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Alte Freundin wiedersehen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 50834
  • Datum Start Datum Start
Ich würde mir nicht soviele Gedanken machen und sie einfach mal auf einen Kaffee treffen. Vielleicht wird es ein Neubeginn, vielleicht passt es nicht. Aber dann hast du es wenigstens getan. Ich finde es oft besser, Dinge einfach zu tun als zuviel vorher zu grübeln
 
Sehe ich genauso. Wenn sie aktiv Kontakt sucht, würde ich ihr eine Chance geben und mich mit ihr treffen.
Solange du selbst nicht unbedingt den Wunsch hast, dich mit ihr zu treffen, würde ich nichts weiter machen.
Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass die Mütter vielleicht ein bisschen zu sehr möchten, dass der Kontakt wieder he4gestwllt wird und dich das auch ein bisschen durcheinander bringt.
 
Ich würde mir diese Person nicht andrehen lassen , du hast keinerlei Interesse mehr an dieser Person , was normal ist.
Hier hilft ein klares Nein Deiner Mutter gegenüber, würde mir auch nicht wünschen , dass sie ungefragt Deine Kontaktdaten rausgibt.
Die beiden Mütter können sich ja mit dem Mädchen treffen .
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde es dir leichter fallen, wenn du sie eher zufällig treffen würdest und die ganzen Bedenken kommen nur, weil eure Mütter versuchen ein Treffen zu arrangieren? Quasi, es fühlt sich erzwungen an, als ob man sich vorbereiten müsste...
Hm... Habe ich so bisher gar nicht drüber nachgedacht. Wahrscheinlich wäre so was zufälliges, unverfangenes tatsächlich leichter. Im Grunde genommen merkt man ja schon in den ersten Minuten, ob man lieber mehr oder weniger Kontakt haben möchte und kann sich zur Not schnell verabschieden.
Arrangiert man ein Treffen muss man ja wenigstens die Anstandsstunde bleiben...

Außerdem liegt ihr ja wohl auch nicht wirklich an dir, sie hat nur Bedarf, wenn sie niemand anderen hat.
Wo liest du das? Alles, was ich höre, sagt mir meine Mutter und die erzählt mir immer das gleiche, ob nun ohne oder mit Mann, Kind und Kegel.
Der Haken ist nur: Was davon von dieser Freundin stammt und was unsere Eltern sich vielleicht einfach nur denken, weiß ich gar nicht.

Ich würde mir keinen emotionalen Pflegefall an die Backe binden , du hast keinerlei Interesse mehr an dieser Person , was normal ist.
Huch? Wer ist ein emotionaler Pflegefall und warum?

Hier hilft ein klares Nein Deiner Mutter gegenüber, würde mir auch nicht wünschen , dass sie ungefragt Deine Kontaktdaten rausgibt.
So übergriffig ist meine Mutter nicht. Sie hat mich gefragt, ob sie meine Handynummer weitergeben darf und ich habe es ihr erlaubt.


Aber ich denke ihr habt Recht: Wenn da wirklich ein Interesse da wäre, hätte mich die Freundin doch längst kontaktieren können. Sie hat meine Handynummer theoretisch seit einem Jahr. Da sie mich aber nicht kontaktiert, möchte sie es vielleicht auch gar nicht.
Werde meiner Mutter beim nächsten Mal sagen, dass ich das nicht mehr möchte.
 
Wahrscheinlich wäre so was zufälliges, unverfangenes tatsächlich leichter.
Denke ich auch. Ich kenne das Gefühl, wenn sich etwas erzwungen anfühlt. Wenn man sich plötzlich aus dem Nichts und ohne Anlass verabreden soll, dann weiß man gar nicht, was man miteinander reden soll und hat den Druck irgendwie eine Erwartung erfüllen zu müssen. Und dadurch sträubt man sich innerlich immer mehr und hat immer weniger Lust auf ein Treffen.
 
Ich würde mich nicht mit dieser ehemaligen Freundin treffen. Denn damit machst du ihr Hoffnungen, die letztendlich enttäuscht werden. Wenn du dir jetzt schon nicht sicher bist und kein Interesse daran hast, wie es ihr ergangen ist, und wenn es dich schon nervt, nur weil sie mal eine nette Anekdote von früher erzählen möchte, dann wird sich daran im Zweifel auch nichts ändern. Für die ehemalige Freundin ist es aber eine viel herbere Enttäuschung, wenn der Kontakt nach einigen Treffen wieder einschläft, als wenn er von vornherein nicht wieder stattfindet.

Ich habe vor über 20 Jahren mal die Kontaktaufnahme des Vaters einer ehemaligen Schulfreundin, zu der ich zuvor rund 15 Jahre keinen Kontakt mehr gehabt hatte, in der Weise missverstanden, sie wolle wieder eine Annäherung. Der Vater hatte mich damals telefonisch von ihrer bevorstehenden Hochzeit informiert, und eine andere ehemalige Schulfreundin und ich sollten vor der Kirche Spalier stehen. Das habe ich nicht gemacht, weil dazu über 1 1/2 Stunden Anfahrt erforderlich gewesen wären und ich gerade selber mitten im Umzug war, aber ich habe als Geste eine Glückwunschkarte mit ein paar freundlichen Worten und einen Blumenstrauß zur Tagesadresse geschickt. Eine Danksagung kam erst ein halbes Jahr (!) später, als ich schon gar nicht mehr damit rechnete, erstes Treffen sogar erst drei Jahre (!) später. Auch in den Jahren danach zog sich der Kontakt eher gequält dahin, obwohl sie mit ihrem Mann jetzt nur noch 25 km von mir entfernt wohnt (maximal 25 Minuten mit dem Auto zu fahren!) und in derselben Stadt arbeitet wie ich. Wenn's hoch kam, im Durchschnitt ein Treffen pro Jahr. Vielleicht mal eine Karte oder eine Mail zu Weihnachten und zum Geburtstag. Dazwischen nichts, auch kein Telefonat, nur, um mal zu fragen, wie es geht. Anfangs schrieb ich ein- oder zweimal eine Karte aus dem Urlaub. Umgekehrt kam aber nichts Entsprechendes, obwohl sie viel reisten. Natürlich habe ich dann aus meinen Urlauben auch nicht mehr geschrieben, um ihr nur ja nicht auf den Geist zu gehen damit.

Am enttäuschendsten war für mich, dass sie mich auf einer Abiturjubiläumsfeier stundenlang links liegen ließ und sich erst am späten Abend mal zu mir gesellte, aber selbst da vor den anderen eher distanziert mir gegenüber tat. Die unter Freundinnen normalerweise auch für Außenstehende erkennbare Herzlichkeit und Nähe fehlten komplett. Ich war einigermaßen konsterniert; denn ein halbes Jahr vorher hatte sie mich an einem Samstagabend noch zu sich und ihrem Mann eingeladen. Wir hatten zu dritt einen netten Abend miteinander verbracht und uns angeregt über Gott und die Welt unterhalten.... Ich habe nicht verstanden, warum sie sich dann vor anderen nicht zu dem Kontakt bekennen konnte. Spätestens da war klar, dass das keine wirkliche Freundschaft war und von ihr offensichtlich auch nicht mehr angestrebt wurde. Sie war auch nicht daran interessiert, meinen (inzwischen verstorbenen) Partner kennen zu lernen, hat sich auch nie nach ihm erkundigt. Das Wissen, dass er beruflich nie richtig Fuß gefasst hatte, reichte ihr offenbar, um ihn von vornherein abzulehnen.

Auch bei mir wurde vorgefühlt, zu welchen Leuten ich privat Kontakt habe. Als das Ergebnis für sie unbefriedigend war, war ich nicht mehr interessant. Sie und ihr Mann verkehren nämlich vorzugsweise in gehobenen Kreisen - bekannte Lokalpolitiker, Verwandte eines bekannten Spitzenpolitikers, Verbindungsbrüder etc. Bei Einladungen, bei denen diese Leute zugegen waren, wurde ich nie berücksichtigt.

Als ich sie einmal per E-Mail über ein weiteres Klassentreffen informierte (auf Bitten der Organisatoren, die ihre Kontaktdaten nicht hatten), ließ sie sogar ihren Mann für sich antworten wie den Manager einer Künstleragentur, dessen Aufgabe es ist, lästige Fans abzuwimmeln. Damals lebte mein Partner noch. Er fand dieses Verhalten unmöglich. Im umgekehrten Fall hätte ich ihn auch nicht für mich antworten lassen.

Und was den Blumenstrauß zur Hochzeit betrifft: Später erfuhr ich, dass der Mann meiner ehemaligen Schulfreundin weder Schnittblumen noch Topfpflanzen noch Dekogegenstände jedweder Art in der Wohnung mag. Meine ehemalige Freundin fügt sich dem. Einige Male war ich ja zu ihrem Geburtstagskaffee mit ihren Eltern und Schwiegereltern eingeladen. Jedes Mal wurde ich vorher ausdrücklich gebeten, keine Blumen mitzubringen (was ich natürlich auch respektierte). D.h. mit dem Blumenstrauß zur Hochzeit habe ich es wohl auch noch falsch gemacht.

Inzwischen ist der Kontakt auch wieder eingeschlafen. Zu Schulzeiten habe ich sie jahrelang als meine beste Freundin betrachtet. Unsere Eltern hatten auch etwas mehr Kontakt zueinander, u.a., weil beide Väter in der katholischen Kirchengemeinde engagiert waren und sich über die Gremienarbeit näher kennengelernt hatten. Ab und zu besuchten sie sich auch gegenseitig. Insbesondere der Vater der Schulfreundin kam öfters zu meinen Eltern und unterhielt sich anscheinend ganz gern mal mit ihnen.

Die andere gemeinsame Schulfreundin, die damals vor nunmehr über 20 Jahren von dem Vater vor der Hochzeit angerufen worden war, hat es schlauer angestellt als ich. Sie hat von vornherein gesagt, auf den Kontakt lege sie keinen Wert mehr. Auf diese Weise brauchte sie sich wenigstens nicht taxieren und für uninteressant befinden zu lassen.

Bitte erspare deiner ehemaligen Freundin solche Enttäuschungen und triff dich von vornherein nicht mit ihr. Entweder man hat eindeutig selber Interesse oder eben nicht. Interesse kann man nicht erzwingen, aber dann bitte auch nicht zu Lasten anderer Menschen herumeiern, die sich Hoffnungen machen!
 
Zuletzt bearbeitet:
vielleicht hat es vorher nicht gepasst für sie. Du machst Dir viel zu viele Gedanken. Triff sie doch einfach kurz auf einen Kaffee und dann siehst Du weiter.

Ich weiß nicht, Binchy... man findet 1 Jahr lang keinen passenden Moment?
Dann hat man doch eigentlich nicht den Moment verpasst, sondern es passt grundsätzlich kein Moment.

Und dadurch sträubt man sich innerlich immer mehr und hat immer weniger Lust auf ein Treffen.
Genau das...

Ich würde mich nicht mit dieser ehemaligen Freundin treffen. Denn damit machst du ihr Hoffnungen, die letztendlich enttäuscht werden. Wenn du dir jetzt schon nicht sicher bist und kein Interesse daran hast, wie es ihr ergangen ist, und wenn es dich schon nervt, nur weil sie mal eine nette Anekdote von früher erzählen möchte, dann wird sich daran im Zweifel auch nichts ändern. Für die ehemalige Freundin ist es aber eine viel herbere Enttäuschung, wenn der Kontakt nach einigen Treffen wieder einschläft, als wenn er von vornherein nicht wieder stattfindet.

Wenn ich recht überlege: Bin nicht ICH gerade die Freundin, die sich Hoffnung machte und enttäuscht wurde? Werde 1 Jahr lang mit angeblichem Interesse geködert und dann passiert einfach mal gar nichts?

Deine Erfahrung liest sich traurig. Ich denke in meiner Konstellation liegen die Dinge ein wenig anders. Wir waren in genau dieser Phase "Jugend" eben nicht besonders eng befreundet, sondern als Kinder. Als kleine Kinder.

Meine Freundin war immer schon ein wenig anders. Ihre netten Anekdoten waren eher unangenehme Ausschnitte aus unserer Kindheit. Nichts, worüber man mit einem Lächeln im Gesicht sprechen möchte.
Möchte jetzt keine konkreten Beispiele geben, erfinde daher etwas, um das Niveau zu verdeutlichen:
"Weißt du noch wie du mir zeigen wolltest, wie man das Kaninchen füttert und es dir dann in den Finger gebissen hat?"
"Ja.... Es hat mir damals fast den Finger abgebissen, ich musste ins Krankenhaus..."

Ich habe meine Freundin damals wirklich sehr gemocht, aber es gibt eben Dinge, da muss ich mich nicht zwingend dran erinnern.

Da geht es mir so wie dir. Diese abwertende Bezeichnung hat mich auch sehr gestört.
Zumal ich ja auch gar nicht weiß, wie sie heute ist.
 
Sie könnte sich natürlich geändert haben und netter sein.

Aber Du musst sie ja nicht treffen, aber so ganz klar ist Dir nicht, was Du möchtest, sonst würdest Du ja ein klares Nein sagen können. Ist da noch ein Rest Neugierde?
 

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