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Alles in diesem Leben scheint so seltsam befremdlich

Hallo Roboter-Kätzchen!

Ausbildungsstart ist im September! Ich freue mich riesig und würde auch ausziehen wollen. Mein Bruder würde mir seine Wohnung überlassen, sofern die Vermieter zustimmen.

Ich sehe in der Ausbildung durchaus die Chance, ein neues Leben für mich anzufangen und zu führen. Ich bin zuversichtlich, dass es mir dadurch auch bessern gehen wird.

Viele Grüße ✨
 
Du bist keins. Absolut nicht.

Ich frage gradeheraus: Wie kam Deine Mutter zu acht Kindern?

Meiner Mutter, laut den Aussagen meiner Oma, wollte schon immer Mutter sein.
Aber ich glaube sie mag das Gefühl der Schwangerschaft.

Sie erwähnt oftmals, wenn auch nur im Nebensatz, dass sie doch gerne noch ein kleines Baby haben möchte (sie kauft auch regelmäßig einen Schwangerschaftstest).

Ich weiß nicht woher der Gedanke sprießt, noch ein Kind haben zu wollen. Es ist zur Zeit schwer ein Baby großzuziehen… und finanziell muss es auch möglich sein.

Liebe Grüße ✨
 
Sie erwähnt oftmals, wenn auch nur im Nebensatz, dass sie doch gerne noch ein kleines Baby haben möchte (sie kauft auch regelmäßig einen Schwangerschaftstest).
Ich finde es einfach nicht ok, dass du dann unter den vielen Kindern leiden musst und du so jung schon zur Verantwortung rangezogen wirst, weil sie ihren Kinderwunsch nicht unter Kontrolle hat. Deswegen drück ich dir die Daumen, dass du bald ausziehen kannst.
 
Die Zustimmung des Personalrates ist nur eine Formalität. Entscheiden tun das die Vorgesetzten, die im ÖD bei einem Bewerbungsgespräch ja alle mit am Tisch sitzen.
Es wäre sicher klug, über einen Grad der Behinderung bei dir nachzudenken. Den muss man beantragen und man wird zumeist auch begutachtet, sonst nach den vorhandenen Unterlagen. Du hättest ein paar Vorteile in der Ausbildung davon. Aber mach das erst wenn du eingestellt bist. Sonst spricht es gegen dich.

Du hast eine ganze Palette an Diagnosen. In der Ausbildung kommt das voll zum tragen, unter dem Stress und allem Neuen was da kommt. Ich will dir nicht abraten von der Ausbildung, ganz im Gegenteil. Aber irgendwie solltest du dich absichern. Es kann natürlich auch sein, dass sich die Dinge sehr positiv entwickeln. Gegen die Betreuung einer Schar Kinder ist der neue Job einfach.
 
Ich schätze mal, daß du dein Leben als befremdlich empfindest, weil du zu sehr fremdbestimmt bist/lebst, dir deinen eigenen Bedürfnissen zu wenig gerecht wirst, also was du gerne machen möchtest was dir Freude bringt.
Was wäre das denn?
Was würde dir Freude machen?
Gerne mal drüber nachdenken, vielleicht sogar mal Notizen machen!
Zu viele Aufgaben übernehmen klingt für mich danach, was ja nicht heißt sich nicht einzubringen, aber es muß sich die Waage halten, tut es das?
Kinder übernehmen gerne mal die Emotionalitäten der Eltern, und denken bewußt oder unbewußt sie dürften auch nicht glücklich sein wenn diese es nicht sind.
Ich würde mir über kurz oder lange mal überlegen ob du nicht dir eine eigene Bleibe suchst.
Was meinst du dazu?
Mache dir einen Plan, wie es gelingen könnte, dich etwas mehr abzunabeln, daß ist ein ganz natürlicher Lebensprozeß, und natürlich!
 
Liebe Tina,

du hast schon viele gute Antworten bekommen. Ich möchte dir Folgendes sagen:

Ich kann das sehr gut nachfühlen, ich dachte auch mit Mitte 20, das war jetzt mein Leben, habe mich gefühlt wie ein Schrotthaufen, dem nichts mehr bleibt außer vor sich hinzurosten. Angstzustände, Depressionen, Panikattacken, kenne ich alles.

Ein gewaltiger Irrtum! Heute bin ich 60, und ich kann dir sagen, das Leben hat so viel zu bieten! Du stehst ganz am Anfang deines Lebens, sag dir immer, es geht aufwärts!
 
Sie erwähnt oftmals, wenn auch nur im Nebensatz, dass sie doch gerne noch ein kleines Baby haben möchte (sie kauft auch regelmäßig einen Schwangerschaftstest).

Ich weiß nicht woher der Gedanke sprießt, noch ein Kind haben zu wollen.
Es gibt psychische Störungen, die in diese Richtung gehen (könnten).
Eine Frau möchte unbedingt schwanger werden, bekommt das Baby, aber sobald das Baby größer wird und das mittlerweile Kleinkind autonomer, sehnt man sich nach dem neuen Zyklus "Schwangerschaft-Geburt-hilfloses Kind-ganz in meiner Gewalt".
Als ich geboren wurde, hatten die Ärzte meiner Mutter gesagt, dass ich im Leben später einmal viel Glück haben werde.
Du wurdest vielleicht mit einer Glückshaube geboren. Das ist alter Aberglaube, aber das schadet ja nichts.
Meine Oma hatte versucht ihr zu erklären, dass ich „Ja“ sage, obwohl ich „Nein“ sagen möchte, es aber nicht tue, weil ich sie liebe. Und ihre Worte waren, dass ich eine Lügnerin bin.
Deine Oma ist eine weise Frau, sie kommt aber nicht gegen Deine Mama an und ihrem fortgesetztem Kinderwunsch, nicht wahr?

Tina, bitte guck, daß Du Land gewinnst. Und mit Land meine ich durchaus auch räumliche Distanz zwischen Deiner Mutter und Dir. Je mehr, je besser.

Dein Dad...hat er Dich anerkannt?
 
Hallo ihr lieben,
vorab möchte ich mich bei denen bedanken, die sich die Zeit nehmen, meinen Beitrag zu lesen. In einer Welt, in der wir doch zu wenig Zeit für wichtige Dinge haben, schätze ich das sehr.

Hier wandeln sicherlich viele Menschen umher, die ein paare Jahre mehre zählen als ich. Daher wollte ich um ein Rat und eine Meinung bitten.

Als ich geboren wurde, hatten die Ärzte meiner Mutter gesagt, dass ich im Leben später einmal viel Glück haben werde. Aber wie lässt sich genanntes Glück definieren, wenn man ein Leben lebt, das so freudlos ist?

Ich fühle mich mit meinen 22 Jahren, als hätte ich bereits alles im Leben erlebt, obwohl ich nichts erlebt habe. Und weil ich die zweitälteste von acht Kindern bin, liegt viel Verantwortung auf mir. Diese Verantwortung macht mir nichts aus; ich helfe gerne im Haushalt, kümmere mich gerne um meine jüngeren Geschwister und verzichte auch auf das Treffen mit Freunden, wenn ich meiner Mutter die Last nehmen kann.

Ich habe aber in den letzten Jahren viel einstecken müssen; gesundheitlich wie auch geistig. Und die Angst es meiner Mutter und Familie zu erzählen, ist groß.

Durch den ganzen Stress, habe ich leider eine Hautkrankheit entwickelt, das Reizdarm-Syndrom bekommen und massive körperliche Schmerzen. Obendrein, war ich mehrere Monate in Therapie, bei der der Therapeut einen Depression- und Angststörung gemischt sowie eine Anpassungsstörung, festgestellt hat. Und ich weiß nicht, ob ich mich mit meinen 22 Jahren so fühlen sollte. Ich bin unendlich müde und kaputt und möchte ein Leben leben, auf das ich eines Tages stolz bin.

Wenn ich meiner Mutter versuche zu erklären, dass ich nicht kann oder zu müde bin, macht sie mir das Leben zur Hölle. Ich weiß, dass sie viel durchmachen musste. Aber ich sollte nicht der Mutterersatz sein und meine Jugend und Gesundheit aufgeben…

Sie ist eine sehr traurige Frau; versteht oft nicht, dass gesprochene Worte nicht böse gemeint sind. Aber sie schafft es immer wieder die Wahrheit zu verdrehen, mir die Schuld zu geben und sich als Opfer hinzustellen. Wieso behandelt eine Mutter ihr Kind so? Ich kann es nicht verstehen, und das macht mich traurig. Das Einzige, was ich jemals haben wollte, war eine Familie die mir das Gefühl gibt einen Wert zu haben; eine Mutter, die mich liebt. Und weil ich keinen Vater habe, war es mir immer wichtig, einen guten Draht zu ihr zu haben, aber ich kann das nicht.

Meine Oma hatte versucht ihr zu erklären, dass ich „Ja“ sage, obwohl ich „Nein“ sagen möchte, es aber nicht tue, weil ich sie liebe. Und ihre Worte waren, dass ich eine Lügnerin bin.

Sie hatte mir vor einigen Wochen gesagt, dass wir (mein großer Bruder und ich) keine schöne Kindheit hatten und sie keine gute Mutter war… aber wenn sie sich dessen bewusst ist, wieso versucht sie nichts daran zu ändern?

Manchmal fühle ich mich wie ein Monster, weil sie mir das Gefühl gibt, eines zu sein. Aber dann sind da meine Freunde und ihre Familien, die mir mehr Familie sind als meine eigenen. Und wenn sie mir sagen, dass sie mich über alles lieben, bin ich mit Trauer erfüllt, weil ich diese Liebe nicht kenne.

Ich hatte noch nie eine Beziehung geführt, weil ich Angst habe, meinem Partner, im Sinne von Gefühlen, nichts bieten zu können… weil ich nicht weiß wie.

Und ich glaube, dass ich dazu niemals in der Lage wäre. Ich mache mir viele Gedanken um viele Dinge und vielen Menschen. Andere Menschen haben es viel schlimmer als ich, das weiß ich. Und ich bin froh, dass ich trotz allem ein guter Mensch bin.

Es gibt vieles an Trauma, das ich aufarbeiten muss. Nicht nur um zu vergeben sondern auch für mein zukünftiges Leben.

Wie alt sind denn deine Geschwister? Es klingt für mich, dass deine Mutter Schwierigkeiten hat, ihnen alle gerecht zu werden. Stimmt das? Kann jemand sie unterstützen, wenn du weg bist? Wie alt ist denn deine Mutter? Ist es wahrscheinlich, dass sie noch mal schwanger wird?
 

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