Denn was bitte ist daran unangenehm?
Es ist immer auf eine gewisse Weise unangenehm, wenn man ständig von jemanden beäugt wird und es nicht auf Gegenseitigkeit beruht.
Ok, das "ihhhh" hätte man sich sparen können, aber es muss ja auch nicht jeder alles super toll finden und deshalb gleich homophob, misogyn oder sexistisch etc. sein.
Ich finde auch manche Typen eklig.
Bin ich deswegen eine Männerhasserin und lehne jeden Mann, weil er eben ein Mann ist, ab?
Oder wenn ich Milch nicht mag, bin ich dann eine Kuhhasserin und so etwas wie muhuphob?
Oder wenn man als Lesbe von einem Mann angebaggert wird, denkt sich da nicht auch mal eine....Bäh hau bloß ab....
Außerdem, soll es doch in diesem Thread gar nicht darum gehen, jemanden mit irgendeiner moralischen Keule aufn Kopf zu klopfen und irgendwelche Titel zu geben, die wahlweise mit der Silbe ....phob oder auf ....ismus enden.
Zu guter Letzt noch eine Gegenfrage. Warum soll sich überhaupt jemand mit der Sexualität eines anderen auseinandersetzen? Und muss jeder, von jeden die sexuelle Orientierung feiern, oder darf es auch Leute geben die damit nichts anfangen können und nicht damit konfrontiert werden wollen?
Versteh mich bitte nicht falsch; ich habe kein Problem, ob du eine Frau oder einen Mann liebst. Mich interessiert es auch gar nicht. Ich habe eher ein Prblem, wenn jeder Dialog oder Diskussion im Keim erstickt wird, weil man einen Nebenschauplatz erzeugt und sich dann in einem Opfer-Täter-Diskriminierung-politisch korrekten Blablabla wiederfindet.
Mein Rat wäre der Gleiche, auch wenn es sich um einen Kollegen handeln würde.