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Alleinerziehend

Dort, wo Du beruflich einen Neuanfang machen kannst, solltest Du hingehen. Infrastruktur wie Schulen wird es auch dort geben. Ob das Berlin ist oder ganz woanders, das ist erst einmal egal. Ein soziales Umfeld bildet sich leicht, wenn man selbst extrovertiert und freundlich ist.
Dass es Dir in 10 Jahren nicht gelungen ist, soziale Kontakte aufzubauen, da vermute ich die Ursachen bei Dir und das wird sich an anderen Orten auch nicht maßgeblich ändern, dann ist es egal wo man lebt.
Stelle sicher, dass Du nur dorthin gehst, wo Du eine berufliche Stabilität von Anfang an hast, denn alleinerziehend und dann vielleicht auch noch finanziell knapp, das macht es nur erheblich schwieriger, Berlin ist deutlich teurer geworden und in Marzahn sollen Deine Kinder sicherlich nicht groß werden müssen.
 
Dort, wo Du beruflich einen Neuanfang machen kannst, solltest Du hingehen. Infrastruktur wie Schulen wird es auch dort geben. Ob das Berlin ist oder ganz woanders, das ist erst einmal egal. Ein soziales Umfeld bildet sich leicht, wenn man selbst extrovertiert und freundlich ist.
Dass es Dir in 10 Jahren nicht gelungen ist, soziale Kontakte aufzubauen, da vermute ich die Ursachen bei Dir und das wird sich an anderen Orten auch nicht maßgeblich ändern, dann ist es egal wo man lebt.
Stelle sicher, dass Du nur dorthin gehst, wo Du eine berufliche Stabilität von Anfang an hast, denn alleinerziehend und dann vielleicht auch noch finanziell knapp, das macht es nur erheblich schwieriger, Berlin ist deutlich teurer geworden und in Marzahn sollen Deine Kinder sicherlich nicht groß werden müssen.
Ja, soziale Kontakte sind mir wichtig, vor allem weil ich dort aufgewachsen bin und insgesamt 33 Jahre dort gelebt habe. Deshalb habe ich dort noch viele Verbindungen .
 
Ja, soziale Kontakte sind mir wichtig, vor allem weil ich dort aufgewachsen bin und insgesamt 33 Jahre dort gelebt habe. Deshalb habe ich dort noch viele Verbindungen .
Ja, soziale Kontakte sind mir wichtig, vor allem weil ich dort aufgewachsen bin und insgesamt 33 Jahre dort gelebt habe. Deshalb habe ich dort noch viele Verbindungen .
Das denke ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe eher das Gefühl, dass viele hier ziemlich allein sind. Das merkt man schon, wenn man sich mal kurz mit dem einen oder anderen unterhält und ein bisschen Smalltalk macht. Da bekommt man schnell mit, wie es den Menschen wirklich geht. Zumal viele Menschen im Rentenalter aus Langeweile arbeiten gehen, sondern auch, um soziale Kontakte zu pflegen und unter Menschen zu sein.
 
In Marzahn groß werden ist auch nicht schlimm 🙂
Naja, selbst ich als Nicht-Berlinerin weiß, dass Marzahn einer der Ortsteile ist, in denen sich Gebiete mit überdurchschnittlich hoher sozialer Benachteiligung konzentrieren. Und ich denke, dass @Gene08 mit der Nennung darauf abzielte, Marzahn also stellvertretend für solche sozial herausfordernden Gebiete meinte.

Wenn ich neu in eine Stadt zöge, würde ich mir auch ganz gezielt einen Stadtteil suchen, in dem Infrastruktur und soziales Umfeld vielversprechend sind und es auch oder sogar insbesondere mein Kind mit großer Wahrscheinlichkeit gut antrifft. Marzahn würde ich dazu wohl eher nicht zählen - wobei Berlin ja nochmal besonders herausfordernd ist, was die Wohnungssuche angeht. Wenn du dort @Mutti2016 keine Freunde oder Familie mehr hast, würde ich wohl eher eine andere Stadt wählen. Recherchiere doch einfach mal, wo es sich in Deutschland als AE mit x-jährigem Kind besonders gut leben lässt.

Mit den alten Kontakten ist das ohnehin so eine Sache. Innerhalb von 10 Jahren verändern sich die Lebenssituationen gerade im Alter von 25-35 Jahren massiv, und sofern du einstmals innige Kontakte und Freundschaften erst reaktivieren müsstest, könnte das ein böses Erwachen geben. Falls du dort aber Familie hast, Eltern oder Schwiegereltern = Oma/Opa deines Kindes väterlicherseits, wäre das durchaus attraktiv. Gerade als Alleinerziehende ist eine Familie im Rücken doch oft hilfreich.

Per se klingt ein kompletter Neuanfang nicht schlecht und könnte als richtiger Motivationsbooster wirken. Ultimative Voraussetzung wäre allerdings - und das sehe ich 100%ig so - einen Job zu haben. Wirtschaftlich unabhängig zu sein ermöglich viel mehr Optionen, um neue Freunde zu finden und diese Freundschaften auch zu pflegen. Erst mal umzuziehen und dann nach einer Beschäftigung zu gucken, ist bei der aktuellen Wirtschaftssituation Deutschlands m. E. ein zu großes Risiko - es sei denn, du bist in einem Mangelberuf tätig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Kind müsste also mindestens 10 Jahre alt sein.

Ein Umzug wäre ein Neuanfang für euch beide.
Ob Berlin die richtige Wahl wäre, weil als Stadt zwar vielfältig und dir bekannt, aber auch teuer und wohnungstechnisch schwierig, weiß ich nicht.
Wo hättest du denn Möglichkeiten einen Job zu finden, der dir besser gefällt?

Ist dein Kind denn zufrieden und hat Freunde dort?
Vielleicht könntest du auch dort Veränderungen anstreben, so dass es dir besser geht, ohne weg zu ziehen?
 
Naja, selbst ich als Nicht-Berlinerin weiß, dass Marzahn einer der Ortsteile ist, in denen sich Gebiete mit überdurchschnittlich hoher sozialer Benachteiligung konzentrieren. Und ich denke, dass @Gene08 mit der Nennung darauf abzielte, Marzahn slso stellvertretend für solche sozial herausfordernden Gebiete meinte.
Das soll hier auch keine Nebendiskussion zu Marzahn werden. Aber die Stigmatisierung einzelner Stadtteile ist ja oft ein Problem, weil genau deswegen zB keine Menschen mit Kinder dort hinziehen, dabei ist das gezeichnete Bild oft ziemlich realitätsfern. Ich wohne nicht weit von Marzahn weg, mein Exfreund lebt dort und es ist nicht der (nach meinem Geschmack) hübscheste Stadtteil, das stimmt, aber tatsächlich ein ziemlich ruhiger, in den auch in Bezug auf Infrastruktur und Grünflächen, Spielplätze, etc. immer mehr investiert wird. Tatsächlich wohnen dort (neben Nazis, die sind schei*e, definitiv) vor allem auch sehr viele ältere Menschen, die Rollatorendichte ist sehr hoch und da würden ein paar Kinder nicht schaden. 🙂
 
In Berlin kann man es sich zur Zeit nicht aussuchen, wo man eine bezahlbare Wohnung findet.

@TE: auch von mir die Fragen: Hättest Du es denn in B leichter, wäre da noch Familie oder wären da noch soziale Kontakte? Es gibt sehr viele Angebote, die man als AE wahrnehmen kann und wo man Menschen trifft, mit denen man sich austauschen kann. Allerdings ist das auch seh abhängig vom Stadtteil. Aus welcher Ecke stammst Du denn?
 

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