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Aktiv Werden gegen Mobbing bei Kindern

  • Starter*in Starter*in Friday13
  • Datum Start Datum Start
Bei allem Verständnis für deine Denke, meine ich, dass das was du da vorschlägst, der falsche Weg ist.
Bei Mobbing unter Kindern handelt es sich um KINDER ! ! !
Natürlich muss es aufhören, gar keine Frage, aber Strafen und oder Bloßstellen sind meiner Meinung nach der falsche Weg.
Es muss den Tätern begreiflich gemacht werden, was sie da anrichten. DAS ist vielen, ich würde sogar sagen, den meisten nämlich gar nicht bewusst. Meist fängt einer an und die anderen hängen sich dann mit dran. Entweder, weil sie nicht selber Opfer werden wollen, oder weil sie dazugehören möchten. Findet man heraus, wer der "Kopf" der Mobbingaktion ist, dann kann man mit diesem Kind unter Einbeziehung der Eltern sowie des Opfers und dessen Eltern daran arbeiten, dass es versteht, was es anrichtet, dass es sich entschuldigt und in Zukunft anders verhält.
Beschränkt man sich darauf, die Täter lediglich zu strafen, geht das Mobbing oft weiter, nur noch viel subtiler. Das kann man in vielen Berichten von Mobbingopfern nachlesen.
Den letzten Satz kann man auch so lesen, daß man am besten gar nichts gegen Mobbing im konkreten Fall (Vorträge vor Schulklassen sind ja nichts konkretes, nur allgemeines, deren Inhalt auf eine Klasse zutreffen kann oder auch nicht) unternehmen sollte, weil es ja grundsätzlich nur schlimmer werden könne, oder? Das ist in meinen Augen der falsche Ansatz!
Aus Kindern werden Erwachsene, die Unarten beibehalten, die man ihnen im Kindesalter nicht abgewöhnt hat. Und wie willst Du Mobbing stoppen, ohne Roß und Reiter zu nennen? "Bloßstellen" - vor wem? Denen, die sich damit zwangsläufig befassen müssen, nämlich 1. den Lehrern, 2. den Eltern der Täter, und 3. die Opfer unter den Kindern (und 4. alle "potentiellen zukünftigen Opfer" ebenfalls, nämlich jeder, der in die "Opfer"-Kategorie fällt, damit sie vorbeugen und gar nicht erst zu realen Opfern werden!) - sollten natürlich auch Bescheid wissen als Hauptbetroffene, oder? Zum Mobben oder Mitmachen beim Mobben wird keiner gezwungen, wer sich doch von einer Gruppe oder Clique zwingen läßt, fällt unter die Rubrik mitgefangen-mitgehangen. Und das "Verständnis" der Täter ist in der Regel sehr begrenzt und wird auch nach einer fingerwedelnden Wischiwaschi-Standpauke selten besser, die geht nämlich bei einem Ohr hinein und beim anderen wieder hinaus, und anschließend wird in der Tat fröhlich weitergemacht/weitergemobbt, warum denn auch nicht, mehr als eine Standpauke passiert ja nicht. :mad:
Einmal kann man sowas vielleicht versuchen, sobald es aber wieder Vorfälle gibt mit genau den gleichen Tätern (was meistens der Fall ist, weshalb sorgfältige Beobachtung von Seiten "zuständiger Personen" erforderlich ist - durch Leute, die Bescheid wissen müssen = erfordert "Bloßstellung"??), sind durchgreifendere Maßnahmen angesagt. Wie beispielsweise Zwang zum Schulwechsel - für die Täter, nicht für die "Opfer" - und wenn es sich um mehrere aktive Täter in einer Gruppe handelt, dann mit Zerschlagung der Gruppe durch Aufteilung auf verschiedene Schulen. Was dann am Ende wahrscheinlich an den Eltern hängenbleiben würde, weil die den Nachwuchs dann jeden Tag zu einer entfernteren Schule kutschieren müßten... weshalb die Eltern halt gleich eingeschaltet werden sollten und nicht erst dann, wenn die deftigen Maßnahmen bereits im Raum stehen. Wie gesagt, Opferschutz muß immer vor Täterschutz gehen, und Opferschutz besteht nicht darin, die Sache unter den erstbesten verfügbaren Teppich zu kehren.
 

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