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Alkoholproblem

Es gibt Angehörigengruppen für Angehöriger alkoholkranker Menschen. Dort lernt man, die Verantwortung denen zu überlassen, bei denen sie letztlich liegt, den Betroffenen. Vielleicht täte dir der Austausch in so einer Gruppe gut? Dort sind Menschen, die genau wissen, wie es dir geht, weil sie Ähnliches erlebt haben und erleben.

Wenn du dich dafür interessierst, findest du hier Adressen:

Anonyme Alkoholiker im deutschsprachigen Raum

Das mit deinem Vater tut mir sehr leid.
 
Also Angehörigengruppe möchte ich nicht mitmachen.Ich war schon bei einer Suchtberatungsstelle vor ca.1Jahr,3mal zum Gespräch aber alleine,bin dann aber nicht mehr hin.Letztes Jahr habe ich 3Tage lang nur geweint und hatte stark das Gefühl versagt zu haben mit allem.Mein Mann war in der Zeit für mich da,er hat mir meine Ruhe gelassen.Nach ein paar Monete kam er von der Arbeit nach ca.3Std.wieder§er wurde nach Hause geschickt.,weil er nicht nüchtern war.Eins habe ich gelernt,ich möchte nichts mehr mit dem Thema zu tun haben,es ist sein Problem.Ich habe mich über 2Jahre damit rumgeschlagen und dachte er hätte es eingesehen,doch immer ein paar Monate später das gleiche Spiel.Ich habe es zu meinem Problem gemacht,blöd wie ich war,und machte mich veratwortlich,wenn es wieder scief lief.Mit meine Veränderung komme ich nicht so ganz klar.
 
Ich habe mein Vater nicht als erstes gefunden das war leider meine Mutter,ssie war leider eine ganze Weile alleine,bis sie mich anrief,ich bin gleich dahingefahren,rief die Polizei,meine Mutter sagte nur "schau mal was er ge gemacht hat" und ich sah ihn.Erschreckend!Meine arme Mutter!So liebe Worte habe ich echt lange nicht mehr gehört,ich muß meistens funktionieren?eine sagte,ich soll mit der Verganheit abschließen und vergessen was war,aber nur ich weiß wad ich durchgemacht habe.Zur Zeit habe ich keine Lust mit Freunden was zu unternehmen,ich hoffe das kommt bald wieder zurück
 
"...Eins habe ich gelernt,ich möchte nichts mehr mit dem Thema zu tun haben,es ist sein Problem."

Zitat Ende.

Richtig.
Kannst du mal ein paar Tage raus aus allem?
Wegfahren?

Du brauchst Zeit für dich und Ruhe.
 
Ich wünsche mir soo sehr,daß ich mit mir wieder im "Reinen" komme,ich wünsche mir daß ich so denken kann wie vor
den Schwierigkeiten.Ich habe immer bis zu dem Tod meines Vaters gesagt,es gibt Schlimmeres im Leben,warum stelle ich mich so an.Und so habe ich mich" übers Wasser gehalten":Mein Mann sieht alles sehr relaxt,sein Alkoholproblem
ist nicht schlimm,er trinkt ja nicht regelmäßig,den Tod kann er schon verstehen,er wird seine Gründe gehabt haben,meint er.Mal ehrlich,mache ich mir wirklich Probleme,wo evtl.keine sind?
Es liegt auch ein Stück an mir,daß ich das wahrscheinlich zu tragisch betrachte.Ich möchte auch was ändern,habe auch Eniges vor,aber irgendwie stoppt mich irgendwas,Freude zu empfinden.Ich schaffe das nicht ganz alleine.
Wie habt ihr aus solchen negativen Empfindungen raus gefunden?:mad::wein:
 
Vielleicht schaffst du es nicht, derzeit Freude zu empfinden weil a) das alles ja noch sehr frisch ist und b) bisher immer alles auf deinem Buckel abgeladen wurde, sprich, dein Mann macht sich weniger Gedanken weil du immer alles erledigt und dich um alles gekümmert hast. Du bist anscheinend immer der große Rückhalt gewesen auf den er sich stets verlassen konnte; hast dich dabei aber selbst eben übersehen.

Es wurde schon gesagt, nimm dir Zeit für dich selbst und hör auf, immer für ihn bzw. prinzipiell für andere zu funktionieren.
 
Ich würde ja liebend gerne mal für ein paar Tage wegfahren,aber so einfach ist das nicht.Es existieren immer noch 2
Kinder und die Arbeit.Außerdem wenn ich alleine irgendwo wäre,vielleicht würde ich mehr grübeln?
Sag mal übertreibe ich das Ganze?
Ich habe immer das Gefühl bei der Arbeit,daß sie mich für ein"psychiches Wrack" halten,weil ich mal beim Gespräch
Trännen verloren habe und ich momentan nicht wußte,wie es weiter geht.
Damit habe ich glaube ich auh ein Problem,ich will bei der Arbeit arbeiten und nicht meine Schwächen zeigen!
 
Und wie soll ich schaffen,nicht alles auf meinem Buckel zu tragen,ohne ihn das Gefühl zu geben,er wäre nicht wichtig?
Ich würde auch von ihm erwarten,in schlechten Zeiten,für mich da zu sein.😕
OH mann ich glaube ,es muß mich einer mal wachrütteln,daß ich nicht mehr drüber nachdenke,was andere meinen.
Ich weiß ja auch nicht ,ob die Beziehung dieses Jahr noch hält,ich traue mich gar nichts Gröseses
zu kaufen,ich wollte auch nicht in den Urlaub,eben weil alles zu unsicher ist....
Oh mann,es tut auch nur gut das auszusprechen,was ich denke,und das evtl.eine Antwort kommt,egal welche,Haupsache eine.
 
Zuletzt bearbeitet:
- Wohin kannst du die Kinder für ein langes Wochenende geben?

- Wärst du mal alleine für dich, würde dein Grübeln vielleicht mal produktiv enden, das heißt du würdest dir u. U. klar werden, was wirklich richtig und wichtig ist für dich ohne dass jemand dich bagatellisiert.

- Wärst du mal alleine, könntest du auch mal in Ruhe und ungestört "schwach" sein und weinen, wobei weinen nichts mit "Schwäche" zu tun hat sondern damit sich von emotionalen Ballast zu befreien. Und wärst du "befreiter", würdest du vielleicht auch auf der Arbeit wieder flotter werden.
 
Und wie soll ich schaffen,nicht alles auf meinem Buckel zu tragen,ohne ihn das Gefühl zu geben,er wäre nicht wichtig? Ich würde auch von ihm erwarten,in schlechten Zeiten,für mich da zu sein.😕

Warum nimmst du auf ihn mehr Rücksicht als auf dich selbst? Ich finde da hast du die Prioritäten etwas vertauscht.

Und wie oft war er in schlechten Zeiten bisher für dich da? Ist er jetzt für dich da, wo es dir schlecht geht?
 

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