Ghoti
Mitglied
Hallo unglückliche,
Das, was du schreibst, spricht vielen aus der Seele.
Wenn einem jemand weh tut, den man eigentlich liebt/mag (Du musst feststellen, dass das doch irgendwie paradox ist, oder?) . Aber wenn sie dann plötzlich nett ist, dann glaubt man, dass all diese negativen, verletzen Gefühle nicht da waren oder eigentlich unverständlich und unwirklich sind. Und vor allem fragt man sich, wieso man verletzt und traurig war. Sie ist doch soo nett und es kann doch garnicht so schlimm gewesen war. Bestimmt hatte sie auch einen Grund.
Ich sage jetzt einfach mal, jeder hatte einen Grund. Jeder hat einen Grund für sein Verhalten.
Aber was ich dir versucht habe nahezulegen, ist, dass es sich manchmal einfach nicht lohnt, immer darüber nachzudenken, welchen Grund der andere für sein Verhalten gehabt haben könnte.
Das heißt nicht, dass du es garnicht mehr machen sollst. Es geht nur darum, sich nicht selbst zu verlieren.
Wer immer anderen hitnerher rennt, verliebt oder nicht, wer es immer jemand anderem recht machen will, der wird irgendwann explodieren, wie eine Bombe.
Auch wenn es komisch klingt, Liebe ist egoistisch. Liebe ist dazu da, dass zwei Menschen (im Idealfall) gegenseitig ihre Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit, e.t.c. befriedigen. Das geschieht auf eine Art und Weise, sodass jeder davon profitiert und jeder glücklich ist.
Wo bitte werden deine Bedürfnisse befrieidigt? Oder findest du, dass sie deinen tiefen Gefühlen etwas entgegen bringt? In so einem Fall läufst du in eine Sackgasse und das Ende ist nicht in Sicht, weil sie einfach nciht auf Frauen steht.
Zieh lieber die Notbremse, solange du noch kannst.
(Jetzt wiederhole ich mich aber ; P) Ich möchte nur, dass du dich selbst nicht aufgibst, denn das wäre das Schlimmst, was du jetzt tun könntest.
Du willst wissen, wie man das schafft? Wie schafft man es sich von dieser Person zu lösen, obwohl es so weh tut?
Es mag dich ernüchtern und ganz langweilig klingen, aber es ist "ganz einfach": mit Geduld und Beharrlichkeit.
Geduld, weil das nicht von heute auf morgen, oder von jetzt auf nächsten Monat passiert. Es ist ein Prozess.
Es heißt, dass Liebeskummer (biochemisch gesehen) wie ein Drogenentzug ist. So musst du dir das vorstellen.
Du kannst einem Abhängigen nicht einfach seine Drogen wegnehmen, und gut ist.
Du musst erst lernen ohne klar zu kommen. Die Betonung liegt hier auf lernen. Genau wie ein Kleinkind erst laufen lernen muss, musst du lernen ohne die geliebte Person klar zu kommen.
Außerdem Beharrlichkeit, weil du immer dran bleiben musst. Immer wieder sagen, dass du auch ohne kannst. In dem Fall hilft die Ablenkung. Es wird nicht sofort helfen, und ich weiß, es ist einfacher gesagt als getan. Und ich kann mir vorstellen, dass du nach Monaten immernoch traurig bist und niemandem glauben wirst, der dir das sagt, was ich jetzt sage, weil du es einfach nicht so empfindest. Es ist wirklich eine Frage der Wahrnehmung, und wen du das Schwierigste erstmal hinter dir hast, wirst du so unglaublich stolz und glücklich sein, und vielleicht auch das Gefühl haben, dass du alles erreichen kannst. Ich meine, wenn man es schon hinbekommt den tiefsten Liebeskummer zu überwinden, wieso dann nicht auch noch alles andere?
Was mich persönlich betrifft. Naja, ich hatte hier auch, vor längerer Zeit. ein paar neue Themen aufgemacht, weil ich so verzweifelt war und nicht wusste, wie ich über meine Ex-Freundin hinweg kommen sollte.
Und es gab Menschen, die mir so ungefähr das Gleiche gesagt haben, was ich dir alles gesagt habe, und noch andere Dinge, und manches habe ich einfach selbst rausgefunden, aus meiner ganz persönlichen Erfahrung.
Damals war ich wirklich verzweifelt, es war meine erste Liebe, ich war mit ihr ca. 4,5 Jahre zusammen und sie hat mich zum Schluss wie der Dreck behandelt, und auch ziemlich link verlassen. am Anfang wollte ich es auch nicht wahr haben, und nach einem halben Jahr, war ich immernoch am heulen.
Damals wurde mir auch gesagt, dass die Zeit alle wunden heilt, was ich aber nicht glauben wollte.
Ich dachte, was, wenn ich jetzt mein Leben lang unglücklich sein werde? Und niemand ist doch so wie sie, und sie hatte recht, als sie mich verlassen hat. Alles in allem habe ich mich ziemlich minderwertig gefühlt und war sehr depressiv. Sie hat mich auch, nach unserer Trennung noch psychisch fertig gemacht, indem sie mich mit ihrer neuen Freundin reden ließ, obwohl ich ein klärendes Gespräch mit ihr haben wollte. Sie hat mich beleidigt und alles rutnergewertet und mir die Schuld an allem gegeben.
Es ist ein Scheiß-Gefühl, und letzendlich kann man nicht sehr viel dagegen machen. Aber jetzt ist einige Zeit vergangen, ich war geduldig, hab mich auf andere Sachen fixiert. Mich abgelenkt, mir meine Zukunft ausgemalt.
Und am wichtigsten für mich, als sie es gewagt hat nach einem Jahr wieder mit mir zu reden, als sei nie etwas gewesen, habe ich einen letzten Schlussstrich gezogen und ihr gesgat, dass ich sie nicht mehr in meinem Leben haben will.
Wie gesagt, sich zum Opfer machen, das ist ein Verbrechen gegen sich selbst.
Das, was du schreibst, spricht vielen aus der Seele.
Wenn einem jemand weh tut, den man eigentlich liebt/mag (Du musst feststellen, dass das doch irgendwie paradox ist, oder?) . Aber wenn sie dann plötzlich nett ist, dann glaubt man, dass all diese negativen, verletzen Gefühle nicht da waren oder eigentlich unverständlich und unwirklich sind. Und vor allem fragt man sich, wieso man verletzt und traurig war. Sie ist doch soo nett und es kann doch garnicht so schlimm gewesen war. Bestimmt hatte sie auch einen Grund.
Ich sage jetzt einfach mal, jeder hatte einen Grund. Jeder hat einen Grund für sein Verhalten.
Aber was ich dir versucht habe nahezulegen, ist, dass es sich manchmal einfach nicht lohnt, immer darüber nachzudenken, welchen Grund der andere für sein Verhalten gehabt haben könnte.
Das heißt nicht, dass du es garnicht mehr machen sollst. Es geht nur darum, sich nicht selbst zu verlieren.
Wer immer anderen hitnerher rennt, verliebt oder nicht, wer es immer jemand anderem recht machen will, der wird irgendwann explodieren, wie eine Bombe.
Auch wenn es komisch klingt, Liebe ist egoistisch. Liebe ist dazu da, dass zwei Menschen (im Idealfall) gegenseitig ihre Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit, e.t.c. befriedigen. Das geschieht auf eine Art und Weise, sodass jeder davon profitiert und jeder glücklich ist.
Wo bitte werden deine Bedürfnisse befrieidigt? Oder findest du, dass sie deinen tiefen Gefühlen etwas entgegen bringt? In so einem Fall läufst du in eine Sackgasse und das Ende ist nicht in Sicht, weil sie einfach nciht auf Frauen steht.
Zieh lieber die Notbremse, solange du noch kannst.
(Jetzt wiederhole ich mich aber ; P) Ich möchte nur, dass du dich selbst nicht aufgibst, denn das wäre das Schlimmst, was du jetzt tun könntest.
Du willst wissen, wie man das schafft? Wie schafft man es sich von dieser Person zu lösen, obwohl es so weh tut?
Es mag dich ernüchtern und ganz langweilig klingen, aber es ist "ganz einfach": mit Geduld und Beharrlichkeit.
Geduld, weil das nicht von heute auf morgen, oder von jetzt auf nächsten Monat passiert. Es ist ein Prozess.
Es heißt, dass Liebeskummer (biochemisch gesehen) wie ein Drogenentzug ist. So musst du dir das vorstellen.
Du kannst einem Abhängigen nicht einfach seine Drogen wegnehmen, und gut ist.
Du musst erst lernen ohne klar zu kommen. Die Betonung liegt hier auf lernen. Genau wie ein Kleinkind erst laufen lernen muss, musst du lernen ohne die geliebte Person klar zu kommen.
Außerdem Beharrlichkeit, weil du immer dran bleiben musst. Immer wieder sagen, dass du auch ohne kannst. In dem Fall hilft die Ablenkung. Es wird nicht sofort helfen, und ich weiß, es ist einfacher gesagt als getan. Und ich kann mir vorstellen, dass du nach Monaten immernoch traurig bist und niemandem glauben wirst, der dir das sagt, was ich jetzt sage, weil du es einfach nicht so empfindest. Es ist wirklich eine Frage der Wahrnehmung, und wen du das Schwierigste erstmal hinter dir hast, wirst du so unglaublich stolz und glücklich sein, und vielleicht auch das Gefühl haben, dass du alles erreichen kannst. Ich meine, wenn man es schon hinbekommt den tiefsten Liebeskummer zu überwinden, wieso dann nicht auch noch alles andere?
Was mich persönlich betrifft. Naja, ich hatte hier auch, vor längerer Zeit. ein paar neue Themen aufgemacht, weil ich so verzweifelt war und nicht wusste, wie ich über meine Ex-Freundin hinweg kommen sollte.
Und es gab Menschen, die mir so ungefähr das Gleiche gesagt haben, was ich dir alles gesagt habe, und noch andere Dinge, und manches habe ich einfach selbst rausgefunden, aus meiner ganz persönlichen Erfahrung.
Damals war ich wirklich verzweifelt, es war meine erste Liebe, ich war mit ihr ca. 4,5 Jahre zusammen und sie hat mich zum Schluss wie der Dreck behandelt, und auch ziemlich link verlassen. am Anfang wollte ich es auch nicht wahr haben, und nach einem halben Jahr, war ich immernoch am heulen.
Damals wurde mir auch gesagt, dass die Zeit alle wunden heilt, was ich aber nicht glauben wollte.
Ich dachte, was, wenn ich jetzt mein Leben lang unglücklich sein werde? Und niemand ist doch so wie sie, und sie hatte recht, als sie mich verlassen hat. Alles in allem habe ich mich ziemlich minderwertig gefühlt und war sehr depressiv. Sie hat mich auch, nach unserer Trennung noch psychisch fertig gemacht, indem sie mich mit ihrer neuen Freundin reden ließ, obwohl ich ein klärendes Gespräch mit ihr haben wollte. Sie hat mich beleidigt und alles rutnergewertet und mir die Schuld an allem gegeben.
Es ist ein Scheiß-Gefühl, und letzendlich kann man nicht sehr viel dagegen machen. Aber jetzt ist einige Zeit vergangen, ich war geduldig, hab mich auf andere Sachen fixiert. Mich abgelenkt, mir meine Zukunft ausgemalt.
Und am wichtigsten für mich, als sie es gewagt hat nach einem Jahr wieder mit mir zu reden, als sei nie etwas gewesen, habe ich einen letzten Schlussstrich gezogen und ihr gesgat, dass ich sie nicht mehr in meinem Leben haben will.
Wie gesagt, sich zum Opfer machen, das ist ein Verbrechen gegen sich selbst.