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Als Frau allein im Wald

Hallo!
Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch und am liebsten draußen unterwegs. Im Herbst vor allem mit dem Pilzkörbchen im Wald, aber auch sonst gern, joggend oder mit dem Rad. Und da mein Freund eher die faule Sofa-Kartoffel ist, bin ich fast immer allein unterwegs.
Im Frühjahr und Sommer fahr ich auch gern, wenn es von den Terminen her passt, die 15 km zur Arbeit mit dem Rad - weitab von den Straßen, über die Radwege durch die Felder.

Und ich hör immer wieder "hast Du da keine Angst? Das ist doch viel zu gefährlich, überleg doch mal, da könnte im Wald jemand lauern oder am Radweg und Dich ins Gebüsch ziehen!"

Aber ich muss sagen - nein, ich hab keine Angst. Ich persönlich glaube nicht an den Verbrecher, der im Wald lauert (das dürfte sich für die wenigsten Täter lohnen, stundenlang im Wald zu warten, ob vielleicht mal eine Frau vorbeikommt).
Ich hab viel eher Bedenken, wenn ich als Frau allein in ein Parkhaus muss - oder wenn ich an so einen kleinen, gammeligen Bahnhof muss, wie etwa der S-Bahnhof in meinem Arbeitsort, wo regelmäßig Frauen belästigt werden - oder wenn ich nachts allein durch die Stadt müsste. Ich denke nämlich, dass da viel eher was passiert.

Das Einzige, wovor ich im Wald Respekt habe und dem ich auch aus dem Weg gehe, sind die Wildschweine. Die können nämlich echt eklig werden... Aber das ist eben auch keine Angst, sondern Respekt.

Wie seht Ihr das?

Genauso habe ich es auch immer gesagt.
Und auch heute fühle ich mich draußen im Freien am sichersten.
Ich habe diese Frage nie verstanden. Aber es wird schließlich immer vor dem Buhmann im Wald und den Fremden auf der Straße gewarnt, selbst das fand ich falsch.
Doch wer Menschen aus dem eigenen Umfeld nicht traut, wird auch bei Fremden mit misstrauen reagieren, falls jemand tatsächlich auf dem gleichen Weg ist.
Keine Angst haben, heißt ja nicht unachtsam sein.
 
Hallo!
Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch und am liebsten draußen unterwegs. Im Herbst vor allem mit dem Pilzkörbchen im Wald, aber auch sonst gern, joggend oder mit dem Rad. Und da mein Freund eher die faule Sofa-Kartoffel ist, bin ich fast immer allein unterwegs.
Im Frühjahr und Sommer fahr ich auch gern, wenn es von den Terminen her passt, die 15 km zur Arbeit mit dem Rad - weitab von den Straßen, über die Radwege durch die Felder.

Und ich hör immer wieder "hast Du da keine Angst? Das ist doch viel zu gefährlich, überleg doch mal, da könnte im Wald jemand lauern oder am Radweg und Dich ins Gebüsch ziehen!"

Aber ich muss sagen - nein, ich hab keine Angst. Ich persönlich glaube nicht an den Verbrecher, der im Wald lauert (das dürfte sich für die wenigsten Täter lohnen, stundenlang im Wald zu warten, ob vielleicht mal eine Frau vorbeikommt).
Ich hab viel eher Bedenken, wenn ich als Frau allein in ein Parkhaus muss - oder wenn ich an so einen kleinen, gammeligen Bahnhof muss, wie etwa der S-Bahnhof in meinem Arbeitsort, wo regelmäßig Frauen belästigt werden - oder wenn ich nachts allein durch die Stadt müsste. Ich denke nämlich, dass da viel eher was passiert.

Das Einzige, wovor ich im Wald Respekt habe und dem ich auch aus dem Weg gehe, sind die Wildschweine. Die können nämlich echt eklig werden... Aber das ist eben auch keine Angst, sondern Respekt.

Wie seht Ihr das?

Es ist denke ich eher eine Sorge die unter der älteren Generation verbreitet ist, meine Großmutter (Jahrgang 1913) hatte noch diese Ängste, heute ist es denke ich an jeder U-Bahn Station gefährlicher als im Wald. Selbst Kampfhunden begegnet man eher in der Stadt als im Wald.

Das Unbehagen in Parkhäusern kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen, Parkhäuser sind meistens überwacht und irgendeiner ist immer da.
 
immer wenn ich alleine im wald bin, oder bei dunkelheit alleine unterwegs, hab ich mein mobiltel. am ohr. ich rede und höre zu, sage "ja", oder auch mal "nein", in mein totes gerät. brabbel wie ein wasserfall...
wenn sich mir ein unbekannter nähert, erzähle ich:"du weißt ja, wo mein auto steht, schatz, bin gleich bei dir"-sowas in der richtung...
immer gut geklappt!!

 
Dass sich einer im Gebüsch nächtelang den Hintern abfriert, in der Hoffnung, es komme mal eine Frau vorbei, ist in der Tat unwahrscheinlich. Allerdings ist das im Parkhaus auch so.

Das Gefährliche daran ist die Einsamkeit. Und das haben Wald, Parkhaus und nächtliche Straßen gemein. Gelegenheit macht Diebe, erst Recht, wenn niemand zuschaut.

Und dann gibt es noch die Täter, die Frauen ausspionieren und sie dann im unbeobachteten Moment (im Wald, im Parkhaus...) abpassen.

Statistisch sind Übergriffe durch Bekannte häufiger, das ist wohl so. Was diesen Schluss aber noch lange nicht zulässt:

Die Angst davor ist sowohl im Wald als auch im Parkhaus unberechtigt.
 
Aber ich muss sagen - nein, ich hab keine Angst. Ich persönlich glaube nicht an den Verbrecher, der im Wald lauert (das dürfte sich für die wenigsten Täter lohnen, stundenlang im Wald zu warten, ob vielleicht mal eine Frau vorbeikommt).
Wenn du noch das Waldstück und dein Dörflein sagst, könnte sich das ganz schnell ändern. 😀 Auch Ankündigungen über Facebook sollte man eher vermeiden, ich laufe da und da, hier auf der Karte markiert..

Ich habe eher vor Kampfhunden Angst als vor Verbrechern.

Habt ihr nicht von den Verbrechen gehört, die erst vor paar Tagen passiert sind? Die Verbrecher haben sich auf Häuser am Waldrand spezialisiert, dabei war es für die überhaupt nicht von Bedeutung, ob sich jemand im Haus befindet oder nicht.
 
mich/uns hat mal eine mit Frischlingen beim Sex beobachtet..

Jaja, auch unter Schweinen gibt es Schweine 😀

Ich gebe nichts auf Statistiken oder Wahrscheinlichkeiten. Im ungünstigsten Fall ist man immer das eine Prozent, das zum Opfer wird. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht mehr aus dem Haus traue, um Himmelswillen. Ich würde aber im Leben nicht allein in den Wald gehen, nachts ins Parkhaus oder was es sonst noch so für "einladende" Orte für Verbrecher gibt. Wenn möglich, immer zu zweit, besonders, wenn ich die Gegend nicht kenne. Als Frau kann man (leider) nicht vorsichtig genug sein.

LG Rosie
 
Ich denke mal das es gefährlich werden kann wenn man immer denselben Weg läuft da könnte dann irgendjemand der das mal gesehen hat einem auflauern. Ich gehe ja oft joggen auch im Wald oder am See aber ich laufe immer verschiedene Strecken also jetzt nicht jeden 2 Tag am See und jeden Mittwoch die Route im Wald halt immer in anderen Kombinationen außerdem habe ich immer mein Butterfly oder Pfefferspray in der Tasche verbunden mit dem Kampfsport den ich lange gemacht habe fühle ich mich deswegen ziemlich sicher. Aber ich bin auch schon Umwege gelaufen wenn irgendwo komische Kerle standen oder wenn mir aus unerklärlichen Gründen so komisch im Bauch wurde man muss es ja nicht herazsfordern.
 
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