Ist nicht paradox, ist menschlich.
Ich kann auch Leuten sagen, was sie für sich tun sollten, aber wenn ich es dann selbst anwenden soll, wird es etwas schwieriger, weil ich dann selbst emotional beteiligt bin. Wenn ich nur Tipps gebe, gebe ich eben nur Tipps und rede, dann bin ich emotional unbeteiligt. Logisch, oder? 😀
leuchtet ein🙄
Klar. Du brauchst einen Ausgleich zu der Rolle, die du im Berufsleben spielst.
Und ich kann zur Deutung meine o. g. Argumentation übernehmen: beruflich handelst du ohne Privates, ohne Emotionen, du stehst in den Diensten deiner Firma. Privat sind persönliche Bedürfnisse und Gefühle im Spiel, das macht es schwieriger, das ist eine ganz andere Baustelle. 😉
Beruf ist oft auch Schauspielerei, Zuhause lässt man dann die Maske fallen und will auch mal "weich"sein dürfen, was man sich beruflich eben kaum erlauben kann.
Gefühle kann man nicht so einfach abstellen und auch nicht beseitigen, man kann aber einen anderen Umgang mit ihnen finden.
Ich "rate" jetzt mal: welche "Art" Partner" hattest du denn bisher?
Hast du dir vielleicht unbewusst Partner gesucht, bei der du, wie im Berufsleben, die "Starke" sein konntest? Dass du deine Rolle weiterspielen konntest, die du aus dem Büro gewohnt warst? Mir kommt so dieser Gedanke.
Es ist tatsächlich so, das all meine drei langjährigen Beziehungen "schwach" waren. Ich war derjenige, der immer gesagt hat, wo es lang geht, wenn du verstehst.Habe auch oft meine Ansichten durchgesetzt. Aber mir gefiel diese Art von "Beschützer". Ich stehe nicht so auf "Karrierefrauen", sondern bin eigentlich da recht konservativ eingestellt.Vielleicht brauche ich doch einen Partner, der "stärker" ist oder zumindest auf der gleichen Ebene. Aber ich mag gerade diese, wie soll ich sagen?...Frauen, die auch noch Kind sind (jetzt nicht altersmässig gemeint) ! Die einfach sensibel sind und einfühlsam sind. Auch wenn das letztere auf meine Freundin nicht zutraf, wegen ihrer Krankheit.
Warum war dein Vater keine Bezugsperson? Hast du ihn nicht akzeptieren können? war er zu "lieb"? Vielleicht wäre eine "maskulinere" Partnerin besser für dich, jemand, der nicht zu Depressionen neigt und auch nicht "bedürftig" in dem Sinne ist.
Nein, im Gegenteil, er war überhaupt nicht "lieb". Er hat sich wenig um uns Kinder gekümmert. Ich war imer ein Muttersöhnchen und habe dort Nähe gesucht und gefunden.
Es gibt hier übrigens auch eine Interessengemeinschaft "Lesben", wenn dich das näher interessiert. Dort bekommst du vielleicht nähere und tiefere Informationen.
Bei den Lesben? Ich glaube, die würden mich doch nicht ernst nehemn, oder?
Patentrezepte wünsche ich mir auch oft....😉
Trauer zulassen und sie auskosten halte ich für richtig. Es sind starke Gefühle, die ihre Ursache haben, also wäre es sinnlos, sie zu verdrängen, sie kommen eh irgendwann wieder hervor.
Ich hab, wenn es mir schlecht ging, immer viel geschrieben und einen kreativen Weg gesucht, mit meinen Gefühlen klar zu kommen. So blöd sich das anhören mag, ich hab mal ein Bild gemalt, was mir sehr gut getan hat...es hat mich von innen umgekrempelt...vielleicht probierst du das mal? Nur Mut!