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Alles begann im Müll. (Triggerwarnung: sex. Gewalt)

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124788
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Gelöscht. Zurück. Wie eh und je zerrissen.
Ich bin traurig, hilflos, perspektivlos, - alles los?
Ich sitze verzweifelt auf dem Boden und Versuche die Scherben auf zu heben. Sie irgendwie zu sortieren, ein wenig Ordnung. Es ist unmöglich. Zersplittert auf allen Ebenen und die Existenz nur auf dem Papier, Papier der Vielschichtigkeit, keine Kontrolle einheitlich zu bleiben. Eine Anwesende Scherbe, nur ein Stück Scherbe, spitz, angepasst und doch kantig.

Ich habe meinen Wert verstanden. Ich fragte, warum habe ich mich nicht gewehrt und er antwortete, sei aufgrund des Größenverhältnisses schon unmöglich. Dabei ist Wut meine Kraft, geballte Kraft. Sie sahen weg, Lehrer, Nachbarn, Behörden, alle.
Es bestimmte meinen Wert. Ich war nichts wert, ich bin nichts wert, aber wofür bin ich da? Als Rebell durchs Leben zu kriechen? Nie wollte ich mich brechen lassen, lief der Steppenwolf durch meine Gedanken und doch wurde ich zu oft gebrochen und behielt den falschen Glauben niemand hätte es geschafft.
Dieser Mensch, dieser eine Mensch. Es schien als wäre er das was er sagte. Ich gab ihm all mein Vertrauen, meine dunkelsten Seiten. Aus einem Missverständnis sagte gab er mir zu verstehen, dass mein Wert sich nie geändert hat. Ich werde es ihm nie persönlich sagen, aber als er zu mir sagte: "Dann bring dich um, aber erzähl es mir nicht" sind meine Flügel, die mich einst in dieser Welt gehalten haben gebrochen. Ich bin gefallen. Tief gefallen. Es waren Missverständnisse, keine Ankündigung irgendeiner Art. Aber ich habe verstanden.

Ich habe keine Angst, vor Nichts mehr. Ich entfernte mich den Menschen. Heute, hier und jetzt entferne ich mich traurig dem Leben, gab es doch immer die Hoffnung, dass es etwas gibt wofür es sich zu leben lohnt.
Noch mehr Tabletten, noch höher dosieren, vielleicht reicht es nicht und es scheint als erreicht es mich nicht mehr. Eine Dosis höher und das Ende ist erreicht - Höchstdosis. Und doch fühle ich wie immer, denke wie immer.
Spüre wie ungewollt ich in dieser Welt bin. Wie ungewollt ich in mir bin.

Warum sagen die Menschen nicht, dass ich sie störe? Warum sagen sie nicht was so falsch an mir ist? Warum sagt keiner das es keinen Platz für mich gibt und nie geben wird?
Warum glauben sie, mich daran erinnern zu müssen existenziellen Dinge zu tun, wo ich ihnen doch so egal bin? Ist es der pure Sadismus?
Ich weiß nicht wer ich bin, ich muss das schlechte finden, vielleicht aber auch einfach meinen Frieden.
Ich habe nie einen Menschen absichtlich verletzt und doch habe ich sie verletzt und doch war ich blind. Blind für meine unkontrollierten Worte und Fehler.
Ich wollte die Kämpferin sein, die am Ende mit geraden Schultern und erhobenen Hauptes gewonnen hat, das Glück im Leben.

Ich habe verloren und verweile in der Arena des Lebens, auf dem Boden liegend als Verlierer.

Ich liebe euch meine Kinder, aber ich werde vielleicht nie die Mutter sein, die ihr verdient habt und trotzdem liebt ihr mich bedingungslos. Ich wünschte ich könnte für euch Glück empfinden, euch spiegeln wie schön die Welt sein kann und das nach jedem Tief auch wieder ein hoch kommt. Es tut mir leid daß ich versagt habe. Es tut mir leid, dass ich zu jung war um mich thematisch mit Bindung und Trauma zu befassen, war ich doch in meiner perfekten Welt und amnestisch für meine Biographie - bis der Korken platzte. Ihr hättet so viel mehr verdient als ich euch geben kann, es tut mir leid.

Ich lasse Euch, lasst mich. Ihr habt mich spüren lassen, hätte ich alles gesagt und mich damit zerbrochen und das Versprechen abverlangt zu schweigen. Schweigen für immer. Schweigen für das ich kämpfen wollte.

Verschwunden im Nebel.

Vielleicht kann ein Mod bitte eine Triggerwarnung in den Titel schreiben, es scheint als hätte ich es vergessen
 
Und keiner sagt etwas. Ich nehme die Wahrheit. Ich möchte die ehrlichen Worte.
Oder Zweifel über mein Echt-sein? Es ist wie das RL, Schweigen. Ich werde einfach Schweigen.
 
Hallo liebe TE,
ich kann deine Zerissenheit ein wenig nachfühlen. Diese Ungerechtigkeiten und alles, was da mitschwimmt.
Ich habe selbst ganz viel bis heute nicht verstanden und versuche diesen Fragen weniger Raum zu geben. Der Staat, ja was soll ich sagen... er versagt in so vielen Bereichen. Manches ist nicht zu ertragen.

Was nützt einem jedes Geld dieser Erde, wenn das Leben ein so dunkles ist.
Ich wünsche dir sehr, dass du eines Tages ein ruhiges, helleres Leben an der Seite deiner Kinder haben wirst.
 
Ich habe keine Angst, vor Nichts mehr. Ich entfernte mich den Menschen. Heute, hier und jetzt entferne ich mich traurig dem Leben, gab es doch immer die Hoffnung, dass es etwas gibt wofür es sich zu leben lohnt.
Jetzt gibt es die Hoffnung nicht mehr?
Doch für die Kinder lohnt es sich zu leben!
@Callia80
Es ist soo traurig, was du erzählst. Das einzige, was ich dir positives sagen kann, ist dass du wunderschön schreiben kannst. Wie ein Schriftsteller oder Poet.
 
Damals warst du vielleicht zu jung, dich mit Bindung und Trauma zu beschäftigen, heute bist du aber an einem anderen, erwachsenerem Punkt. Wie alt sind deine Kinder? Wissen deine Kinder Bescheid?
Ich glaube, dass du eigentlich sehr, sehr stark bist. Aber manchmal bedeutet Stärke auch, die eigene Schwäche zu zugeben und Hilfe anzunehmen oder sich zu offenbaren. Du bist schon so weit gekommen, deswegen gib bitte nicht auf. Du kannst deine Kinder unterstützen und ihnen helfen, dass ihnen nicht das gleiche Schicksal wie dir widerfährt. Lass nicht zu, dass sich dein Schicksal wiederholt.
Ich bin mir oft so unsicher, ob ich die richtigen Worte finde. Fühl dich gedrückt! Auch wenn wir uns nicht kennen, bist du eine tolle und starke Persönlichkeit!
 
Ich danke für eure Worte, ein paar Worte, die ich aufsauge wie ein ausgehungerter der Mensch, der sich weigert zu essen.

Ich habe meine Kinder im Blick und auch ohne meine Biographie könnte es passieren. Wenn ich könnte, würde ich sie vor allem schlechten bewahren und ihnen nur das schöne vom Leben zeigen. Alles was gut und wohltuend ist. Ich bin in einer Krise und ich möchte gerne perfekt sein. Alles perfekt machen und scheiter genau daran. Und doch erscheinen sie nicht unglücklich. Ich sage Ihnen, dass es gerade eine schwierige Zeit ist, aber das es auch wieder besser wird.

Ich denke jeden Tag darüber nach, was ich tun könnte um wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Ich suche nach Therapiemöglichkeiten die keine Beziehungsarbeit als Schwerpunkt haben. Ich möchte meine Probleme bildlich sehen und spüren können, nur dann kann ich sie ändern. Die alten Muster. Ich scheine etwas gefunden zu haben. Ich dachte über einen Assistenzhund nach, ausgebildet für PTBS, der mich nötigt unter Menschen zu gehen mit dem Gefühl der Sicherheit und gleichzeitig das Gefühl und die Sorge dem nicht gerecht werden zu können.

Ich schlucke diese bunten Dinger, die ich eigentlich strickt ablehne, weil ich weiß ich habe keine andere Wahl.

Ich habe mit dem Arzt gesprochen, zu viel Antrieb aber emotional noch nicht gut. Macht im Ergebnis suizidal. Es wunderte mich, hatte ich die Tür doch schon lange zum selbsterwählten Tod geschlossen.

Ich habe eine menschliche Erfahrung gemacht und kämpfe um den Einklang. Ich will nicht bewerten, urteilen. Es gab das gute und das nicht gut und auch ich war gut und nicht gut. Ich schaffe es nicht. Ich würde gerne im guten Frieden finden. Und dann sucht das Früher sich genau das raus, was in das gedruckte wertlose Papier einspeist. Das wertlose ich.
Soll ich mich selber wirklich akzeptieren? Heißt das nicht Fehler zu übersehen? Ich habe Angst meine Fehler dann nicht mehr sehen zu können, egoistisch durch die Welt zu laufen. Wo ist grau?

Da sind die Menschen, sie scheinen nett, freundlich. Freude, wenn sie mich sehen. Ist das Ernst?
Die grüßen mich extra und ich hinterfrage, kann ihnen keinen Glauben schenken und gehe auf Abstand.

Wäre sie doch einfach da, dieser Mensch, der mein Lehrmeister der Liebe und Empathie war. Der wärmende Ofen, der Duft. Ich sehe ihre dünnen grauen Haare, nach hinten gesteckt mit zwei Haarkämmen. Ich spüre ihre Wärme, ihre Liebe, ihre Bedingungslosigkeit.
Ich wünschte ich könnte nach den Sternen greifen und sie noch einmal spüren.

Ich muss mich selber wollen, alle Splitter, vielleicht kann ich dann die Hoffnung aufbringen, dass es Menschen gibt die, wenn auch nur einen dieser Splitter mögen.

Ich will Licht, Sonne. Licht am Ende des Tunnels. Ich will wieder spüren zu leben und bin doch nur ein leerer Splitter.
 
Damals warst du vielleicht zu jung, dich mit Bindung und Trauma zu beschäftigen, heute bist du aber an einem anderen, erwachsenerem Punkt. Wie alt sind deine Kinder? Wissen deine Kinder Bescheid?
Ich glaube, dass du eigentlich sehr, sehr stark bist. Aber manchmal bedeutet Stärke auch, die eigene Schwäche zu zugeben und Hilfe anzunehmen oder sich zu offenbaren. Du bist schon so weit gekommen, deswegen gib bitte nicht auf. Du kannst deine Kinder unterstützen und ihnen helfen, dass ihnen nicht das gleiche Schicksal wie dir widerfährt. Lass nicht zu, dass sich dein Schicksal wiederholt.
Ich bin mir oft so unsicher, ob ich die richtigen Worte finde. Fühl dich gedrückt! Auch wenn wir uns nicht kennen, bist du eine tolle und starke Persönlichkeit!

Die richtigen Worte, sind die die Du empfindest. Richtige Worte sind das was spürbar ist. Zum Schutz möchte ich das Alter nicht preisgeben, aber Du hast Recht, ich möchte niemals das ihnen das gleiche wiederfährt.

Ich glaube das ich mich so verletzt fühle, dass ich Angst habe mich zu offenbaren und gleichzeitig das Gefühl, würde mich jemand emotional berühren, endgültig den Halt zu verlieren. Ich gehe dennoch diese Schritte, spüre den Atem der Angst im Nacken. Da sind schon die ganzen Scherben und wie ein kleines Kind, halte ich meine Hände darüber, in der Hoffnung sie zu schützen, nicht Gefahr zu laufen, Jemand könnte auch nur eine noch zerbrechen.

Erinnerungen die aufbrechen, Therapie zum aufarbeiten - einen Teil. Das ewige Warum ich. Frieden mit den Tätern durch die Erklärung ihrer Biographie. Es scheint wie ein Job ohne Ende und manchmal ohne Lohn und Urlaubstage.
 
Magst du nicht mal im TSch nach einem passenden Hund Ausschau halten? Die Aussicht auf einen Assistenzhund ist ja eher mau. Aber es gibt so viele Hunde, die deine Anforderungen auch ohne Ausbildung erfüllen. Man kann ihnen tatsächlich auch von ihnen lernen im Hier und Jetzt zu leben. Und Hunde sind so gut im ins Gespräch bringen. Ich lerne eigentlich bei jedem Spaziergang irgendwelche Leute kennen. Vorteil ist, dass man nicht über sich selbst sondern über den Hund in Kontakt kommt. Und Gespräche sich auch erst einmal oft nur auf den Hund beschränken. Vielleicht magst du ja mal darüber nachdenken?

Und ja, ich kann es verstehen, dass du das Alter deiner Kinder nicht preisgeben willst. War eher in die Richtung gedacht, ob sie alt genug sind, deine Geschichte zu verstehen.
 

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