Alleinerziehend – kennt das jemand?
Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht mehr so richtig weiter und möchte einfach mal meine Gedanken aufschreiben und hören, ob es anderen vielleicht ähnlich geht.
Vor ungefähr zehn Jahren bin ich von Berlin nach Brandenburg gezogen – damals gemeinsam mit dem Vater meines Kindes. Die Beziehung ist allerdings schon nach etwa einem Jahr zerbrochen. Seitdem bin ich hier geblieben und habe mein Leben alleine aufgebaut.
Mittlerweile merke ich aber immer stärker, dass ich hier nicht mehr weiterkomme. Beruflich habe ich das Gefühl, festzustecken. Gleichzeitig habe ich hier praktisch kein unterstützendes Umfeld. Der Vater meines Kindes unterstützt mich nicht und auch sonst gibt es niemanden, mit dem ich mich wirklich austauschen oder auf den ich mich mal verlassen könnte.
Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum, dass jemand mein Kind betreuen oder mir diese Verantwortung abnehmen soll. Ich komme meiner Verantwortung nach. Was mir fehlt, ist einfach ein soziales Umfeld. Menschen, mit denen man sich mal treffen, reden, lachen oder auch einfach mal über den Alltag austauschen kann. Menschen, bei denen man nicht das Gefühl hat, komplett alleine dazustehen.
Ich empfinde die Menschen hier leider oft als sehr reserviert. Jeder macht sein eigenes Ding und es ist unglaublich schwierig, wirklich Anschluss zu finden. Nach so vielen Jahren hier habe ich trotzdem nicht das Gefühl, wirklich angekommen zu sein.
Und inzwischen geht das Ganze auch gesundheitlich und emotional an meine Substanz. Seit ungefähr einem Jahr schlafe ich kaum noch, esse teilweise so gut wie nichts und weine sehr, sehr viel. Dazu kommen immer wieder starke Kopfschmerzen. Ich merke einfach, dass ich gerade nicht mehr die Kraft habe, die ich früher hatte.
Deshalb stelle ich mir inzwischen immer häufiger die Frage, ob ich hier überhaupt noch richtig bin. Ob ein Neuanfang vielleicht die bessere Lösung wäre. Vielleicht sogar zurück nach Berlin, wo ich ursprünglich herkomme.
Aber natürlich ist das keine Entscheidung, die man einfach mal eben trifft. Es hängen viele Dinge daran und ich möchte auch nichts überstürzen.
Mich würde deshalb wirklich interessieren, ob es anderen ähnlich geht. Gibt es hier Menschen, die irgendwann an einem ähnlichen Punkt waren – beruflich festgesteckt haben, sich sozial nicht angekommen gefühlt haben und irgendwann gemerkt haben, dass die Situation einfach zu viel wird?
Habt ihr es geschafft, noch etwas aufzubauen? Oder habt ihr irgendwann einen Neuanfang gewagt?
Ich würde mich sehr über ehrliche Erfahrungen und einen respektvollen Austausch freuen.
Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht mehr so richtig weiter und möchte einfach mal meine Gedanken aufschreiben und hören, ob es anderen vielleicht ähnlich geht.
Vor ungefähr zehn Jahren bin ich von Berlin nach Brandenburg gezogen – damals gemeinsam mit dem Vater meines Kindes. Die Beziehung ist allerdings schon nach etwa einem Jahr zerbrochen. Seitdem bin ich hier geblieben und habe mein Leben alleine aufgebaut.
Mittlerweile merke ich aber immer stärker, dass ich hier nicht mehr weiterkomme. Beruflich habe ich das Gefühl, festzustecken. Gleichzeitig habe ich hier praktisch kein unterstützendes Umfeld. Der Vater meines Kindes unterstützt mich nicht und auch sonst gibt es niemanden, mit dem ich mich wirklich austauschen oder auf den ich mich mal verlassen könnte.
Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum, dass jemand mein Kind betreuen oder mir diese Verantwortung abnehmen soll. Ich komme meiner Verantwortung nach. Was mir fehlt, ist einfach ein soziales Umfeld. Menschen, mit denen man sich mal treffen, reden, lachen oder auch einfach mal über den Alltag austauschen kann. Menschen, bei denen man nicht das Gefühl hat, komplett alleine dazustehen.
Ich empfinde die Menschen hier leider oft als sehr reserviert. Jeder macht sein eigenes Ding und es ist unglaublich schwierig, wirklich Anschluss zu finden. Nach so vielen Jahren hier habe ich trotzdem nicht das Gefühl, wirklich angekommen zu sein.
Und inzwischen geht das Ganze auch gesundheitlich und emotional an meine Substanz. Seit ungefähr einem Jahr schlafe ich kaum noch, esse teilweise so gut wie nichts und weine sehr, sehr viel. Dazu kommen immer wieder starke Kopfschmerzen. Ich merke einfach, dass ich gerade nicht mehr die Kraft habe, die ich früher hatte.
Deshalb stelle ich mir inzwischen immer häufiger die Frage, ob ich hier überhaupt noch richtig bin. Ob ein Neuanfang vielleicht die bessere Lösung wäre. Vielleicht sogar zurück nach Berlin, wo ich ursprünglich herkomme.
Aber natürlich ist das keine Entscheidung, die man einfach mal eben trifft. Es hängen viele Dinge daran und ich möchte auch nichts überstürzen.
Mich würde deshalb wirklich interessieren, ob es anderen ähnlich geht. Gibt es hier Menschen, die irgendwann an einem ähnlichen Punkt waren – beruflich festgesteckt haben, sich sozial nicht angekommen gefühlt haben und irgendwann gemerkt haben, dass die Situation einfach zu viel wird?
Habt ihr es geschafft, noch etwas aufzubauen? Oder habt ihr irgendwann einen Neuanfang gewagt?
Ich würde mich sehr über ehrliche Erfahrungen und einen respektvollen Austausch freuen.