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Alles ist zu anstrengend

Du musst das für dich entscheiden, was kannst du dir jobmässig mit den Einschränkungen noch zumuten, kannst du dir alleine Wege in deine Zukunft bauen- schaffen oder brauchst du Hilfe zur Selbsthilfe. Du solltest aber immer das Heft des Handelns in deiner Hand behalten, wissen, was dir in einem Beruf und auch welchem Beruf Freude und Zuversicht bringen kann.
Also es ist grundsätzlich so, dass ich sobald ich im Job stehe, eh alles soweit funktioniert. Zumindest vernachlässige ich mich und meine Bedürfnisse dann "nur" am Wochenende. Mir fehlt einfach die Struktur und evtl ist Einsamkeit (aufgrund der Angst vor sozialen Kontakten) bei mir auch ein Thema.
 
Ich wurde vor ca. 4 Jahren mit rezidivierenden Depression und einer sozialen Angststörung und Esstörungen diagnostiziert.
Ich hoffe, hier Menschen zu finden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, oder einfach nur, zu hören, wie andere damit umgehen.
Das geht mir ähnlich, allerdings fing es bei mir erst so um die 40 rum an.
Man muss versuchen, FÜR SICH SELBER eine Art Kompromiss zu finden.
Schlimm ist, wenn einem dieses "du musst" im Nacken sitzt.
Nein ich MUSS garnichts.
Wenn ich mich schwach fühle, etwas nicht gewachsen, dann mach ich das auch nicht.
Es geht nicht, ich schaffe das nicht, basta.
Egal was andere sagen und dumm daher quatschen.
Völlig gehen lassen sollte man sich aber auch nicht.
Kleine Ziele setzen, einfache Sachen tun.
Bei grösseren sachen, die wirklich unbedingt getan werden müssen, in kleine Teilschrittchen aufteilen.
Und sich davon verabschieden, nach anderen zu schauen, die alles so mit links machen, mehr Erfolg haben usw. Das ist kontraproduktiv.
 
Das geht mir ähnlich, allerdings fing es bei mir erst so um die 40 rum an.
Man muss versuchen, FÜR SICH SELBER eine Art Kompromiss zu finden.
Schlimm ist, wenn einem dieses "du musst" im Nacken sitzt.
Nein ich MUSS garnichts.
Wenn ich mich schwach fühle, etwas nicht gewachsen, dann mach ich das auch nicht.
Es geht nicht, ich schaffe das nicht, basta.
Egal was andere sagen und dumm daher quatschen.
Völlig gehen lassen sollte man sich aber auch nicht.
Kleine Ziele setzen, einfache Sachen tun.
Bei grösseren sachen, die wirklich unbedingt getan werden müssen, in kleine Teilschrittchen aufteilen.
Und sich davon verabschieden, nach anderen zu schauen, die alles so mit links machen, mehr Erfolg haben usw. Das ist kontraproduktiv.
Hallo Luisa!
Dass ich nicht so funktioniere, wie andere Leute in meinem Alter, das kann ich bis heute nicht so wirklich akzeptieren. Danke für die Erinnerung, dass diese Gedanken eigentlich nicht zielführend sind. Ich habe Ziele, die ich verfolgen will, nur irgendwie schiebe ich die aus Angst vor mir hin. Eventuell würde es helfen, wenn ich diese in noch kleinere Ziele unterteile.

Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast zu antworten 😊
 
Zarimori: Rückfrage: Was hast du bisher denn gegen deine Beschwerden gemacht? Mir fehlt da irgendein Hinweis.
Hallo Krojan,
Danke, dass du dir Zeit nimmst, um zu antworten. Das ist ein guter Punkt! Ich bin seit ungefähr 5 Jahren in therapeutischer Behandlung und war auch 1 ½ Jahre in einem Programm, welches auf Essstörungen spezialisiert ist (Dort erhält man wöchentlich psychiatrische, psychotherapeutische und diätologische Hilfe). Ich habe schon einige Antidepressiva ausprobiert und mir versucht Coping Skills anzueignen.

Versuche, die ich eigenständig getätigt habe:

1. Ich war etwa 2 Jahre auf Dating Apps unterwegs, damit ich meine sozialen Fähigkeiten ausbauen kann, mit ein wenig Hoffnung dabei auch den Richtigen zu finden. (Ich hab mir aber nicht allzu viel erwartet, weil Dating Apps einfach doof sind).
2. Ernährung und Sport: Ich habe ne Menge Abnehmversuche hinter mir. Hab meine Ernährung umgestellt, leider falle ich immer wieder in die alten Muster zurück und im Fitnessstudio konnte ich nach einer Zeit die Blicke der anderen nicht mehr ertragen. Dann habe ich angefangen zuhause zu trainieren, aber dann wieder aufgegeben, weil ich aufgrund des fehlenden Erfolgs demotiviert wurde.
3. Ärzte: Ich habe versucht, den Grund meines ungesunden Gewichts bei Gynäkologen, Endokrinologen, Neurologen und Stoffwechselexperten rauszufinden. Ich habe deren Therapie so gut es ging verfolgt, hatte aber leider keinen Erfolg.

Ich weiß, dass ich größtenteils daran Schuld bin, da ich mich sehr schnell entmutigen lasse und dann nicht mehr weitermachen will und mich vernachlässigen will, aber was zu machen ist, wenn ich einmal entmutigt bin, das weiß ich wirklich nicht.

Ich hoffe das gibt einen kleinen Einblick in mein Gedankenchaos.
 
Hallo FLoki!
Erstmal vielen Dank, dass du eine Antwort verfasst hast! Ja also ich bin schon seit etwa 5 Jahren in therapeutischer Behandlung, habe auch öfter mal den Therapeuten gewechselt. Ich habe einfach ein gesundheitliches Problem, welches mein Selbstbild dermaßen verzerrt und was in mir sehr viel Scham auslöst. Grundsätzlich such ich auch immer das Problem bei mir selbst und bin sehr schnell entmutigt. Soviel weiß ich, aber warum ich eigentlich so defekt bin, das weiß ich nicht wirklich. Vielleicht versteh ich auch einfach nicht, was mir während der Therapie vermittelt wird. Aber auf jeden Fall hat es mir bisher nicht so wirklich geholfen.

Wie gehst du denn damit um?
Hi, also. Ich habe viel Therapie gemacht und auch immer was raus gezogen. Kenne und verstehe meine Problematik. Leider hat sich bei mir raus gestellt, dass mein psychischer Krankheitszustand unheilbar ist und ich bin auch selbst an eine Punkt gekommen, dass ich aktuell und in absehbarer Zeit keine Therapie mehr machen kann. Setze derzeit auf Behandlung mit Medikamenten.
Irgendwie ziehe ich das Fazit, dass es sehr hilfreich ist, zu wissen, was los ist. Und noch einiges mehr.
Wenn du darüber schreiben willst, dass dir die Therapie nicht wirklich hilft, lese und denke ich gerne mit.
Als nächstes wuerde mir z. Bsp. Die Frage einfallen, welche Therapieformen das bisher waren, was der Therapeut jeweils angeboten hat.
Für mich waren am besten tiefenpsychologische Gesprächstherapie & Gruppentherapien. Die Gruppentherapien sind für mich aber auch immer heftig und konfrontativ. Gruppentherapie könnte ich mir tatsächlich irgendwann nochmal vorstellen.
Falls du Fragen hast, zu Therapieformen, vielleicht weiss ich da auch das eine oder andere.
Ansonsten würde ich dem nachgehen, dass 5 Jahre Therapie nicht wirklich geholfen hat. Vielleicht gibt es dafür einen Grund.
 
Es kann wirklich alles zu anstrengend sein/werden.
Dinge, die andere wie sebstverständlich meistern, gehen einfach nicht mehr.
Meine W ohnung sieht aus wie Sau. Ich kanns nicht mehr hinkriegen.
W ie geht es dir damit, TE - um nun wieder zu dir zurück zu kehren?
Hey, ja das kenn ich auch. Aber irgendwie kommts eben voll auf meinen psychischen Zustand an, welchen Aspekt meines Lebens ich vernachlässige. Also manchmal isoliere ich mich einfach total, dann schaut meine Wohnung wieder aus wie Sau, dann hab ich manchmal Probleme mit Hygiene (Vorallem Zähne putzen), etc... Ist das bei dir auch so? Oder ist's immer dasselbe (Die Wohnung)? Übrigens interessiert mich wirklich der Austausch von Betroffenen Leuten, wir müssen also nicht nur über mich reden!

Was meinst du eigentlich mit "TE"?
 
es ist nicht hilfreich, nach Schuld zu suchen, wurde mir beigebracht.
Wer ist immer auf deiner Seite? Ich denke, dass solltest du sein. Habe mir gesagt, selbst w3nn mal keiner da ist, im Zweifel bin da uch manchmal nur ich... aber ich kann immer auf meiner Seite sein.
Hi, ist ne schlechte Angewohnheit, aber ich denke, wenn das nicht hilfreich ist, werde ich versuchen es zu unterlassen. Ich hab wohl noch ne Menge zu lernen.. 🙂
 
Hi, also. Ich habe viel Therapie gemacht und auch immer was raus gezogen. Kenne und verstehe meine Problematik. Leider hat sich bei mir raus gestellt, dass mein psychischer Krankheitszustand unheilbar ist und ich bin auch selbst an eine Punkt gekommen, dass ich aktuell und in absehbarer Zeit keine Therapie mehr machen kann. Setze derzeit auf Behandlung mit Medikamenten.
Irgendwie ziehe ich das Fazit, dass es sehr hilfreich ist, zu wissen, was los ist. Und noch einiges mehr.
Wenn du darüber schreiben willst, dass dir die Therapie nicht wirklich hilft, lese und denke ich gerne mit.
Als nächstes wuerde mir z. Bsp. Die Frage einfallen, welche Therapieformen das bisher waren, was der Therapeut jeweils angeboten hat.
Für mich waren am besten tiefenpsychologische Gesprächstherapie & Gruppentherapien. Die Gruppentherapien sind für mich aber auch immer heftig und konfrontativ. Gruppentherapie könnte ich mir tatsächlich irgendwann nochmal vorstellen.
Falls du Fragen hast, zu Therapieformen, vielleicht weiss ich da auch das eine oder andere.
Ansonsten würde ich dem nachgehen, dass 5 Jahre Therapie nicht wirklich geholfen hat. Vielleicht gibt es dafür einen Grund.
Therapieformen ist ein gutes Stichwort, ich hab angefangen mit psychoanalytischer Therapie - absolut nix für mich. Dann kam eine Therapeutin, die die Kognitive Verhaltenstherapie ausgeübt hat, das hat mir schon sehr gut gefallen und geholfen, die Therapeutin ist jetzt aber leider schon in Rente gegangen. Die nächste Frau ist nicht erwähnenswert, ich war nicht sehr lange bei ihr, es hat nicht gepasst. Jetzt werde ich von einer sehr lieben Frau, die personenzentrierte Psychotherapie ausübt, therapiert. Es ist in Ordnung, ich hab nur mehr das Gefühl, als würd ich mit ner Freundin plaudern und nicht wirklich mit einer Therapeutin an mir arbeiten.. Hast du evtl. Tipps wie man herausfindet, welche Therapieformen zu einem passen? Gruppentherapien hab ich kurz mal in einem Programm probiert, da war für mich nur die kleine Gruppe angenehm. Die große Gruppe mit >10 Personen hat mich echt gestresst, vielleicht ist das aber auch der Sinn der Sache, Therapie soll ja nicht einfach sein.
 
Hallo Chris,
Danke, dass du dir zum Antworten Zeit genommen hast, es bedeutet mir wirklich extrem viel. Also ich glaube echt, dass das wirklich ein guter Tipp sein könnte, weil es ja grundsätzlich genug Dinge gibt, die ich machen sollte, diese nur zu überwältigend scheinen. Ich freue mich jetzt schon, den Tipp auszuprobieren.

Danke 🙂
Freut mich, dass Du den Tipp mal ausprobieren willst. Geh es aber bitte langsam an. Nimm Dir erstmal kleine Ziele/Aufgaben vor. Die erreichst Du leichter und hast dann ein gutes Gefühl. Sind die Aufgaben/Ziele zu groß/schwer und es klappt nicht, könnte es sein, dass sich ein schlechtes Gefühl, ein Gefühl des Versagens einstellt, was natürlich kontraproduktiv ist. So ging es mir am Anfang auch. Meine Therapeutin hat mich dann da ein bisschen eingebremst 😉.
Auch gut war mich morgens schon mal zu fragen: "Wie geht es mir heute?" "Was könnte ich heute machen, damit es mir gut geht?" "Was mache ich heute?" Abends habe ich das dann nochmal gemacht. So konnte ich immer wieder neue Ansätze entdecken, was mir gut tut, oder eben auch was mir nicht gut tut.
 

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