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Alle müssen arbeiten, keiner hat Faulenzer gut zu finden!!! ist das Faschismus??

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Bereits der Apostel Paulus schreibt im Neuen Testament:" Wer nicht arbeiten WILL, soll auch nicht essen! "

Tatsächlich geht es doch in allen Kulturen, allen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte um eine gerechte Aufteilung von Belastungen(= Arbeit) und Resourcenverteilung zur Bedürfnisbefriedigung.

Menschen, die danach trachteten ein Maximum an Resourcen zu erlangen und die gleichzeitig, die im Gegenzug gerechterweise zu tragenden Belastungen auf Andere abschoben, bedrohten immer schon den sozialen Frieden, weil sie den fairerweise geschuldeten Beitrag nicht leisten WOLLTEN. Es macht tatsächlich einen riesigen Unterschied ob jemand keinen Beitrag leisten KANN oder WILL.
Ich wage zu behaupten, dass es mittlerweile nicht wenige Menschen gibt, die diverse berufliche Tätigkeiten mit niedrigem
sozialen Status und geringer Entlohnung nicht ausüben wollen und stattdessen lieber langzeitarbeitslos bleiben.

Da der Bundeshaushalt überschuldet ist, und wir endlich erkennen sollten, dass soziale Sicherheit langfristig immer an
wirtschaftliche Produktivität gekoppelt sein muss, um nachhaltig sein zu können, kann ein vernünftig denkender Mensch
"Faulenzer" wohl kaum gut finden. Ein Grund dafür mag wohl sein, dass die Produktivität, die der Faulenzer verweigert von
anderen übernommen werden muss. Die Faulenzer belasten also indirekt den inländischen Arbeitsmarkt, weil einerseits Andere durch Mehrarbeit bei gleichem Lohn die Produktivität, die nötig ist um im wirtschaftlichen Wettbewerb bestehen zu können, erzeugen müssen, und weil andererseits die Arbeitenden eine immer größere Steuerlast trifft, wenn immer mehr Faulenzer
Geld zur existentiellen Grundsicherung benötigen.

Faulenzer unethisch zu finden hat überhaupt nichts faschistisches, wenn man zu den Menschenrechten steht.

Unethisch ist es m.M.n sich die im Inland mangelnde Produktivität in Volkswirtschaften, die Menschen unter unwürdigen Bedingungen als Arbeitssklaven halten, zuzukaufen, und dann durch "Veredelung" als inländische Produktivität auszugeben.
Für mich haben dann schon eher Faulenzer, die den durchschnittlich hohen Lebensstandard als ihr gutes Recht betrachten und
dahingehend nicht selten Sozialneid hegen, faschistoide Tendenzen, weil sie ihren Komfort über die Menschenrechte, derer
die ihn erwirtschaften (müssen) stellen.
 
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