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Agenda 2020 - gehts noch ???

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Nebenbei - die Wirtschaftswissenschaftler tuten in das gleiche Horn wie Köhler. Mal abgesehen davon, dass denen Berufspraxis fehlt, sind sie Statistiker, und die Menschen sind Zahlenmaterial. Ob man da für 3€ die Stunde Zeitungen austrägt, wie Catherine schrieb - Hauptsache, die Statistik weist in Richtung Vollbeschäftigung. Die Bedingungen an der Basis, die sie als reine Theoretiker eh nicht kennen, sind ihnen auch egal.
FreshDumbleDore - ich hab einen technischen und einen kaufmännischen Beruf gelernt, war mal leitender Angestellter, Vertreter, war selbstständig, und hab auch als Zeitarbeiter gejobbt. Ich weiss schon, wovon ich rede. Du als Schüler wirfst mir Schwachsinn vor ?
Mindestlöhne - ohne die wird die jetzt schon vorhandene Altersarmut explosionsartig anwachsen. Dann muss der Staat massenhaft Renten auf Grundsicherungsniveau aufstocken, und wie absurd - bei entsprechenden Niedriglöhnen fehlen ihm und der Rentenkasse gleichzeitig die Einnahmen. Mindestlöhne müssen zumindest europaweit kommen, damit Lohndumping aufhört.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich seh das alles viel einfacher: Wenn der derzeitige Aufschwung der Lohnzurückhaltung der Arbeiter und Renter zuzuordnen ist, dann hätte die Aussage Köhlers wenigstens ein Fundament. Daraus schließen Parteien wie die FDP und der rechte Flügel der CDU das man dies einfach nur so weitermachen muß, um nochmehr Aufschwung und weniger Arbeitslose zu bekommen. Allerdings ist dieser Kurs bei der letzten Wahl vom Wähler abgestraft worden und der Bürger mußte nur eine Light-Version ( da die SPD dabei war ) ertragen oder genießen. Ich denke aber das sich Westerwelle, Köhler und Professor Sinn zum x-ten Male auf dem falschen Pfad befinden. Die SPD wird Beck nicht als Kanzlerkanditaten nominieren sondern Steinmeier; die SPD wird je dichter es an die Wahlen geht, wieder aufholen und Frau Merkel wird uns erhalten bleiben. Und dann wird sich am derzeitigen Kurs wohl nichts ändern.
 
Ich denke auch, so wird man weiterwurschteln. Nur bis 2020 werden sich ein paar Parameter verändert haben. Öl, Rohstoffe und Energie werden knapp und teuer, die Automatisierung wird allein deshalb schon fortschreiten müssen, aber auch um mit den heutigen Schwellenländern noch mithalten zu können, die auch nicht mehr so wie heute produzieren werden.
Ob man dann noch von Vollbeschäftigung redet, wenn die Unternehmen schlanker werden müssen, wird sich zeigen. Genauso, ob
Volkswirtschaften ewig weiter wachsen können.

Peter
 
Nebenbei - die Wirtschaftswissenschaftler tuten in das gleiche Horn wie Köhler. Mal abgesehen davon, dass denen Berufspraxis fehlt, sind sie Statistiker, und die Menschen sind Zahlenmaterial. Ob man da für 3€ die Stunde Zeitungen austrägt, wie Catherine schrieb - Hauptsache, die Statistik weist in Richtung Vollbeschäftigung. Die Bedingungen an der Basis, die sie als reine Theoretiker eh nicht kennen, sind ihnen auch egal.
FreshDumbleDore - ich hab einen technischen und einen kaufmännischen Beruf gelernt, war mal leitender Angestellter, Vertreter, war selbstständig, und hab auch als Zeitarbeiter gejobbt. Ich weiss schon, wovon ich rede. Du als Schüler wirfst mir Schwachsinn vor ?
Mindestlöhne - ohne die wird die jetzt schon vorhandene Altersarmut explosionsartig anwachsen. Dann muss der Staat massenhaft Renten auf Grundsicherungsniveau aufstocken, und wie absurd - bei entsprechenden Niedriglöhnen fehlen ihm und der Rentenkasse gleichzeitig die Einnahmen. Mindestlöhne müssen zumindest europaweit kommen, damit Lohndumping aufhört.

Peter

So wie du das jetzt hier schreibst kann ich dir weitestgehend zustimmen. Allerdings war das für mich aus deinem ersten Beitrag auf den ich mich bezog nicht herauszulesen. Das du sehr viel mehr Lebens- und Arbeitserfahrung hast versteht sich von selbst. Und im Gegensatz zu vielen anderen Jugendlichen schätze ich die Erfahrung älterer Menschen sehr. Und aus sozialer Sicht kann man einem Mindestlohn und meinetwegen auch Rentenerhöhungen nur zustimmen. Allerdings gibt es eben auch die wirtschaftliche Perspektive und da sieht manches dann anders aus. Ich verstehe irgendwie beide Seiten und bin (noch) relativ unbeteiligt und ich denke du siehst vor allem die Seite der Arbeitnehmer in so einer wirtschaftlichen Debatte. Das ist ja auch legitim
 
Einer meiner früheren Vorgesetzten - übrigens ein studierter Betriebswirt - hat diese Theoretiker einmal spöttisch als "Tintenpisser" bezeichnet. 😉

Hier ein Link zum Niedriglohnsektor im Spiegel, diesmal aus einer etwas "vernünftigeren" Sicht.

FreshDumbledore - ok, ich mag mich ein wenig parteiisch anhören, aber gegen Köhler und die "Wirtschaftsweisen" muss man einfach gegenhalten. Ich will auch nicht der Umverteilung das Wort reden. Und - die Probleme der Globalisierung heute müssen im Grunde auch global gelöst werden. Ein deutsches Unternehmen kann je nach Branche ja garkeine vernünftigen Löhne zahlen, sonst ist es weg vom Fenster. Leider sind wir aber ja nichtmal soweit, dass innerhalb der EU an einem Strang gezogen wird - auch was Mindestlöhne betrifft, obwohl die die allermeisten EU-Staaten schon längst haben.
Klar sollten wir in Bildung, Forschung und Innovation investieren. Alle Staaten sollten das tun. Nur sollte man sehen - UND AUCH MAL SAGEN - dass dies der Vollbeschäftigung zuwiderläuft, und einmal aufzeigen, wie eine lebenswerte Gesellschaft im Jahr 2020 oder danach aussehen könnte.
Und im Gegensatz zu vielen anderen Jugendlichen schätze ich die Erfahrung älterer Menschen sehr.
Ich unterhalt mich gern mit jungen Menschen - nicht nur um Erfahrungen abzulassen 🙂 - es macht einfach Spass sich auszutauschen, und da sind schon einige Freundschaften entstanden. Falls du magst und ICQ hast, hau rein...

Peter
 
FreshDumbledore - ok, ich mag mich ein wenig parteiisch anhören, aber gegen Köhler und die "Wirtschaftsweisen" muss man einfach gegenhalten.
jaja hauptsache dagegen 🙄 ...
Klar sollten wir in Bildung, Forschung und Innovation investieren. Alle Staaten sollten das tun. Nur sollte man sehen - UND AUCH MAL SAGEN - dass dies der Vollbeschäftigung zuwiderläuft, und einmal aufzeigen, wie eine lebenswerte Gesellschaft im Jahr 2020 oder danach aussehen könnte.
Als ob man jetzt noch Vollbeschäftigung erreichen könnte 🙄 der zug ist abgefahren so sagt man das glaub ich ...

achja: wie lebenswert eine gesellschaft ist hängt nicht von mindestlöhnen oder vollbeschäftigungen ab sondern von sozialen faktioren die absolut nichts damit zu tun haben!

Mal so nebenbei: ständig nur jammern ist auch nicht so das wahre ... wenn dir die politik in diesem land so gegen den strich geht dann gründe doch eine eigene partei wo deine interessen und bedürfnisse voll befriedigt werden ... bei der anzahl an frustrierten leuten die ich hier im forum sehe wirst du mit sicherheit viele stimmen haben
 
Zuletzt bearbeitet:
jaja hauptsache dagegen 🙄 ...
ich hab zu diesen dingen ne meinung, dich interessiert politik nicht. deine sache.

achja: wie lebenswert eine gesellschaft ist hängt nicht von mindestlöhnen oder vollbeschäftigungen ab sondern von sozialen faktioren die absolut nichts damit zu tun haben!
achja, von der freiheit, von bürgerrechten, die auch schleichend eingeschränkt werden, was dich genausowenig interessiert ? vielleicht wirst du aber das, was armut bedeutet, auch mal kennenlernen. ich wünsche es dir nicht. unter den niedriglohnempfängern sind ja auch ne menge akademiker.

Mal so nebenbei: ständig nur jammern ist auch nicht so das wahre
erstens jammere ich nicht. ich sage meine meinung - auch meinem bundestagsabgeordneten. maul halten und alles schlucken - bzw. desinteresse, ist dass denn das wahre ? soll jeder, der das nicht tut, ne partei gründen ?
 
Zuletzt bearbeitet:
videoseven postete:

achja: wie lebenswert eine gesellschaft ist hängt nicht von
mindestlöhnen oder vollbeschäftigungen ab sondern von sozialen faktoren die
absolut nichts damit zu tun haben!

Fast richtig. Wenn dem nicht so wäre, wären die abgeschiedenen
Familiensippen die im strengen Sozialgefüge ( sic ! ) leben, z.B.
in dem Hochgebirge des Tibet weniger glücklich und weniger
zufrieden. Dem ist aber nicht so.
Hier wohnen die Menschen mit der höchsten Lebenserwartung und
das ohne lebensverlängernde Medizin und Technik.


Ohne lebensverlängernde Medizin und einer lebensverlängernden
Technik begänne bei uns das große Sterben, vor allem aller
alten Menschen. Nur durch eine Art Polizeistaat ist bei uns eine
relative Ruhe möglich.
Würde die Polizei wegfallen, würden hier die
Menschen wie die Tiere über sich herfallen. Ähnlich wie hier im Forum.
Gäbe es keine Moderatoren, hätte man mich schon längst virituell
erschlagen oder erschossen.


Im Übrigen weise ich auch hier darauf hin, dass der Wohlstand
hier auf der Ausbeutung der Dritten Welt beruht und auf die
unterlassende Hilfeleistung gegenüber, z.B. den Hungernden in der Welt
beruht. Ganz ohne Zweifel, es ist so.

Vom Klimawandel, mit seinen möglichen Hunderten Millionen von Toten
in den nächsten Jahrzehnten, will ich in diesem Zusammenhang
natürlich schon mal gar nicht mehr schreiben wollen.

Herzlichst

Germ
 
Insofern hängt eine lebenswerte Gesellschaft schon von Mindesteinkommen ab, dass man sich zumindest sattessen können muss. Und darüber gibts grad einiges zu lesen, nicht nur in Afrika, Südamerika, Indien - auch bei uns gibts längst Suppenküchen etc.
Die relative Ruhe ist bei uns gegeben - hmm, Germ, gehört zwar nicht so recht hierher, aber ich würd dir empfehlen, dir mal "Tante Linas Kriegskochbuch" und vor allem "Tante Linas Nachkriegskochbuch" zu besorgen. Sind nicht nur Rezepte, in letzterem ist vor allem die grauenhafte Situation in D in den Städten bis zur Währungsreform geschildert. Dieses Szenario mit "übereinander herfallen" - ich hoffe nicht, dass dies uns die Zukunft bringt.
Im übrigen würd ich mich mit dir auch gern virtuell unter 4 Augen unterhalten - erschlagen oder erschossen würdst du von mir nicht, aber du schottest dich ja ab. Schade.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Germ:

Gäbe es keine Moderatoren, hätte man mich schon längst virituell
erschlagen oder erschossen.

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Ohne Moderatoren Germ, würden weitere etwa 95% Deiner Beiträge auch hierstehen - und nicht gelöscht werden.
 
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