch nicht immer, weil ich manchmal zum Alkohol greife und dann nichts einhalten kann. Am liebsten wäre ich bei den beiden...