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Als Schüler ausziehen

M

Marcelo

Gast
Hallo,

ich denke dieses Thema wurde mehr als einmal behandelt, allerdings finde ich kein Thema was wirklich zu meiner Situation passt..

Ich bin 19, Schüler in der 12. Klasse und wohne momentan zu hause und habe eigentlich fast jeden Tag stress mit meiner Mutter (das habe ich bisher öfters gefunden)..

Eigentlich gehts immer um das selbe "unwichtige", den kontrollzwang den man später noch rauslesen kann, jedoch seitdem ich einen Nebenjob gefunden habe fast IMMER ums gleiche! Nämlich GELD
Sie will nämlich das ich von den 400€ die ich verdiene monatlich 200€ abgebe um mich an den Kosten zu beteiligen. Tatsächliche kosten sind jedoch ca 80€..
Jedes Gespräch führt aber zum Streit und sie wirft mir nur noch unsinnige Sachen an den Kopf...
Ich bot an meine Kosten (Handy,Fahrkarte,Sport&Hobby, etc) selber zu tragen und somit die 200€ dafür zu investieren. Sie lehnt aber aus unerklärlichen gründen (kontrolle) ab...

Verwandte rieten mir auszuziehen...
Ich muss auch sagen das ich das gerne machen würde, allerdings nicht weiß wie es finanziell aussehen würde.

Ich habe Nebenjob einnahmen von 400€ + Kindergeld 154€.. gibt es noch zusätzliche einkünfte die mir als Schüler zustehen??
Mein Vater bezahlt kein Kindergeld und meine Mutter ist Referendarin..

Ich habe grob überschlagen das ich als Ausgaben (Handy,Sport,Hobbys,Telefon) 80-90€ benötige.
Zum essen ca 160-200 sind insgesamt also ca 300€.

Also ist das zu bewerkstelligen?? Meine Mutter ist felsenfest davon überzeugt das ich mit einem Haufen Schulden zurück komme und es unmöglich ist, Verwandte sagen das Gegenteil..

vielen Dank für eure Hilfe

Grüße
 

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polgara

Aktives Mitglied
Ich habe grob überschlagen das ich als Ausgaben (Handy,Sport,Hobbys,Telefon) 80-90€ benötige.
Zum essen ca 160-200 sind insgesamt also ca 300€.

Grüße
Hallo,

wieviel Miete musst du bezahlen?
Heizkosten?
Anschaffung Küche Möbel etc?
GEZ?
Fernsehgebühren?
Kleidung?

Nicht dass ich dir abraten möchte, aber die Finanzplanung sollte stimmen.

Warum bezahlt dein Vater keinen Unterhalt?
Gruß
 
M

MilhouseVanHouten

Gast
Hallo,

Sie will nämlich das ich von den 400€ die ich verdiene monatlich 200€ abgebe um mich an den Kosten zu beteiligen. Tatsächliche kosten sind jedoch ca 80€..
Überlege einmal, ob die von Dir genannten 80 Euro realistisch kalkuliert sind. (Deine späteren Berechnungen sind von 80 Euro doch recht weit entfernt.) Natürlich ist es schmerzhaft, von den sauer verdienten 400 Euro etwas abgeben zu müssen. Hast Du einmal versucht, die Situation aus dem Blick Deiner Mutter zu sehen? Wenn Sie alleinerziehend ist und im Referendariat, dann verdient sie auch keine Unmengen. Wenn Du dann noch immer zu dem Schluss kommst, dass die Forderung Deiner Mutter nach Unterstützung überzogen ist, und Du weiterhin mit dem Gedanken spielst, ausziehen zu wollen, dann nimm in Deine Rechnung Miete, Nebenkosten, Strom, eventuell Internet und Telefon/Handy, eventuell Versicherungen und Kleidung mit auf. Vergiss auch die einmaligen Kosten nicht, z.B. kostet der Umzug Geld, eventuell ist eine Kaution zu hinterlegen usw. Was ist, wenn eine Neuanschaffung (TV, Waschmaschine, und was man sonst so noch hat...) ansteht?
Ich denke, wenn Du z.B. ein günstiges WG-Zimmer findest (200-250 Euro inkl. allem), könnte das eine Alternative sein.
In dem Fall kämen aber Verpflichtungen auf Dich zu, die Du eventuell im Augenblick nicht oder nur zum Teil hast. Mal angefangen beim Putzen etc. Wenn Du denen nicht nachkommen würdest, gäbe es eventuell nervige Mitbewohner ... ;)
Ich würde Dir raten zu versuchen, die Alternativen möglichst nüchtern zu analysieren. Ein Auszug hat Vorteile aus meiner Sicht aber auch Nachteile, nicht nur in finanzieller Hinsicht. Es hängt ja auch ein wenig davon ab, was nach der Schule geplant ist. In jedem Fall sind große Sprünge aus meiner Sicht dann erst einmal nicht drin, also wenn Du vom Typ her eher genügsam bist, könnte es klappen. Es gibt Leute, die wissen, wie man sich günstig durchs Leben schlägt und mit wenig Geld auskommt und trotzdem aktiv und zufrieden ist. Da ist ein wenig Selbsteinschätzung notwendig.

Wenn Dir der Weg zurück offen steht, könntet ihr ja im beiderseitigen Einvernehmen ein Experiment wagen.

Wenn Dein Vater dazu in der Lage ist, muss er meines Wissens nach eigentlich Unterhalt zahlen. Das könntest Du, sofern Du das möchtest, prüfen (lassen).

Ich wünsche Euch eine gute Entscheidung und alles Gute.

Grüße
mvh
 
M

Marcelo

Gast
Ja diese Sachen habe ich auch noch im kopf
Strom,Versicherung wie Hausrat,usw...würde dann mit Sicherheit bei 200 landen... und essen ist noch nicht eingerechnet.
Schätze mit 200€ essen im Monat + Miete. Ohne amtliche Hilfe sieht das nicht umsetzbar aus

WG schien mir auch als realistischer umsetzbar zu sein..

Ich habe mich einwenig umgeguckt, habe Wohnungen für 250-300 WARM ohne Kaution gefunden. Teilmöbilierungen habe ich von hier (Bett,Schrank,COuch...etc) und aus der Familie würde auch unterstützung kommen.

Warum er nicht zahlt ist eine lange Geschichte, er hat mir eine Zeit lang Taschengeld gegeben, aber das bleibt auch aus, da er den Job verloren hat und jetzt ein sch*** job mit zuwenig geld hat....

vielen Dank für eure TIpps und Ratschläge
 

polgara

Aktives Mitglied
Die Frage ist halt ob du nicht mit deiner Mutter nochmal verhandelst und dann weniger zahlst und dafür, solange du in der Schule bist, zuhause bleibst.

Vielleicht schaffst du es die Zähne zusammen zu beißen...

Viel Glück
 

HappyDreams

Aktives Mitglied
Ausziehen? Dann aber bitte mit Alternative!
Die in diesen Fall geboten sein müsste-

Dauerhafter Stress beeinflusst in der Schule deine Noten!

Vielleicht mal der Jugendhilfe schildern!
 

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