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Alles ist zu anstrengend

zarimori

Mitglied
Hallo, ich bin neu hier im Forum. Ich bin 25 und bin seit knapp nem Monat arbeitslos.

Ich wurde vor ca. 4 Jahren mit rezidivierenden Depression und einer sozialen Angststörung und Esstörungen diagnostiziert.

In letzter Zeit fühle ich mich schwächer als sonst und ich habe große Schwierigkeiten, eine Struktur in meinen Alltag zu bringen. Oft fühle ich mich einfach zu müde um etwas zu ändern. Und meine Gesundheit leidet sehr stark darunter.

Ich hoffe, hier Menschen zu finden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, oder einfach nur, zu hören, wie andere damit umgehen.

Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, meinen Post zu lesen. Ich freue mich auf eure Antworten 🙂
 
Was tun, sich von Fachleuten begutachten lassen, Ärztlicher Dienst, Psychologischer Dienst bei Ämtern und Behörden, dann beraten lassen, was und wie ist denkbar und machbar auf dem Arbeitsmarkt, man muss da seine Beeinträchtigungen nachweisen. Ein nicht einfacher weg wird da vor dir stehen.
 
Was tun, sich von Fachleuten begutachten lassen, Ärztlicher Dienst, Psychologischer Dienst bei Ämtern und Behörden, dann beraten lassen, was und wie ist denkbar und machbar auf dem Arbeitsmarkt, man muss da seine Beeinträchtigungen nachweisen. Ein nicht einfacher weg wird da vor dir stehen.
Hallo Uwe, danke für deine Antwort. Du hast mir auf jeden Fall eine Perspektive eröffnet, dass ich mich evtl. den Behörden anvertrauen sollte. Danke für deine Zeit.
 
Hallo Zarimori,
Ich kenne das Gefühl, wenn einem jeder Schritt, jede noch so kleine Tätigkeit schwer fällt, weil man sich einfach zu müde dazu fühlt. Was mir geholfen hat mich trotzdem durchzuringen und auch um eine gewisse Struktur aufrecht zu erhalten als ich zu Hause war, war, dass ich mir schon morgens nach dem Aufstehen überlegt habe, was ich mache(n will). Habe das dann aufgeschrieben und mir den Zettel gut sichtbar hingehängt. Damit ich ihn immer vor Augen habe.... Es war sicher nicht einfach und ich habe natürlich nicht alles gemacht oder erreicht, was drauf stand, aber es war ein guter Anfang. Habe dann jeden Punkt, wenn ich ihn geschafft habe abgehakt. So habe ich mich selbst "gezwungen" Sachen zu machen. Und wenn es nur Kleinigkeiten waren (ein Stück spazieren gehen... Die Spülmaschine ausräumen... Das Wohnzimmer saugen...). Vor allem am Anfang habe ich mir viele kleine Punkte vorgenommen, einfach um sie auch erreichen zu können. Das gab dann ein gutes Gefühl. Den Tipp hat mir meine Therapeutin gegeben und er hat mir schon ziemlich geholfen. Versuch es einfach mal.
Alles Gute!
 
Du musst das für dich entscheiden, was kannst du dir jobmässig mit den Einschränkungen noch zumuten, kannst du dir alleine Wege in deine Zukunft bauen- schaffen oder brauchst du Hilfe zur Selbsthilfe. Du solltest aber immer das Heft des Handelns in deiner Hand behalten, wissen, was dir in einem Beruf und auch welchem Beruf Freude und Zuversicht bringen kann.
 
Hallo Zarimori,
Ich kenne das Gefühl, wenn einem jeder Schritt, jede noch so kleine Tätigkeit schwer fällt, weil man sich einfach zu müde dazu fühlt. Was mir geholfen hat mich trotzdem durchzuringen und auch um eine gewisse Struktur aufrecht zu erhalten als ich zu Hause war, war, dass ich mir schon morgens nach dem Aufstehen überlegt habe, was ich mache(n will). Habe das dann aufgeschrieben und mir den Zettel gut sichtbar hingehängt. Damit ich ihn immer vor Augen habe.... Es war sicher nicht einfach und ich habe natürlich nicht alles gemacht oder erreicht, was drauf stand, aber es war ein guter Anfang. Habe dann jeden Punkt, wenn ich ihn geschafft habe abgehakt. So habe ich mich selbst "gezwungen" Sachen zu machen. Und wenn es nur Kleinigkeiten waren (ein Stück spazieren gehen... Die Spülmaschine ausräumen... Das Wohnzimmer saugen...). Vor allem am Anfang habe ich mir viele kleine Punkte vorgenommen, einfach um sie auch erreichen zu können. Das gab dann ein gutes Gefühl. Den Tipp hat mir meine Therapeutin gegeben und er hat mir schon ziemlich geholfen. Versuch es einfach mal.
Alles Gute!
Hallo Chris,
Danke, dass du dir zum Antworten Zeit genommen hast, es bedeutet mir wirklich extrem viel. Also ich glaube echt, dass das wirklich ein guter Tipp sein könnte, weil es ja grundsätzlich genug Dinge gibt, die ich machen sollte, diese nur zu überwältigend scheinen. Ich freue mich jetzt schon, den Tipp auszuprobieren.

Danke 🙂
 
Hallo Zarimori, den Zustand kenn ich auch zu gut. Es kann jetzt sehr gut sein, dass bei dir therapeutisch einiges möglich ist.
Wie sieht es denn bis jetzt mit Therapie & Behandlung bei dir aus?
Hallo FLoki!
Erstmal vielen Dank, dass du eine Antwort verfasst hast! Ja also ich bin schon seit etwa 5 Jahren in therapeutischer Behandlung, habe auch öfter mal den Therapeuten gewechselt. Ich habe einfach ein gesundheitliches Problem, welches mein Selbstbild dermaßen verzerrt und was in mir sehr viel Scham auslöst. Grundsätzlich such ich auch immer das Problem bei mir selbst und bin sehr schnell entmutigt. Soviel weiß ich, aber warum ich eigentlich so defekt bin, das weiß ich nicht wirklich. Vielleicht versteh ich auch einfach nicht, was mir während der Therapie vermittelt wird. Aber auf jeden Fall hat es mir bisher nicht so wirklich geholfen.

Wie gehst du denn damit um?
 

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