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Alles in diesem Leben scheint so seltsam befremdlich

Meiner Mutter, laut den Aussagen meiner Oma, wollte schon immer Mutter sein.
Aber ich glaube sie mag das Gefühl der Schwangerschaft.

Sie erwähnt oftmals, wenn auch nur im Nebensatz, dass sie doch gerne noch ein kleines Baby haben möchte (sie kauft auch regelmäßig einen Schwangerschaftstest).
Sieben Geschwister wäre mein Horror. Zumal deine Mutter mit der Rolle ja gar nicht klarkommt und euch nicht gerecht wurde. Gibt es auch Väter zu der Kinderschar? Unterstützung?
Ich würde zeitnah ausziehen. Ich kenne eine Frau, die 10 Kinder von sechs Männern hat und sich einen dreck um ihre nachkommen schert, sobald diese in die Pubertät kommt.
Rette dich da raus.
Deine Oma scheint eine ganz vernünftige person zu sein. Das freut mich.
Du bist stark und hast konkrete Pläne. Du schaffst es da raus.
 
Es gibt psychische Störungen, die in diese Richtung gehen (könnten).
Eine Frau möchte unbedingt schwanger werden, bekommt das Baby, aber sobald das Baby größer wird und das mittlerweile Kleinkind autonomer, sehnt man sich nach dem neuen Zyklus "Schwangerschaft-Geburt-hilfloses Kind-ganz in meiner Gewalt".

Du wurdest vielleicht mit einer Glückshaube geboren. Das ist alter Aberglaube, aber das schadet ja nichts.

Deine Oma ist eine weise Frau, sie kommt aber nicht gegen Deine Mama an und ihrem fortgesetztem Kinderwunsch, nicht wahr?

Tina, bitte guck, daß Du Land gewinnst. Und mit Land meine ich durchaus auch räumliche Distanz zwischen Deiner Mutter und Dir. Je mehr, je besser.

Dein Dad...hat er Dich anerkannt?
Hallo grauer Kater,

ich denke dass der Wunsch nach Kindern von meiner Familie bestärkt wird…

Am WE hatten wir Besuch von einer Freundin der Familie - sie hatte ihr Baby bei sich - und meine Mutter hatte verlautbart, dass sie sich noch ein kleinen Jungen/ Mädchen vorstellen kann.

Meine Familie scheint sie in diesem Punkt zu unterstützen und ermutigen sie auch dazu, es noch einmal zu versuchen.

Meine Oma hat mir aber erklärt, dass ich NICHT in der Verantwortung stehe, die Kinder vom Kindergarten/ Schule abzuholen oder jedes Wochenende auf Freizeit verzichten muss.

Ich werde auch schauen, dass ich wieder unter Menschen komme und mehr Zeit mit meinen Freunden verbringe; die meiste Zeit verbringe ich leider zuhause oder verschanze mich in meinem Zimmer, wenn ich gerade Zeit für mich habe.

Was mein Vater angeht… er erkennt mich leider nicht als sein eigenes an und hatte im letzen Jahr verkündet, dass er nach Deutschland kommen wird (er lebt in Amerika) um einen Vaterschaftstest zu machen…
 
Wie alt sind denn deine Geschwister? Es klingt für mich, dass deine Mutter Schwierigkeiten hat, ihnen alle gerecht zu werden. Stimmt das? Kann jemand sie unterstützen, wenn du weg bist? Wie alt ist denn deine Mutter? Ist es wahrscheinlich, dass sie noch mal schwanger wird?
Meine jüngeren Geschwister sind alle zwischen 5 und 19 Jahre alt.

Ich sehe bei der Unterstützung zuhause leider schwarz, sollte ich in diesem Jahr ausziehen. Meine beiden jüngeren Geschwister verkörpern leider das Stigma eines „typischen Jugendlichen“ und krümmen auch nicht gerne den Finger um in irgendeiner Weise zu helfen.

Reden bringt da nichts…

Meine Mutter ist mit dem Haushalt; den Kinder und Tieren überfordert und weiß sich oft nicht zu helfen.

Sie ist jetzt 44 Jahre alt und ich denke nicht dass sie nochmal ein Kind bekommt. Ihr Körper macht das nicht mehr mit und mein Stiefvater möchte das auch nicht mehr.
 
Liebe Tina,

du hast schon viele gute Antworten bekommen. Ich möchte dir Folgendes sagen:

Ich kann das sehr gut nachfühlen, ich dachte auch mit Mitte 20, das war jetzt mein Leben, habe mich gefühlt wie ein Schrotthaufen, dem nichts mehr bleibt außer vor sich hinzurosten. Angstzustände, Depressionen, Panikattacken, kenne ich alles.

Ein gewaltiger Irrtum! Heute bin ich 60, und ich kann dir sagen, das Leben hat so viel zu bieten! Du stehst ganz am Anfang deines Lebens, sag dir immer, es geht aufwärts!
Hallo Alegra67,

ich habe hier schon so viele liebe Nachrichten bekommen und möchte mich einmal für deine Nachrichten bedanken.

Von deinen Worten, war ich sehr berührt.

Ich werde meine Ziele und Wünsche weiterhin verfolgen und darauf hinarbeiten, mir selber ein schönes Leben aufzubauen.

Ich möchte mich mehr sozialisieren; Personen in meinem Alter kennenlernen und Zeit mit jenen Freunden verbringen, die mir auch zu dieser Zeit mit guten Worten zur Seiten stehen.

Ich denke dass die Schönheit des Lebens, bei den einfachen Dingen liegt, daher möchte ich noch einmal sagen: Vielen Dank!
 

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