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Affaire mit Stieftochter - wie soll's jetzt weiter gehen??

Schon die ganze Zeit am Überlegen, was und wie verständlich machen wie schwierig die Situation für deine Tochter ist und wieso du es evtl. nicht erkennen kannst. Dein Mann, der Stiefvater deiner Tochter nutzte ihr Vertrauen und ihren Wunsch nach Nähe, die in dem Alter vollkommen normal. Doch nach und nach wurde er immer dreister und immer Grenzübergreiffender. Der Mann hat die Grenzen zu achten und zu halten, dafür sorge zu tragen...Doch was könnte der Grund sein für dich nicht zu erkennen, wie es um deine Tochter steht, in welcher Notlage sie sich befindet, auch wenn sie inzwischen Erwachsen ist. Da wird später nochmal drauf eingegangen, doch jetzt erst einmal zurück zu deiner Reaktion.Es ist Eifersucht aus dem zu lesen, was und wie du schreibst, Eifersucht auf deine eigenen Tochter. Doch warum und wieso, doch nhur weil dein Mann Grenzen überschritten hat. Doch vielleicht ist es auch noch anderes, vielleicht blendest du etwas aus, was dir selbst einst passierte, doch auch dies sind nur Spekulationen.Es ist deine Tochter, vielleicht aber spielt auch einen Rolle, es nicht gesehen zu haben, vielleicht, weil dies nicht sein durfte. Doch deine Tochter ist vielleicht immer noch ihm ausgeliefert. Er hat ja nur gesagt in euer Wohnung nicht mehr.... Doch mit keinen Worten, dass er nicht zu ihr in ihre Wohnung gehen wird.Ein Mädchen, was mit 13 immer mehr den Übergriffen und den sexuellen Handlungen nicht ausweichen konnte/mochte, weil zuerst nicht eindeutig, dann aber immer mehr die Verantwortung auch zugeschoben bekommen hatte. Erst nur von dem Mann, aber auch von sich selbst, weil sie hätte doch, nein sie konnte nicht mehr und mit jedem mal wurde es schwieriger und jetzt auch deine Reaktion, die dein Mann ihr sicher auch vorher gesagt hatte, du wirst auf sie (und ihn) böse sein, wenn du von dem Geheimnis erfährst. Du wirst nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollen und genau sowas ist jetzt nach deiner Beschreibung passiert und so muss sie sich noch mehr an ihn binden, weil nun bist du gegen sie....Versuch dich doch mal in dieses Mädchen/dieser jungen Frau hinnein zu versetzten, du siehst, dass da was gar nicht in Ordnung ist, bei euch zu Hause und unternimmst nicht wirklich etwas, um herauszufinden, was genau vorgefallen ist, sondern lässt es immer wieder zu. Deine Tochter ist vielleicht sogar der Meinung, du weißt es und du tolerierst es und kann sich so auch nicht vertrauensvoll an dich wenden, doch das hätte sie gebraucht. Statt dessen glaubt sie immer mehr, sie wollte es ja, denn sonst hätte sie ja etwas tun können und so ist sie auch jetzt noch ihm ausgesetzt, wenn du dich nicht für sie entscheidest, sondern nur darum trauerst, dass su von ihr und auch von ihm betrogen wurdest, Doch es war nicht ihr Betrug an dich, sondern sie wurde betrogen, betrogen, um eine Jugend, die im Schutz der Familie stattfinden konnte. Aus so einer schlechten Beziehung, die ein erwachsener Mann einem Jugendlichen Menschen aufbürdet, wieder ausbrechen zu können braucht sehr viel Mut, Kraft, Energie und Ausdauer und möglichst auch Menschen, die zu einem halten, anstatt noch Vorwürfe...Mach die Augen auf und wie schon andere geschrieben habe suche dir Unterstützung, aber bei Menschen, die mehr davon verstehen, als der mit dem ihr gesprochen haben mögt? Gehe zu einer Beratungsstelle für Frauen, wenn du niemanden kennst, oder niemanden findest.Ich hoffe sehr du gehst noch mal sehr in dich und überdenkst noch einmal deine Einstellung, denn es tut weh zu lesen, wie du zu deiner Tochter stehst. Schon der Titel, wo du deine Tochter nicht als Tochter bezeichnest und den Missbrauch als Affäre bezeichnest schmerzt. Denn dieses Mädchen, die Jugendliche und junge Erwachsene so allein zu sehen, zu sehen, wie wahr wird, was ihr sicher über Jahre auch gesagt wurde, wenn deine Mutter wüsste, was wir hier machen, dann....Aber all das ist dir nicht in den Sinn gekommen, weil deine Gefühle es dir nicht erlauben dies zu sehen, dies wahrzunehemn. Denn vielleicht auch würde es dann bedeuten auch Schuldgefühle zu haben, die wenn du für deine Kinder dich entscheidest, nicht sein müssten, doch vielleicht sind da doch welche, weil du hast dich für den Mann entschieden, aber als du dich entschieden hattest für ihn, da war es wohl auch noch nicht zu erkennen und von daher brauchen da keine sein. Es ist ein versuch zu verstehen, wie jemand, nicht erkennen kann, was dem eigenen Kiinde, der Jugendlichen und der jungen Erwachsenen angetan wurde. Es gibt möglich Gründe, blinde Flecken, die so lassen reagieren, wie du es hier beschreibst/betitelst. Doch versuche mal auf Abstand zu gehen, zu lesen was du schriebst, als würde es jemand anderes geschrieben haben und versuche zu verstehen, was hier doir die vielen menschen, die geschrieben haben, dir mitzuteilen. Vielleicht aber ähnelt das, was deiner Tochter erlebte, etwas, was du einst selbst erlebtest und wo du genau das gedacht hast, ich wollte es ja, sonst hätte ich doch....Doch es sind nur viele Gedanken, die hier in den Sinn kamen, aufgrund, eigener Erfahrungen, aufgrund, dessen, was von Müttern gehört wurde, die lieber ihren Kindern, die Schuld gaben, als sich mit der Tatsache, dass die Kinder, dir Notleidenden waren auseinanderzusetzen. Doch du hast die Wahl, kannst dich versuchen objektiv dem zu stellen, was geschehen ist und noch kannst du deiner Tochter eine Stütze sein,aber irgendwann kann auch das zu spät sein
 
Ich fände es auch gut wenn Tochter und Mutter eine Sprache finden und sich gegenseitig in einenader einfühlen, würde sogar gerne die Tochter ins Forum dazuschalten, dass sie mal mitlesen kann.

Egal ob Anzeige oder nicht ---- ich würde den Mann erstmal ausziehen lassen, daran erkennst DU ob sein Charakter noch was Gutes enthält und in den späteren Jahren wie er sich verhalten wird. Vielleicht wird er um die Beziehung kämpfen und das beste daraus machen, vielleicht erkennst Du Gott sei Dank, ich habe erkannt er meint es auch mit mir nicht gut.... und besser er ist ausgezogen als dass ich noch Jahre darin verbracht habe ihm glauben zu wollen. Um dann am Ende doch enttäuscht zu werden... Das ist für Dich besser leibe TE. Die Wahrheit zu kennen und zu fühlen... und vielleicht zeigt sich in den Jahren er ist doch kein schlechter Mensch. Aber zusammen jetzt wohnen bleiben..... damit wirst Du nur verwirrt und leidest.

Verzeihen kannst Du später immernoch... wenn sich alles beruhigt hat und Du erkennen kannst ob Du mit Deinem Mann noch auf Augenhöhe und von Mensch zu Mensch zu tun haben kannst.

Lasse auch Deine Tochter nicht im Stich, nähert euch lieber an, sprecht einfühlsam miteinander, versteht euch gegenseitig.

Fahre doch zusammen mit ihr in Urlaub. Sage ihr was sie Dir angetan hat sofern sie Eigenanteile hat. Aber sage ihr auch Du bist so jung, Du wirst Dich missbraucht fühlen egal ob Du das absichtlich oder nicht gemacht hast.... und ja mit der Zeit wird sie Dir vielleicht auch erzählen irgendwann in einpaar Jahren wie sie die Sache sieht, vielleicht hat sie wie im vorigen Beitrag viellelcht wirklich nicht viel dazu beigetragen.

Sondern die haben sich gegenseitig "bestraft" heißt Dein Mann hat einen Fehler gemacht und wer weiß wie sich Deine Tochter dabei fühlt? (und ja selten aber es gibt Fälle der Verführung, nur ein Vater bemüht sich um die Vaterrolle.....). Und ob Dein Mann ein Charakterproblem hat, wie willst Du das rausfinden wenn er erstmal nicht auszieht? Was wenn er Dich um den Finger wickelt? Und dann? Noch mehr weggeschmssene Jahre in Zweifeln und heimlicher innerer Unruhe? Wenn Du allein mit Dir bleibst kannst Du vielleicht/vermutlich besser erstmal heilen? Und das Verhalten von ihm erknennen Dir gegenüber? Und später könntet ihr immernoch zurück zusammen wenn Du denn meinst er wurde verführt/er hat sich gebessert, erkennt die Tragik der Situation... usw.... und jetzt wird alles besser... aber vielleicht merkst Du auch hups, der tickt wirklich nicht gut!

Ein Mann ist ein Mann und weiß was er tun kann um eine Situation zu retten.... um eine Frau zu kämpfen, er wird selbst wissen ob er noch was retten will und würde eigentlich auch von selbst erstmal ausziehen wenn er erkennen würde wie schlimm die Situation ist....verstehst Du?
Danach kann er wenn er erkennt und ihm was an Dir liegt ja noch einiges tun---


(das mal völlig unabhängig davon ob es mal zu einer Anzeige kommt)

lg
 
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Richtig Harle ,

Und ein missbrauchter Mensch hat NIE Eigenanteile an der Schuld!!!
SCHULD IST DER TÄTER!
Da gibt es nur eine Wahrheit.
Alles andere ist wirres Gerede.
 
Richtig Harle ,

Und ein missbrauchter Mensch hat NIE Eigenanteile an der Schuld!!!
SCHULD IST DER TÄTER!
Da gibt es nur eine Wahrheit.
Alles andere ist wirres Gerede.
Oder Provokation.
Oder Täterstrategie.
 
Mit einbischen Reindenken in die Situation ist das nicht spanisch.

Beim Zahnarzt bekommt man bei Schmerzen sogar ohne Termin sofort eine Behandlung. Wenn die TE die Kraft hatte sofort Hilfe einzuschalten ist das gut! Und ich hätte auch mehrere aufgesucht... sind alles nur Menschen, je mehr Hilfe desto besser.

Wenn es um so einen Fall geht würde doch jedem hier einleuchten, heavy, das ist "stark".

Affäre --- sogar da könnte man bei Liebeskummer schnell einen Termin bekommen.

Hier gleich die ganze Familie zerrüttet - und evlt. Missbrauch auch wenn die Tochter das erst nach Jahren so sehen mag oder FÜHLEN mag.

Und ja es scheint doch mehr ein Fall einer Verführung zu sein.... Das muss man einfach mal sehen. Trotzdem hat ein Vater für gewöhnlich eher eine Vaterrolle/Vatergefühle und das ist sein großes Versäumnis denn sonst würde der doch garnicht auf sowas sich einlassen... da fehlt es wohl an Fürsorge/Liebe zur Tochter. Schon allein die Vaterrolle einfach verlassen.... gerade WENN/FALLS die Tochter sich so verhält gehört da Feingefühl und ERZIEHUNG dazu......

Und selbst bei normalem Fremdgehen, würde die Frau doch erstmal den Mann prüfen bevor sie blind wieder Jahre wegschmeisst ihres Lebens... .deswegen mein Rat für den Auszug und mal sehen wie er sich verhält.

Missbrauch hin oder her - die Tochter braucht Unterstützung und das wird sich nach Jahren je nach Mutter-Tochter-VERHÄLTNIS rausstellen wie sie sich fühlt und was eigentlich los war!

Das geht jetzt nicht alles auf einen Schlag. Ich hoffe die TE begreift das kümmert sich um sich, schützt sich, gibt dem Mann eine Auszugs - und Gesprächschance das Vertrauen wieder herzustellen, er/sie weiß die Tragik der Situation und redet entsprechend darüber irgendwann so dass seine Charakterintegrität zum Vorschein kommt und nicht einfach "Schwamm drüber". Jeder kennt doch Frauen/Menschenpsychologie, auch der Ehemann kennt seine Frau sehr gut. Er weiß doch was an Vertrauen notwendig ist - Und dass man miteinander reden muss, alles verstehen muss und nicht einfach Zweifel im Raum stehen lassen was zwischen TE und ihrem Mann zu kitten ist usw....

Nähe ist nicht einfach: selbses Haus, sondern seelische Verbundenheit, Gespräche, Verstehen, wirklich dem Menschen zugewandt sein, Vertrauen(swürdigkeit), Liebe, Herzensverbundenheit, Einfühlungsvermögen, ein Team sein. Und das ist dann wohl nicht so wenn man einfach "Schwamm drüber" macht.

Hoffe die TE setzt eine Grenze und lässt ihn erstmal ausziehen - für sich. Hoffe der Ehemann heuchelt nicht nur sondern begreift TATSÄCHLICH die Tragik der Situation und zieht aus, ohne Streit und hier und da wer zahlt das und so... sondern eben so wie es für einen liebenden Mann sich gehört und dann kann man weitersehen.

lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Was wäre ein Fall einer Verführung? Vater und Stieftochter haben ein gutes Verhältnis - sie verliebt sich/schwärmt....

ihm fehlt es an Charakterstärke und er "verfällt". Für einen Vater nicht gut????

Man kann viel rumrätseln. Das muss eben bereut und der Charakter wieder gereinigt werden, dann ist die Tragik der Situation auch klar und dann ist auch erst wieder von Vertrauenswürdigkeit auszugehen. Wenn man es aber garnicht schlimm sieht als Mann.... tja wie soll man ihm dann wieder vertrauen? Wo ist das Licht in ihm das Freude und "wahre Liebe" zu Menschen, Familie und Frau wieder zeigt? Etwas was das Herz freut und die Seele, nicht was Zweifel bringt und Schmerz... Liebe ist nicht Schmerz und alleingelassen sein. Liebe ist Reinheit.

Und die andere Seite der Medaille ist: die Tochter wie gesagt, ist deswegen noch nicht nicht missbraucht - sie ist dann halt ein schwieriger Fall aber deswegen wird sie sich irgendwann denken: wieso hatte mein Vater eigentlich keine Vaterrolle/Vatergefühle für mich? Wieso hat er nicht Werte gesetzt, und das ganze so gelenkt dass es mehr nach "wahrer Liebe" riecht statt nach : cool, so eine süße da kann ich doch nicht widerstehen..... das ist halt nicht ganz schön sowas. Da fehlt das Licht, das ist so öde und dunkel, ja einfach nicht gesund.

Und wird die Tochter jetzt geringere Maßstäbe an Männer in Zukunft setzen? Wird sie noch Vertrauen und Respekt an Männer richten können, innerlich? Das ganze ist nunmal öde deswegen sollten sich alle besinnen und reinigen. Und wirklich was heilen nicht einfach "Schwamm drüber".

Erst dann könnte man von "Versöhnung" sprechen, also wenn man merkt das Licht ist wieder da, wir haben eine Chance es gut zu machen. Und nicht in dieser Öde zu versinken und zur Tagesordnung überzugehen. Die TE würde dann nur darunter leiden. Die Tochter hätte ein skurriles Männerbild und könntee sich auf schlechte Beziehungen einlassen.... der Vater würde denken alles gut soweit... nein ist es nicht und so rettet man auch nicht eine Beziehung sondern man reinigt sich soweit dass es einem selbst öde und traurig davon wird.. und man das Licht in sich wieder findet und anderen schenken kann. Freude... Zuversicht .... Vertrauen ... sich entschuldigen, aufrichtig. Liebe geben.

Wünschen dass die Wunden heilen.... bei allen. Mitfühlen, mitleiden ein Herz haben eben. Am richtigen Fleck.

Ein Auszug ist besser. So geht das nicht ohne Grenzseztungen.
 
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