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Als Durchschnittsschüler studieren?

Liebe Leute, aber doch bitte erst nachdenken und dann hier schreiben.

Ein Studierender mit (Fach)Abi-Schnitt von 2,6 überlebt kein Studium?? Das ist mehr als unrealistisch, um nicht zu sagen totaler Unsinn. Ich weiß ja nicht so recht in welchen elitären Hochschuleinrichtungen meine Vorredner ihr Wissen erweitern durften, aber so gab es beispielsweise in meinem Studiengang kaum jemanden mit einem besseren Abi-Schnitt von 2,0.

ich habe nicht von einem abi-schnitt geredet, sondern von einem fachabi, wie es in NRW an der hoeheren handelsschule erworben wird. ein solches fachabi mit 2,6 zu machen ist was anderes als ein regulaeres abitur mit 2,6 zu machen.

dass es studiengaenge wie offenbar deinen gibt, die man mit einem regulaeren abitur mit einem schnitt von 2,6 studieren kann, habe ich ueberhaupt nicht bestritten. damit koennte man vielleicht sogar harte faecher wie mathematik oder physik studieren, entsprechende begabung fuer diese faecher vorausgesetzt.
 
Noten sind kein guter Indikator!
Bundesländer unterscheiden sich, Schulen unterscheiden sich und nicht zuletzt Lehrer unterscheiden sich in der Notengebnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich danke euch für eure Antworten!

Ich mache mein Fachabi in Bayern und das Niveau ist ziemlich anspruchsvoll.
Ihr habt mir auf jeden Fall Mut gemacht, es zu probieren. Vorpraktika sind sowieso vorausgesetzt und ich habe bereits jeweils ein dreimonatiges Praktikum in einem Altenheim und in einem Kindergarten gemacht. Soziale Ausbildungen wie Erzieherin, Altenpflegerin, etc. sind einfach nicht das Richtige für mich. Mir fehlt da das Anspruchsvolle und die Vielfältigkeit, die man ja mit einem SA-Studium geboten bekommt.
 
Du schaffst das schon. Das eigentlich "schwierige" am Studium sind meist nicht die Prüfungen, sondern der eigene Schweinehund. Es ist ja so, niemand sagt dir was du zu tun und zu lassen hast. Im Gegensatz zu einer Berufsschule, dem Gymnasium oder einem Ausbildungsbetrieb. Und genau da liegt oft das Problem der Leute, einschließlich mir. Du hast knapp 6 Monate Vorlesung (bei denen du meistens keine Anwesenheitspflicht hast, je nach Prüfungsordnung) und dann kommen eben die Prüfungen. D.h. in diesen 6 Monaten wird man schon mal faul und schiebt Dinge auf die lange Bank. So geht es 99% aller Studenten irgendwann mal.
Und die Prüfungen werden dann halt gefühlt schwieriger, wenn man das halbe Jahr vorher nur Party gemacht hat. Zum Beispiel sind bei vielen Studenten, die etwas länger brauchen, nicht unbedingt die schweren Klausuren daran Schuld, sondern Schuld sind oftmals Faulheit und falsche Prioritäten.

Also bleib immer am Ball, lass nichts schleifen, informiere dich gut über alles und dann packst du das ganz locker. Du kannst ja jetzt schon damit anfangen. Wenn du schon weist an welche Hochschule du kommst, dann lad dir doch mal das Modulhandbuch runter. Da drin ist alles aufgeführt. Was in welchem Semester angeboten wird und wie die Prüfung aussieht. Also welche Prüfungsart in welchem Umfang. Du wirst sehen, das was im Modulhandbuch steht, das ist nichts wovor du Angst haben musst. Und, ganz wichtig: kurz vor den Prüfungen immer brav in den Vorlesungen sitzen. Viele Dozenten lassen ziemlich genau durchblicken was sie abprüfen und was nicht in der Prüfung vorkommt.

Wie schon einmal hier irgendwo gesagt...ca. 80 % aller zu SA zugelassenen Studenten schließen das Studium auch ab. Unter den restlichen 20 % sind etliche, die keinen Bock mehr hatten oder den Studiengang gewechselt haben. Der Teil, der wegen mangelhafter Leistung abgebrochen hat, der ist eher gering.




Gruß, der Hochschulabsolvent mit 3.3er Fachabi
 
Ich mache mein Fachabi in Bayern und das Niveau ist ziemlich anspruchsvoll.
das klingt gut. denn nach allem, was ich weiss, wird in bayern noch richtig gelernt. also vergiss, was ich ueber die hoehere handelsschule in NRW sagte, das trifft auf dich nicht zu. moeglicherweise ist dein fachabi sogar mit unserem abi in NRW vergleichbar. also probier es doch mit dem studium. soziale arbeit ist wohl auch nicht grade das schwierigste studienfach.
 

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