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Alternativen zum Lehramt

G

Gelöscht 5176

Gast
Ich habe mich wegen dir soeben mit meinen Kindern unterhalten, die beide seit 3 Jahren "fertige Lehrer" an berufsbildende Schulen sind.
Deren Weg war Studium der Wirtschaftswissenschaften, im 3. Semester Wirtschaftspädagogik, nach 3 Jahren Bachelor. Nach weiteren 2 Jahren Master, 1 Jahr Praktika im Betrieb (war damals noch Pflicht) und dann 2 Jahre Referendariat, dann bekamen beide ihre Planstelle.

Die ganzen Prognosen kommen immer mit zeitlichen Verzögerungen.
Ihre Meinung: Deine Chancen stehen durch die Wiedereinführung des G 9 doch recht gut.
Zudem kannst doch auch an FOS, BOS und Wirtschaftsschule unterrichten. Deshalb verstehen wir nicht so recht, warum du mit der Grundschule liebäugelst!

Deine Bedenken wegen deinem Geschlecht, sorry, aber das ist uns fremd.
Lass dich doch nicht verrückt machen.

Wenn du gerne mit Kindern umgehst, dich engagierst, aber neben Lehren auch Erziehungsarbeit als deine Berufung siehst, dann passt der Lehrerberuf zu dir.

Im Studium lernst du nichts vom täglichem Schulalltag, was ich eigentlich sehr schade finde.
Im Studium lernst du im Grunde , wie du dir selbst etwas erarbeiten kannst.

Ganz ehrlich, erst im Referendariat wirst du mit deinem künftigen Beruf konfrontiert.

Meine Tochter hat dieses Studium sehr viel Kraft abverlangt, allerdings hatte sie immer top Noten.
Mein Schwiegersohn, sah alles entspannter, genoss mehr das Leben und ist heute genauso weit wie seine Frau. Er ergatterte auf dem letzten Drücker eine Planstelle.
Auf super duper Noten ist gekackt, Hauptsache eine Planstelle und gut ist es.

Lass dich doch jetzt noch nicht verrückt machen.
Mach mal deinen Bachelor und schau dann weiter.











-
 

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dr.superman

Aktives Mitglied
man weiß nie, was sich die Schüler denken;
mir hat neulich eine Freundin erzählt, dass ihr 18jähriger Sohn meinte, er hätte eine schlechte Note bei der Englisch-Lehrerin, weil die so unsympathisch wäre.
Warum?
Unter anderem würde sie sich auf den umgedrehten Stuhl vor den Schüler hinsetzen, da hätte sie ja dann die Beine gespreizt, was der als hochgradig unpassend empfunden und als plumpen Annäherungsversuch fesehen hat.
 

dr.superman

Aktives Mitglied
Zudem kannst doch auch an FOS, BOS und Wirtschaftsschule unterrichten.
nicht jeder kann alles;

meine jüngsten Schüler waren bis jetzt 16, nun sollte ich Vertretung in einer Grundschule übernehmen- nein danke.
 
G

Gelöscht 5176

Gast
Zudem kannst doch auch an FOS, BOS und Wirtschaftsschule unterrichten.
nicht jeder kann alles;
@supermann: du hast mich falsch verstanden, oder ich mich unglücklich ausgedrückt:
Mit der Ausbildung zum Gymnasiallehrer kann er sich auch an BOS, FOS und Wirtschaftschulen bewerben, falls er am Gymi keine Stelle bekommt.
 
H

HomoOeconomicus

Gast
Wäre Mathe im Drittfach denn eine so große Hürde? Kannte auch nur ein paar Drittfachstudenten in meinen Fächern und ich glaube die mussten nicht alle Kurse machen. Du kennst die Studienordnung wahrscheinlich besser als ich.
Ich habe mich jetzt in meinem Zweitstudium Informatik durch zwei Kurse Hochschulmathe geboxt und bin durchgekommen, wenn auch nicht mit den besten Noten. So Analysis/ Algebra Grundlagen und Beweise. Mit Fleiß und Intelligenz schaffbar.
Praxisschock haben alle, aber wenn du die Probleme nur eher im fachlichen siehst, würde ich sagen, dass du weitermachen solltest.
Wenn du bei der Schulform flexibel bist und ein Mangelfach wie Mathe hast bekommst du bestimmt eine Stelle. Stellenfindung ist wirklich aussichtslos nur als Gymnasiallehrer mit geisteswissenschaftlichen Fächern, der nicht in Problemvierteln arbeiten will. Ansonsten kommt man schon unter.
Ich habe schon sehr großen Respekt vor Mathe. Allein die Tatsache, dass ich noch nicht ganz weiß, wie man an diese Übungsaufgaben herangeht. Soweit ich weiß ist es in meinem Bundesland so, dass ich bei Drittfächern genauso studieren muss, wie als wäre es das Hauptfach. Dafür kann ich in allen Stufen unterrichten. Heißt aber auch, dass ich dann eine Masterarbeit in Mathe schreiben muss. Ich muss also vor Allem erst einmal einen Einstieg in Mathe schaffen. Wie hast du es denn geschafft? :)
 
H

HomoOeconomicus

Gast
Wäre nicht was in Richtung Sonderpädagogik was:
Ich glaube Sonderpädagogik ist das einzige Lehramt, dass ich mir nicht zutraue, leider. Vielleicht noch lernschwache Kinder, wobei ich da schon weiß, wie frustrierend dieser Unterricht sein kann. ^^"
 
H

HomoOeconomicus

Gast
Ich habe mich wegen dir soeben mit meinen Kindern unterhalten, die beide seit 3 Jahren "fertige Lehrer" an berufsbildende Schulen sind.
Deren Weg war Studium der Wirtschaftswissenschaften, im 3. Semester Wirtschaftspädagogik, nach 3 Jahren Bachelor. Nach weiteren 2 Jahren Master, 1 Jahr Praktika im Betrieb (war damals noch Pflicht) und dann 2 Jahre Referendariat, dann bekamen beide ihre Planstelle.

Die ganzen Prognosen kommen immer mit zeitlichen Verzögerungen.
Ihre Meinung: Deine Chancen stehen durch die Wiedereinführung des G 9 doch recht gut.
Zudem kannst doch auch an FOS, BOS und Wirtschaftsschule unterrichten. Deshalb verstehen wir nicht so recht, warum du mit der Grundschule liebäugelst!

Deine Bedenken wegen deinem Geschlecht, sorry, aber das ist uns fremd.
Lass dich doch nicht verrückt machen.

Wenn du gerne mit Kindern umgehst, dich engagierst, aber neben Lehren auch Erziehungsarbeit als deine Berufung siehst, dann passt der Lehrerberuf zu dir.

Im Studium lernst du nichts vom täglichem Schulalltag, was ich eigentlich sehr schade finde.
Im Studium lernst du im Grunde , wie du dir selbst etwas erarbeiten kannst.

Ganz ehrlich, erst im Referendariat wirst du mit deinem künftigen Beruf konfrontiert.

Meine Tochter hat dieses Studium sehr viel Kraft abverlangt, allerdings hatte sie immer top Noten.
Mein Schwiegersohn, sah alles entspannter, genoss mehr das Leben und ist heute genauso weit wie seine Frau. Er ergatterte auf dem letzten Drücker eine Planstelle.
Auf super duper Noten ist gekackt, Hauptsache eine Planstelle und gut ist es.

Lass dich doch jetzt noch nicht verrückt machen.
Mach mal deinen Bachelor und schau dann weiter.

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Ich glaube das Geschlecht ist nur in der Grundschule ein Problem. Natürlich ist das nicht das einzige Problem an der Grundschule, aber ja. Natürlich gibt es sehr viele Schulformen. Zur Not auch Privatschule, da ist die Bezahlung nicht so gut angeblich, dafür das Klientel noch homogener. Ich werde mal weiterstudieren und es mit einem weiteren Fach probieren. Schließlich will ich auch ein wenig Abwechslung in meinem Unterrichtsstoff, daher wäre ein weiteres Fach noch besser. Aber danke für eure Meinung(en)! Das bestärkt ungemein!
 

wozu

Mitglied
Ich habe schon sehr großen Respekt vor Mathe. Allein die Tatsache, dass ich noch nicht ganz weiß, wie man an diese Übungsaufgaben herangeht. Soweit ich weiß ist es in meinem Bundesland so, dass ich bei Drittfächern genauso studieren muss, wie als wäre es das Hauptfach. Dafür kann ich in allen Stufen unterrichten. Heißt aber auch, dass ich dann eine Masterarbeit in Mathe schreiben muss. Ich muss also vor Allem erst einmal einen Einstieg in Mathe schaffen. Wie hast du es denn geschafft?
Gut volles Studium würde ich mir auch nicht zutrauen. Ansonsten pauken pauken pauken und viele Übungsaufgaben rechnen. Ich brauchte aber auch nur zwei Module.
 
G

Gelöscht 5176

Gast
@HomoOeconomicus

meine Tochter und Schwiegersohn haben beide Mathe studiert.
Meine Tochter tat sich die ersten Monate unheimlich schwer, weil sie immer alles verstehen wollte und die Aufgaben einen Sinn ergeben sollten.
Heute würde sie, genauso wie sie es später ihrem jetzigen Mann riet, alles anders machen.
Die ersten Monate einfach stur die Aufgaben lösen. ohne den Sinn verstehen zu wollen.
Obwohl sie am Anfang an ihrem Lieblingsschulfach fast verzweifelte, schloss sie es am Ende mit 1,0 ab.
Warum sollte es dir denn dann nicht gelingen?

Ich erzähle dir das, damit du anders damit umgehst als meine Tochter. Nach dem ersten halben Jahr begann das Fach richtig Spaß zu machen.
Ihr habt sicher auch Lerngruppen, in denen man zusammen die Aufgaben löst. Wenigstens wurde das an der Uni Nürnberg so gehandhabt.
 

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